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	<title>Ruswil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Parpan05: /* Einleitung */ Bild</title>
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		<updated>2026-02-28T13:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Ruswil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Ruswil 2015.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Ruswil COA.png&lt;br /&gt;
| BILD = Ruswil.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ruswil von SW&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-LU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Sursee&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Sursee&lt;br /&gt;
| BFS = 1098&lt;br /&gt;
| PLZ = 6017 Ruswil&amp;lt;br /&amp;gt;6019 [[Sigigen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.083888&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.126113&lt;br /&gt;
| HÖHE = 637&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 45.31&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 8,3 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde |wayback=20150101162935 |archiv-bot=2019-05-11 06:42:24 InternetArchiveBot}} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.ruswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Rusmu&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Wahlkreis Sursee]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] in der [[Schweiz]]. Ruswil ist der Hauptort des Rottals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ruswil ist die flächenmässig grösste Luzerner Gemeinde ausserhalb des Amtes [[Amt Entlebuch|Entlebuch]]. Das Gemeindegebiet liegt in der Hügellandschaft zwischen dem oberen Teil des Rottals und dem Tal der [[Kleine Emme|Kleinen Emme]]. Es umfasst ausserhalb des Ortskerns zahlreiche Landschaftskammern und Weiler, vom [[Soppensee]] im Nordwesten über &amp;#039;&amp;#039;St. Ulrich&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;Merzeberg&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten, in südöstlicher Richtung über &amp;#039;&amp;#039;Hunkele&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Ziswil&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holz&amp;#039;&amp;#039; (nördlich der Kleinen Emme), Richtung Westen bis &amp;#039;&amp;#039;Grofehuse&amp;#039;&amp;#039; und in nordwestlicher Richtung den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Buholz&amp;#039;&amp;#039;. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Rüediswil&amp;#039;&amp;#039;, das mit dem Dorf zusammengewachsen ist, &amp;#039;&amp;#039;[[Sigigen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werthenstein-Unterdorf&amp;#039;&amp;#039;. Daneben gibt es auf dem Gemeindegebiet Dutzende kleinere Siedlungen und Einzelhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet wird von zahlreichen kleinen Flüssen in die vier Himmelsrichtungen entwässert. Den grössten Anteil am Gemeindeareal hat der Bielbach, der nach Süden in die Kleine Emme mündet. Der [[Rot (Wigger)|Rotbach]] fliesst gegen Nordwesten zur [[Wigger (Fluss)|Wigger]], mehrere Bäche wie die [[Grosse Aa (Sempachersee)|Grosse Aa]], der Voremstägbach und der Bach im Warteseetobel nach Norden in den [[Sempachersee]] und damit zur [[Suhre]] und der [[Hellbühler Rotbach]] schliesslich in östlicher Richtung in die [[Reuss (Fluss)|Reuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruswil grenzt an die Gemeinden [[Buttisholz]], [[Malters]], [[Menznau]], [[Neuenkirch]], [[Nottwil]], [[Werthenstein]] und [[Wolhusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|4340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1888 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|3905&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|3931&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1950 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|4767&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|4657&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1970 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|4756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1980 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|4870&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1990 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|5546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|6262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2004 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|6383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|6603&amp;lt;ref&amp;gt;ruswil.ch: {{Webarchiv|url=http://www.ruswil.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen/ |wayback=20110125111516 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ruswil Online: Gemeinde in Zahlen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-04 09:51:24 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 26. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1850 war Ruswil eine der grössten Gemeinden im Kanton Luzern. Dennoch war auch sie von der [[Urbanisierung|Landflucht]] der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betroffen. Die Bevölkerung verringerte sich bis 1888 (1850–1888: − 10,0 %). Danach blieb sie bis 1910 stabil, ehe dann ein Wachstumsschub bis ins Jahr 1950 einsetzte (1910–1950: + 21,3 %). Nach einer weiteren Stagnationsphase setzte ab 1980 ein starkes Bevölkerungswachstum ein, welches bis heute anhält (1980–2010: + 35,6 %&amp;lt;ref&amp;gt;ruswil.ch: {{Webarchiv|url=http://www.ruswil.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen/ |wayback=20110125111516 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ruswil Online: Gemeinde in Zahlen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-04 09:51:24 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 26. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung benutzt als Alltagssprache eine [[hochalemannisch]]e Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 95,80 % Deutsch, 0,73 % Italienisch und 0,56 % Albanisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Früher waren alle Bewohner Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Heute (Stand 2000) sieht die religiöse Landschaft wie folgt aus: Es gibt 83,46 % römisch-katholische, 7,59 % evangelisch-reformierte und 0,26 % orthodoxe Christen. Daneben findet man 2,60 % Konfessionslose und 1,17 % Muslime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ende 2022 waren von den 7305 Einwohnern 6508 Schweizer und 797 (= 10,9 %) Ausländer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=294&amp;amp;raumauspraegung=176 |titel=Wohnbevölkerung nach Nationalität |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-10 |abruf=2024-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerschaft bestand aus 89,1 % Schweizer Staatsbürgern. Ende 2022 stammten die ausländischen Einwohner aus [[Deutschland]] (145 Personen), [[Eritrea]] (93), [[Italien]] (65),  [[Portugal]] (57), dem [[Kosovo]] (55), [[Spanien]] (15) und der [[Türkei]] (13). 206 Personen stammten aus dem übrigen [[Europa]], und 148 stammten aus anderen aussereuropäischen Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=296&amp;amp;raumauspraegung=176 |titel=Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-21 |abruf=2024-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Ruswil-LBS H1-020051.tif|mini|Luftbild (1957)]]&lt;br /&gt;
Der erstmals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ruswil&amp;#039;&amp;#039; in einem Schutzbrief von Papst [[Gregor IX.]] im Jahr 1233 erwähnte Ort gehörte bis ins Jahr 1299 den adeligen Herren von Wolhusen, die ihn dann an die [[Habsburger]] verkauften. Die [[Luzern]]er verwüsteten das Dorf im Jahr 1353. Noch schlimmer kam es für die Ruswiler wenige Jahre später, als [[Enguerrand VII. de Coucy|Ingelram von Coucy]] 1375 seinen Erbanspruch auf Gebiete im schweizerischen Mittelland durchsetzen wollte und daher seine Soldtruppen auch gegen Luzern ausschickte. Diese fremden Krieger trugen wegen der Form ihrer Helme den Namen [[Gugler]]. Die Gugler brannten sowohl das Dorf Ruswil wie auch den Ortsteil Rüediswil nieder, ehe sie gestoppt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung mit den Habsburgern nahmen die Luzerner am 18. Juni 1386 die Ortschaft Ruswil ein, kurz vor der [[Schlacht bei Sempach]]. Die formelle Abtretung durch die Habsburger an Luzern erfolgte allerdings erst 1405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1512 erhielt Ruswil als Untertanengebiet von Luzern von Papst [[Julius II.]] eigens ein wertvolles «[[Juliusbanner]]» für die 1508–1510 im «[[Schlacht bei Pavia (1512)|Grossen Pavier Feldzug]]» geleisteten Dienste zur Vertreibung der Franzosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Hecht: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusbanner des zugewandten Ortes Rottweil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschichtsfreund: Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz.&amp;#039;&amp;#039; 126/7 (1973/4). [[doi:10.5169/seals-118647]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruswil war auch später wieder in kriegerische Handlungen verwickelt, so 1513 im [[Zwiebelnkrieg]] und 1653 im [[Schweizer Bauernkrieg|Bauernkrieg]]. Als Folge des Aufstands von 1653 wurde Ruswil von der Stadt zur Zahlung von 10&amp;#039;000 Gulden Strafe verpflichtet. Ruswil war bis zum Ende der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] eine grosse [[Landvogt#Schweiz|Landvogtei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Gemeinde nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahr 1798 Hauptort eines helvetischen Distrikts wurde, leistete sie heftigen Widerstand gegen die neuen Herren. Im sogenannten Käferkrieg wurden daraufhin Regierungstruppen eingesetzt, die den Aufstand unterdrückten und Schäden im Dorf verursachten. Seit 1803 gehört die Gemeinde zum [[Amt Sursee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wirtshaus Rössli unterzeichneten Vertreter der konservativen Volksbewegung 1840 unter Bauernführer [[Josef Leu (Politiker, 1800)|Josef Leu]] von Ebersol die [[Ruswiler Erklärung]], eine gegen die liberale Politik gerichtete Vereinbarung. Wenig später wurde im Rössli der [[Ruswiler Verein#Geschichte|Ruswiler Verein]] gegründet, der als Gründerverein der Katholisch-Konservativen Partei und der heutigen [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] (seit Herbst 2021 [[Die Mitte]]) gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1942 bis 1944 gab es in der Gemeinde ein [[Internierungslager]], in dem zuerst französische und später deutsche Internierte untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat Ruswil besteht aus fünf Mitgliedern und ist wie folgt organisiert (Stand November 2025):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ruswil.ch/gemeinde-politik/politik/gemeinderat/fag_institution_management/show/Institution/?tx_faginstitutionmanagement_directoryservices%5BinstitutionUids%5D=tx_faginstitutionmanagement_domain_model_institution_818&amp;amp;cHash=6cfb80def84bd4e420bb070fbfd229b7 |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeindeverwaltung Ruswil |abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franzsepp Erni ([[Die Mitte]]): Gemeindepräsident&lt;br /&gt;
* Nicole Felder ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Soziales&lt;br /&gt;
* Simon Ottiger ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]): Bildung&lt;br /&gt;
* Werner Koch (Die Mitte): Bau/Infrastruktur&lt;br /&gt;
* Lotti Stadelmann ([[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]): Finanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kantonsrat (Luzern)|Kantonsratswahlen 2023]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] betrugen die Wähleranteile in Ruswil: [[Die Mitte|Mitte]] (mit GenMitte) 34,89 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 29,37 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 16,04 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] (mit JUSO) 8,10 %, [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] (mit JG und GrüneKuG) 6,29 % und [[Grünliberale Partei|glp]] 5,31 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lustat.ch/files_ftp/daten/kt/0003/w173_302t_kt0003_gd_d_2023.html Kantonsratswahlen: Stärke der Parteien 2023] (LUSTAT Statistik Luzern)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Ruswil: [[Die Mitte|Mitte]] 39,7 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 29,9 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 11,5 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,8 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 4,4 %, [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 4,3 %, übrige 2,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=162&amp;amp;unterbereich=343&amp;amp;raumauspraegung=176&amp;amp;stichwort=Nationalratswahlen |titel=Nationalratswahlen |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2024-01-03 |abruf=2024-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Mit 195 Landwirtschaftsbetrieben (Stand 2017) ist Ruswil die drittgrösste Bauerngemeinde der Schweiz. Laut dem [[Bundesamt für Statistik]] ist Ruswil die Gemeinde mit dem grössten Kuhbestand der Schweiz mit 3212 Grossvieheinheiten (Stand 2003). Im Vergleich dazu: Die Gemeinde mit dem zweithöchsten Kuhbestand ist [[Kirchberg SG]] mit 2653 Kühen. 1898 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Genossenschaft der Bauernvereins-Sektion Ruswil&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welche heute &amp;#039;&amp;#039;[[Landi (Unternehmen)|LANDI]] Luzern-West, Genossenschaft&amp;#039;&amp;#039; heisst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lu.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-107.275.337 |titel=LANDI Luzern-West, Genossenschaft |hrsg=Handelsregister des Kantons Luzern |abruf=2022-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit der [[UFA AG]] betreibt die Landi Luzern-West das Mischfutterwerk Freieck, wo 2021 fünf 30 Meter-[[Hochsilo]]s in Betrieb genommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.landiluzernwest.ch/landi-agro/mischfutterproduktion |titel=Mischfutterproduktion |werk=landiluzernwest.ch |abruf=2022-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geplante &amp;#039;&amp;#039;Rottalbahn&amp;#039;&amp;#039; wurde nie verwirklicht. Deshalb liegt das Dorf Ruswil an keiner Bahnstrecke. Im Süden der Gemeinde liegt jedoch der Bahnhof [[Werthenstein]] auf der Ruswiler Seite der Kleinen Emme an der [[Bahnstrecke Bern–Luzern|Bahnlinie Wolhusen–Luzern]]. Im Übrigen ist Ruswil durch Busse gut ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Im Jahr 1918 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Rottal Auto AG]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welche seit diesem Zeitpunkt Buslinien betreibt. Durch die Gemeinde führen die Buslinien &amp;#039;&amp;#039;Luzern-Ruswil-Ettiswil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sursee-Ruswil&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ruswil-Wolhusen Tropenhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Strassenverbindungen sind gut. Eine davon führt ins nahegelegene Wolhusen. Eine weitere nach Emmenbrücke(-Luzern) und ausserdem zum Strassenkreuz Ettiswil (nach Sursee/Dagmersellen/&lt;br /&gt;
Willisau).&lt;br /&gt;
Die nächsten Autobahnanschlüsse Sursee und Emmen-Nord an der [[Autobahn A2 (Schweiz)|A2]] sind 14 respektive 17 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ruswil}}&lt;br /&gt;
Die spätbarocke [[St. Mauritius (Ruswil)|Pfarrkirche St. Mauritius]] gehört zu den grössten und wertvollsten Kirchenbauten im Kanton Luzern. Gleich daneben befindet sich der stattliche Pfarrhof aus dem 17. Jahrhundert. Weiter befinden sich um das Dorf herum viele kleine und grosse Kapellen mit z.&amp;amp;nbsp;T. bemerkenswerter Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruswil-Hellbuehlerstrasse.jpg|Hellbühlerstrasse&lt;br /&gt;
Ruswil-Kath-Kirche.jpg|Kath. Kirche St. Mauritius&lt;br /&gt;
Ruswil-Pfarrhof.jpg|Pfarrhof&lt;br /&gt;
Ruswil-Dorfschulhaus.jpg|Dorfschulhaus&lt;br /&gt;
Ruswil-Schulhaus-Baerematt.jpg|Schulhaus Bärematt&lt;br /&gt;
Ruswil-Roessli.jpg|Historischer Gasthof «Rössli»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Leodegar Keller]] (1642–1722), Landschreiber, Kleinrat und Salzdirektor&lt;br /&gt;
* [[Augustin Stöckli]] (1857–1902), Abt von Wettingen-Mehrerau&lt;br /&gt;
* [[Joseph Lauber (Komponist)|Joseph Lauber]] (1864–1952), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Romuald Banz]] (1866–1951), Philologe&lt;br /&gt;
* [[Anselm Wütschert]] (1881–1915), letzte Hinrichtung im Kanton Luzern&lt;br /&gt;
* [[Anna Richli]] (1884–1954), Lehrerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Joseph Grueter]] (1896–1976), [[Bistum Umtata|Missionsbischof von Umtata]] in Südafrika&lt;br /&gt;
* [[Peter Müller (Politiker, 1910)|Peter Müller]] (1910–1965), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Beat Stutzer]] (* 1950), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Walther K. Lang (Musiker)|Walther K. Lang]] (* 1957), Jazzmusiker als &amp;#039;&amp;#039;Walter Lang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Leo Müller (Politiker)|Leo Müller]] (* 1958), Agraringenieur, Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Reinle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Band IV: Das Amt Sursee&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 35). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1956, ISBN 978-3-906131-23-8.&lt;br /&gt;
* [[Berthe Widmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruswil: Geschichte einer Luzerner Landgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Einwohnergemeinde, Ruswil 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ruswil}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruswil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Ruswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.lustat.ch/files/lustat/daten/profile/de/gp_1098_gb2016.pdf Gemeindeprofil des kantonalen statistischen Amtes] (PDF, 113 kB)&lt;br /&gt;
* {{HLS|7509|Ruswil (Vogtei)|Autor=Waltraud Hörsch}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|650|Ruswil (Gemeinde)|Autor=Waltraud Hörsch}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2593|Ruswil|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Sursee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105133-6|LCCN=n85278459|VIAF=124407293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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