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	<title>Rupperswil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Heitersberg: /* Verkehr */ ang.</title>
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		<updated>2025-07-29T06:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; ang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Rupperswil 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Rupperswil COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Lenzburg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Lenzburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4206&lt;br /&gt;
| PLZ = 5102&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH RPP&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.40288&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.12770&lt;br /&gt;
| HÖHE = 374&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.22&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Daniel Marti&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.rupperswil.ch/gemeinderat/10790 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.rupperswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rupperswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der lokalen Mundart &amp;#039;&amp;#039;Rùbischwiil&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌrʊbiʃˈʋiːl}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=367–368 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Rupperswyl&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Lenzburg]] und liegt südlich der [[Aare]] zwischen [[Lenzburg]] und dem Kantonshauptort [[Aarau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rupperswil Aare.jpg|mini|links|Die Aare an der nördlichen Gemeindegrenze]]&lt;br /&gt;
Das [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] befindet sich in einer grossen [[Lichtung]] zwischen dem Suretwald im Westen und dem Länzertwald im Osten. Rupperswil ist also eine typische [[Rodung]]ssiedlung. Die Landschaft ist in Richtung Norden leicht geneigt und weist keinerlei grössere Erhebungen auf. Die ostwärts fliessende [[Aare]] bildet die nördliche Gemeindegrenze. Südlich des Flusses verläuft der drei Kilometer lange Kanal der ehemaligen [[Spinnerei Steiner (Rupperswil)|Spinnerei Steiner]], der auf einen früheren Seitenarm der Aare zurückgeht. Das zwischen der Aare und dem [[Giessen (Aare)|Steinerkanal]] liegende Waldgebiet Geissenschachen ist zweieinhalb Kilometer lang und bis zu 350 Meter breit.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1089, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 622 [[Hektar]]en, davon sind 220 Hektaren bewaldet und 194 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 401 Metern im Südosten des Gemeindegebiets, der tiefste auf 350 Metern an der Aare. Nachbargemeinden sind [[Auenstein]] im Norden, [[Möriken-Wildegg]] im Nordosten, [[Niederlenz]] und [[Lenzburg]] im Osten, [[Staufen AG|Staufen]] im Südosten, [[Schafisheim]] und [[Hunzenschwil]] im Süden, [[Suhr]] im Südwesten sowie [[Buchs AG|Buchs]] und [[Aarau]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Rupperswil-LBS H1-021700.tif|mini|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
1911 wurde in den Zozeläckern ein [[Römisches Reich|römischer]] Ziegelbrennofen gefunden. Verschiedene Ziegelfragmente weisen auf eine Benutzung im frühen 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hin. Die Anlage steht mit einer grösseren bei [[Hunzenschwil]] in Zusammenhang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=196–197 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Siedlungsspuren stammen aus der Mitte des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, als [[Alamannen|alamannische]] Bauern ein grosses Gebiet im Länzertwald und im Suretwald rodeten und urbar machten. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Rubiswile&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1173, als die Landesherrschaft und die [[Blutgerichtsbarkeit]] von den [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]] an die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] übergingen. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Rubineswīlari&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «Hofsiedlung des Rubin».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Kyburger folgten 1273 die [[Habsburg]]er. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] war im Besitz der Herren von Rupperswil. Auf dieses im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erloschene Geschlecht folgten die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]]. 1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Rupperswil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]], und war Hauptort eines Gerichtsbezirks im Amt [[Lenzburg]]. 1521 überliessen die Hallwyler ihre Rechte in Rupperswil der Stadt Bern und erweiterten dafür ihre Gerichtsbefugnisse in [[Schafisheim]]. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. In kirchlichen Belangen gehörte Rupperswil lange zur Pfarrei [[Suhr]]. Nach jahrelangen Bemühungen bildete das Dorf ab 1681 eine eigene Kirchgemeinde. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Rupperswil gehört seither zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang hatten die Dorfbewohner mit den Fluten der ungebändigten [[Aare]] zu kämpfen. In Fronarbeit begradigten sie zwischen 1865 und 1873 den Fluss und bauten [[Hochwasserschutz]]dämme. Der Anschluss ans Eisenbahnnetz erfolgte am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1858, als die [[Schweizerische Nordostbahn]] die Strecke [[Bahnhof Aarau|Aarau]]–[[Bahnhof Brugg|Brugg]] mit einem Bahnhof in Rupperswil eröffnete. Am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1874 folgte die Strecke der [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] nach [[Bahnhof Wohlen|Wohlen]], die bis 1881 nach [[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]] verlängert wurde und so eine Verbindung zur [[Gotthardbahn]] schuf. Der Bau der Eisenbahnen begünstigte die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes. 1942 entstand das [[Kraftwerk Rupperswil-Auenstein]]. Seit 1900 hat sich die Bevölkerungszahl verfünffacht, besonders ausgeprägt war das Wachstum in den 1950er und 1980er Jahren. 2015/16 sorgte der [[Vierfachmord von Rupperswil]] für internationale Schlagzeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rupperswil 1938.jpg|mini|hochkant|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rupperswil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert entstand eine [[Romanik|romanische]] Kapelle, die um 1500 mit [[Gotik|gotischen]] Elementen verziert und zu einer Kirche ausgebaut wurde. Das Gebäude erwies sich später als zu klein, weshalb es 1922 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde; die Inneneinrichtung blieb zu einem grossen Teil erhalten. Neben der [[Reformierte Kirche Rupperswil|neuen reformierten Kirche]] steht das 1681 errichtete Pfarrhaus.&lt;br /&gt;
Das Dorfmuseum Rupperswil ist in einem alten Bauernhaus untergebracht und zeigt in Wechselausstellungen handwerkliche Geräte und andere Gegenstände aus vergangenen Jahrhunderten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museums.ch/org/de/Dorfmuseum-Rupperswil Dorfmuseum Rupperswil]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss blauer Schrägbalken.» Seit dem frühen 19. Jahrhundert war auf dem Gemeindewappen ein weisses Pferd auf rotem Grund zu sehen. Doch weil das Wappen ähnlich wie jenes von [[Lengnau AG|Lengnau]] aussah und die in Rupperswil ansässige Zuckermühle es bis heute (in abgewandelter Form) als Firmenlogo verwendet, führt die Gemeinde seit 1949 das altüberlieferte Wappen der Herren von Rupperswil, das mindestens seit 1334 existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=261 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-21 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 308 || 576 || 993 || 1095 || 1607 || 1998 || 2521 || 2947 || 2773 || 3305 || 3770 || 4398 || 5618&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4206}} Menschen in Rupperswil, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4206}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 34,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 22,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 43,1 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-21 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-04 06:48:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 88,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,7 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 2,1 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 1,5 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 0,6 % [[Spanische Sprache|Spanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-21 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Lenzburg zuständig. Rupperswil gehört zum [[Schlichtungsbehörde|Friedensrichter]]kreis XII (Seon).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Rupperswil gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 2100 Arbeitsplätze, davon 1 % in der Landwirtschaft, 44 % in der Industrie und 55 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-21 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-04 06:48:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gemeindegebiet steht eine der beiden [[Zucker]]mühlen der Schweiz, in der Rohzucker veredelt und abgepackt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zuckermuehle.ch/ Zuckermühle Rupperswil]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls von Bedeutung ist eine [[Fenster]]fabrik, ausserdem steht hier ein Teil der Wildegger [[Zement]]fabrik. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in der näheren Umgebung, beispielsweise in [[Lenzburg]] oder [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rupperswil liegt verkehrsgünstig. Eineinhalb Kilometer südlich des Dorfzentrums befindet sich der Anschluss Aarau-Ost der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]]. Von dort aus führt die autobahnähnliche Strasse T5 ins Stadtzentrum von [[Aarau]]. Die [[Hauptstrasse 5]] verbindet Aarau mit [[Brugg]], die Kantonsstrasse 288 führt nach [[Hunzenschwil]]. Der Bahnhof liegt an der Ost-West-Hauptlinie [[Bahnhof Bern|Bern]]–[[Zürich Hauptbahnhof|Zürich]], wobei sich hier die zwei Äste über [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]]–[[Heitersbergtunnel|Heitersberg]] bzw. über Brugg–[[Bahnhof Baden|Baden]] ([[Bahnstrecke Baden–Aarau]]) verzweigen. Es halten Züge nach Aarau, [[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]], Baden, [[Bahnhof Olten|Olten]] und Zürich. Eine Buslinie der Gesellschaft [[Regionalbus Lenzburg]] führt über Hunzenschwil zum Bahnhof Lenzburg. An Wochenenden verkehren zwei Nacht-S-Bahn-Linien {{S-Bahn Zürich|SN1|x|x|n}} und {{S-Bahn Zürich|SN11|x|x|n}} und ein Nachtbus vom [[Bahnhof Aarau]] über Rupperswil nach Lenzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 nahmen die Stimmberechtigten die Einführung von [[Tempo-30-Zone|Tempo 30]] auf sämtlichen Gemeindestrassen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Vizentini |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/auch-an-der-urne-tempo-30-ist-angenommen-135838840 |titel=Auch an der Urne: Tempo 30 ist angenommen |werk=[[Aargauer Zeitung|aargauerzeitung.ch]] |datum=2019-10-20 |zugriff=2019-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1978 wurde die Lokomotive [[Re 6/6]] mit der Nummer 11623 auf den Namen Rupperswil getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über drei [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] unterrichtet werden. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Lenzburg]] oder [[Möriken-Wildegg|Wildegg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lys Assia]] (1924–2018), Sängerin und Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Anna Haller]] (1872–1924), Kunsthandwerkerin und Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Hans Richner]] (* 1944), Physiker und Meteorologe&lt;br /&gt;
* [[Eduard Vischer (Historiker)|Eduard Vischer]] (1903–1996), Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1771|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg, Brugg |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rupperswil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rupperswil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lenzburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4782482-7|VIAF=247853238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1173]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heitersberg</name></author>
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