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	<title>Ruth Hohmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Hohmann&amp;diff=589253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2026-03-27T15:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B1101-0010-001, Erfolgreiche Premier von &amp;quot;Lyrik-Jazz-Prosa&amp;quot;.jpg|mini|Ruth Hohmann mit [[Manfred Krug]] und den Jazz-Optimisten (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Hohmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1931]] in [[Eisenach]]) ist eine deutsche [[Jazz]]sängerin und Hochschuldozentin. In der [[DDR]] war sie die erste und lange Zeit einzige Jazzsängerin, galt als „First Lady of Jazz“ und hatte wesentlichen Anteil an der Verbreitung des Jazz in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ruth Hohmann (Künstlername) nahm bereits als Kind Gesangs- und Ballettunterricht und sang im Schulchor. 1949 absolvierte sie eine Schauspielausbildung in [[Erfurt]]. Zwei Jahre später heiratete sie den Theater- und Filmkritiker Heinz Hofmann und zog nach Berlin. Nachdem die beiden gemeinsamen Kinder groß genug waren, sang sie bei [[Walter Kubiczeck]] vor, der von ihrem Talent begeistert war. Nach ersten Schlagern mit Jazznote, die auf dem [[Amiga (Plattenlabel)|&amp;#039;&amp;#039;AMIGA&amp;#039;&amp;#039;]]-Label veröffentlicht wurden, wandte sie sich dem Jazz zu und sang mit englischen Texten, was das Publikum (anders als [[SED|Partei]] und Medien) begrüßte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taz.de/Montagsinterview-mit-Jazzlegende-Ruth-Hohmann/!82676/ Thomas Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Meine Band hat mir verboten, mit dem Singen aufzuhören.&amp;#039;&amp;#039;, taz.de vom 28. November 2011], abgerufen am 3. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. November 1961 hatte sie ihren ersten Auftritt als Jazzsängerin. Sie war die erste Jazzsängerin der DDR mit einem [[Spielerlaubnis (DDR)|Berufsausweis]]. Bis 1966 folgten ständige Auftritte im In- und Ausland, im Wesentlichen mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Jazz Optimisten Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;, aber auch mit [[Günter Hörig]], [[Ernst-Ludwig Petrowsky]], [[Bernd Wefelmeyer]], [[Klaus Lenz]], [[Theo Schumann]] und anderen. 1965 spielte sie die Titelrolle in [[Harry Kupfer]]s Fernsehoper &amp;#039;&amp;#039;Hete&amp;#039;&amp;#039;, die das Regime nie senden ließ. Im gleichen Jahr belegte sie bei der Umfrage einer Münchner Zeitung nach den besten Vokalistinnen den zweiten Platz, ohne jemals in der Bundesrepublik aufgetreten zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Auftrittsverbot von 1966 bis 1972 ist sie seit 1972 Sängerin des [[Jazz-Collegium Berlin|Jazz-Collegiums Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/music/2011/dec/02/ruth-hohmann-first-lady-east-german-jazz Bericht auf guardian.co.uk vom 2. Dezember 2011], abgerufen am 3. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie singt im Wesentlichen Swing, New Orleans-Jazz und Blues und beherrscht auf eindrucksvolle Weise den [[scat-Gesang]]. Jazz-Standards wie &amp;#039;&amp;#039;[[Sweet Georgia Brown]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Makin Whopee&amp;#039;&amp;#039; versah Ruth Hohmann mit deutschen Texten und verbindet diese mit einer „schwarzen“ Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 1996 war sie an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin]] als Gesangsdozentin für die Ausbildung in Jazz und [[Chanson]] zuständig. Geholt hatte sie [[Alfons Wonneberg]], der langjährige Leiter der Abteilung Tanzmusik. So wurde sie die erste Gesangsinterpretationslehrerin an der Hochschule. Als Schauspielerin spielte sie 1965 in dem [[DEFA]]-Film von [[Egon Günther]] &amp;#039;&amp;#039;Lots Weib&amp;#039;&amp;#039; und zuletzt in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[NVA (Film)|NVA]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Leander Haußmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde sie mit dem [[Kunstpreis der DDR]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunstpreis der DDR verliehen&amp;#039;&amp;#039;, In: Neues Deutschland, 20. Mai 1988, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. August 2006 wurde Ruth Hohmann vom &amp;#039;&amp;#039;Jazzclub Eisenach&amp;#039;&amp;#039; die Ehrenmitgliedschaft „Für Verdienste um den Jazz“ verliehen. Gewürdigt wurde dabei ausdrücklich auch ihre politische Unbeugsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LP&lt;br /&gt;
* 1978: „Dixiparty“, „Die Mädchen von La Rochelle“ (Chanson)&lt;br /&gt;
* 1984: „Ströme“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;CD&lt;br /&gt;
* 1993: „swingin&amp;#039; complements“ mit dem Jazz-Collegium&lt;br /&gt;
* 1995: „Jazz-Lyrik-Prosa“ (ein Titel mit Manfred Krug und den Jazz-Optimisten)&lt;br /&gt;
* 1999: „Jazz-Lyrik-Prosa II“ (2 Titel u.&amp;amp;nbsp;a. mit Uschi Brüning)&lt;br /&gt;
* 2003: „Ahrenshooper Jazztage“ (3 Titel)&lt;br /&gt;
* 2003: Ruth Hohmann &amp;amp; Jazz Collegium: &amp;#039;&amp;#039;Swingin&amp;#039; Complements&amp;#039;&amp;#039; ([[Buschfunk (Musikverlag)|BuschFunk]])&lt;br /&gt;
* 2005: Ruth Hohmann &amp;amp; Jazz-Collegium Berlin: „Ruth seventy5“ (BuschFunk)&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Jazz reichts&amp;#039;&amp;#039; (Hörbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Gesang) ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[Lots Weib]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Frau Venus und ihr Teufel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Musik der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Lasch &amp;#039;&amp;#039;Jazz Collegium Berlin &amp;amp; Ruth Hohmann.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Bratfisch: &amp;#039;&amp;#039;Freie Töne: Die Jazzszene in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2005, S. 177–183.&lt;br /&gt;
* [[Werner Sellhorn|Werner Josh Sellhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz – DDR – Fakten&amp;#039;&amp;#039; : Interpreten, Discographien, Fotos, CD, Berlin 2005, Neunplus1 Edition Kunst, ISBN 3-936033-19-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ruth-hohmann|lemma=Hohmann, Ruth|autor=|band=1|idNum=1464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1235681}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jazz-collegium-berlin.de/ Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.nd-aktuell.de/artikel/204751.von-wegen-hausfrau.html Würdigung zum 80. Geburtstag], [[Neues Deutschland]] 19. August 2011&lt;br /&gt;
* [https://buonarroti-archiv.de/ruth-hohmann/ umfangreiches biografisches Interview mit Ruth Hohmann mit kostenlosem Zugang zu finden auf: www.buonarroti-archiv.de, aufgezeichnet am 27. November 2014 in Berlin: Länge 1:22:25 h.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134633555|LCCN=no98024125|VIAF=63620900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohmann, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chanson (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagogik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hohmann, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Jazzsängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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