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	<title>Rutschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rutschen&amp;diff=279364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-16T18:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Rutschen&lt;br /&gt;
| Bild               = NSG Rutschen.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Rutschenfelsen&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Dettingen an der Erms]] und [[Bad Urach]] im [[Landkreis Reutlingen]], [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2.265&lt;br /&gt;
| Kennung            = 4.112&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 165270&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/28/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 9/22/4/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1983-10-15&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Regierungspräsidium Tübingen]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 570&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 750&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rutschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mit Verordnung des [[Regierungsbezirk Tübingen|Regierungspräsidiums Tübingen]] vom 15. Oktober 1983 ausgewiesenes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] mit der Nummer 4.112. In der Änderungsverordnung vom 9. Dezember 1997 wird der Kletterbetrieb an den Felsen des Schutzgebiets genauer reglementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum [[Mittlere Kuppenalb]]. Es liegt am [[Albtrauf]] südlich von [[Dettingen an der Erms]], westlich von [[Bad Urach]], nördlich der Gemarkung [[St. Johann (Württemberg)|Bleichstetten]] und östlich vom Gestütshof [[Haupt- und Landgestüt Marbach|St. Johann]]. Der [[Uracher Wasserfall]] liegt im Zentrum des Gebiets. Das NSG ist sowohl Teil des [[FFH-Gebiet]]s Nr. 7522-341 &amp;#039;&amp;#039;[[Uracher Talspinne]]&amp;#039;&amp;#039; als auch des [[Vogelschutzgebiet]]s Nr. 7422-441 &amp;#039;&amp;#039;[[Mittlere Schwäbische Alb]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Naturschutzgebiet liegt vollständig im [[Biosphärengebiet Schwäbische Alb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Rutschenquelle]], die in einem Maar des [[Schwäbischer Vulkan|Schwäbischen Vulkans]] entspringt, wurden Siedlungsspuren nachgewiesen, die in Zusammenhang mit der vorchristlichen Besiedlung des benachbarten [[Runder Berg|Runden Bergs]] stehen. Die steile Abbruchkante der Albhochwiese, trug in der Forstbeschreibung Urachs von 1520 noch den Namen „uff langen Velsen“ und wurde später „Angelfelsen“ genannt. Erst mit dem Bau der Holzrutsche (später einer Eisenrutsche), die ab 1680 begann, wurde der heutige Name „Rutschenfelsen“ gebräuchlich. Das auf der Albhochfläche geschlagene [[Scheitholz (Brennstoff)|Scheiterholz]] wurde über glatte Röhren, mit großer Geschwindigkeit und weithin hörbarem Getöse, in das Brühltal abgelassen und über die Erms und schließlich dem Neckar nach Stuttgart geflößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um für die Unterbringung der Ochsengespanne zu sorgen, die zum Herankarren der Scheite benötigt wurden, kam es 1681 zum Bau des in Anlehnung sogenannten Rutschenhofs, der 1815 durch einen Fohlenstall erweitert und 1828 nach Verkauf durch den Staat an die Gemeinde Bleichstetten jedoch abgebrochen wurde. Heute befindet sich dort ein Grillplatz und eine Schutzhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gestütshof St. Johann bei Urach, Geschichtsblätter Reutlingen (1976, Nr. 14). Seiten 76–102. Hornung, Wilhelm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzzweck ==&lt;br /&gt;
Laut Verordnung ist der Schutzzweck die Erhaltung von Lebensräumen, deren Nutzung wegen der hohen Reliefenergie erschwert ist und die daher naturnah geblieben sind:&lt;br /&gt;
* landschaftsprägende geologische Bildungen wie Felspartien und Kalktuffbildungen (Wasserfälle);&lt;br /&gt;
* trockenwarme bis humide Laubmischwaldgesellschaften, Felsstandorte mit Trockenrasen und Mauerfugengesellschaften sowie reliktische feuchtigkeitsgebundene Pflanzengesellschaften;&lt;br /&gt;
* Lebensräume zum Teil ausgesprochen seltener Insekten und Amphibien sowie engere Lebensräume insbesondere durch menschliche Störungen gefährdeter Fledermausarten und sehr seltener, zum Teil felsbewohnender Vogelarten;&lt;br /&gt;
* Grünland zur Vervollständigung der Lebensraumeinheit Wald/Wiese wegen der bestehenden und für die Erhaltung der faunistischen Lebensgemeinschaften notwendigen Wechselbeziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Gebiet sind die gefährdeten Pflanzen [[Hirschzungenfarn]] und [[Pfingstnelke]] beheimatet. Die stark gefährdete Käferart [[Alpenbock]] ist in den Buchenwäldern des Gebiets verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Rutschen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
*{{NaturBW|939001000041}} mit Schutzgebietsverordnung und Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Reutlingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051063-3|VIAF=242084720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rutschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dettingen an der Erms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet in Bad Urach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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