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	<title>Russenwechsel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Deutsch-sowjetische Beziehungen; Ergänze Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik</title>
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		<updated>2023-08-11T17:45:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Deutsch-sowjetische_Beziehungen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Deutsch-sowjetische Beziehungen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Deutsch-sowjetische Beziehungen&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Beziehungen_zwischen_der_Sowjetunion_und_der_Weimarer_Republik&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Russenwechsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verstand man in der [[Weimarer Republik]] hauptsächlich während der Zeit vom [[Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion vom 12. Oktober 1925|1925er Wirtschaftsabkommen]] bis in die [[Weltwirtschaftskrise]] solche [[Handelswechsel]], die von deutschen Exporteuren bei [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Trust (Wirtschaft)|Trusts]] auf die [[Gosbank|sowjetische Staatsbank]] gezogen wurden und wegen ihrer langen Laufzeit von 2–4 Jahren spezielle Verfahren zur „Flüssigmachung“ mit sich brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet war die Vorgehensweise, sich eine [[Bürgschaft]]serklärung der [[Deutsche Revisions- und Treuhand AG|Deutschen Revisions- und Treuhand-Aktiengesellschaft]] zu besorgen und nach beantragtem und genehmigtem Kredit das russische [[Wechsel (Wertpapier)#Annahme|Akzept]] bei der [[Industriefinanzierungs-Aktiengesellschaft Ost]] (Ifago) einzureichen, die es bei der Reichshauptbank als Sicherheit dafür hinterlegte, dass der Fabrikant auf sie einen „dreimonatigen [[Reichsmark]]-Flüssigmachungswechsel“ ausschreiben durfte. Diesen hatte er nun sieben oder fünfzehn Mal vierteljährlich zu verlängern. Der Preis war der Zins zum Reichsbanksatz plus Kontoführungs- und Ifagogebühr. Der Vorteil bestand in der Zugänglichkeit des Verfahrens auch für kleinere Unternehmen; wer es billiger haben wollte, konnte die Wechsel auch bei der [[Golddiskontbank]] zu günstigeren Bedingungen einreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kosten schlugen sich bei den Geschäften in Überpreisen für die Sowjets nieder, die sie vorerst akzeptierten, um einen Zugang zum internationalen Kreditmarkt zu bekommen. Nach dem deutschen Muster finanzierten bald auch die [[schweiz]]erische Maschinenindustrie und die [[Frankreich|französische]] Motorenindustrie ihre Russlandgeschäfte, mitunter innerhalb des deutschen Garantierahmens. [[Niederlande|Niederländische]] und [[Vereinigtes Königreich|britische]] Banken begannen sich zu interessieren, waren die russischen Handelswechsel erst zu einem international umsetzbaren Finanzpapier geworden. Aber der [[Diskontgeschäft|Diskont]] von 30 Prozent, mit dem sie gehandelt wurden (bei Außenhandels-Wechseln sonst eher 10 Prozent), offenbarte den Nachteil für die Sowjet-Wirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Jung]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg nach unten. Aufzeichnungen aus einer großen Zeit&amp;#039;&amp;#039;, (Neuwied 1961), Neudruck in [[Uwe Nettelbeck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Republik&amp;#039;&amp;#039;, Salzhausen 1979, S. 344–348.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Diskont drückte auch die Skepsis gegenüber dem neuen Staat aus, über dessen Regierung Reichsbankpräsident [[Hjalmar Schacht|Schacht]] meinte, sie pfeife „finanziell auf dem letzten Loch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald D. Feldman: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Bank vom Ersten Weltkrieg bis zur Weltwirtschaftskrise. 1914–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: Lothar Gall u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Bank 1870–1995&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C. H. Beck, München 1995, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde zwar behauptet, der Satz: „Russenwechsel sind bares Geld“, sei schon in den zwanziger Jahren ein geflügeltes Wort gewesen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Völlig aus den Fugen geraten“. Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef [[Friedrich Wilhelm Christians|Christians]] über den Zustand und die Perspektiven der Sowjetwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel Nr. 21/1990, S. 125 [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499971.html].&amp;lt;/ref&amp;gt; aber es musste in dieser Zeit selbst [[Willi Münzenberg]], Chef der [[Komintern]]-Westpropaganda, erst von einem Mitarbeiter des Berliner Bankhauses Von der Heydt überzeugt werden, bevor er das für einen Kommunisten eher ungewöhnliche Verfahren der Spekulation mit Russenwechseln zugunsten seines Konzerns wagte.&amp;lt;ref&amp;gt;Babette Gross: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1967, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Pohl (Ökonom)|Manfred Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschäft und Politik. Deutsch-russisch/sowjetische Wirtschaftsbeziehungen 1850–1988.&amp;#039;&amp;#039; v. Hase &amp;amp; Koehler Verlag, Mainz 1988, S. 81–110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wechsel (Wertpapier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Handel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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