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	<title>Ruschein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruschein&amp;diff=594545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef X Brunner: Heinrich der Minnesänger eingefügt.</title>
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		<updated>2026-01-22T15:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heinrich der Minnesänger eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Ruschein&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Ruschein wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Ruschein_Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3580&lt;br /&gt;
| PLZ = 7154&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.787&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.19&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1155&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 12.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 334&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/ruschein Ruschein]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruschein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Ruschein.ogg|[ʁuˈʒɛɪ̯n]}}) ist eine Fraktion der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Bis Ende 2013 bildete sie eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Ruschein liegt auf einer Geländeterrasse nördlich von Ilanz auf der linken Seite des [[Vorderrhein]]s. Etwa einen Kilometer in nordöstlicher Richtung von Ruschein entfernt liegt das Dorf [[Ladir]]. Die Siedlungen sind durch Neubauquartiere zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Gemeindegebiete von Ruschein und Ladir lagen als schmale Streifen am Berghang zwischen der Stadt Ilanz und dem Gebirgskamm am [[Vorab|Bündner Vorab]] und dem Vorab Pign mit dem kleinen Rest des [[Vorabgletscher]]s auf etwa 3000&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. Der grösste Teil des Talschlusses im Norden des [[Val Siat]] lag auf Ruscheiner Boden. Dort, wo auch die &amp;#039;&amp;#039;Alp da Ruschein&amp;#039;&amp;#039; und die Bergweide &amp;#039;&amp;#039;Plaun Grond&amp;#039;&amp;#039; liegen, entspringen einige Quellbäche des &amp;#039;&amp;#039;Ual da Mulin&amp;#039;&amp;#039;. Von der &amp;#039;&amp;#039;Alp da Ruschein&amp;#039;&amp;#039; führt ein steiler Pfad über die &amp;#039;&amp;#039;Fuorcla da Sagogn&amp;#039;&amp;#039; in das Alpgebiet &amp;#039;&amp;#039;Vorab.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf halbem Weg zwischen dem Dorf Ruschein und der Ruscheiner Alp liegt das Maiensäss &amp;#039;&amp;#039;Alp Dado&amp;#039;&amp;#039;, weiter oben im Tal das Maiensäss &amp;#039;&amp;#039;Tarschinas&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom ehemaligen Ruscheiner Gemeindegebiet von 1254&amp;amp;nbsp;ha waren 540&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlich nutzbar, 445&amp;amp;nbsp;ha allerdings nur als Maiensässe. Dem gebirgigen Charakter der Landschaft entsprechend gab es 354&amp;amp;nbsp;ha unproduktive Fläche. Wald und Gehölz bedecken weitere 323&amp;amp;nbsp;ha des Gemeindebanns; die restlichen 37&amp;amp;nbsp;ha waren Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Territorium Ruscheins, südwestlich des Dorfes, liegt auf einem Hügel das [[Sonderwaldreservat Plontabuora]], wo auch die Ruine der [[Burg Frauenberg (Ruschein)|Burg Frauenberg]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruschein Schalensteine.jpg|mini|links|x230px|Schalensteine auf Plontabuora]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Ruschein 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
Im Bereich der Burgruine [[Burg Frauenberg (Ruschein)|Frauenberg]]-St. Valentin-Crap Fravi befindet sich ein prähistorisches Kultzentrum [[Megalith]]en und Fundgut aus der [[Bronzezeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Im anstehenden [[Verrucano]]fels auf der Hügelkuppe wurden zahlreiche grössere und kleinere [[Schalenstein|Schalen]] eingearbeitet &amp;#039;&amp;#039;(scaluttas d’unfrenda)&amp;#039;&amp;#039;. 1965 wurden bei Ausgrabungen eine 19&amp;amp;nbsp;cm lange Bronzenadel, diverse Tonscherben sowie Mauerreste einer Siedlung aus der Zeit um 1500 bis 1200 v.&amp;amp;nbsp;Chr. gefunden. Westlich vom [[Halsgraben]] der Burgruine befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Altarstein&amp;#039;&amp;#039;. Am nach Süden gerichteten Abhang finden sich weitere bearbeitete Felsbuckel, wie etwa der &amp;#039;&amp;#039;Orakelstein&amp;#039;&amp;#039;. Die Stiftung Ruina da Frundsberg organisiert im Sommer regelmässig geführte Rundgänge über den ganzen Felsrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 765 als &amp;#039;&amp;#039;Rucene&amp;#039;&amp;#039; (Kopie des 17. Jahrhunderts) und um 1160 als &amp;#039;&amp;#039;Rusine&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In Ruschein lag in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit ein Grosshof mit [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]]. Die vermutlich aus dem 7. Jahrhundert stammende St.-Georg-Kirche wurde um 1440 erwähnt und war um 840 dem [[Kloster Pfäfers]] zehntpflichtig, die [[Kollatur]] ging 1489 von diesem an die [[Kloster Disentis|Abtei Disentis]] über. St. Georg war bis 1526 Mutterkirche von [[Siat]], bis 1684 von [[Ladir]]. Ruschein blieb beim alten Glauben. Elf [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierte]] Familien von Ruschein und Ladir mussten 1556 ausziehen. Die [[Burg Frauenberg (Ruschein)|Burg Frauenberg]] ({{rmS}} Frunsberg) war im 13. und 14. Jahrhundert Herrschaftssitz der gleichnamigen Freiherren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; [[Heinrich von Frauenberg]] war ein [[Minnesang|Minnesänger]] dessen Lieder in der [[Codex Manesse|Manessischen Liederhandschrift]] überliefert sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Jecklin |Titel=Heinrich von Frauenberg, ein bündnerischer Minnesänger |Datum=1906 |DOI=10.5169/SEALS-595961 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=jgr-001:1906:36::214 |Abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Somit ist Heinrich einer der wenigen im Bündnerland nachgewiesenen Minnesänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dezentralisierter Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur wurden in Ruschein Acker-, Gartenbau und Viehwirtschaft betrieben. Im 15. bis 18. Jahrhundert als [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] mit Ladir und [[Schnaus]] verbunden, bildete das romanische Ruschein mit ihnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Alpkorporation. 1963 bis 1994 erfolgte eine Gesamtmelioration der Landwirtschaft (Viehwirtschaft, kaum mehr Ackerbau). 2005 arbeiteten noch 45 Prozent der im Dorf Erwerbstätigen im ersten [[Wirtschaftssektor|Sektor]]. Der Pendleranteil nach den Zentren des Vorderrheintals war hoch. Die Lage am Rande der [[Bergbahnen Flims-Laax-Falera|weissen Arena]] von Laax führt zu einem bescheidenen Tourismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Ruschein mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Ladir]], [[Luven]], [[Pigniu]], [[Pitasch]], [[Riein]], [[Rueun]], [[Schnaus]], [[Sevgein]], [[Siat]] zur neuen Gemeinde [[Ilanz/Glion]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Ruschein wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau der goldene (gelbe) [[Georg (Heiliger)|Heilige Georg]] mit silbernem (weissem) [[Heiligenschein|Nimbus]] auf einem springenden Schimmel, den goldenen Drachen tötend&lt;br /&gt;
| Zusatz = Übernahme des [[Siegel]]motivs ins Gemeindewappen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 2000|| 2004|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 245|| 277|| 309|| 283|| 356|| 356|| 334&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 356 Bewohnern waren 341 Schweizer Staatsangehörige (Ende 2004). Es wird [[Sursilvan]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
Die Antoniuskapelle erbaut um 1680.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/antoniuskapelle.31556 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Antoniuskapelle (Foto) |wayback=20230925031954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruschein.jpg|Ruschein&lt;br /&gt;
Ruschein-Dorfansicht_mit_Kirche_S._Gieri.jpg|Dorf mit Kirche Sogn Gieri&lt;br /&gt;
Frauenberg aussen.jpg|[[Burg Frauenberg (Ruschein)|Ruine Frauenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schgier]] (1622–1687), Domdekan in Chur&lt;br /&gt;
* [[Corina Casanova]] (* 1956), Schweizer Bundeskanzlerin&lt;br /&gt;
* [[Georges Darms]] (* 1946), Rätoromanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1443|Ruschein|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-05}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ilanz-glion.ch Offizielle Website der Gemeinde Ilanz-Gion]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Ilanz-Glion/Sommer/Ruschein Ruschein] auf surselva.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1443|Ruschein|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4495921-7|LCCN=n84222458|VIAF=130241587}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef X Brunner</name></author>
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