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	<title>Ruppertsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruppertsberg&amp;diff=159339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MR 2017: /* Wirtschaft */ erg.</title>
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		<updated>2025-09-09T14:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Deutschland. Zum Berg siehe [[Ruppertsberg (Hallungen)]], zum Ort in Ungarn siehe [[Kaposvár]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art                = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen             = DEU Ruppertsberg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 49/24/01/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 8/11/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan           = Ruppertsberg in DÜW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland         = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis          = Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde   = Deidesheim&lt;br /&gt;
|Höhe               = 117&lt;br /&gt;
|PLZ                = 67152&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 06326&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel  = 07332043&lt;br /&gt;
|LOCODE             = DE RPB&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband    = Am Bahnhof 5&amp;lt;br /&amp;gt; 67146 Deidesheim&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.ruppertsberg.de/ www.ruppertsberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Peter Benoit&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei             = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruppertsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Bad Dürkheim]] in [[Rheinland-Pfalz]], [[Deutschland]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Deidesheim]] an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die zweitkleinste Ortsgemeinde darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der [[Weinstraße (Region)|Region Weinstraße]] und ist Teil der [[Metropolregion Rhein-Neckar]]. Der Westen der Gemarkung ragt in die [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] hinein, wie der Ostteil des [[Pfälzerwald]]es genannt wird. In diesem Bereich erstrecken sich der 337 Meter hohe [[Rehberg (Haardt)|Rehberg]] und der 333 Meter hohe [[Hartenberg (Haardt)|Hartenberg]]. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Deidesheim]], [[Meckenheim (Pfalz)|Meckenheim]] und [[Neustadt an der Weinstraße]]. Die [[Marlach (Floßbach)|Marlach]] bildet im Nordosten weitestgehend die Gemarkungsgrenze zu Deidesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Ruppertsberg stammt von 1040. Wahrscheinlich entwickelte es sich ab 800 aus der [[Hohe Burg (Ruppertsberg)|Hoheburg]] heraus. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum [[Herzogtum Franken]]. Um 1100 schenkte der letzte Graf des [[Kraichgau]]s den Ort an das [[Hochstift Speyer]], das ihn als Lehen an die Ritter von Ruppertsberg gab. Im 14. Jahrhundert zerstörten kaiserliche Truppen die Burg, worauf die Ritter im Nordosten des Dorfes eine Wasserburg, das sogenannte Schloss, errichteten. Das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] war im Ort begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (540).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1541 war der östliche Teil der Gemeinde, das Niedergericht, vorübergehend in Besitz der [[Dalberg (Adelsgeschlecht)|von Dalberg]]. Nach den Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] lebten in Ruppertsberg nur noch zwei Familien. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Ruppertsberg zum Hochstift Speyer und unterstand dort dem [[Amt Deidesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskriegs]] fand vor Ort ein Gefecht statt. In der Folgezeit hatten [[französische Revolution]]struppen die Region besetzt und nach dem [[Frieden von Campo Formio]] (1797) [[Annexion|annektiert]]. Dadurch wurde Ruppertsberg 1798 Teil der [[Erste Französische Republik|französischen Republik]] und ab 1804 des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]]. Während dieser Zeit war der Ort dem [[Kanton Neustadt (Donnersberg)|Kanton Neustadt]] im [[Departement Donnersberg|Département du Mont-Tonnerre]] zugeteilt und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte die Gemeinde 780 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem [[Vertrag von München (1816)|Tauschvertrag]] mit [[Kaisertum Österreich|Österreich]] kam die Region 1816 zum [[Königreich Bayern]]. Ab 1818 gehörte die Gemeinde Ruppertsberg zum [[Landkommissariat Neustadt]] im bayerischen [[Pfalz (Bayern)|Rheinkreis]]; aus ersterem ging 1862 das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Neustadt&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Neustadt an der Weinstraße|Landkreises Neustadt]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ort innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte Ruppertsberg 1969 in den neu geschaffenen [[Landkreis Bad Dürkheim]]. Drei Jahre später wurde die Gemeinde Bestandteil der ebenfalls neu entstandenen [[Verbandsgemeinde Deidesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Bis 2015 bildete der Ort katholischerseits die Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039;, ehe diese zum 1. Januar 2016 in der neu geschaffenen &amp;#039;&amp;#039;Pfarrei Hl. Michael&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Deidesheim aufging.&amp;lt;br /&amp;gt;Am Stichtag 30. September 2023 waren 47,6 % der Einwohner katholisch, 19,2 % evangelisch, 31,2 % konfessionslos und 1,9 % gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733201043&amp;amp;sel_jahr=2023&amp;amp;seite= Gemeindestatistik EWOISneu, Stand: 30. September 2023.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Ruppertsberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGR]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1 || 8 || 7 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3320104300 |titel=Ruppertsberg, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ruppertsberg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 1 || 7 || 8 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3320104300.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 2 || 9 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 2 || 9 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 1 || 8 || 7 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;WGR = Wählergruppe Ruppertsberg e.&amp;amp;nbsp;V. (bis 2019 Freie Wählergruppe Ruppertsberg (FWG))&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Peter Benoit (CDU) wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Ruppertsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deidesheim.gremien.info/meeting.php?id=ni_2024-Rup_Rat-67 |titel=Niederschrift über die öffentliche konstituierende Sitzung des Gemeinderates Ruppertsberg am 10.07.2024 |format=PDF; 255 kB |hrsg=Verbandsgemeinde Deidesheim |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundgang_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd-Uwe Haas |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-ortsrundgang-mit-b%C3%BCrgermeister-benoit-ein-gl%C3%BCcksfall-und-ein-sorgenkind-_arid,5675391.html |titel=Ortsrundgang mit Bürgermeister Benoit: Ein Glücksfall und ein Sorgenkind |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-07-29 |abruf=2024-08-17 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 59,2 % gegen den Amtsinhaber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3320104300 |titel=Ruppertsberg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ruppertsberg |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoits Vorgänger Heiner Weisbrodt (WGR) hatte sich bei der vorangegangenen Kommunalwahl am 26. Mai 2019 mit 58,64 % der Stimmen noch gegen Peter Benoit durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rundgang_2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisherige Ortsbürgermeisterin Ursula Knoll (CDU) hatte 2019 nicht erneut für das Amt kandidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = right&lt;br /&gt;
| Richtung    = vertical&lt;br /&gt;
| Breite      = 100&lt;br /&gt;
| Bild1       = Flagge Ruppertsberg.svg&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Hissflagge&lt;br /&gt;
| Bild2       = Banner Ruppertsberg.svg&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Bannerflagge&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Gold ein in den Ecken gemauerter schwarzer Turm mit vier Zinnen über einer schwarzen Mauer mit je einer Zinne rechts und links und mit einem offenen Spitztor, darin in Gold eine grünbestielte blaue Traube.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Es wurde 1955 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Ruppertsberg pflegt Partnerschaften mit [[Courpière]] in Frankreich und [[Höchstädt an der Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Kirche in Ruppertsberg 20.JPG|mini|St. Martinskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppertsberg Obergasse 02 (zu) 070 2021 04 24.jpg|mini|Teepavillon (2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppertsberg Schlossplan.jpg|mini|Plan von Schloss Ruppertsberg aus dem Jahre 1719]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Ruppertsberg|Schloss]], der Friedhof und die örtliche &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisenstraße&amp;#039;&amp;#039; sind als Denkmalzonen ausgewiesen. Bei ersterem handelt es sich um eine im 18. Jahrhundert unter [[Damian Hugo Philipp von Schönborn-Buchheim|Damian Hugo von Schönborn]] zum Schloss ausgebaute &amp;#039;&amp;#039;Wasserburg&amp;#039;&amp;#039;, die sich an der Nordostseite des Ortes befand. Von ihr haben sich zwei von ursprünglich vier Flügeln erhalten. Durch spätere Umbauten ist der Schlosscharakter weitestgehend verlorengegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche Einzeldenkmäler, darunter folgende Objekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;katholische Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; [[St. Martin (Ruppertsberg)|St. Martin]] ist ein dreischiffiger [[Gotik|spätgotischer]] Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert. Sehenswert ist vor allem die etwa 1510 geschaffene steinerne Kanzel mit ihren Darstellungen von Heiligen und Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Teepavillon (Ruppertsberg)|Teehaus]]&amp;#039;&amp;#039; ist das Wahrzeichen Ruppertsbergs. Es wurde 1844 einige hundert Meter westlich des Ortes in den Weinbergen gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-88462-119-X|Seiten=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Teehaus ist ein großer viereckiger [[Pavillon]] mit einem verglasten Obergeschoss. Am 4. November 2014 wurde es bei einem Brand schwer beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/metropolregion/brand-in-historischem-teehaus-in-ruppertsberg-1.1959478 |titel=Brand in historischem Teehaus in Ruppertsberg |hrsg=morgenweb.de (Mannheimer Morgen) |datum=2014-11-04 |abruf=2015-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Mai 2017 wurde von 17 Fachleuten der Förderverein „Teehaus Ruppertsberg“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://teehaus-ruppertsberg.de/ |titel=Förderverein „Teehaus Ruppertsberg“ |abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Wiederaufbau gegründet mit der Aufgabe, den Teepavillon denkmalgerecht zu erhalten und wieder mit Leben zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mssw-online.de/epaper/duew-journal/2017_4/files/assets/basic-html/page22.html |titel=Neues Leben für das Lusthäuschen |hrsg=Kreisverwaltung Bad Dürkheim (DÜW Journal), Seite 23 |datum=2017-08-01 |abruf=2020-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Grenze zur [[Königsbach an der Weinstraße|Königsbacher]] Gemarkung steht die katholische [[Klausenkapelle (Ruppertsberg)|Wallfahrtskapelle Heilige Vierzehn Nothelfer]], die oft ebenso als &amp;#039;&amp;#039;Klausenkapelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Der dorthin führende, auf Königsbacher Seite liegende [[Wallfahrt]]sweg mit [[Kreuzweg]]stationen führt von der dortigen Pfarrkirche durch den Wald zur Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Ruppertsberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet [[Marlachwiesen]] befindet sich teilweise auf Gemarkung von Ruppertsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ruppertsberger Weinkerwe&amp;#039;&amp;#039; findet jedes Jahr am letzten Augustwochenende statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Veranstaltungsreihe „Kulturtage Ruppertsberg“ finden über das ganze Jahr hindurch Konzerte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturtage-ruppertsberg.de/ „Kulturtage Ruppertsberg“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Ruppertsberg ist eine [[Weinort|Weinbaugemeinde]] mit langer [[Weinbau]]tradition; entsprechend ist die Gemeinde erheblich geprägt vom Weinbau und gehört zum [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]]. Alle Weinlagen gehöhen zur [[Lage (Weinbau)|Großlage]] [[Deidesheimer Hofstück]]. Die Weinlagen sind &amp;#039;&amp;#039;Linsenbusch&amp;#039;&amp;#039; (261,0 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=930 Ruppertsberger Linsenbusch - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Hoheburg&amp;#039;&amp;#039; (25,0 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=929 Ruppertsberger Hoheburg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Gaisböhl&amp;#039;&amp;#039; (7,0 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=928 Ruppertsberger Gaisböhl - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Nußbien&amp;#039;&amp;#039; (81,3 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info4&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=931 Ruppertsberger Nußbien - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Spieß&amp;#039;&amp;#039; (5,9 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info5&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=933 Ruppertsberger Spieß - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ruppertsberger Reiterpfad|Reiterpfad]]&amp;#039;&amp;#039; (87,6 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info6&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=932 Ruppertsberger Reiterpfad - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 17. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden neben den Ruppertsberger Weinbaubetrieben vom [[Weingut Christmann]] in [[Neustadt an der Weinstraße]], vom [[Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan]] in Deidesheim, vom [[Winzerverein Deidesheim]] und vom [[Weingut Dr. Bürklin-Wolf]] in [[Wachenheim an der Weinstraße]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruppertsberg ist Besitzer von etwa 181 [[Hektar]] Wald. Er wird vom &amp;#039;&amp;#039;Forstzweckverband Mittelhaardt&amp;#039;&amp;#039; im [[Forstrevier Wallberg]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der nahegelegene [[Bahnhof Deidesheim]] an der 1865 und 1873 eröffneten [[Pfälzische Nordbahn|Pfälzischen Nordbahn]] ermöglicht Bahnverbindungen nach [[Bad Dürkheim]] und [[Neustadt an der Weinstraße]]. Im Zuge der Planungen wurde darüber diskutiert, ob die Bahnstrecke westlich oder östlich des Siedlungsgebiets verlaufen sollte. Obwohl sie mitten durch den Westen der Gemarkung verläuft, besaß die Gemeinde aufgrund der geringen räumlichen Distanz zum Deidesheimer Bahnhof nie einen eigenen Halt. Außerdem führen Buslinien in die umliegenden Ortschaften; die Linie 580 führt nach [[Ludwigshafen am Rhein]]. Ruppertsberg gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ruppertsberg verläuft die &amp;#039;&amp;#039;Kreisstraße 10&amp;#039;&amp;#039;. Östlich des Ortes verläuft die [[Bundesstraße 271]]. Im Südosten besteht Anschluss an die [[Bundesautobahn 65]] über die Auffahrt Deidesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Eduard Nortz]] (1868–1939), Politiker (BBB)&lt;br /&gt;
* [[Edmund Bien]] (1927–2007), Bundesligaschiedsrichter&lt;br /&gt;
* [[Franz-Georg Rössler]] (1949–2017), Lehrer, Komponist und Esperantist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Dietrich von Sobbe]] (1747–1823), preußischer Generalmajor, nahm 1792 am Gefecht bei Ruppertsberg teil&lt;br /&gt;
* [[Johann Kaspar Adolay]] (1771–1853), Politiker, starb vor Ort&lt;br /&gt;
* [[August Hiller von Gaertringen]] (1772–1856), preußischer General der Infanterie, nahm 1792 am Gefecht bei Ruppertsberg teil&lt;br /&gt;
* [[Christine Veth]] (* 1986), Fußballspielerin, spielte in ihrer Jugend beim TV Ruppertsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33201043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesAM.nsf/3fc82a20acda7a78c12576cf004206ed/4beac44eb2066d60c12577ff0048cc52?OpenDocument Wetterstation Ruppertsberg]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Heiner Weisbrodt, Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
   |url=https://www.ruppertsberg.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Internetpräsenz der Ortsgemeinde Ruppertsberg&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-08-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Hans Jürgen Holle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.kulturtage-ruppertsberg.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Kulturtage Ruppertsberg&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kulturverein Ruppertsberg i.&amp;amp;nbsp;G.&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-07&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bad Dürkheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5156033-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1040]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MR 2017</name></author>
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