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	<title>Ryczewo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:56:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ryczewo&amp;diff=1937447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 22. November 2025 um 10:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T10:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Ryczewo&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Stadt           = Słupsk&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 53&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 02&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 44&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GS&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 213|DW 213]]: [[Słupsk]]-[[Celbowo]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Polnische Staatsbahn|PKP-]]Linie 202: [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Stargard–Danzig]]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Słupsk]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ryczewo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Ritzow&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein ehemaliges [[Hinterpommern|hinterpommersches]] Dorf und seit 1961 ein Stadtteil (dzielnica) von [[Słupsk]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Ryczewo liegt in [[Hinterpommern]], im Nordwesten der kreisfreien Stadt [[Słupsk]], und bis zu deren Stadtzentrum sind es drei Kilometer. Hier bildet das Urstromtal der [[Słupia]] einen Hang, von dem sich nach Westen Wiesen und Moore und nach Osten Ackerflächen ausdehnen. Im Westen von Ryczewo verläuft die [[Polnische Staatsbahn|Staatsbahnlinie]] 202 [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Stargard–Danzig]], die nächste Station allerdings ist der Bahnhof in Słupsk. Den Osten von Ryczewo durchzieht die [[Droga wojewódzka 213|Woiwodschaftsstraße 213]], die aus der Innenstadt von Słupsk kommt und bis nach Celbowo im [[Powiat Pucki|Kreis Puck]] führt. Bis 1945 war Ritzow Haltepunkt an der [[Kleinbahn]]strecke Stolp–Zezenow (heute polnisch: Cecenowo), ab 1933 nur bis Dargeröse (Dargoleza), der [[Stolper Bahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Ritzow stammt aus dem Jahre 1240. Damals verkaufte Herzog [[Swantopolk II.]] von [[Pommerellen]] das Dorf „Riceuo“ seinem Kaplan &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039; für zwei Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Conrad (Historiker)|Klaus Conrad]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Auflage (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2, Bd. 1). Böhlau Verlag, Köln/Wien 1970, Nr. 376.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ritzow war damit das drittälteste urkundlich bekannte Dorf des [[Landkreis Stolp|Landkreises Stolp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ging Ritzow an das [[Kloster Stolp|Prämonstratenserinnen-Nonnenkloster in Stolp]], dem Herzog [[Mestwin II.]] im Jahre 1288 den Besitz bestätigte. In [[Preußen|preußischer]] Zeit ist Ritzo eines der achtzehn königlichen Dörfer des Stolper Kreises, die dem Amt Stolp unterstanden. Wann genau das Dorf an die Stadt Stolp kam, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1784 gab es in Ritzow zehn Bauern mit einem Freischulzen, einen [[Kossät]]en und einen Schulmeister bei insgesamt 14 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA933 S. 933, Nr. 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Jahre 1939 zählte Ritzow 39 landwirtschaftliche Betriebe bei einer Gemeindefläche von 533 Hektar und einer Einwohnerzahl von 1005 (in 269 Haushaltungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war die Gemeinde Ritzow Sitz des gleichnamigen Amts- und [[Standesamt]]bezirkes und gehörte zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]]. [[Amtsgericht]]sbereich war Stolp. Die Nähe an der Stadt hat Ritzow in mancher Hinsicht das Gepräge gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Ritzow am 8. März 1945 von Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] überrollt. Der Ort wurde danach zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Wenige Wochen später trafen die ersten Polen ein, die sich der Häuser bemächtigten. Die Dorfbewohner wurden bis 1946 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|vertrieben]]. Ritzow erhielt den polnischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Ryczewo&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1945 und 1954 war das Dorf Sitz einer nach ihm benannten [[Gmina]] (Landgemeinde) und kam dann 1961 als Stadtteil zu [[Słupsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 war die Bevölkerung von Ritzow überwiegend [[evangelisch]]er Konfession. Es gehörte zur Kirchengemeinde der St.-Petri-Kirche in Stolp und lag im [[Kirchenkreis]] Stolp-Altstadt im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 leben in Ryczewo fast ausnahmslos [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirchenglieder. Das Pfarramt ist weiterhin in Słupsk und gehört zum [[Dekanat]] Słupsk Wschód (&amp;#039;&amp;#039;Stolp-Ost&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder sind dem Pfarramt der [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirche in Słupsk]] in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1932 dreistufigen Volksschule in Ritzow unterrichteten zwei Lehrer in drei Klassen 117 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Friedrich]] (1925–2014), deutscher Politiker (CDU), ehemaliges Mitglied des Landtags von Schleswig-Holstein, ehemaliger Sprecher der Pommerschen Landsmannschaft&lt;br /&gt;
* Die Brüder [[Jürgen von Woyski]] (1929–2000), Bildhauer und Maler, und [[Klaus von Woyski]] (1931–2017), Maler, Grafiker und Restaurator, lebten bis 1946 in Ritzow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 817–820   ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Ritzow_Pagel.pdf Download &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Ritzow&amp;#039;&amp;#039;)] (PDF; 845&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Alfred Dreyfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Der Ritzower Wallberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostpommersche Heimat 1934, Nr. 25&lt;br /&gt;
* Günter Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Bauern vor den Toren der Stadt&amp;#039;&amp;#039;´. In: Stolper Heimatblatt 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ritzow&amp;#039;&amp;#039;. In: Stolper Heimatblatt 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Słupsk|Ryczewo}}&lt;br /&gt;
* [http://www.powiatslupsk.info/ryczewo.htm Ryczewo im Powiat Słupski]&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/20605067 Ritzow] bei Meyers Gazetteer (mit historischer Landkarte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1240]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Słupsk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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