<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rusava</id>
	<title>Rusava - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rusava"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rusava&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T19:11:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rusava&amp;diff=2176254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rusava&amp;diff=2176254&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-03-18T16:29:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zum Fluss siehe [[Rusava (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Rusava&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Rusava znak.jpg|111px|Wappen von Rusava]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Kroměříž&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1203&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 410&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/19/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/35/37/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 588962&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 768 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Brusné]] – Rusava&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Bohumil Škarpich&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Rusava 248&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 768 41 Bystřice pod Hostýnem 7&lt;br /&gt;
| Website            = www.rusava.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rusava&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1924 &amp;#039;&amp;#039;Rotálovice&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rottalowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer südlich von [[Bystřice pod Hostýnem]] und gehört zum [[Okres Kroměříž]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die von Wäldern umschlossene Streusiedlung erstreckt sich in den [[Hostýnské vrchy|Hosteiner Bergen]] auf dem Gebiet des Naturparks Hostýnské vrchy im oberen Tal der [[Rusava (Fluss)|Rusava]] sowie dem Tal ihres Zuflusses Ráztoka. Nördlich erheben sich der Nad Pasekami (588 m), die Bukovina (657 m) und der [[Hostýn]] (734 m), im Nordosten der Skalný (708 m) und Obřany (704 m), östlich die Kyčera (757 m), Bečka (705 m), Na Šarmance (725 m), Pardus (672 m) und Kotár (556 m), im Südosten der Kuželek (638 m), südlich der Ondřejovsko (632 m), die Hrubá Malíková (564 m) und der Chochol (578 m), im Südwesten der Javorčí (630 m) und die Poschlá (629 m) sowie westlich der Barvínek (571 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Slavkov pod Hostýnem]], Vinohrádek, [[Chvalčov]] und Hostýn im Norden, Na Pasekách, Na Valaškách und U Šimečků im Nordosten, Za Vrchy und [[Hošťálková]] im Osten, Jestřábí, [[Držková]] und [[Vlčková]] im Südosten, Ráztoka, [[Lukov u Zlína|Lukov]], Vítová, Horní Ves und [[Lukoveček]] im Süden, Hadovna, [[Horní Lapač]], [[Přílepy u Holešova|Přílepy]], Lysina und Žopy im Südwesten, Dobrotice und [[Jankovice u Holešova|Jankovice]] im Westen sowie Hranečník, [[Chomýž]] und [[Brusné]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das zum Gau der slawischen Burgstätte [[Hostýn]] gehörige obere Rusavatal in den Hosteiner Bergen war bereits während des Frühmittelalters besiedelt. Die Ansiedlungen erloschen jedoch wieder. Die erste schriftliche Erwähnung der wüsten Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Gencze&amp;#039;&amp;#039; (Jenče), &amp;#039;&amp;#039;Gestrzebie&amp;#039;&amp;#039; (Jestřebí), &amp;#039;&amp;#039;Antiqualhota&amp;#039;&amp;#039; (Stará Lhota) und &amp;#039;&amp;#039;Wysokalhota&amp;#039;&amp;#039; (Vysoká Lhota) erfolgte 1372 in einer Bestimmung des Markgrafen [[Johann Heinrich (Luxemburg)|Johann Heinrich]] über die Güter der [[Burg Obřany (Chvalčov)|Burg Obřany]]. Diese lagen mit Ausnahme der heute zu [[Chvalčov]] gehörigen Wüstung Jenče bzw. Janče auf den Fluren der heutigen Gemeinde Rusava. Die Wüstungen &amp;#039;&amp;#039;Lhota Wysoka&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lhota Stara&amp;#039;&amp;#039; wurden 1466 nochmals im Zusammenhang mit der wüsten Burg Křídlo erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts legten walachische Hirten einzelne [[Alm (Bergweide)|Salaschen]] in dem vom Wald längst wiedereroberten Tal an. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Tal als Zufluchtsort walachischer Protestanten vor den kaiserlichen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des heutigen Ortes erfolgte in einer am 23. April 1657 auf Schloss [[Holešov]] ausgestellten Urkunde durch den mährischen Landeshauptmann [[Johann von Rottal|Johann Anton von Rottal]]. Die ersten Bewohner der &amp;#039;&amp;#039;Rottalowice&amp;#039;&amp;#039; genannten Ansiedlung wurden auf sechs Jahre von jeglichen Fronleistungen und Abgaben befreit. Nach Ablauf dieser Frist wurden von jedem Anwesen eine jährliche Abgabe von vier Gulden und 30 Kreuzern an die Herrschaft [[Bystřice pod Hostýnem]] sowie während der Erntezeit ein dreitägiger Robot auf dem Hof Holešov fällig. Später zog die Herrschaft die Gründungsurkunde ein und versuchte vergeblich die Abgaben und recht geringen Frondiensten zu erhöhen. Anhand der Namen der Siedler lässt sich jedoch darauf schließen, dass die meisten von ihnen nicht freiwillig nach &amp;#039;&amp;#039;Rottalowice&amp;#039;&amp;#039; kamen, sondern ehemals aufständische Walachen aus Rottals Herrschaften [[Vsetín]], [[Vizovice]] und [[Lukov u Zlína|Lukov]] waren, die zwangsumgesiedelt wurden. Im Jahre 1667 lagen von den 29 Anwesen von &amp;#039;&amp;#039;Rottalowice&amp;#039;&amp;#039; wieder zehn wüst. 1672 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Rothalowicze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Letztlich war die Kolonisation doch erfolgreich, insbesondere die günstige Lage in dem schwer zugänglichen Tal führte dazu, dass während der Einfälle aus Ungarn zahlreiche Bewohner aus der [[Hanna (Mähren)|Hanna]] hier Zuflucht suchten und auch verblieben. Im Jahre 1778 lebten in dem Dorf etwa 800 Menschen; 125 Chalupner hatten Wiesen-, Weiden oder Waldbesitz. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer nach Bystřice untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Rotalovice&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Rottalowitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Holešov. Im Jahre 1855 wurde erstmals die nach dem Bach benannte Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rusala&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In dieser Zeit entstand auch die Straße von Brusné nach Ráztoka. Der heutige Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Rusava&amp;#039;&amp;#039; ist erstmals 1872 nachweisbar und wurde danach parallel mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Rotálovice&amp;#039;&amp;#039; verwendet. 1875 nahm in Ráztoka eine Dampfmühle den Betrieb auf, sie brannte 1884 ab. 1885 zerstörte ein weiterer Brand auch die Češek-Mühle. Im Jahre 1924 wurde Rusava zum Gemeindenamen erklärt. Während der [[Protektorat Böhmen und Mähren|deutschen Besetzung]] operierten auf dem Gemeindegebiet zunächst Partisanenabteilungen des [[Grüner Kader (Militär)|Grünen Kaders]] und später die Brigade Jan Žižka von Trocnov. Im Jahre 1960 wurde die Gemeinde dem [[Okres Kroměříž]] zugeordnet. Rusava ist heute ein Erholungsort. Auf den Fluren befinden sich 600 Ferienhäuser und zehn größere Erholungsobjekte. Am südlichen Teil des Ortes besteht ein solarbeheiztes Freibad. Die Gemeinde führt ein Wappen und Banner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Rusava sind keine Ortsteile ausgewiesen. Rusava besteht aus den Ansiedlungen Rusava und Ráztoka sowie den Ortslagen Hranečník, Jestřábí, U Šimečků und Za Vrchy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche der hl. Kreuzerhöhung, erbaut 1775–1779 aus Mitteln des Religionsfonds. Zunächst nahm der Administrator der Basilika [[Svatý Hostýn]] auch das Pfarramt in Rusava wahr, nach der Aufhebung des Wallfahrtsortes wurde im Jahre 1787 der Sprengel „Svatý Hostýn“ der Pfarre Rusava zugeteilt. Die Turmuhr ist das Werk eines Uhrmachers aus [[Fryšták]] von 1908.&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche der hl. Dreifaltigkeit, errichtet 1865–1883&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Muzeum – památník obce Rusava&amp;#039;&amp;#039;, Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* Lehrpfad &amp;#039;&amp;#039;Rusavské chodníčky&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kreuzweg von der katholischen Kirche auf den Hořansko, geweiht 1887&lt;br /&gt;
* Mehrere Chaluppen aus dem 18. Jahrhundert in walachischer Volksbauweise&lt;br /&gt;
* Villa Kašpar, der gezimmerte Bau im walachischen Stil entstand 1932–1933 für [[Adolf Kašpar]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für den Partisanen Slávek Londa, das aus Sandstein gehauene Kunstwerk wurde im Jahre 2010 restauriert&lt;br /&gt;
* Stausee an der Ráztoka&lt;br /&gt;
* Wallfahrtsberg [[Hostýn]], nördlich des Ortes&lt;br /&gt;
* [[Burg Obřany (Chvalčov)|Burgruine Obřany]] auf dem gleichnamigen Berg, nordöstlich des Dorfes&lt;br /&gt;
* Reste der Burg Skalný, auf dem gleichnamigen Berg, nordöstlich des Dorfes&lt;br /&gt;
* Reste der Burg Křídlo, nordwestlich des Dorfes am Barvínek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Sloboda]] (1809–1888), der Botaniker wirkte 51 Jahre als evangelischer Pfarrer in Rusava. Sein Grab befindet sich auf dem örtlichen Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rusava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Kroměříž}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4655632-1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>