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	<title>Ruth Beutler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:43:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Beutler&amp;diff=1117038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: Ergänzungen nach der bereits vorhandenen Quelle Zupanc, Ruth Beutler</title>
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		<updated>2024-02-25T15:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen nach der bereits vorhandenen Quelle Zupanc, Ruth Beutler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Beutler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1897]] in [[Chemnitz]]; † [[22. Oktober]] [[1959]] in [[München]]) war eine [[deutsche]] [[Zoologe|Zoologin]]. In ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit widmete sie sich besonders der Erforschung der [[Europäische Honigbiene|Europäischen Honigbiene]] (Apis mellifera).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Beutler wurde 1897 in Chemnitz als Tochter des Rechtsanwalts, Notars und Politikers [[Moritz Beutler]] geboren, der im Nebenberuf einen größeren landwirtschaftlichen Betrieb leitete und zum Mustergut umgestaltete. Ihr Onkel war der Dresdner Oberbürgermeister [[Otto Beutler]]. Sie war von 1918 bis 1933 Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther K. H. Zupanc]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Beutler: the woman behind Karl von Frisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Comparative Physiology]] A.&amp;#039;&amp;#039; Published: 09 May 2023 ([https://link.springer.com/article/10.1007/s00359-023-01622-0 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur widmete sie sich zunächst der Landwirtschaft und Gärtnerei. Angesichts ihrer angeschlagenen gesundheitlichen Konstitution nahm sie ein Studium der Naturwissenschaften (insbesondere [[Zoologie]]) auf. 1923 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie mit einer Dissertation über „Experimentelle Untersuchungen über die Verdauung bei Hydra“, die sie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] begonnen hatte und an der [[Universität Rostock]] abschloss. Ihre Arbeit über die [[Süßwasserpolypen]] lieferten damals wichtige Einsichten in die vergleichende [[Physiologie]] der Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erweiterte sie ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der [[Biochemie|Physiologischen Chemie]] am physiologisch-chemischen Institut der [[Universität Leipzig]]. Nach Studienaufenthalten an verschiedenen Meeresstationen kehrte sie 1925 an das Zoologische Institut der Universität München zurück. Obwohl sie am 19. Februar 1930 (als zweite Frau an der Universität München überhaupt) [[Habilitation|habilitiert]] wurde, konnte sie bis 1932 am Zoologischen Institut – obwohl überqualifiziert – nur als [[Chemielaborant|Laborantin]] beschäftigt werden. Erst 1932 erfolgte die Zuerkennung einer [[Wissenschaftlicher Assistent|wissenschaftlichen Assistentenstelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epub.ub.uni-muenchen.de/9714/1/pvz_lmu_1934_35_wise.pdf Personenstand der Ludwig-Maximilians-Universität München, Winterhalbjahr 1934/35, S. 21 &amp;amp; 49] (PDF; 14,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Januar 1937 wurde ihr schließlich der [[Professor]]entitel zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich auf den physiologisch-chemischen Bereich. Grundlegend war ihre Habilitationsschrift „Biologisch-chemische Untersuchungen am Nektar von Immenblumen“. Zwar war bereits seit langem bekannt, dass der [[Nektar (Botanik)|Blütensaft]] für die Anlockung der Bienen von größter Bedeutung ist. Allerdings war wenig Zuverlässiges über seine Zusammensetzung, seine Konzentration und die Bedingungen seines Ausscheidens bekannt. Sie stieß mit ihrer Arbeit eine Reihe von internationalen Forschungsarbeiten an, die zu einer Untersuchung der Nektarproduktion unter verschiedenen klimatischen Bedingungen führte. Ihre Forschungen „Über den Blutzucker der Biene (Apis mellifica)“ folgte der Einsicht, dass in diesem Gebiet aus vergleichend-physiologischer Sicht wenig Zusammenhängendes bekannt war. Daran schloss sich ihre Arbeit „Vergleichende Betrachtungen über den Zuckergehalt des menschlichen und tierischen Blutes“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erwarb sie am [[Ammersee]] ein Grundstück, auf dem sie ein kleines Haus errichtete. Der Garten blieb für sie eine stete Quelle der Inspiration für ihre zoologischen Forschungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Leiter des Zoologischen Instituts [[Karl von Frisch]] 1947 einen Ruf an die [[Universität Graz]] angekommen hatte, wurde sie mit der kommissarischen Leitung des Instituts betraut. Bleibende Verdienste erwarb sie sich, als sie die weitgehend von Bomben zerstörten Institutsräume vor den Zugriffen der Münchner Chemiker schützte und sich energisch für den Wiederaufbau des Institutsgebäudes einsetzte. Als Frisch 1950 nach München zurückkehrte, wurde ihr nur eine [[Konservator]]enstelle zugestanden. Ruth Beutler verstarb 1959 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In München in der [[Messestadt Riem]] ist 2004 die [[Liste Münchner Straßennamen/R|Ruth-Beutler-Straße]] nach ihr benannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgesuchte Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über die Verdauung bei Hydra&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 1, H. 1 (März), 1924, S. 1–56, zugl. Diss. Univ. Rostock, 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen an gefütterten Hydroidpolypen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 3, H. 6 (November), 1926, S. 737–775.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biologisch-chemische Untersuchungen am Nektar von Immenblumen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 12, H. 1 (März), 1930, S. 72–176.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Blutzucker der Biene (Apis mellifica)&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 24, H. 1 (Januar), 1936, S. 71–115.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Betrachtungen über den Zuckergehalt des menschlichen und tierischen Blutes&amp;#039;&amp;#039;, in: Ergebnisse der Biologie, Bd. 17, 1939, S. 1–104.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Schöntag, Adele: &amp;#039;&amp;#039;Über die Nektarabscheidung einiger Nutzpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 28, H. 3 (Januar), 1940, S. 254–285.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Opfinger, Elisabeth: &amp;#039;&amp;#039;Pollenernährung und Nosemabefall der Honigbiene (Apis Mellifica)&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 32, H. 5 (September), 1950, S. 383–421.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Flugweite der Bienen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für vergleichende Physiologie, Bd. 36, H. 3 (Mai), 1954, S. 266–289.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl von Frisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Beutler (16.7.1897–22.10.1959)&amp;#039;&amp;#039;, in: Ludwig-Maximilians-Universität Jahres Chronik 1959/1960, Universitäts-Archiv: München, 1960, S. 10–11.&lt;br /&gt;
* Sibylle Nagler-Springmann: &amp;#039;&amp;#039;„Ihr Leben hatte sie der Wissenschaft verschrieben.“ Ruth Beutler, Professorin im Schatten ihres Lehrers (1897–1959).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hiltrud Häntzschel]], [[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bedrohlich gescheit. Ein Jahrhundert Frauen und Wissenschaft in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1997, ISBN 3-406-41857-0, S. 255–260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119522888|VIAF=3282763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beutler, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beutler, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Zoologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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