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	<title>Ruth Rewald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:40:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Rewald&amp;diff=906286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-28T05:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Gustave Rewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[5. Juni]] [[1906]] in [[Berlin-Wilmersdorf|Deutsch-Wilmersdorf]] bei [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Deutsch-Wilmersdorf, Nr. 653/1906&amp;lt;/ref&amp;gt;; gest. wahrscheinlich [[1942]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] Kinder- und Jugendbuchautorin [[Judentum|jüdischer]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rewald wurde in der Wohnung ihrer Eltern, des Korrespondenten Artur Markus Rewald und der Rose Wilhelmine geb. Hirschfeld in der Nachodstraße 4 in Deutsch-Wilmersdorf geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Geburtsregister StA Deutsch-Wilmersdorf Nr. 653/06 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie studierte zunächst in Berlin, später in [[Heidelberg]] Jura, brach das Studium jedoch ab. Daraufhin verfasste Rewald Kurzgeschichten, die in verschiedenen Zeitungen erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 heiratete sie den linken deutsch-jüdischen Rechtsanwalt [[Hans Schaul]], nach 1933 Mitglied der KPD,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschen Emigration nach 1933,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, München / New York / London / Paris 1980, S. 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der auch sie sympathisierte. Nach der Machtübernahme durch die NSDAP und ihre deutschnationalen Bündnispartner und einem Berufsverbot für ihren Mann flüchteten die beiden 1933 nach [[Paris]]. Dort arbeitete Rewald als Buchhändlerin der Buchhandlung Biblion in der Rue de Bréa und schrieb weiter an ihren Büchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ShoahPresquile |url=https://shoahpresquile.com/2019/01/03/ruth-schaul-148/ |titel=SCHAUL Ruth, Anja, &amp;amp;#91;Hans&amp;amp;#93; &amp;amp;#91;148&amp;amp;#93; |werk=La Shoah dans l&amp;#039;arrondissement de Saint-Nazaire |datum=2019-01-03 |sprache=fr |abruf=2024-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1934 plante das Ehepaar, Frankreich zu verlassen. Hans wollte nach Palästina emigrieren, während Ruth später in die Vereinigten Staaten auswandern wollte. Der Plan wurde jedoch verworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hans Schaul nahm auf der Seite der Republikaner im Tschapajew-Bataillon der XIII. Internationalen Brigade 1936/37 am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Ruth Rewald reiste in die Nähe von [[Madrid]] und blieb dort fünf Monate. Am 16. Mai 1937 kam ihre Tochter Anja zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bereits ein halbes Jahr später nahm Rewald eine Beschäftigung im Kinderheim &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Thälmann]]&amp;#039;&amp;#039; der [[XI. Internationale Brigade|XI. Internationalen Brigade]] auf und kümmerte sich dort um Waisenkinder und Kriegsopfer.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;LiLi. Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik,&amp;#039;&amp;#039; 18 (1988), S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 kehrte sie nach Frankreich zurück und schrieb dort ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Vier spanische Jungen&amp;#039;&amp;#039;, das auf ein Erlebnis ihres Manns zurückging: Vier spanische Jungen waren vor den Franquisten zum Tschapajew-Bataillon geflohen.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben in diesem Abschnitt nach: Mathilde Leveque,  Vier spanische Jungen de Ruth Rewald. L&amp;#039;unique roman allemand pour la jeunesse sur la guerre d&amp;#039;Espagne,  Revue du Groupe Interdisciplinaire d&amp;#039;Etudes Nizaniennes, 2010, p. 61–73, siehe auch: [https://halshs.archives-ouvertes.fr/hal-00559124/document].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 floh Rewald mit ihrer Tochter vor den Nazis aus Paris in das Dorf [[Les Rosiers-sur-Loire]], wo sie am 17. Juli 1942 von der [[Gestapo]] verhaftet und nach Auschwitz [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] wurde. Das letzte Lebenszeichen ist eine Karte, die sie ihrem Mann schrieb. Schaul war zu diesem Zeitpunkt bereits in einem französischen Lager interniert. Die Karte trägt den Poststempel &amp;#039;&amp;#039;Angers/Maine-et-Loire, 18. VII. 1942&amp;#039;&amp;#039;. 1944 wurde auch Rewalds Tochter Anja deportiert und in Auschwitz vergast. Rewalds Ehemann Hans Schaul konnte durch Verbindungen zu Genossen der KPD aus dem Lager [[Djelfa]] (Algerien) in die Sowjetunion fliehen. Dort überlebte er den [[Holocaust]]. Er verstarb 1988 in [[Ost-Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben nach: Rena Jacob, Ruth Rewald-Schaul. Die Tochter folgte ihr nach Auschwitz, siehe: {{Webarchiv|url=http://www.wider-des-vergessens.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=181&amp;amp;Itemid=138 |wayback=20160930091616 |text=Archivierte Kopie  }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 fanden Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]] im Reichssicherheitshauptamt in Berlin einen Karton mit persönlichen Dokumenten, Briefen und Manuskripten von Ruth Rewald. Der Nachlass wurde zunächst in die [[Sowjetunion]] gebracht und 1957 der zuständigen Stelle in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] übergeben. Die Schriftstücke sind im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde (zuvor im [[Deutsches Zentralarchiv|Deutschen Zentralarchiv]]) archiviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Rewald ist eine der drei Hauptfiguren in [[Robert Cohen (Schriftsteller)|Robert Cohens]] Roman [[Exil der frechen Frauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Müllerstrasse. Jungens von heute&amp;#039;&amp;#039;. (Neuausgabe mit einem Nachwort von [[Dirk Krüger (Literaturwissenschaftler)|Dirk Krüger]] zu Leben und Werk Ruth Rewalds: Wedding-Bücher Bd. 9, Verlag Walter Frey, Berlin 2023, ISBN 978-3-946327-36-3) &lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Achtung – Renate!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;Janko, der Junge aus Mexiko&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;Tsao und Jing-Ling – Kinderleben in China&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &amp;#039;&amp;#039;Vier spanische Jungen&amp;#039;&amp;#039; (Erstveröffentlichung 1987, Röderberg-Verlag Köln, ISBN 3-87682-838-4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Janko, der Junge aus Mexiko&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tsao und Jing-Ling&amp;#039;&amp;#039; erschienen 2002 zum sechzigsten Todestag von Ruth Rewald als Band 5 der Reihe „Jüdische Bibliothek“ im [[VWM-Verlag für Wirtschaftsinformation und Marktforschung|VWM Verlag]] Dr. Peter Wagener Mühltal mit einem Nachwort von [[Deborah Vietor-Engländer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzgeschichten ===&lt;br /&gt;
* 1931: &amp;#039;&amp;#039;Rudi und sein Radio&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Der Roller&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Bittere oder süße Mandeln&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Wie Gerda zu ihrer Puppe kam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Dick &amp;amp; Marina Sassenberg: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1993, ISBN 3-499-16344-6.&lt;br /&gt;
* Dirk Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsch-jüdische Kinder- und Jugendbuchautorin Ruth Rewald und die Kinder- und Jugendliteratur im Exil.&amp;#039;&amp;#039; dipa-Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-7638-0138-3.&lt;br /&gt;
* Robert Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Exil der frechen Frauen. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Rotbuch, Berlin 2009, ISBN 3-86789-057-9 (halb-dokumentarisch; auch über [[Olga Benario]] &amp;amp; [[Maria Osten]]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|479|480|Rewald, Ruth Gustave|Dirk Krüger|118928678}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rewald, Ruth&amp;#039;&amp;#039;, in: Renate Wall: &amp;#039;&amp;#039;Verbrannt, verboten, vergessen. Kleines Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Pahl-Rugenstein, Köln 1989, S. 153f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118928678}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160305152006/http://www.exilarchiv.de/DE/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=948%3Arewald-ruth&amp;amp;catid=24&amp;amp;lang=pl Biografie bei exilarchiv.de]&lt;br /&gt;
* Dirk Krüger: [http://antifa.vvn-bda.de/2013/09/05/erinnerung-an-ruth-rewald/ &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Ruth Rewald&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.kfsr.info/2016/05/medienspiegel-hommage-a-ruth-rewald-und-eine-ehrenmedaille-der-stadt-les-rosiers-fuer-dirk-krueger/ Interview mit Dirk Krüger über seine Forschungen zu Ruth Rewald]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bc7a335c-1a83-4d05-b17e-97583f6c1861/ Nachlass Bundesarchiv N 2235]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118928678|LCCN=n90629088|VIAF=12431206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rewald, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rewald, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rewald-Schaul, Ruth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kinderbuchautorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 18. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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