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	<title>Rusteberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T22:52:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rusteberg&amp;diff=2823472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2024-06-23T14:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Rusteberg&lt;br /&gt;
|BILD=Rusteberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Rusteberg von Westen aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE= 397.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Landkreis Eichsfeld]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51.386191&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10.003438&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=[[Zeugenberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Muschelkalk]], [[Buntsandstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD3=&lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderung zum Rusteberg (42).jpg|mini|Ehemaliger Steinbruch am Aufstieg zum Rusteberg mit Aussichtspunkt]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rusteberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|397.6|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg im [[Eichsfeld]] in Nordwest[[thüringen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Rusteberg befindet sich im Westen des [[Landkreis Eichsfeld|Landkreises Eichsfeld]], im Grenzbereich zu den Landkreisen [[Landkreis Göttingen|Göttingen]] ([[Niedersachsen]]) und [[Werra-Meißner-Kreis|Werra-Meißner]] ([[Hessen]]). Er liegt ungefähr 9 Kilometer westlich der Kreisstadt [[Heilbad Heiligenstadt]] zwischen den Orten [[Marth]] im Süden und [[Rustenfelde]] im Norden. Unweit nördlich verläuft die [[Bundesautobahn 38]] mit dem [[Heidkopftunnel]] und südlich im [[Leine (Aller)|Leinetal]] die [[Halle-Kasseler Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Rustebach&amp;#039;&amp;#039;, ein rechtsseitiger Zufluss zur Leine, begrenzt den Rusteberg im Westen und Norden. Ein unmittelbarer südöstlicher Ausläufer des Berges ist der Klingelsberg, südwestlich liegt der Weinberg und westlich die Ebenhöhe ({{Höhe|282.8|DE-NHN|link=true}}). Am Fuße des Berges gibt es mehrere Quellen, der Hauborn im Norden und im Süden die Södenquelle und der Wiesenborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch ist der Rusteberg eine innerhalb eines [[Graben (Geologie)|Grabens]] durch [[Reliefumkehr]] entstandene Erhebung. Die Bergkuppe aus [[Unterer Muschelkalk|Unterem Muschelkalk]] sitzt der umgebenden Hügellandschaft aus [[Buntsandstein]] als markante Landmarke auf und ist im weiten Umfeld sichtbar. Im Oberen Buntsandstein am Klingelsberg befinden sich Einlagerungen von Gips und Anhydrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Zuordnung ==&lt;br /&gt;
Der Berg zählt nach der naturräumlichen Gliederung im &amp;#039;&amp;#039;Blatt Kassel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112]] Kassel&amp;#039;&amp;#039; - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969 → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karte]&amp;lt;/ref&amp;gt; noch zum Naturraum [[Reinhäuser Wald]] (Nr. 373.2) innerhalb des [[Göttingen-Northeimer Wald]]es (Nr. 373). Der Rusteberg befindet sich dabei entlang einer in Nord-Süd-Richtung Verwerfung, der Gelliehäuser Störungszone. Entsprechend der innerthüringischen Gliederung ([[Die Naturräume Thüringens]]) wird er der Muschelkalkeinheit [[Werrabergland-Hörselberge]]{{GeoQuelle|DE-TH|LUG|X}} zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Orografie|Orographisch]] kann der südlich des Rustebaches gelegene Zeugenberg auch noch dem Hügelland des [[Eichsfelder Hügelland|mittleren Eichsfeldes]] hinzugerechnet werden, am Übergang zum Leinetal und Göttinger Bergland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Für die Herkunft des Namens Rusteberg gibt es mehrere Möglichkeiten:&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Heiligenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Heilbad Heiligenstadt 1989, Seite 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am nächsten liegt der aus dem Mittelhochdeutschen abgeleitete Baumname „rust“ für [[Ulme]] oder Rüster, da früher die Ulme im Eichsfeld häufiger vorkam;&lt;br /&gt;
* aus dem Mittelniederdeutschen „roste, ruste“ für Ruhe, Verweilen;&lt;br /&gt;
* aus dem Neuhochdeutschen „rüste“ und Althochdeutschen „(h)rusten“ abgeleitetes Wort für Schmuck, Ausrüstung, Waffen.&lt;br /&gt;
Möglicherweise liegt auch eine Vermischung dieser Namensbelege vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian 1646 Das Veste Ampt und Berghaus Ruestenberg im Eychsfeld.jpg|mini|Der Rusteberg im 17. Jahrhundert mit Ansicht der Rusteburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rusteberg 02.jpg|miniatur|Das [[Schloss Rusteberg]] am Rande der Bergkuppe von Osten gesehen]]&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner dominanten Lage oberhalb des Leinetales wurde er schon früh als befestigte Anlage genutzt. Eine [[Frühgeschichte|frühzeitliche]] Besiedlung oder Nutzung wird vermutet, ist aber nicht belegt. 1132 wurde die [[Burgruine Rusteberg|Burg Rusteberg]] als Amtssitz der [[Erzbistum Mainz|Mainzer Erzbischöfe]] genannt. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg aufgegeben und verfiel. Am östlichen Fuße der Bergkuppe wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts das [[Schloss Rusteberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Amtshaus&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Bis heute wird dieses noch als Klinik genutzt. Von der Burganlage existieren nur noch einige Ruinenreste. Auf dem Bergplateau wurden in der Geschichte verschiedene Türme errichtet, der mittelalterliche Bergfried, 1942 ein Flugwachtturm der [[Wehrmacht]], etwa 1957 ein sogenannter Vermessungsturm aus Holz, der vermutlich aber der Überwachung des Grenzraumes dienen sollte und nach 1970 ein Stahlgittermast der Funkaufklärung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]]. Heute steht dort ein Sendemast mit Antennen und Funkanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Brand et al.: &amp;#039;&amp;#039;Marth am Rusteberg. Wandlungen eines kleinen Eichsfelder Höhendorfs.&amp;#039;&amp;#039; Marth 2022, Verlag Moritzberg, S.&amp;amp;nbsp;156–158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergkuppe mit der ehemaligen Burganlage und dem Gelände des Schlosses war bis 1802 im Besitz des Erzbischofs in Mainz, danach in preußischen Besitz und kurzzeitig auch französisches Eigentum. Ab 1813 war der Berg in Privatbesitz und hatte wechselnde Eigentümer. Mit der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|„Demokratische Bodenreform“]] wurde er Staatseigentum und ging 2009 in Besitz der Gemeinde Marth über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die Bergkuppe des Rusteberges ist komplett bewaldet, während die flacheren Landschaftsteile unterhalb des Berges landwirtschaftlich genutzt werden. Auf dem Berg wurde 1940 ein 17 Hektar großes Landschaftsschutzgebietes (&amp;#039;&amp;#039;LSG Rusteberg&amp;#039;&amp;#039;) ausgewiesen, das heute Bestandteil des größeren [[Landschaftsschutzgebiet Obereichsfeld|Landschaftsschutzgebietes Obereichsfeld]] ist. Zwei Linden sind hier als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen. Die Bergkuppe ist selbst kein Aussichtspunkt, vom Waldrand ergeben sich an verschiedenen Punkten aber schöne Aussichten ins westliche Eichsfeld und die angrenzenden Regionen in Hessen und Niedersachsen. Am südlichen Rand des Berges befinden sich zwei kleine Kalksteinbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katharina Haschke, Pengcheng Cao: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaftsanalyse und Landschaftsentwicklung für den Rusteberg bei Marth:&amp;#039;&amp;#039; Studienarbeit im Modul MLA 2.10 Projekt Kulturlandschaftsentwicklung der Fachhochschule Erfurt (2018) [http://www.kulturlandschaft.fh-erfurt.de/index.php?id=83&amp;amp;L=5 Kulturlandschaftsportal Thüringen]&lt;br /&gt;
* Helmut Heiland: &amp;#039;&amp;#039;Majestätisch thront der Rusteberg über dem Leinetal.&amp;#039;&amp;#039; In: Sabine Brand et al.: &amp;#039;&amp;#039;Marth am Rusteberg. Wandlungen eines kleinen Eichsfelder Höhendorfs.&amp;#039;&amp;#039; Marth 2022, Verlag Moritzberg, S.&amp;amp;nbsp;14–23&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Mildenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Art. Rusteberg (Vor- und Frühgeschichte).&amp;#039;&amp;#039; In: HHSt Thüringen (2) 1989, S. 365&lt;br /&gt;
* W. Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Der Rusteberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Niedersachsen 6 (1901), S. 108–111&lt;br /&gt;
* NN: &amp;#039;&amp;#039;Der Rusteberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatland (Grafschaft Hohenstein) 9 (1912/13), S. 180–181.&lt;br /&gt;
* Ernst Sobotha: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rusteberg und Elisabethhöhe. Eine erdgeschichtliche und erdkundliche Wanderung und wirtschaftskundliche Betrachtung auf geologischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mecke Duderstadt 1933&lt;br /&gt;
* Ernst Sobotha: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geologie des Rusteberggebietes. (Beobachtungen im Bausandstein u. Diluvium).&amp;#039;&amp;#039; In: Unser Eichsfeld 30 (1935), S. 13–15&lt;br /&gt;
* Wolfgang Trappe: &amp;#039;&amp;#039;Rusteberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatstimmen Bd. 34 (1990) S. 167–170&lt;br /&gt;
* Hans Patze: &amp;#039;&amp;#039;Art. Rusteberg.&amp;#039;&amp;#039; In: HHSt Thüringen (2) 1989, S. 365–367&lt;br /&gt;
* D. Schmidt, A. Pabst, S. Bohnhardt, R. Rippel, U. Haussner, A. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet „Mittleres Eichsfeld/Rusteberg“.&amp;#039;&amp;#039;  Mskr. Jena: Thüringer Landesanstalt Umwelt (1993), 43 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fotocommunity.de/fotos-bilder/rusteberg.html Bilder vom Rusteberg auf fotocommunity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4730222-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Eichsfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
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