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	<title>Rusovce - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:42:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rusovce&amp;diff=541907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dušan Kreheľ: + population table</title>
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		<updated>2025-12-17T18:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ population table&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Rusovce&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Stadtteil&lt;br /&gt;
|WAPPEN = {{#invoke:wikidata|claim|P94}}&lt;br /&gt;
|GRAFIK = {{#invoke:wikidata|claim|P242}}&lt;br /&gt;
|KRAJ = Bratislavský kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Bratislava V&lt;br /&gt;
|REGION = Bratislava (Region){{!}}Bratislava&lt;br /&gt;
|CODE = 529494&lt;br /&gt;
|PLZ = {{#invoke:Wikidata|claim|P281}}&lt;br /&gt;
|VORWAHL = {{#invoke:wikidata|claim|P474|id=Q214}}-{{#invoke:wikidata|claim|P473|id=Q1780}}&lt;br /&gt;
|HÖHE = {{#invoke:wikidata|claim|P2044}}&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = {{#invoke:wikidata|claim|P2046}}&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = {{#invoke:wikidata|claim|p625|parameter=latitude}}&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = {{#invoke:wikidata|claim|p625|parameter=longitude}}&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Radovan Jenčík&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Miestny úrad Bratislava-Rusovce&amp;lt;br /&amp;gt;Balkánska 102&amp;lt;br /&amp;gt;85110 Bratislava&lt;br /&gt;
|WEBSITE = {{#invoke:wikidata|claim|P856}}&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rusovce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Karlburg&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Oroszvár&amp;#039;&amp;#039;, kroatisch &amp;#039;&amp;#039;Rosvar&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil im Süden [[Bratislava]]s mit {{EWZ|SK|529494}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|529494}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil befindet sich im [[Donautiefland (Slowakei)|slowakischen Donautiefland]] auf der rechten Seite der [[Donau]], als sich der Strom Richtung Staubecken Hrušov des [[Kraftwerk Gabčíkovo|Wasserkraftwerks Gabčíkovo]] erweitert, an der [[Grenze zwischen Österreich und der Slowakei|Grenze zu Österreich]] und nahe der [[Grenze zwischen der Slowakei und Ungarn|Grenze zu Ungarn]] gelegen. Rusovce liegt auf einer Höhe von {{Höhe|133|SK|link=true}} und ist 12 Kilometer vom [[Staré Mesto (Bratislava)|Stadtzentrum]] Bratislavas entfernt (Straße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarstadtteile/-gemeinden sind [[Jarovce]] im Westen, Nordwesten und Norden, [[Podunajské Biskupice]] im Nordosten, über einen Berührungspunkt [[Kalinkovo]] im Osten, [[Čunovo]] im Südosten und Süden sowie die österreichischen Gemeinden [[Deutsch Jahrndorf]] im Südwesten und über einen Berührungspunkt [[Pama]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriz Rusovce.jpg|mini|links|Kreuz von Rusovce]]&lt;br /&gt;
Der Ort gründet sich auf das vom 1–4. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. bestehende römische [[Kastell Gerulata]]. Der Ort hatte im 9. Jahrhundert eine slawische Bevölkerung, (zumindest) im 10. und 11. Jahrhundert eine slowakisch-ungarische Bevölkerung. Er wurde 1208 als &amp;#039;&amp;#039;terra Uruzwar Wruzvar&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert ist der deutsche Name des Orts belegt, in der Neuzeit (ab dem 16. Jahrhundert) ist kroatisch-deutsche Bevölkerung nachgewiesen, wobei die Kroaten am Ende des 19. Jahrhunderts bereits germanisiert waren (sgn. Krobóti).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte zum ungarischen [[Komitat Wieselburg]] und liegt an der Bahnlinie [[Bratislava]]–[[Szombathely]] (Pressburg–Steinamanger, Ungarn). 1890 hatte der Ort 1668 deutsche und magyarische Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, 9. Band, Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1896, S. 939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emanuel Zichy-Ferraris|Emanuel Graf Zichy]] (1808–1877) ließ zwischen 1841 und 1846 das Schlösschen Karlburg erbauen. Von 1900 bis 1945 war [[Schloss Karlburg]] Wohnsitz der verwitweten Kronprinzessin von Österreich-Ungarn, [[Stephanie von Belgien]], und ihres zweiten Ehegatten Fürst [[Elemér Lónyay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 hatte Karlburg (damals offiziell: &amp;#039;&amp;#039;Oroszvár&amp;#039;&amp;#039;) 1802 Einwohner. Davon waren 1268 Deutsche (70 %), 439 Ungarn (24 %), 30 Slowaken (1 %) und 20 Kroaten (1 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Magyar Statisztikai Közlemények, 1910. Évi népszámlálása. Első rész. A népesség főbb adatai községek és népesebb puszták, telepek szerint (Budapest 1912), S. 26–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 15. Oktober 1947 wurde der Ort dann zusammen mit den Nachbarorten [[Čunovo]] und [[Jarovce]] durch die [[Pariser Friedenskonferenz 1946|Pariser Friedenskonferenz]] der [[Tschechoslowakei]] zugesprochen, nach dem Wunsch der Tschechoslowakischen Delegation, den [[Pressburger Brückenkopf]] aus strategischen Gründen zu vergrößern. Rusovce ist seit dem 1. Januar 1972 ein Stadtteil Bratislavas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostol rusovce 2.jpg|mini|links|Kirche in Rusovce]]&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 wohnten im Stadtteil Rusovce 2845 Einwohner, davon 2380 [[Slowaken]], 284 [[Magyaren in der Slowakei|Magyaren]], jeweils 18 [[Karpatendeutsche|Deutsche]] und [[Tschechen]], 16 [[Kroaten in der Slowakei|Kroaten]], sieben [[Ukrainer]], sechs [[Polen (Ethnie)|Polen]], jeweils vier [[Russinen]] und [[Serben]], drei [[Bulgaren]], zwei [[Juden in der Slowakei|Juden]] sowie jeweils ein [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]], [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Rom]] und [[Russen|Russe]]. 23 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 77 Einwohner machten keine Angabe zur [[Ethnie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1629 Einwohner bekannten sich zur [[Römisch-katholische Kirche in der Slowakei|römisch-katholischen Kirche]], 127 Einwohner zur [[Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei|Evangelischen Kirche A. B.]], 31 Einwohner zur [[Griechisch-katholische Kirche in der Slowakei|griechisch-katholischen Kirche]], 20 Einwohner zur reformierten Kirche, 16 Einwohner zur [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|orthodoxen Kirche]], 12 Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche, 10 Einwohner zu den Zeugen Jehovas, jeweils sieben Einwohner zu den Brethren und zur jüdischen Gemeinde, vier Einwohner zur apostolischen Kirche, drei Einwohner zu den Baptisten, zwei Einwohner zu den Mormonen sowie jeweils ein Einwohner zu den christlichen Gemeinden und zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche. 20 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 749 Einwohner waren [[Atheismus|konfessionslos]] und bei 206 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://udaje.statistics.sk/tabulky.html | titel=Ergebnisse der Volkszählung 2011 | sprache=sk | datum= | abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastiel rusovce.jpg|mini|[[Schloss Karlburg]]]]&lt;br /&gt;
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Rusovce zählen die Ruinen des römischen Kastells Gerulata sowie das für die Öffentlichkeit nicht zugängliche neogotische Schloss Karlburg mit angeschlossenem Park. Weiter stehen hier die römisch-katholische Veitskirche Kirche im Stil der Renaissance aus dem Jahr 1608, die einen romanischen Sakralbau ersetzte, weiter römisch-katholische Maria Magdalena im Frühbarockstil aus dem Jahr 1668, evangelische Kirche aus den 1820er Jahren sowie barocke Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rusovce 16 01.jpg|mini|Bahnhof Rusovce]]&lt;br /&gt;
Durch Rusovce verläuft die [[Cesta I. triedy 2]] („Straße 1. Ordnung“) von Bratislava zur ungarischen Grenze sowie Lokalstraßen nach Jarovce und Čunovo. Parallel zur I/2 führt weiter westlich die [[Diaľnica D2|Autobahn D2]] ohne direkten Anschluss, die nächste Autobahnanschlussstelle ist Bratislava-Petržalka an der Bratislavas [[Diaľnica D4|Ringautobahn D4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Stadtteil verläuft die [[Bahnstrecke Bratislava–Hegyeshalom]] mit einem Anschluss am Bahnhof Rusovce mit regelmäßigen Vorortsverbindungen. Die städtische ÖPNV-Gesellschaft [[Dopravný podnik Bratislava]] (DPB) betreibt drei Buslinien durch Rusovce (Stand 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gyula Hernádi]] (1926–2005), ungarischer Schriftsteller und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4758-4 Kroatisch Jahrndorf, Karlburg, Engerau.jpg|mini|250px|links|Karlburg/Rusovce und Umgebung (Mitte) um 1873 (Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Bratislava&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgenlandkroatische Gemeinden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4597145-6|LCCN=n97021519|VIAF=144419744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bratislava]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okres Bratislava V]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dušan Kreheľ</name></author>
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