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	<title>Ruth Körner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:12:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_K%C3%B6rner&amp;diff=2482289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Middle Distance Biker 39: Hinweis auf &quot;Aka/Fehlerlisten/ein_Leerzeichen_um_Schrägstrich/&quot;, Literaturangaben leicht verbessert</title>
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		<updated>2025-07-06T20:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinweis auf &amp;quot;Aka/Fehlerlisten/ein_Leerzeichen_um_Schrägstrich/&amp;quot;, Literaturangaben leicht verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Körner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als Elisabeth Schwarz [[16. Mai]] [[1908]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[5. September]] [[1995]] in [[München]]) war eine österreichische Autorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth Friederike Theresia Schwarz war die Tochter eines vermögenden Kunsthändlers, der bereits 1909 verstarb. Die Mutter Cornelia, geb. Schulhoff, schrieb literarische Texte, fand aber keinen Verleger; bis zu ihrem Tod mit 71 Jahren in London im Jahre 1945 lebte sie bei der Tochter. Elisabeth Schwarz erhielt als Kind Schauspielunterricht am [[Burgtheater]] und stand schon mit fünfzehn Jahren in [[Plauen]] auf der Bühne. Eine unstete und mittelmäßige Karriere als Schauspielerin brach sie 1929 ab, ein Studium an der [[Deutsche Hochschule für Politik|Hochschule für Politik]] in Berlin verfolgte sie nicht mit Nachdruck, sondern engagierte sich in der Tagespolitik und in der [[KPD]]. Auf den Reisen, die sie mit der Mutter im [[Vorderer Orient|Vorderen Orient]] unternahm, schrieb sie Reisereportagen, die vom  [[Berliner Börsen-Courier]] und vom [[Berliner Tageblatt]] angenommen wurden. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] in Deutschland 1933 flohen beide nach Wien. Noch bevor 1934 die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Österreichische Sozialdemokratische Partei]] verboten wurde, war sie, die sich nun &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Körner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nannte, der Partei beigetreten. Ihre kleine Wohnung in der [[Taborstraße]] im [[Leopoldstadt|2. Bezirk]] war ein illegaler Treffpunkt von Mitgliedern des [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbundes]], [[Josef Luitpold Stern]] wurde von ihr dort versteckt. 1934 reiste sie in die [[Sowjetunion]], wohnte in [[Moskau]] bei [[Klara Blum]] und war Begleiterin von [[Ernst Toller]] auf dem „Ersten Allunionskongress der Sowjetschriftsteller“. Sie arbeitete in Österreich journalistisch, musste aber im März 1938 nach dem  [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich in die [[Tschechoslowakei]] fliehen. Im Oktober 1938 floh sie nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körner versuchte sich auch in  der neuen Sprache journalistisch zu betätigen. Sie arbeitete eine Zeit als Sekretärin für das Emigrantenkabarett [[Laterndl]]. Beim Emigrantenblatt [[Die Zeitung]] erhielt sie die Verantwortung für die österreichischen Seiten, sie arbeitete für [[BBC]] und das britische Informationsministerium und nach Kriegsende im [[Reeducation]]-Programm für die deutschen Kriegsgefangenen in Großbritannien. Den ebenfalls exilierten Chemiker und Verleger Rolf Passer (1897–1971),&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Benz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt; den sie 1946 geheiratet hatte, ließ sie 1951 in London, reiste durch [[Kanada]] und [[Australien]] und sammelte dort Material für Vorträge und Bücher. Von 1956 an lebte sie in [[München]] in der [[Maxvorstadt]] und versuchte sich journalistisch, mit Volkshochschulvorträgen und mit Sekretariatsarbeiten im [[Institut für Zeitgeschichte]] durchzuschlagen. Aus pragmatischen Gründen beantragte sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit dem Juristen und Marketingfachmann [[Fritz Schreier]] hielt sie sich zwei Jahre in [[Israel]] auf, erhielt dort aber keine Arbeitserlaubnis. Ihre langjährige Freundschaft zu dem nun in den USA lebenden [[Richard Duschinsky]] beendete sie, als dieser das politische Lager wechselte und Anhänger der [[Vietnamkrieg|Vietnampolitik]] des US-amerikanischen Präsidenten [[Richard Nixon]] wurde. Derweil schrieb sie ein Buch über und gegen die chilenische Militärdiktatur von [[Augusto Pinochet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fieberndes Indien.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Zürich 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kanada : Junge Welt.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Verlag, Wien 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chile : nach 10 Jahren Pinochet.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1983.&lt;br /&gt;
* Zeitschriftenaufsätze in [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] und [[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Wie die Lilie auf dem Felde“. Ruth Körner&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden im 20. Jahrhundert : eine Geschichte in Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62292-2, S.&amp;amp;nbsp;246–256.&lt;br /&gt;
* Sigrid Thielking: &amp;#039;&amp;#039;Gute Europäerinnen. Anna Siemsen und Ruth Körner im Exil&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Essener Kollegs für Geschlechterforschung.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3). Essener Kolleg für Geschlechterforschung, Essen 2001, {{DNB|989768821}}.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sternfeld]], Eva Tiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Exilliteratur 1933–1945. Eine Bio-Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Lambert Schneider, Heidelberg 1962, {{DNB|458233188}}.&lt;br /&gt;
* Renate Wall: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen im Exil: 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Kore, Freiburg i. Br. 1995, ISBN 3-926023-48-1; Psychosozial-Verlag, Gießen 2004, ISBN 3-89806-229-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106109820}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Exilarchiv |ID=98212015X |Typ=N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106109820|LCCN=n/84/35520|VIAF=64486977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korner, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Körner, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Passer, Elisabeth (Ehename); Schwarz, Elisabeth (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Middle Distance Biker 39</name></author>
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