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	<title>Rychnůvek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T06:50:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rychn%C5%AFvek&amp;diff=1320651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: wikilink</title>
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		<updated>2025-03-13T20:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutsch-Reichenau 1899.png|mini|Ansichtskarte von Deutsch-Reichenau 1899]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rychnůvek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1948 &amp;#039;&amp;#039;Německý Rychnov&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zakonyprolidi.cz/cs/1949-22 Předpis č. 22/1949 Sb.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Reichenau&amp;#039;&amp;#039;, 1939–1945 &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Reichenau bei Haslach&amp;#039;&amp;#039;), ist eine [[Wüstung]] im [[Okres Český Krumlov]], [[Tschechien]]. Sie befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde [[Přední Výtoň]] zwischen der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] und der Grenze zu [[Österreich]] im [[Böhmerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Rychnůvek lag teils zerstreut am [[Zwettlbach (Große Mühl)|Světlý potok]] (&amp;#039;&amp;#039;Zwettelbach&amp;#039;&amp;#039;). Durch das Gemeindegebiet floss der [[Schwarzenbergscher Schwemmkanal|Schwarzenbergsche Schwemmkanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1379 wurde der Ort im Rosenberger Urbar erstmals urkundlich erwähnt. 1384 wurde die Kirche St. Wenzel als Pfarrkirche bezeichnet, so dass von einer wesentlich früheren Gründung auszugehen ist. Die Ortschaft lag am Salz-Handelsweg [[Goldener Steig]] vom österreichischen [[Haslach an der Mühl|Haslach]] nach [[Frymburk nad Vltavou|Friedberg]].&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte ursprünglich zur Herrschaft [[Vítkův hrádek|Wittinghausen]] und wurde mit dieser Ende des 15. Jahrhunderts durch die [[Rosenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Rosenberg]] der [[Schloss Český Krumlov|Herrschaft Krumau]] einverleibt. &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Reichenau&amp;#039;&amp;#039; und die eingepfarrten Dörfer bildeten das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;deutsche Gericht&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1622 gehörte das Dorf den [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Fürsten von Eggenberg]]. 1673 wurde die Kirche umgebaut. Seit 1719 waren die [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Fürsten von Schwarzenberg]] die Grundherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Teutsch-Reichenau&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Richnow&amp;#039;&amp;#039; aus 29 Häusern mit 243 deutschsprachigen Einwohnern. Unter fürstlichem Patronat standen die Dechantkirche des hl. Wenzel und die Schule. Außerdem gab es im Ort eine Mühle. Abseits lag die Käfermühle. Die Bewohner lebten von der Leineweberei, der Bleicherei und dem Handel. &amp;#039;&amp;#039;Teutsch-Reichenau&amp;#039;&amp;#039; war Pfarrort für Asang (&amp;#039;&amp;#039;Jasánky&amp;#039;&amp;#039;), Bernek (&amp;#039;&amp;#039;Pernek&amp;#039;&amp;#039;), Muckenschlag (&amp;#039;&amp;#039;Mukenslag&amp;#039;&amp;#039;), Multerberg (&amp;#039;&amp;#039;Mezilesí&amp;#039;&amp;#039;), Multerberger Waldhäuser (&amp;#039;&amp;#039;Multerberské Chalupy&amp;#039;&amp;#039;), Linden (&amp;#039;&amp;#039;Linda&amp;#039;&amp;#039;), Lindner Waldhäuser (&amp;#039;&amp;#039;Lindské Chalupy&amp;#039;&amp;#039;), Murau (&amp;#039;&amp;#039;Murov&amp;#039;&amp;#039;), Ober Markschlag (&amp;#039;&amp;#039;Horní Hraničná&amp;#039;&amp;#039;), Ottenschlag (&amp;#039;&amp;#039;Otov&amp;#039;&amp;#039;), [[Pasečná|Reiterschlag]] (&amp;#039;&amp;#039;Pasečná&amp;#039;&amp;#039;), Rosenau (&amp;#039;&amp;#039;Rožnov&amp;#039;&amp;#039;), Rosenhügel (&amp;#039;&amp;#039;Koranda&amp;#039;&amp;#039;), [[Svatý Tomáš|St. Thomas]], Unter Markschlag (&amp;#039;&amp;#039;Dolní Hraničná&amp;#039;&amp;#039;) und Uresch (&amp;#039;&amp;#039;Horní Ureš&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 9, Budweiser Kreis&amp;#039;&amp;#039;, 1841, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Teutsch-Reichenau&amp;#039;&amp;#039; der Allodialherrschaft Krumau untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Reichenau&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Německý Rychnov&amp;#039;&amp;#039; ab 1849 einen Ortsteil der Gemeinde Reiterschlag im [[Gerichtsbezirk Hohenfurth]]. Ab 1868 gehörte das Dorf zum [[Bezirk Kaplitz]]. Im Jahre 1910 bestand Deutsch Reichenau aus 47 Häusern und hatte 326 Einwohner. 1921 lebten in den 46 Häusern des Dorfes 294 Personen. Im Oktober 1938 wurde Deutsch Reichenau in Folge des [[Münchner Abkommen]]s dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte zunächst zum [[Landkreis Kaplitz|Kreis Kaplitz]]. Im Jahr 1939 wurde die Gemeinde Reiterschlag dem [[Bezirk Rohrbach|Kreis Rohrbach]] zugeordnet, &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Reichenau&amp;#039;&amp;#039; erhielt den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;bei Haslach&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum Jahre 1945 gehörten zur Pfarrei Deutsch Reichenau insgesamt 16 Ortschaften mit etwa 2100 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam &amp;#039;&amp;#039;Německý Rychnov&amp;#039;&amp;#039; an die Tschechoslowakei zurück und wurde wieder dem Okres Kaplice zugeordnet. Zwischen dem 25. April und 15. November 1946 wurden aus der Pfarrei nahezu 1500 Deutsche ausgesiedelt; drei Jahre später zogen die restlichen 250 gebürtigen Österreicher nach Österreich um. Der Ort wurde nur in geringem Umfang mit Tschechen wiederbesiedelt. 1948 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Rychnůvek&amp;#039;&amp;#039;. 1950 lebten in den 35 Häusern des Dorfes 62 Personen. Im selben Jahre wurde die Gemeinde Reiterschlag im Zuge der Errichtung der Grenzzone aufgehoben; Rychnůvek wurde nach [[Frymburk nad Vltavou|Frymburk]] eingemeindet. Danach verwaiste die Pfarrei und wurde als Teil der Westgrenze des Warschauer Pakts militärisches Sperrgebiet. Sämtliche Ortschaften, mit Ausnahme von [[Svatý Tomáš]], wurden zerstört. Das Gebiet wurde später der wesentlich kleineren Nachbargemeinde [[Přední Výtoň]] (Vorder Heuraffl) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Wenzel wurde zunächst nicht zerstört und als Stallung weiter genutzt, bevor sie in den&lt;br /&gt;
1960er Jahren gesprengt wurde. Nach dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] und dem Beitritt Tschechiens zum [[Schengener Abkommen]] wurden die Grenzen geöffnet, und das Gebiet ist ein Wandergebiet und Teil des Naturschutzparks Böhmerwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EncyklopedieCKrumlov|id=region_histor_zafary.xml|name=Untergegangene Pfarrei Rychnůvek}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=V. Vinkler, A. Miller |url=http://www.rychnovjbc.cz/clanek.php?clid=980 |titel=Deutsch Reichenau (Ubersetzung aus dem Rychnovský Zpravodaj Nr.10/04) |werk=rychnovjbc.cz |datum=2004-11-04 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120128131220/http://www.rychnovjbc.cz/clanek.php?clid=980 |abruf=2022-08-20 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* http://zanikleobce.cz/index.php?lang=d&amp;amp;obec=761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rychnuvek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Český Krumlov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Přední Výtoň]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.6160677 |EW=14.0686497 |type=city|region=CZ-312}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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