<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ruth_Fischer</id>
	<title>Ruth Fischer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ruth_Fischer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Fischer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T21:07:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Fischer&amp;diff=136898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raimund Dehmlow: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Fischer&amp;diff=136898&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-25T13:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Politikerin und Publizistin Ruth Fischer. Zur Künstlerin siehe [[Ruth von Fischer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer-Ruth-1924-Bain.jpg|mini|Ruth Fischer (1924)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1895]] in [[Leipzig]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elfriede Fischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[13. März]] [[1961]] in [[Paris]]) war eine deutsch-österreichische [[Publizist]]in und Politikerin. Sie war Mitbegründerin der [[Kommunistische Partei Österreichs|Kommunistischen Partei Deutschösterreichs]] (KPDÖ) in [[Österreich#Erste Republik (1918–1933)|Österreich]] und 1924 bis zu ihrem Parteiausschluss 1926 Vorsitzende der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) in der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte zur antistalinistischen („[[ultralinke]]n“) Opposition innerhalb der kommunistischen Bewegung, war nach ihrem KPD-Ausschluss Mitglied der Gruppe [[Linke Kommunisten]] und 1928 Mitbegründerin des [[Leninbund]]es. Im amerikanischen Exil befasste sie sich wissenschaftlich und publizistisch weiter kritisch mit dem [[Stalinismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fischer wurde 1895 als Elfriede Fischer geboren. Ihre Eltern waren der österreichische [[Philosoph]] und [[Privatgelehrter|Privatgelehrte]] [[Rudolf Eisler (Philosoph)|Rudolf Eisler]] und die Leipziger Fleischerstochter Ida Maria Fischer. Als die Eltern ein Jahr nach ihrer Geburt heirateten, übernahm auch die Tochter den Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Eisler&amp;#039;&amp;#039;. Jüngere Brüder waren der Journalist [[Gerhart Eisler]] (* 1897) und der Komponist [[Hanns Eisler]] (1898).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die wissenschaftliche Laufbahn des Vaters zog die Familie Eisler 1901 von Leipzig nach [[Wien]]. Fischer wuchs in einem bildungsbürgerlich geprägten Umfeld auf, in dem Musik und Literatur zum Alltäglichen gehörten. Als Gymnasiastin betätigte sie sich bereits politisch und schloss sich der bürgerlich-jüdischen Organisation [[Freideutsche Jugendbewegung]] an, die nationalkommunistische Ideen vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/208595_Die-Frau-die-Stalin-veraergerte.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Erinnerung an die Kommunistin Ruth Fischer&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2001; abgerufen am 18. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; An der [[Universität Wien]] studierte sie ab 1914 [[Philosophie]], [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]], [[Pädagogik]], [[Psychologie]] und [[Politikwissenschaft|Politik]], nach Kriegsausbruch 1914 rief sie eine [[Linksradikalismus|linksradikale]] Studentengruppe mit ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1915 heiratete sie den Journalisten [[Paul Friedländer (Journalist)|Paul Friedländer]], mit dem sie am 24. Dezember 1917 den Sohn Friedrich Gerhart bekam, später als [[Frederick Gerard Friedlander|F.&amp;amp;nbsp;G. Friedlander]] (1917–2001) Mathematikprofessor in Großbritannien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Fischer trat mit Beginn des Studiums 1914 der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ)]] von [[Victor Adler]] bei. Drei Jahre später wurde sie Mitglied der Freien Vereinigung Österreichischer Studenten. Im Frühjahr 1918 initiierte sie mit ihrem Mann die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Weckruf&amp;#039;&amp;#039;, deren verantwortliche Redakteurin sie wurde. Diese Zeitung sollte zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai erstmals erscheinen. Die Zeitschrift wurde jedoch bereits vor dem ersten Erscheinen verboten und die bereits gedruckte erste Ausgabe beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien wurde am 3. November 1918 unter ihrer führenden Beteiligung die [[Kommunistische Partei Österreichs|KPDÖ]], die spätere KPÖ, gegründet. Fischer hatte das Mitgliedsbuch mit der Nummer&amp;amp;nbsp;1. Wegen der Teilnahme an der bewaffneten Besetzung der Redaktion der Wiener &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Freie Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; verbrachte sie kurze Zeit später drei Wochen im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 1919 hielt sie vor 42 Delegierten das Hauptreferat auf dem ersten Parteitag der KPDÖ, die zu diesem Zeitpunkt bereits 3000 Mitglieder hatte. In dieser Zeit war sie auch Herausgeberin des KPDÖ-Organs &amp;#039;&amp;#039;Der Weckruf/Die Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039; sowie Redakteurin der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die revolutionäre Proletarierin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1919 ging die Familie Friedländer auf Einladung von [[Willi Münzenberg]] und nach innerparteilichen Meinungsverschiedenheiten zwischen Kriegsheimkehrern und Arbeitern einerseits und den jungen bürgerlichen Intellektuellen andererseits nach [[Berlin]]. Zu diesem Zeitpunkt nahm sie den Rufnamen &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linker KPD-Flügel ===&lt;br /&gt;
Ab 1920 arbeitete Fischer am theoretischen KPD-Organ &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift/Gruppe Internationale)|Die Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; mit. 1921 gelangten Ruth Fischer, die in diesem Jahr von Friedländer geschieden wurde, und der [[Ukraine|ukrainische]] Kommunist [[Arkadi Maslow]] in den Zentralausschuss der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und übernahmen die Leitung der Berliner KPD. In den folgenden Jahren entwickelte sich Ruth Fischer zu einer der wichtigsten Figuren des linken Parteiflügels, der die Parteiführung um [[August Thalheimer]], [[Heinrich Brandler]] und [[Ernst Meyer (Politiker, 1887)|Ernst Meyer]], vor allem nach dem gescheiterten [[Hamburger Aufstand|Aufstandsversuch in Hamburg]] 1923, kritisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] zu erhalten, ging sie 1922&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister Standesamt Berlin 13b, Nr. 1427/1922&amp;lt;/ref&amp;gt; formal eine Ehe mit dem Kommunisten und Kominternmitarbeiter [[Gustav Golke]] ein, von dem sie 1928 geschieden wurde. Sie lebte dann bis 1941 mit Maslow zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im März 1923 zeigte sie sich als besonders radikale Vertreterin des [[Ultralinke|linken Flügels]]. Auf dem Bezirksparteitag Rheinland-Nord (Essen) brachte sie eine Resolution ein, nach der „die Arbeiterschaft“ im Rhein-Ruhr-Gebiet den [[Ruhrbesetzung|deutsch-französischen Konflikt]] ausnutzen und eine Arbeiterrepublik gründen solle; diese Republik sollte dann eine Armee nach Mitteldeutschland entsenden und dort die Macht ergreifen. Die Resolution wurde mit 68 zu 55 Stimmen abgelehnt. Damals meinte Fischer: „Es kommt der Tag, wo alle Genossen hinter uns stehen und die hinauswerfen, die auf dem Boden der Demokratie stehen und mit der Weimarer Verfassung liebäugeln.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1968, S.&amp;amp;nbsp;47&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem Bericht des Rätekommunisten [[Franz Pfemfert]] in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; hielt Fischer im Sommer 1923, obwohl ihr Vater Jude war, eine [[Judenfeindlichkeit#Der Begriff Antisemitismus|antisemitische]] Rede, welche nationalsozialistische Parolen gegen jüdische Kapitalisten als unbewussten [[Klassenkampf]] darstellte und zum Mord an jüdischen Kapitalisten aufrief, dem dann nur noch der Kampf gegen nichtjüdische Kapitalisten folgen müsse: &amp;#039;&amp;#039;„Wer gegen das [[Geldjude|Judenkapital]] aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber meine Herren, wie stehen Sie zu den Großkapitalisten, den Stinnes, Klöckner …?“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Pfemfert |url=https://archive.org/details/die-aktion-13.1923 |titel=Die schwarzweiszrote Pest im ehemaligen Spartakusbund |titelerg=In: Die Aktion 13.14, 1923 [Der Weg der KPD], Sp. 373f., hier Sp. 374 |sprache=de |abruf=2024-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://collections.fes.de/historische-presse/periodical/zoom/137041 „Hängt die Judenkapitalisten.“ Ruth Fischer als Antisemitin.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 1923, Abendausgabe, S.&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;f., abgerufen am 21. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mario Keßler]]: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/173_Kessler.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;]. In: UTOPIE kreativ, H. 173 (März 2005), S. 223–232 (PDF; 94&amp;amp;nbsp;kB), S.&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Olaf Kistenmacher]] |url=https://engageonline.wordpress.com/2015/11/04/from-judas-to-jewish-capital-antisemitic-forms-of-thought-in-the-german-communist-party-kpd-in-the-weimar-republic-1918-1933-olaf-kistenmacher-engage-journa/ |titel=From ‘Judas’ to ‘Jewish Capital’: Antisemitic Forms of Thought in the German Communist Party (KPD) in the Weimar Republic, 1918-1933 |werk=Engage Online |datum=2015-11-04 |sprache=en |abruf=2020-12-12}}&amp;lt;br /&amp;gt;auf Deutsch: Olaf Kistenmacher: &amp;#039;&amp;#039;Vom „Judas“ zum „Judenkapital“. Antisemitische Denkformen in der KPD der Weimarer Republik, 1918–1933&amp;#039;&amp;#039;, in: Matthias Brosch u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exklusive Solidarität. Linker Antisemitismus in Deutschland. Vom Idealismus zur Antiglobalisierungsbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Metropol 2007, S. 69–86&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Auftritt wird als „Schlüsselzitat eines ‚Antisemitismus von links‘“ gelesen und als Teil des sogenannten „[[Albert Leo Schlageter|Schlageter]]-Kurses“ von [[Karl Radek]] als Vertreter der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] in der Weimarer Republik gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Hoffrogge |Titel=[[#Hoffrogge2017|Der Sommer des Nationalbolschewismus?]] |Sammelwerk=Sozial.Geschichte Online |Nummer=20 |Datum=2017 |Seiten=99–146}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser in der KPD umstrittene, jedoch vom Parteivorsitzenden [[Heinrich Brandler]] und Mitgliedern der KPD-Zentrale wie [[Hermann Remmele]] mitgetragene&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKGS&amp;quot;&amp;gt;Olaf Kistenmacher: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gegen den Geist des Sozialismus&amp;quot;. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, ça ira-Verlag, Freiburg/Wien, 2023, S. 30ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurs versuchte, im nationalistisch aufgeladenen Klima des [[Ruhrbesetzung|Ruhrkampfs]], durch Diskussionen mit völkischen nationalsozialistischen Kräften deren Ideologie als tatsächlich nicht antikapitalistisch aufzuzeigen. Dabei distanzierte man sich vom Judenhass der Nationalsozialisten und ermunterte sie gleichzeitig zu Gewalt gegen das &amp;quot;Juden-Kapital&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKGS&amp;quot; /&amp;gt; Das Vorgehen ist von der Parteilinken, zunächst sogar von Fischer selbst, heftig kritisiert und nach wenigen Wochen im September 1923 aufgegeben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorsitzende der KPD ===&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern des Hamburger Aufstands im Oktober 1923 wurde Ruth Fischer 1924 in die oberste Führungsriege der Partei gewählt. Als Vorsitzende des Politischen Büros des Zentralkomitees der KPD stand sie als „Frontfrau der KPD“&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961)&amp;#039;&amp;#039;, Zeithistorische Studien Nr. 51, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien, 2013, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Spitze der Partei und bestimmte den ultralinken Kurs dieser Zeit als deren Hauptgegner die SPD galt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Fischer Kandidatin des Exekutivkomitees der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] (EKKI). Fischer wandte sich ebenso gegen die ermordete KPD-Mitbegründerin und Vordenkerin [[Rosa Luxemburg]] und kennzeichnete ihre Werke mit dem [[Politisches Schlagwort|Kampfbegriff]] &amp;#039;&amp;#039;Luxemburgismus&amp;#039;&amp;#039; als [[Dissident|Abweichung]] vom [[Leninismus]] bzw. [[Marxismus-Leninismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rosalux.de/fileadmin/images/HKWM/Luxemburgismus-HKWM08II.pdf Manfred Grieger, Holger Politt: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Kritisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 8/II], abgerufen am 22. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie begründete diese Abkehr von Luxemburg damit, dass sich der Zustand der Partei als „[[Gonorrhoe|Tripperkranken]]“ nicht mit den Ideen Luxemburgs als „[[Syphilis]]bazillen“ bessern werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Angelika Voss-Louis|Angelika Voss]], Ursula Büttner, Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hamburger Aufstand zur politischen Isolierung. Kommunistische Politik 1923–1933 in Hamburg und im Deutschen Reich&amp;#039;&amp;#039;, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, 1983, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischer setzte als Parteivorsitzende ebenso die [[Bolschewisierung]] der KPD um, die die innerparteiliche Demokratie der Partei zerstörte, an die später [[Ernst Thälmann]] als ihr Nachfolger anknüpfen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/bolschewistin-und-skrupellose-antikommunistin-100.html Henry Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Bolschewistin und skrupellose Antikommunistin&amp;#039;&amp;#039;] vom 17. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte 1924 war sie für die KPD Reichstagsabgeordnete (Listenplatz&amp;amp;nbsp;3) und Abgeordnete im Preußischen Landtag (Listenplatz&amp;amp;nbsp;1). Die [[Verträge von Locarno|„Locarno“]]-Politik von Reichskanzler [[Gustav Stresemann]] kritisierte sie im Reichstag als „Preisgabe deutschen Bodens und deutscher Arbeiter für einen künftigen Krieg gegen Russland“ für ein „Entgegenkommen England[s] und Frankreich[s]“. Fischer warf der Außenpolitik des [[Kabinett Stresemann II|Kabinetts Stresemann]] vor, die Weimarer Republik zu einem [[Vasall]]en zu machen, der „Anschluss sucht an den englischen Räuber, um in seinem Schatten mitzurauben.“ In diesem Zusammenhang benannte sie den [[Völkerbund]] als ein „[[Konsortium]] der Räuber, mit der Aufgabe, die Kriege idealistisch zu überzuckern.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Eyck]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 26 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschluss aus der KPD 1926 ===&lt;br /&gt;
Bereits im August 1924 geriet die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Maslow-Fischer&amp;#039;&amp;#039; wegen „ultralinker Abweichungen“ in die Kritik der Moskauer Parteiführung unter [[Josef Stalin|Stalin]] sowie der [[Komintern]] unter [[Nikolai Iwanowitsch Bucharin|Nikolaj Bucharin]]. In diesem Zusammenhang traf Fischer im September 1925 in [[Moskau]] mit [[Josef Stalin|Stalin]] zusammen und wurde in den folgenden zehn Monaten an einer Rückkehr nach Deutschland gehindert. In dieser Zeit war sie im Moskauer [[Hotel Lux]] untergebracht. Zeitgleich wurde Arkadi Maslow in Berlin wegen Hochverrats in Untersuchungshaft festgehalten. Während sie zuerst noch an Thälmanns Seite war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/widerstand/ernst-thaelmann-portraet-100.html |titel=Der Mann, den sie &amp;quot;Teddy&amp;quot; nannten |hrsg=mdr.de |datum=2021-08-22 |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm dieser nach ihrer Rückkehr nach Deutschland Abstand zu ihr und übernahm am 1. September die Führung der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1926 konnte Fischer aus Moskau fliehen und kehrte nach Deutschland zurück, im gleichen Jahr wurde Maslow aus der Haft entlassen. Im August 1926 wurden beide aus der Partei ausgeschlossen. Als Mitglieder der Reichstagsgruppe [[Linke Kommunisten]] versuchten sie in der Folgezeit gemeinsam v.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Grigori Jewsejewitsch Sinowjew|Grigori Sinowjew]] die [[Linke Opposition in der Sowjetunion|Linksopposition]] gegen den Kominternkurs unter Stalin und Bucharin um sich zu sammeln. Kurzzeitig waren sie 1928 Mitglieder der KPD-Linksabspaltung [[Leninbund]], verließen diesen jedoch wieder, weil sie eine gegen die KPD gerichtete, eigenständige Wahlkandidatur für falsch hielten und nach der Kapitulation von Sinowjew und [[Lew Borissowitsch Kamenew|Kamenew]] gegenüber Stalin die Hoffnung hegten, wieder in die KPD aufgenommen zu werden. Nachdem ihnen die Wiederaufnahme 1929 verwehrt worden war, zog Fischer sich zunächst aus der unmittelbaren Politik zurück und arbeitete bis 1933 als Pädagogin und Sozialfürsorgerin im Berliner [[Bezirk Wedding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus und Exil ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Andreasberger Str 9 (Britz) Ruth Elfriede Fischer.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Andreasberger Straße 9, in [[Berlin-Britz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Montparnasse cemetery @ Montparnasse @ Paris (30705808826).jpg|mini|Grab auf dem Montparnasse-Friedhof in Paris]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] flüchtete sie am 9. März 1933 gemeinsam mit Maslow aus Deutschland. Sie stand im August 1933, unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Gohlke&amp;#039;&amp;#039; und als einzige Frau, auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Erste Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933|Ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Michael Hepp |Titel=Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen |Band=Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=München |Datum=1985 |ISBN=3-11-095062-6 |Seiten=3 |Kommentar=Nachdruck von 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer und Maslow gingen über [[Prag]] nach [[Frankreich]] ins [[Exil]], wo sie gemeinsam mit einigen anderen Kommunisten die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Internationale&amp;#039;&amp;#039; ins Leben riefen und bis 1936 mit [[Leo Trotzki|Trotzki]] zusammenarbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wirren des Krieges, verfolgt vom Deutschen Reich und der Sowjetunion, erreichte Ruth Fischer über Südfrankreich, Spanien und Portugal im Frühjahr 1941 New York. Maslow, der Fischer auf der Flucht von Paris bis [[Lissabon]] begleitet hatte, bekam kein amerikanisches Visum und gelangte von Lissabon aus, getrennt von seiner Frau, im Mai 1941 nach [[Havanna]] auf Kuba. Am 21. November 1941 wurde Maslow in Havanna bewusstlos auf der Straße nahe seinem Hotel gefunden und verstarb kurz darauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Lübbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer/Arkadij Maslow: Abtrünnig wider Willen. Aus Briefen und Manuskripten des Exils.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 1990, S. 16–20 („Einführung“ des Herausgebers).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Fischer ging von einer Ermordung Maslows durch den sowjetischen Geheimdienst aus und begann nun ihren Feldzug gegen die [[Stalinismus|Stalinisten]]. Ab 1944 gab sie das Nachrichtenbulletin &amp;#039;&amp;#039;The Network&amp;#039;&amp;#039; heraus, in dem sie über stalinistische Aktivitäten verschiedener Art berichtete. 1945 erhielt sie an der [[University of Cambridge|Universität Cambridge]] einen Forschungsauftrag zur Geschichte des [[Kommunismus]]. 1948 erschien ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Stalin and German Communism&amp;#039;&amp;#039;. Unter dem Decknamen Alice Miller war sie eine der Schlüsselfiguren der Geheimdienstorganisation „The Pond“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.newsmax.com/Newsfront/US-Spy-Agency-The-Pond/2010/07/29/id/366034 newsmax.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem [[Komitee für unamerikanische Umtriebe|Komitee für unamerikanische Aktivitäten]] (HUAC), einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, gegenüber bestätigte Ruth Fischer die Tätigkeit ihres Bruders [[Gerhart Eisler|Gerhart]] für KPD, Komintern und [[Gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije|GPU]] und bezeichnete ihn als mitschuldig am Tode von [[Hugo Eberlein]] und [[Nikolai Iwanowitsch Bucharin|Nikolai Bucharin]]. Ihren Bruder [[Hanns Eisler|Hanns]] bezeichnete sie als „Kommunisten im philosophischen Sinn“.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Keßler: Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961) Böhlau, Köln Weimar Wien 2013, S. 630–648, ISBN 978-3-412-21014-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Verhandlung gegen Gerhart war sie Hauptzeugin der Anklage. In der Folge kam Gerhart Eisler in Haft, Hanns Eisler wurde ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 ermöglichte sie [[Franz Jung]] die Einwanderung in die USA und unterstützte ihn nicht nur finanziell. Mit ihm blieb sie auch in ihrer Pariser Zeit eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1955 lebte sie als politische Publizistin in Paris und veröffentlichte ihre Werke &amp;#039;&amp;#039;Von Lenin zu Mao&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Umformung der Sowjetgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und publizierte in verschiedenen Zeitschriften wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte|Frankfurter Heften]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb 1961 in Paris und wurde auf dem [[Cimetière Montparnasse|Friedhof Montparnasse]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Februar 2022 wurde vor ihrem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Britz]], Andreasberger Straße 9, ein [[Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruth Fischers Namen ==&lt;br /&gt;
Ruth Fischer nutzte in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, ihrer politischen und publizistischen Tätigkeit sowie bei Grenzübertritten verschiedene [[Pseudonym]]e. In Folge sind einige von ihnen aufgeführt:&lt;br /&gt;
* Geboren als Elfriede Fischer&lt;br /&gt;
* Elfriede Eisler nach der Heirat der Eltern und der [[Ehelichkeitserklärung]] für beide Töchter&lt;br /&gt;
* Elfriede Friedländer durch Heirat mit dem Publizisten Paul Friedländer (1891–1943)&lt;br /&gt;
* Ruth Fischer; beim Umzug nach Berlin 1919 eingeführter Rufname&lt;br /&gt;
* Elfriede Golke nach Scheinheirat 1923 mit [[Gustav Golke]], um die deutsche Staatsbürgerschaft und das passive Wahlrecht zu bekommen, daher auch offizieller Name als Mitglied des Reichstags&lt;br /&gt;
* Ruth Kämpfer, Maria Ida Schmidt oder &amp;#039;&amp;#039;Genossin Müller&amp;#039;&amp;#039; als kommunistische Publizistin&lt;br /&gt;
* Helene Stein, Helene Geiringer oder Liane Bosshardt bei illegalen Grenzübertritten&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer: Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961)&amp;#039;&amp;#039;, Zeithistorische Studien, Band 51, Böhlau, 2013, S. 7f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Elfriede Eisler-Pleuchot, nach dem Krieg in New York, Pleuchot war ihr Familienname nach einer erneuten Scheinheirat im Exil zur Erlangung der französischen Staatsbürgerschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sexualethik des Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1920 (erschienen unter dem Namen Elfriede Friedländer).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kinderfibel&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 1933 (zusammen mit Franz Heimann).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin und der deutsche Kommunismus. Der Übergang zur Konterrevolution&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Frankfurter Hefte, Frankfurt am Main 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin and German Communism&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge/MA, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Lenin zu Mao. Kommunismus in der Bandung-Ära&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Köln, Düsseldorf 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Umformung der Sowjet-Gesellschaft. Chronik der Reformen 1953–1958&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin und der deutsche Kommunismus. Mit einer Vorbemerkung von [[Klaus Kinner]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. I: &amp;#039;&amp;#039;Von der Entstehung des deutschen Kommunismus bis 1924&amp;#039;&amp;#039;. Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Die Bolschewisierung des deutschen Kommunismus ab 1925&amp;#039;&amp;#039;.  2 Bde. [1948], Berlin 1991, ISBN 3-320-01635-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mario Keßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer (1895–1961). Ein Leben mit und gegen Kommunisten.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-412-21014-4. Onlinetext auf dem [https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/searchtype/collection/id/16670/docId/844/start/8/rows/10 Dokumentenserver von Zeitgeschichte Digital.]&lt;br /&gt;
* Ruth Fischer, [[Arkadi Maslow|Arkadij Maslow]]: &amp;#039;&amp;#039;Abtrünnig wider Willen. Aus Briefen und Manuskripten des Exils.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Peter Lübbe. Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-55331-3.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Hering]], [[Kurt Schilde]]: &amp;#039;&amp;#039;Kampfname Ruth Fischer. Wandlungen einer deutschen Kommunistin.&amp;#039;&amp;#039; dipa, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-7638-0358-0.&lt;br /&gt;
* Mario Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Antistalinismus oder Antikommunismus? Ruth Fischer als „Kronzeugin“ gegen die „Kommunistische Verschwörung“ in den USA.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 205–222, {{ISSN|0944-629X}}.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/ruth-fischer &amp;#039;&amp;#039;Fischer, Ruth&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Annelie Schalm: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer – eine Frau im Umbruch des internationalen Kommunismus 1920–1927.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der kommunistischen Internationale: Ein deutsch-russisches Forschungsprojekt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007 (Herausgeber: [[Klaus Meschkat]], [[Michael Buckmiller]]), Seite 129–147.&lt;br /&gt;
* Felix Pankonin: &amp;#039;&amp;#039;Profil einer Renegatin. Ruth Fischers exemplarische Biografie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts, XIII.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 491–521, ISBN 978-3-525-36943-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;zur Familie:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schebera]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanns Eisler. Eine Biographie in Texten, Bildern und Dokumenten.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Eisler.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz u.&amp;amp;nbsp;a. 1998, ISBN 3-7957-2383-3 (Biographie über Hanns Eisler).&lt;br /&gt;
* [[Ronald Friedmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ulbrichts Rundfunkmann. Eine Gerhart-Eisler-Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-360-01083-3 (Biographie über Gerhart Eisler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;zum politischen Umfeld:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leninbund. Linke Kommunisten in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1978, ISBN 3-7700-5096-7.&lt;br /&gt;
* Marcel Bois: &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1282-3.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Kistenmacher]]: &amp;quot;Gegen den Geist des Sozialismus&amp;quot;. Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik. ça ira, Dezember 2023, ISBN 978-3-86259-146-6.&lt;br /&gt;
* Olaf Kistenmacher: Voraussetzungen für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Linken, &amp;#039;&amp;#039;[[haGalil]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. März 2022. https://www.hagalil.com/2022/03/antisemitismus-in-der-linken/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Hoffrogge2017}}{{Literatur |Autor=[[Ralf Hoffrogge]] |Titel=Der Sommer des Nationalbolschewismus? Die Stellung der KPD-Linken zum Ruhrkampf und ihre Kritik am „Schlageter-Kurs“ von 1923 |Sammelwerk=Sozial.Geschichte Online |Nummer=20/2017 |Datum=2017-03-20 |Seiten=99–146 |Online=https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00043556 &amp;lt;!--|Abruf=2023-09-05--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118691392}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118691392}}&lt;br /&gt;
* Mario Keßler: [https://www.deutsche-biographie.de/118691392.html#dbocontent &amp;#039;&amp;#039;Fischer, Ruth&amp;#039;&amp;#039;] in [[NDB-online]]&lt;br /&gt;
* [https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1691 Ruth Fischer papers] in der [[Houghton Library]] der [[Harvard University]]&lt;br /&gt;
* [https://litkult1920er.aau.at/litkult-lexikon/fischer-ruth/ Eintrag zu Ruth Fischer bei litkult1920er.aau.at], ein Projekt der Universität Klagenfurt&lt;br /&gt;
* [https://fraueninbewegung.onb.ac.at/node/1849 Biographie und Bibliographie] bei „Frauen in Bewegung: 1918–1938“ (Österreichische Nationalbibliothek)&lt;br /&gt;
* [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/208595_Die-Frau-die-Stalin-veraergerte.html &amp;#039;&amp;#039;Die Frau, die Stalin verärgerte&amp;#039;&amp;#039;.] „Extra-Lexikon“ der [[Wiener Zeitung]];  Kurzbiografie&lt;br /&gt;
* [http://trend.infopartisan.net/trd0999/t050999.html &amp;#039;&amp;#039;Das System Pieck-Ulbricht (1925–1927)&amp;#039;&amp;#039;.] In: Ruth Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Stalin und der deutsche Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Band II&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44447815.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunismus: Eine verpaßte Revolution&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Der Spiegel]] 14/1950, 6. April 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parteivorsitzende der KPD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118691392|LCCN=n81027892|NDL=001338260|VIAF=315943156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischer, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Neukölln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanns Eisler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Hanns Eislers|Ruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fischer, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischer, Elfriede (Geburtsname); Eisler, Elfriede; Dubois, E. (Pseudonym); Eisler Pleuchot, Elfriede; Pleuchot, Maria Elfriede (Ehename); Eisler-Friedländer, Elfriede; Friedländer, Elfriede; Geiringer, Helene (Pseudonym); Golke (Pseudonym); Kämpfer, Ruth (Pseudonym); Genossin Müller (Pseudonym); Schmidt, Maria Ida (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdR und Publizistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raimund Dehmlow</name></author>
	</entry>
</feed>