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	<title>Rupert Wintersteller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:42:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rupert_Wintersteller&amp;diff=868045&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ephraim33: Linkfix (Tapferkeitsmedaille (Österreich) → Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789))</title>
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		<updated>2025-07-18T17:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DerHexer/fixlinks.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DerHexer/fixlinks.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Linkfix&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Tapferkeitsmedaille_(%C3%96sterreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Tapferkeitsmedaille (Österreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tapferkeitsmedaille (Österreich)&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Tapferkeitsmedaille_(%C3%96sterreich_1789)&quot; title=&quot;Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)&quot;&gt;Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wintersteller-miliz.jpg|mini|Major Rupert Wintersteller in Milizuniform, Porträt von [[Peter Thaler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:wintersteller-haus.jpg|mini|Das nach 1809 wiedererrichtete Gasthaus Wintersteller um 1920. Das Gebäude wurde 1932 durch Brand zerstört.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintersteller-Denkmal, Kirchdorf in Tirol 20220906 HOF04485 RAW-Export cens.png|mini|Wintersteller-Denkmal in Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintersteller-Siegel.jpg|mini|Rotwachssiegel des Rupert Wintersteller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rupert Wintersteller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1773]] in [[Kirchdorf in Tirol]]; † [[30. August]] [[1832]] ebenda) war ein Kommandant der [[Tiroler Schützen]] und eine wichtige Person in der Führung des [[Tiroler Volksaufstand|Tiroler Freiheitskampfes]] 1809 gegen [[Bayern]] und Kaiser [[Napoléon Bonaparte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wintersteller stammte aus einer wohlhabenden Familie von Großgrundbesitzern, Wirten und Schützenkommandanten, schon von [[Leopold I. (HRR)|Kaiser Leopold I.]] ausgezeichnet und geehrt von [[Maria Theresia]]. Seine Familie besaß in Kirchdorf 17 Häuser, darunter mehrere Gasthöfe. Schon im [[Erster Koalitionskrieg|1. Koalitionskrieg]] 1796/1797 rückte er mit den Kitzbühler Schützen nach Welschtirol aus. Er kehrte als Leutnant mit der [[Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)|Silbernen Tapferkeitsmedaille]] zurück, eine Auszeichnung für seinen Mut und seine Ausdauer bei den Kämpfen im [[Etschtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1800, im [[Zweiter Koalitionskrieg|2. Koalitionskrieg]], rückte er wieder mit den Schützen aus. Bei [[Melleck]] am [[Steinpass]] und am [[Jettenberg]] ging es wieder, mit tatkräftiger Unterstützung österreichische Linientruppen und Loferer Schützen unter Hauptmann [[Jakob Strucker]],  erfolgreich gegen die Franzosen. Er wurde nun zum [[Oberleutnant]] befördert und widmete sich intensiv der Ausbildung und Ausrüstung seiner Kirchdorfer Schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. November 1805, im [[Dritter Koalitionskrieg|3. Koalitionskrieg]], war er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] einer der Anführer bei der Verteidigung im [[Pass Strub]], einer Talenge zwischen Lofer und Waidring. Den Schützenkompanien  unter Wintersteller, [[Joseph Hager]], [[Anton Oppacher]], [[ Benno Hörwarter]] und den Salzburger Schützen unter Jakob Strucker gelang es, den Vormarsch der [[Bayerische Armee|bayerisch-französischen Truppen]] (ca. 10.000 Mann und 13 Kanonen) unter [[Generalleutnant|Generallieutenant]] [[Bernhard Erasmus von Deroy|Deroy]] in das Unterinntal aufzuhalten. Kriegsentscheidend waren jedoch der Einbruch des französischen Marschalls [[Michel Ney|Ney]] über [[Scharnitz]] nach Innsbruck und  die militärischen Auseinandersetzungen der französisch-süddeutschen Koalitionsarmee mit den Österreichern im Donauraum. Ende des Jahres, nach der sogenannten [[Schlacht bei Austerlitz|Dreikaiserschlacht]] von Austerlitz, musste [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz II.]] den für  ihn demütigenden [[Friede von Pressburg|Friedensvertrag von Preßburg]] hinnehmen. Die &amp;#039;&amp;#039;Gefürstete Grafschaft Tirol&amp;#039;&amp;#039; wurde nun Teil des &amp;#039;&amp;#039;Königreiches Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Für die Bayern ging damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, für die seit eh und je kaisertreuen Tiroler war eine Rebellion  vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des  in Spanien geführten [[Vierter Koalitionskrieg|4. Koalitionskrieges]] konnte  die Soldateska Napoleons  keinen durchschlagenden militärischen Erfolg verzeichnen. Dadurch war dort  ein großer Teil des französischen Militärpotentials gebunden. Das bestärkte den Wiener Hof, neuerlich gegen Kaiser [[Napoléon Bonaparte]] ins Feld zu ziehen. [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz II.]] begann im Frühjahr 1809 den [[Fünfter Koalitionskrieg|5. Koalitionskrieg]]. Parallel dazu  wurden die Tiroler zu einem Aufstand gegen Bayern ermutigt. [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann]], ein Bruder des österreichischen Kaisers, spielte hier eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Position Winterstellers bei der Erhebung Tirols 1809 ===&lt;br /&gt;
Der [[Tiroler Volksaufstand]] begann am 12. April 1809.  Anders als in der Landeshauptstadt  ging man im Gericht Kitzbühel nach Winterstellers Plänen koordiniert und wohlüberlegt vor. Im Gegensatz zu den blutigen Kämpfen und Ausschreitungen in Innsbruck wurden im Gericht Kitzbühel die dort stationierten bayerischen Soldaten handstreichartig und ohne Blutvergießen gefangen genommen. Rupert Wintersteller überwältigte in [[St. Johann in Tirol]] persönlich einen bayerischen Hauptmann. Mit diesem gingen aus St. Johann 180, aus Kitzbühel 100, insgesamt 1250 Mann in  Gefangenschaft. Wenig später wurde Wintersteller vom österreichischen Oberbefehlshaber im Unterland, dem Unterintendanten [[Anton Leopold von Roschmann]], zum Major und Distriktskommandanten des Landgerichtes Kitzbühel ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1809 rückten bayerisch-französische Truppen in Stärke von ca. 8.000 Mann, davon 3.000 Franzosen, unter Marschall [[François-Joseph Lefebvre|Lefebvre]] und Generalleutnant [[Carl Philipp von Wrede|Wrede]] über den Pass Strub nach Tirol ein, der auf Grund von Dispositionen  des Unterintendanten  v. Roschmann nur sehr schwach besetzt war. V. Roschmann, der Vorgesetzte Winterstellers, war der Meinung, die Gegner würden über Reit im Winkl und Kössen einbrechen.&lt;br /&gt;
Die Bavaro-Franzosen konnten nach neunstündigem Kampf, in dem sie viermal zurückweichen mussten, die ursprünglich 344 Tiroler, von denen 87 fielen, und die 115 österreichischen Soldaten zum Rückzug zwingen, mussten aber starke Verluste an Toten und Verwundeten beklagen. Wintersteller konnte tags darauf bei Waidring die gegnerischen Truppen vorerst erfolgreich zurückdrängen, doch deren Übermacht war zu groß. Erhoffte Hilfe durch österreichisches Militär unter Feldmarschalleutnant [[Johann Gabriel von Chasteler|Chasteler]] blieb aus. Wintersteller musste mit seinen Schützen das Feld räumen und konnte sich mit Mühe retten. Seinen Schützen gelang größtenteils die Flucht. Die vom heftigen Widerstand der Tiroler und der rund 60 mitkämpfenden Tirolerinnen erbitterten Gegner, welche auch die vor einem Monat im Gericht Kitzbühel erlittene Schmach ihrer Gefangennahme  nicht vergessen hatten und durch Greuelpropaganda aufgehetzt waren, nahmen unverhältnismäßig wilde Rache an der Zivilbevölkerung und brannten Winterstellers Heimatort Kirchdorf völlig nieder. So erging es auch fast allen Häusern an der Straße nach St. Johann. Chasteler hatte die kaiserlichen Linientruppen zu spät von Innsbruck ins Unterland in Bewegung gesetzt. In Söll und Wörgl kam es zu heftigen Kämpfen, welche die Bayern und Franzosen durch ihre starke Kavallerie und Artillerie schon in einer Stunde für sich entscheiden konnten. Man vergleiche damit den stundenlangen Widerstand des „Landvolks“ im Strubpass und bei Waidring. Chasteler erklärte seine Niederlage mit dem Ausbleiben der Tiroler Schützen und des Landsturms. Wintersteller konnte und wollte seine traumatisierten Landsleute nicht mehr aufbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer schweren Niederlage der österreichischen Armee  im Juli in der [[Schlacht bei Wagram]] konnte Kaiser [[Napoléon Bonaparte]] wieder Truppen gegen Tirol schicken.&lt;br /&gt;
[[Andreas Hofer]] verübelte es  Wintersteller, dass dieser in realistischer Einschätzung der Lage am 27. Juli beim erneuten gegnerischen Einmarsch kapitulierte. Hofer wollte nicht wahrhaben, dass die &amp;#039;&amp;#039;Unterländer&amp;#039;&amp;#039; den ca. 14.000 Bayern, Franzosen und Sachsen nichts mehr entgegensetzen konnten. Auch an den militärischen [[Schlacht am Bergisel|Auseinandersetzungen am Bergisel]] nahmen die Unterländer unter  Wintersteller nicht teil. Er blieb jedoch Oberkommandant an der Nordostgrenze Tirols. Ende August schickte Andreas Hofer zwei seiner Vertrauten, [[Joseph Speckbacher]] und [[Martin Firler]], ins Unterland. Zwischen Wintersteller und diesen sich sehr anmaßend gebärdenden Kommandanten kam es zu gröberen Meinungsverschiedenheiten, auch deshalb, weil sich die &amp;#039;&amp;#039;Oberländer&amp;#039;&amp;#039; im Kitzbühler Gebiet und auch jenseits der Grenzen wie Eroberer benahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;BayHSTA MA 6943, Akt Sept.-Okt. 1809, Bericht eines bayrischen Informanten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wiederhergestelltem Einvernehmen fügten Oberländer, Unterländer und einige Kompanien aus Südtirol und Salzburg dem Gegner am 25. September an der salzburgisch-tirolischen Grenze eine der schwersten  Niederlagen des Jahres zu. Unter dem Kommando Winterstellers wurde in Unken im Saalachtal das 1. königlich-bayerische Linien-Leib-Regiment, eine Elitetruppe, von seinen „Kitzbichlern“ in einer „glänzenden Bataille“ ganz aufgerieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton v. Schallhammer, Kriegerische Ereignisse im Herzogthum Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809, Salzburg 1853, S. 232 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur wenige Bayern konnten nach stundenlangen Kämpfen entfliehen. Sie ließen  400 Tote, ca. 200 Gefangene und reiche Beute zurück. Speckbacher kam siegreich von Lofer her erst später nach, behauptete  dann aber, er allein hätte in Unken den Sieg ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt; Anton Peternader, Tirols Landesvertheidigung, Innsbruck 1853, Teil 1, S. 131 und 156.  Teil 3, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich war den Tirolern ihr größter, aber letzter Kriegserfolg nur durch bemerkenswerte Koordination ihrer Kräfte gelungen,  Joseph Speckbacher bei Lofer, Rupert Wintersteller bei Unken, [[Anton Wallner]] und [[Johann Panzl]] beim Pass Luftenstein im Saalachtal und Pater [[Joachim Haspinger]] am Pass Lueg im Salzachtal.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich von Wörndle: „Anno Neun“ Bd. VII. Innsbruck 1903, S. 35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersteller hatte an diesem Tag zum letzten  Mal an Kampfhandlungen teilgenommen. Er erfuhr im Oktober von Friedensverhandlungen in Wien und dass Kaiser [[Napoléon Bonaparte]] ein drittes Mal starke Truppenverbände über Kufstein, Kössen und den Pass Strub gegen Tirol in Marsch setzte. Wintersteller wollte seine Landsleute nicht von der Übermacht aufreiben lassen, zog sie von der Grenze ab und entließ sie zwei Stunden vor Ankunft des gegnerischen Militärs in St. Johann. Den bei Melleck stehenden Speckbacher warnte er mehrfach vor der drohenden Gefahr, fand jedoch bei diesem kein Gehör. Speckbacher wies auch alle parlamentarischen Kontakte mit den Bayern ab und so kam es am 17. Oktober, nach einem Überraschungsangriff der Bayern und Franzosen, zur schwersten Niederlage der Tiroler in der gesamten Erhebung, mit 300 toten und 400 gefangenen Schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Hirn (Historiker)|Josef Hirn]], Tirols Erhebung im 1809, Innsbruck 1909, S. 725.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuchter Wiederaufschwung und Involvierung in den Alpenbund ===&lt;br /&gt;
Obwohl Wintersteller im Dezember 1809 von einem Militärgericht unter General [[Jean-Baptiste Drouet d’Erlon|Drouet d’Erlon]] amnestiert worden war und drei Geiseln stellen musste, erachtete ihn die bayerische Regierung weiterhin als höchst gefährlich. Er war 1813 mit dem [[Alpenbund]] in eine neuerliche  Befreiungsbewegung involviert und wurde Ende März 1813 mit vielen anderen ehemaligen Insurgenten als wichtige Geisel gewaltsam nach München  gebracht. Über seine Haft in der Polizeidirektion schrieb der damalige Polizeidirektor [[Marcus von Stetten]] tägliche Berichte an den König und den Staatsminister [[Maximilian von Montgelas|Montgelas]]. Wintersteller kam im August in die [[Landesfestung Ingolstadt|Festung Ingolstadt]]. Trotz seiner offensichtlich durch die Haft hervorgerufenen physischen und psychischen Probleme, zahlreicher Bittgesuche und der besonderen Fürsprache des Kitzbühler Landrichters [[Joseph Knitl]] blieb Wintersteller weiter in Geiselhaft. Er kam erst Ende Oktober als gebrochener, früh gealterter Mann frei, als im [[Sechster Koalitionskrieg|6. Koalitionskrieg]] Napoleons Stern verblasste und  Bayern sich mit dem [[Vertrag von Ried]] wieder mit Österreich verbündete. Vom geliebten Kaiser Franz nur gering unterstützt, von der bayerischen Obrigkeit scharf überwacht, gelang es Wintersteller  nicht mehr, wirtschaftlich Fuß zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Ehrung, die &amp;#039;&amp;#039;Große Goldene Zivil-Ehrenmedaille&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GGZE-medaille.jpg|mini|Große Goldene Zivil-Ehrenmedaille der K.K.Monarchie]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinen Kampfgenossen [[Andreas Hofer]] und den nach Wien geflohenen [[Josef Speckbacher]] und [[Joachim Haspinger|Pater Joachim Haspinger]] genoss Wintersteller in seiner Talschaft und bei der Landesregierung großes Ansehen. 1815 wurde ihm  einer der höchsten Orden, den die österreichische Monarchie zu vergeben hatte, die &amp;#039;&amp;#039;Große Goldene [[Zivil-Ehrenmedaille]]&amp;#039;&amp;#039;, verliehen.  1819 erhielt Wintersteller, der 1809 einen Verlust von ca. 50.000 Gulden erlitten hatte, nur die Pension eines Hauptmannes von jährlich 400 Gulden. Er starb nach langem, schwerem Leiden im Jahre 1832 und wurde in seinem Heimatort Kirchdorf beigesetzt. Er hinterließ seine Frau Anna Hintlerin/Wintersteller, die bis zu ihrem Tod in St. Johann lebte, und sechs Kinder, vier davon unmündig.  Der älteste Sohn Rupert musste den großen, aber sehr verschuldeten Winterstellerbesitz 1843 verkaufen. Wie seine Geschwister starb auch er verarmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintersteller-grab.jpg|mini|Grabstein-Inschrift]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Wintersteller Kaserne&amp;#039;&amp;#039; des Österr. Bundesheeres in [[St. Johann in Tirol]] ist nach ihm benannt&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Wintersteller Schützenbataillon&amp;#039;&amp;#039; verleiht das &amp;#039;&amp;#039;Winterstellerkreuz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Wintersteller Schützenkompanie Kirchdorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Winterstellertracht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die von Wintersteller 1815 gestiftete Schützenfahne nebst persönlichen Gebrauchsgegenständen im Kirchdorfer Heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;Metzgerhaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Winterstellerbild in der Heldengalerie auf dem [[Bergisel]] in Innsbruck&lt;br /&gt;
* Denkmal von 1887 im [[Pass Strub]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winterstellerdenkmal&amp;#039;&amp;#039; von 1901 in seinem Heimatort&lt;br /&gt;
* Sein Name auf der Tafel &amp;#039;&amp;#039;Helden der Tiroler Freiheitskämpfe 1797–1809&amp;#039;&amp;#039;  neben dem Grabmal Andreas Hofers in der [[Hofkirche (Innsbruck)|Hofkirche in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
* Nach ihm sind Straßen in Kirchdorf in Tirol und St. Johann in Tirol benannt&lt;br /&gt;
* Ein Fresko in Kitzbühel, Malingstraße 1&lt;br /&gt;
* Mehrere Theaterstücke und Oden&lt;br /&gt;
* Ein Bild am Erker des Gasthauses Oberbräu in Hopfgarten im Brixental (neben anderen Landesverteidigern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcus von Stetten, &amp;#039;&amp;#039;Gehorsame Rapporte&amp;#039;&amp;#039;, BayHStA M Inn 45 144–45 149, München 1813.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Wintersteller, Rupert (Enkel)|57|98|101|Text=Wintersteller, Rupert |Nummer=|}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Wörndle]]: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsereignisse in Kirchdorf und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Wintersteller-Denkmal-Comite’s, Innsbruck 1901.&lt;br /&gt;
* Herta Haisjackl: &amp;#039;&amp;#039;Major Rupert Wintersteller – Tiroler Schützenkommandant 1809. Der glücklose „Abgott der Unterinntaler“&amp;#039;&amp;#039;, in: Abschied vom Freiheitskampf. Hrsg. Brigitte Mazohl und Bernhard Mertelseder, [[Schlern-Schriften]] 346, Innsbruck 2009, S. 199–221.&lt;br /&gt;
* Herta Haisjackl: &amp;#039;&amp;#039;Landesschützenmajor Rupert Wintersteller&amp;#039;&amp;#039;, ungedr. Magisterarbeit, Innsbruck 2010.&lt;br /&gt;
* Herta Haisjackl: &amp;#039;&amp;#039;Liebesbriefe aus dem Jahr 1813&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tiroler Heimat]]. Jahrbuch f. Geschichte und Volkskunde, Innsbruck 2013, S. 163–170.&lt;br /&gt;
* Herta Haisjackl: &amp;#039;&amp;#039;Die Wintersteller aus Kirchdorf Falken oder Tauben?&amp;#039;&amp;#039; Buch, Selbstverlag, Aldrans 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143805045|VIAF=169172550|LCCN=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wintersteller, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiheitskämpfer (Napoleonische Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Zivil-Ehrenmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1773]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wintersteller, Rupert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tiroler Freiheitskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1773&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchdorf in Tirol]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kirchdorf in Tirol]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ephraim33</name></author>
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