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	<title>Ruth Berghaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruth_Berghaus&amp;diff=106890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geigenkoffer: Berghaus inszeniert &quot;Tristan und Isolde&quot; in der Staatsoper Hamburg.</title>
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		<updated>2026-02-21T21:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Berghaus inszeniert &amp;quot;Tristan und Isolde&amp;quot; in der Staatsoper Hamburg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0515-0302, Ruth Berghaus-Dessau.jpg|mini|hochkant|Ruth Berghaus (1975)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1927]] in [[Dresden]]; † [[25. Januar]] [[1996]] in [[Zeuthen]], [[Landkreis Dahme-Spreewald]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Choreograf]]in, [[Oper]]n- und [[Theaterregisseur]]in. Sie war von 1971 bis 1977 Intendantin des [[Berliner Ensemble]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Berghaus stammte aus einer armen Bergarbeiterfamilie. Am 14. Februar 1944 beantragte sie die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.990.705).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2541431&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=ruth-berghaus|lemma=Berghaus, Ruth|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=225}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen den Willen ihrer Familie studierte sie [[Ausdruckstanz]] und [[Tanz]]regie bei [[Gret Palucca]] in Dresden und war [[Meisterschüler]]in von [[Wolfgang Langhoff]] an der [[Deutsche Akademie der Künste|Deutschen Akademie der Künste]] in Berlin. Die Theaterästhetik von Langhoff war für sie nicht prägend, sie profitierte stark von der Begegnung mit [[Bertolt Brecht]] und seiner Theaterarbeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot;&amp;gt;Roman Fischer: &amp;#039;&amp;#039;[https://frankfurter-personenlexikon.de/node/5121 Berghaus, Ruth.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, 24. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-1219-041, Ruth Berghaus.jpg|mini|hochkant|Berghaus im Jahr 1971]]&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1964 arbeitete sie als [[Choreograf]]in u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Palucca Hochschule für Tanz Dresden|Palucca-Schule Dresden]], am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]], an der [[Deutsche Staatsoper|Deutschen Staatsoper]], am [[Berliner Ensemble]] und auch in der [[Die Distel|„Distel“]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor= |Titel=Kabarett „Die Distel“ |ID=novd |Nr=3 |Jahr=2001 |Seite=136–138 |S-Link=138 |Kommentar=Hier S. 138: Ruth Berghaus als „Tanzbildhauerin“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Interesse für die Regie erwachte 1951 mit der Uraufführung der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verurteilung des Lukullus|Verurteilung des Lukullus]]&amp;#039;&amp;#039; von Brecht und [[Paul Dessau]] an der [[Staatsoper Unter den Linden]] in Berlin, unter der Regie von [[Wolf Völker]]. 1954 heiratete Berghaus den 32 Jahre älteren Komponisten Dessau. Im selben Jahr bekam das Paar einen Sohn, den späteren Filmregisseur [[Maxim Dessau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Erhard Fischer (Regisseur)|Erhard Fischer]] führte Berghaus 1960 die Regie bei der Brecht-Dessau-Oper &amp;#039;&amp;#039;Die Verurteilung des Lukullus&amp;#039;&amp;#039;; ab 1965 inszenierte sie das Stück noch mehrmals allein. Berghaus führte zudem Regie bei den Uraufführungen von Dessaus Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Puntila (Oper)|Puntila]]&amp;#039;&amp;#039; (1966), &amp;#039;&amp;#039;[[Lanzelot (Oper)|Lanzelot]]&amp;#039;&amp;#039; (1969), &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein (Oper)|Einstein]]&amp;#039;&amp;#039; (1974) sowie &amp;#039;&amp;#039;Leonce und Lena&amp;#039;&amp;#039;, jeweils an der Berliner Staatsoper. Berühmt wurde sie mit der Choreografie der Schlachtszenen in Shakespeares &amp;#039;&amp;#039;[[Coriolanus (Shakespeare)|Coriolan]]&amp;#039;&amp;#039; in Brechts Bearbeitung am Berliner Ensemble 1964.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt; Über Jahrzehnte standen Berghaus’ Inszenierungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Barbier von Sevilla|Barbiers von Sevilla]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gioachino Rossini]] aus dem Jahre 1968 (inzwischen mehr als 360-mal aufgeführt) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Pelléas et Mélisande (Oper)|Pelléas et Mélisande]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Claude Debussy]] aus dem Jahre 1991&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Bazinger: &amp;#039;&amp;#039;Gezeitenwechsel. Ruth Berghaus&amp;#039; Inszenierung von Debussys »Pelléas et Mélisande«&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 5/1991, S. 943–953.&amp;lt;/ref&amp;gt; (erst etwa 30-mal aufgeführt) auf dem Spielplan der Oper Unter den Linden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-K0709-0001-018, Berlin, Amtseinführung Ruth Berghaus.jpg|mini|Berghaus’ Amtseinführung als Intendantin des Berliner Ensembles, mit DDR-Kulturminister [[Klaus Gysi]] und [[Wolfgang Heinz (Schauspieler)|Wolfgang Heinz]] (1971)]]&lt;br /&gt;
Ab 1967 arbeitete Berghaus fest als Regisseurin am Berliner Ensemble. [[Helene Weigel]] ernannte sie 1970 zu ihrer Stellvertreterin in der Leitung des BE. Ein Jahr später wurde Berghaus nach Weigels Tod selbst Intendantin und blieb dies bis 1977.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Zeit gelang es Berghaus, das BE aus der ideologischen und ästhetischen Erstarrung zu reißen und junge, unkonventionelle Kräfte an das Haus zu binden, unter anderem [[Heiner Müller]] und [[Einar Schleef]]. Nach der konzertierten Absetzung von Ruth Berghaus durch die Brecht-Erben, das ZK der SED und einzelne Mitarbeiter des Ensembles versank dieses in der musealen Ausgestaltung des Brechtschen Werks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0104-301, Volker Braun, Ruth Berghaus, Wieland Förster.jpg|mini|Ruth Berghaus (Mitte) 1981 bei der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Begegnung zur Friedensförderung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Berghaus trat 1962 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei, 1971 wurde sie Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1972 war sie Mitglied der [[Akademie der Künste der DDR]]. Wie ihr Mann Paul Dessau verteidigte sie 1976 den Beschluss zur Ausbürgerung [[Wolf Biermann]]s aus der DDR. Diese sah sie als das „bessere Deutschland“ an, Biermanns Kritik war für sie „Nestbeschmutzung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Kraus (Sänger)|Michael Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die musikalische Moderne an den Staatsopern von Berlin und Wien 1945–1989. Paradigmen nationaler Kulturidentitäten im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; J.B. Metzler, Stuttgart 2017, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Loyalität zum Staat und zur herrschenden Partei brachte ihr den [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] ein und die Möglichkeit, auch in der Bundesrepublik Deutschland und anderen nichtsozialistischen Staaten arbeiten zu dürfen. Dennoch wurde sie vom [[Ministerium für Staatssicherheit]] überwacht. Eine ihrer engsten Mitarbeiterinnen, die Dramaturgin [[Sigrid Neef]], war als [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] auf sie angesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Corinne Holtz: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus. Ein Porträt.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, 2005, S. 127–134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die musikalische Moderne an den Staatsopern von Berlin und Wien 1945–1989. Paradigmen nationaler Kulturidentitäten im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; J.B. Metzler, Stuttgart 2017, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] und [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] blieb Berghaus Mitglied der in [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] umbenannten Partei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1987 arbeitete Berghaus an der [[Oper Frankfurt|Frankfurter Oper]], zusammen mit [[Michael Gielen]] als musikalischem Leiter. Dort entstanden ihre bedeutendsten Aufführungen: 1980 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], 1981 die&amp;amp;nbsp;– einschließlich Bühnenbild&amp;amp;nbsp;– von ihr entworfene &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039;, 1982 &amp;#039;&amp;#039;[[Les Troyens|Die Trojaner]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hector Berlioz]] (Bühnenbild [[Hans Dieter Schaal]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sache Makropulos]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Leoš Janáček]] und schließlich [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; und 1985–1987 &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies war die erste vollständige Inszenierung von Wagners Ring-Zyklus in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruth Berghaus Tristan und Isolde.jpg|mini|Ruth Berghaus bei &amp;quot;Tristan und Isolde&amp;quot; 1988 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
Daneben inszenierte sie 1980 am [[Nationaltheater Mannheim]] die Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; von Richard Strauss. Diese Inszenierung wird bis heute noch gespielt. 1985 in [[Prag]] den &amp;#039;&amp;#039;[[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alban Berg]] und in Dresden den &amp;#039;&amp;#039;Cornet Christoph Rilke&amp;#039;&amp;#039; von [[Siegfried Matthus]]. 1986 debütierte sie an der [[Wiener Staatsoper]] mit der Choreografie von [[Hans Werner Henze]]s &amp;#039;&amp;#039;Orpheus&amp;#039;&amp;#039; (Bühnenbild Schaal, Dirigent [[Ulf Schirmer]]). In Brüssel inszenierte Berghaus 1988 die &amp;#039;&amp;#039;[[Lulu (Oper)|Lulu]]&amp;#039;&amp;#039; von Alban Berg und im gleichen Jahr für die [[Wiener Festwochen]] im [[Theater an der Wien]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fierrabras]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Schubert]] (Bühnenbild Schaal, Kostüme Marie-Luise Strandt, Dirigent [[Claudio Abbado]]) als auch in Hamburg an der Staatsoper &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Wagner]] (Bühnenbild Schaal, Kostüme Strandt). Auch diese Inszenierung wird bis heute noch gespielt. Am [[Opernhaus Zürich]] entstanden Inszenierungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz|Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Maria von Weber]] (Dirigent [[Nikolaus Harnoncourt]], diese Inszenierung ist auch auf DVD und BluRay erhältlich) und des &amp;#039;&amp;#039;[[Der fliegende Holländer|Fliegenden Holländers]]&amp;#039;&amp;#039;. 1992 kehrte sie nochmals an die Frankfurter Oper zurück und inszenierte den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier|Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berghaus arbeitete zudem am Wiener [[Burgtheater]] als Regisseurin und inszenierte hier 1991 &amp;#039;&amp;#039;[[Penthesilea (Kleist)|Penthesilea]]&amp;#039;&amp;#039; von Kleist und 1993 &amp;#039;&amp;#039;[[Der kaukasische Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; von Brecht (beide mit [[Erich Wonder]] als Bühnenbildner). Berghaus’ letzte Arbeit war &amp;#039;&amp;#039;Freispruch für Medea&amp;#039;&amp;#039; von [[Rolf Liebermann]], eine Uraufführung an der Hamburgischen Staatsoper 1994. Die letzte noch von Berghaus konzipierte Aufführung war 1995 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Strauss (Sohn)]] in Leipzig, welche ein Assistententeam in ihrer Lesart realisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Berghaus war eine der wenigen Regisseurinnen, die ihr Handwerk an junge Kollegen weiterzugeben versuchten. So veranstaltete sie in drei aufeinanderfolgenden Jahren einen „Meisterkurs für Opernregie“, bei denen Berufsanfänger Szenen aus ausgewählten Werken vorinszenierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion neues deutschland |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/504033.liebesklage-im-btrabant.html |titel=Liebesklage im „Trabant (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2020-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Paul Dessau und Ruth Berghaus.jpg|mini|Grab von Ruth Berghaus und Paul Dessau auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Gedenktafel Breite Str 7 (Panko) Ruth Berghaus.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus, Breite Straße 7, in [[Berlin-Pankow]]]]&lt;br /&gt;
Berghaus starb 1996 an den Folgen einer Krebserkrankung. Ihr Grab befindet sich auf dem [[Dorotheenstädtischer Friedhof|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin-Mitte. Berghaus’ Arbeit wird vom  [[Archiv der Akademie der Künste]] dokumentiert und ist dort für Interessierte zugänglich. Am 21. September 2017 wurde an ihrem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Pankow]], Breite Straße 7, eine [[Berliner Gedenktafel]] enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inszenierungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;Musiktheater&lt;br /&gt;
* 1960: [[Bertolt Brecht]]/[[Paul Dessau]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verurteilung des Lukullus]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Mit [[Erhard Fischer (Regisseur)|Erhard Fischer]] ([[Staatsoper Unter den Linden|Deutsche Staatsoper Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1967: [[Richard Strauss]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Staatsoper Berlin)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Gioachino Rossini]] &amp;#039;&amp;#039;[[Il barbiere di Siviglia|Der Barbier von Sevilla]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Staatsoper Berlin)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Carl Maria von Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Staatsoper Berlin)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Paul Dessau]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein (Oper)|Einstein]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Staatsoper Berlin)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Wolfgang Amadeus Mozart]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oper-frankfurt.de/media/pdf/Historie_Premieren_chronologisch-3-.pdf |titel=Premieren der Oper Frankfurt ab September 1945 bis heute |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982: [[Leoš Janáček]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sache Makropulos]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: [[Hector Berlioz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Les Troyens]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Walküre]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried (Oper)|Siegfried]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: [[Arnold Schönberg]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Moses und Aron]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Staatsoper Berlin)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: [[Richard Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; (Hamburgische Staatsoper)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Igor Strawinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte vom Soldaten]]&amp;#039;&amp;#039; (Zweites Musiktreffen [[St. Moritz]])&lt;br /&gt;
* 1992: [[Richard Strauss]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Oper Frankfurt]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
;Schauspiel&lt;br /&gt;
* 1968: [[Peter Weiss]]: &amp;#039;&amp;#039;Viet Nam-Diskurs&amp;#039;&amp;#039; ([[Berliner Ensemble]])&lt;br /&gt;
* 1971: Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;[[Im Dickicht der Städte]]&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1971: Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gewehre der Frau Carrar]]&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Peter Hacks]] &amp;#039;&amp;#039;Omphale&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Heiner Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Zement (Theaterstück)|Zement]]&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1974: Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Mutter (Brecht)|Die Mutter]]&amp;#039;&amp;#039; (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Johann Wolfgang von Goethe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Stella (Goethe)|Stella]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Palast der Republik|Theater im Palast]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1974: [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1987: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1988: [[Konrad-Wolf-Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Neef]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater der Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1989.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Kranz]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Theater. 100 Aufführungen aus drei Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1990 – darin Gespräche mit Berghaus.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Kröplin]]: &amp;#039;&amp;#039;Operntheater in der DDR. Zwischen neuer Ästhetik und politischen Dogmen&amp;#039;&amp;#039;. Henschel 2020. ISBN 978-3-89487-817-7.&lt;br /&gt;
* Klaus Bertisch: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1990.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Kammertöns]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Oper&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, hrsg. von Elisabeth Schmierer, Laaber: Laaber 2002, S. 193–194.&lt;br /&gt;
* Corinne Holtz: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus. Ein Porträt&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2005. ISBN 3-434-50547-4 (hier auch Auswertung der u. a. von der langjährigen Dramaturgin Neef angefertigten Berichte über Berghaus an die [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Viola Roggenkamp: [https://www.zeit.de/2005/23/SM-Musik &amp;#039;&amp;#039;Die Herrscherin. Ruth Berghaus wurde geliebt, bespitzelt, gehasst. Eine Biografie der Regisseurin sucht nach der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;.] Rezension in [[Die Zeit]], 2. Juni 2005, abgerufen am 2. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Irene Bazinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regie: Ruth Berghaus. Geschichten aus der Produktion&amp;#039;&amp;#039;, Rotbuch Verlag, Berlin 2010. ISBN 978-3-86789-117-2.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ruth-berghaus|lemma=Berghaus, Ruth|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=225}}&lt;br /&gt;
* Nina Noeske und Matthias Tischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus und Paul Dessau: Komponieren - Choreographieren - Inszenieren&amp;#039;&amp;#039;, Köln, Weimar, Wien 2018, ISBN 978-3-412-50069-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Martina Christl: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Ruth_Berghaus.html Artikel „Ruth Berghaus“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 21. Juni 2017&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11890616X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11890616X}}&lt;br /&gt;
* Georg-Friedrich Kühn: [https://www.gf-kuehn.de/oper/bergh/berghess.htm &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk, Theatertier, sterbender Schwan: Die Regisseurin Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;.] Website von Georg-Friedrich Kühn, 12. Mai 2016&lt;br /&gt;
* Uwe Schwentzig: [https://das-blaettchen.de/2005/12/ruth-berghaus-21669.html &amp;#039;&amp;#039;Ruth Berghaus&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Das Blättchen]], 2005&lt;br /&gt;
* Olaf Brühl: [https://www.olafbruehl.de/cosi.htm &amp;#039;&amp;#039;So machens alle – Berlin 1989: Betrachtungen zu Werk und Inszenierung von Mozarts „Cosí fan tutte“ an der Deutschen Staatsoper Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] [[Sonntag (Wochenzeitung)|Sonntag]] 28/1989, 5. Juli 1989&lt;br /&gt;
* Olaf Brühl: [https://www.olafbruehl.de/rosenkav.htm &amp;#039;&amp;#039;Blut ist im Schuh: Ruth Berghaus’ „Rosenkavalier“-Inszenierung in Frankfurt am Main: Dezember 1992&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Weltbühne]] 3/1993, 19. Januar 1993, S. 85 und [[Orpheus – das MusikTheatermagazin]] 2/1993, Februar 1993, S. 23&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/16007 &amp;#039;&amp;#039;Ruth-Berghaus-Archiv&amp;#039;&amp;#039;] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Alexander Berghaus]] ist ein Neffe von Ruth Berghaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11890616X|LCCN=n90677894|VIAF=64644809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berghaus, Ruth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf (Moderner Tanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheater (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Berlin (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Kainz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berghaus, Ruth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Regisseurin und Choreografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zeuthen]] bei Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geigenkoffer</name></author>
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