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	<title>Rychtal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:08:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rychtal&amp;diff=596113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reibeisen: /* Geschichte */ Dei Rote Armee hat Polen nicht &quot;befreit&quot;. Fragt jeden Polen.</title>
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		<updated>2025-07-16T11:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Dei Rote Armee hat Polen nicht &amp;quot;befreit&amp;quot;. Fragt jeden Polen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Rychtal&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL gmina Rychtal COA.svg|119px|Wappen von Rychtal]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat = Kępno&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Kępiński&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 09&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute = 51&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Rychtal	&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Rychtal&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 1300&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mapa.szukacz.pl/html1/22/22133.html mapa.szukacz.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 63-630&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 62&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = PKE&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Namysłów]] – [[Kępno]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = rychtal.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rychtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Reichthal&amp;#039;&amp;#039;, bis 1920 und von 1939 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Reichtal&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt und Sitz der gleichnamigen [[Gmina#Gmina miejsko-wiejska|Stadt-und-Land-Gemeinde]] im [[Powiat Kępiński]], Polen. Der Ort hat rund 1300&amp;amp;nbsp;Einwohner. Die umgebende Landschaft wird als [[Reichthaler Ländchen]] bezeichnet und gehörte bis 1920 zur [[Provinz Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Rychtal befindet sich in der [[Woiwodschaft Großpolen]], unmittelbar an der Grenze zur [[Woiwodschaft Opole]]. Der Ort liegt an der Straße von [[Namysłów]] nach [[Kępno]], etwa 26&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von Namysłów, und wird von dem Fluss &amp;#039;&amp;#039;Studnice&amp;#039;&amp;#039; durchzogen. Nördlich befindet sich das Waldschutzgebiet Lasy Rychtalskie. Dieses etwa 470&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer große Gebiet in Form eines Dreiecks, wird durch die Eckpunkte [[Ostrów Wielkopolski]], [[Oleśnica]] und [[Kluczbork]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgängersiedlung von Reichthal war ein Ort namens &amp;#039;&amp;#039;Będłowice / Bandlovici&amp;#039;&amp;#039;. Das Gebiet befand sich 1222 im Besitz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Heinrich I., Herzog von Breslau, öffnete das Gebiet in einem Vertrag vom 19. Juni 1233 für die [[Deutsche Ostsiedlung]], und damit auch für Menschen aus der [[Wallonische Region|Wallonischen Region]] und [[Frankreich]]. Diese kolonisierten die Vielzahl der Dörfer und gründeten Städte. Allmählich gingen sie in der [[Slawen|slawischen]] Bevölkerung auf. Obwohl auch immer wieder [[Deutsche]] zuzogen, konnten die slawischen Ursprünge jedoch erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1271 brannte Bandlovici nieder. Die Brandstelle wurde später [[Zgorzelec (Rychtal)|Zgorzelec]] (&amp;#039;&amp;#039;Sgorsellitz&amp;#039;&amp;#039;) benannt (&amp;#039;&amp;#039;gorzeć&amp;#039;&amp;#039; – altpolnisch für brennen), Die erste Stadtgründung erfolgte [[1294]]. Diese war wenig erfolgreich. 1386 erfolgte eine erneute Gründung. Im [[Mittelalter]] nahm die Bevölkerung die polnische Sprache an. Bis 1810 befand sich die Stadt im Besitz der [[Erzbistum Breslau|Bischöfe von Breslau]]. Es gab hier eine Dorfkirche, mehrere Kapellen, eine katholische Schule und eine Brauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 zählte die Stadt 1317 Einwohner, die meist katholisch waren, aber es wohnten auch über 200 [[Protestantismus|Protestanten]] in Reichthal. Die Schuhmacherei wurde als wichtigster Erwerbszweig genannt, daneben ging man der [[Landwirtschaft]] nach. Die meisten Bewohner hatten polnische Familiennamen, man sprach Deutsch und Polnisch. Im 19. Jahrhundert zog es auch immer mehr Menschen von Reichthal ins damalige Ausland, manche ins [[Königreich Sachsen]], andere ins [[Ruhrgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Nieborowski, der Pfarrer von Reichthal, war vor dem Ersten Weltkrieg einer der bekanntesten Vertreter des [[Integralismus]] in der [[Zentrumspartei]]. Er gab die Zeitschrift  &amp;#039;&amp;#039;Das Katholische Deutschland&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Finanzielle Not der „Integralen“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badischer Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 60, 1. März 1914, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 gehörte Reichthal zum [[Landkreis Namslau]]. Mit der Wiedergründung des [[Zweite Polnische Republik|polnischen Staates]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das [[Reichthaler Ländchen]] Polen zugeordnet. Seitdem gehört die Gemeinde zum [[Powiat Kępiński]].&lt;br /&gt;
[[Datei:AK-Reichthal-um-1920.jpg|mini|Reichthal um 1920]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Rychtal befand sich nun in einer Grenzlage. Die überörtlichen Funktionen verloren an Bedeutung. Die Bevölkerung schrumpfte auf unter 1.000. Das führte am 23. März 1934 zum Verlust des [[Stadtrecht]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 1892 aus [[Drożki]] ausgegliederte evangelische Pfarrgemeinde der Superintendentur Ostrzeszów der [[Unierte Evangelische Kirche in Polen|Unierten Evangelischen Kirche in Polen]] zählte im Jahr 1937 101 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Grelewski |Titel=Wyznania protestanckie i sekty religijne w Polsce współczesnej |Ort=Lublin |Datum=1937 |Seiten=328 |Sprache=pl |Online=[http://cyfrowa.chbp.chelm.pl/dlibra/docmetadata?id=11200&amp;amp;from=publication&amp;amp; cyfrowa.chbp.chelm.pl]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechtsform des Ortes blieb auch während der deutschen Besetzung von 1939 bis 1945 erhalten. Versuche, Reichthal wieder dem [[Landkreis Namslau]] anzugliedern, scheiterten. Viele Menschen wurden schikaniert, weil sie sich für den Erhalt der [[Polnische Sprache|polnischen Sprache]] einsetzten. Sie mussten Vernehmungen durch die [[Gestapo]] über sich ergehen lassen. Am 19. Januar 1945 wurde Reichthal nach etwa eineinhalb Tagen Kampf um den Ort von der &amp;#039;&amp;#039;Ersten Ukrainischen Front&amp;#039;&amp;#039; erobert. Im Verlauf dieser Kämpfe starben 25 Zivilisten, aber auch deutsche und sowjetische Soldaten. Bahnhof, Schulgebäude und Privathäuser wurden schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ort Teil [[Polen]]s. Zum 1. Januar 2024 wurde er wieder zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet lagen die Halte Buczek und Rychtal an der [[Bahnstrecke Namysłów–Kępno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barockkirche von 1785&lt;br /&gt;
* Rathaus aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Bischöfliches Barockschloss von 1770 in Skoroszów&lt;br /&gt;
* Holzkirche von 1711 in Proszów&lt;br /&gt;
* Kirche von 1751 in Krzyżowniki mit gotischer Skulptur der Gottesmutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) gehören zehn Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Rychtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rychtal.pl/ Offizielle Internetsite der Stadt Rychtal]&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/wart/kempen/reichtal.htm Rychtal bei territorial.de]&lt;br /&gt;
* [http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/pradziad.php?l=en&amp;amp;miejscowosc=rychtal&amp;amp;gmina=&amp;amp;wojewodztwo_id=0&amp;amp;wyznanie_id=0&amp;amp;rodzajaktu_id=0&amp;amp;search=search Rychtaler Kirchenbücher in polnischen Staatsarchiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Rychtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rychtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1294]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1386]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 2024]]&lt;/div&gt;</summary>
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