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	<title>Rupert Mayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rupert m.jpg|mini|hochkant|Rupert Mayer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rupert Mayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Jesuiten|SJ]] (* [[23. Januar]] [[1876]] in [[Stuttgart]]; † [[1. November]] [[1945]] in [[München]]) war ein deutscher [[Jesuiten|Jesuit]] und [[Präses#Römisch-katholische Kirche|Präses]] der [[Marianische Männerkongregation|Marianischen Männerkongregation]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] gehörte er zum [[Katholische Kirche|katholischen]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde er [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bürgersaal Eisernes Kreuz Rupert Mayer.jpg|mini|Das Eiserne Kreuz Rupert Mayers, ausgestellt im [[Bürgersaal (München)|Bürgersaal]] in München]]&lt;br /&gt;
Rupert Mayer entstammte einer kinderreichen Familie. Nach dem Abitur 1894 in [[Ravensburg]] studierte er [[Philosophie]] und [[Katholische Theologie]] in [[Freiburg im Üechtland|Freiburg (Schweiz)]], München und Tübingen. Am 2. Mai 1899 wurde er im [[Dom St. Martin (Rottenburg)|Rottenburger Dom]] durch Bischof [[Paul Wilhelm von Keppler]] zum Priester geweiht. Anschließend war er vom 10. Juni 1899 bis zum 5. August 1900 in [[Spaichingen]] als [[Vikar#Römisch-katholische Kirche|Vikar]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20160217070820/https://www.kirchengemeinde-spaichingen.de/centix/de/geschichte/pater_rupert_mayer.html.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da im [[Kulturkampf]] das [[Jesuitengesetz]] erlassen worden war, welches erst 1917 aufgehoben wurde, war für Rupert Mayer eine jesuitische Ordensausbildung in Deutschland nicht möglich. Er begann deshalb am 1. Oktober 1900 ein [[Noviziat]] bei den Jesuiten in [[Feldkirch]] in [[Vorarlberg]] und setzte später seine Ausbildung am [[Ignatiuskolleg (Valkenburg)|Jesuitenkolleg]] im [[Niederlande|niederländischen]] [[Valkenburg aan de Geul|Valkenburg]] fort. In den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz wirkte er ab 1906 als [[Volksmission]]ar. Ab 1912 wurde ihm die Seelsorge über die [[Einwanderung|Zuwanderer]] in München übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stellte er sich als [[Militärgeistlicher|Militärseelsorger]] zur Verfügung. Am 12. Dezember 1915 wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] (EK I) ausgezeichnet für seine „Tatkraft und das vorbildliche Beispiel.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Sandfuchs]]: &amp;#039;&amp;#039;Pater Rupert Mayer: Verteidiger der Wahrheit, Apostel der Nächstenliebe, Wegbereiter moderner Seelsorge&amp;#039;&amp;#039; Sammelwerk, 2. Auflage [[Echter Verlag]], Würzburg 1982, ISBN=3-429-00712-7, S. 56, |Abruf=2020-04-08&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Verteidigung einer Stellung gegen einen französischen Angriff. Nachdem er Ende Dezember 1916 im [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|rumänischen Sultatal]] als Feldgeistlicher der [[8. Königlich Bayerische Reserve-Division|8. Bayerischen Reservedivision]] [[Deutsche Kriegsversehrte im 20. Jahrhundert|schwer verwundet]] worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Kriegsarchiv|Bayerisches Hauptstaatsarchiv IV]], Kriegsrangliste Nr. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; musste ihm das linke Bein amputiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erdely-szep.hu/Kostelek/target33.html Gedächtnisstelle] in den [[Siebenbürgen|siebenbürgischen]] Karpaten (in Kostelek), wo er sein Bein verlor.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Amputation nahm der Arzt und Dichter [[Hans Carossa]] vor, der gleichfalls an diesem Frontabschnitt eingesetzt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pnp.de/themen/2014/erster weltkrieg/literatur/1359583_Hans-Carossa-Im-graesslichen-Wohnort-dieses-Ungeheuers.html Hans Carossa: Im „grässlichen Wohnort dieses Ungeheuers“], PNP vom 1. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor Kriegsende predigte er am 27. Oktober 1918 in der [[Vilsbiburg]]er [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Vilsbiburg)|Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt]] und hielt anschließend im Postsaal einen Vortrag zur religiösen Erneuerung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.museum-vilsbiburg.de/zurueckliegende-sonderausstellungen/mitten-im-krieg/mitten-im-krieg-ae-pater-rupert-mayer-in-vilsbiburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach dem Krieg rief er in seinen Predigten die Menschen zur inneren Erneuerung auf und besuchte politische Veranstaltungen, auch solche kirchenfeindlicher Gruppen. Der damalige Münchner Kardinal [[Michael von Faulhaber]] ernannte ihn 1921 zum Präses der [[Marianische Männerkongregation|Marianischen Männerkongregation]] am [[Bürgersaal (München)|Bürgersaal]] in München. 1925 initiierte Mayer die Einführung der sonntäglichen [[Gottesdienst|Abendgottesdienste]] auf dem Münchner Hauptbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgersaalkirche - Grave of Rupert Mayer (Munich, Bavaria).jpg|mini|Grabplatte in der Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Schon in den 1920er-Jahren erkannte Mayer die von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ausgehende Gefahr. Nach deren [[Machtergreifung]] trat er entschieden für die Rechte der Kirche und für die [[Religionsfreiheit]] ein. Öffentlich erklärte er, dass ein Katholik nicht Nationalsozialist sein könne. Als 1935 die Caritassammlung verboten wurde, stellte er sich aus Protest am 18. Mai des Jahres mit der Sammelbüchse vor die [[St. Michael (München)|St.-Michaels-Kirche]]. Da er auch in seinen Predigten das Regime anprangerte, wurde über ihn nach seinen Predigten gegen die Verleumdungskampagne der Nationalsozialisten im Rahmen der sogenannten [[Sittlichkeitsprozesse gegen Ordensangehörige und Priester im Nationalsozialismus|Sittlichkeitsprozesse]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Krause und Gerhard Müller (Hrsg.) in [[Theologische Realenzyklopädie]]. [[Walter de Gruyter (Verlag)|Verlag Walter de Gruyter]], ISBN 3-11-002218-4, ISBN 978-3-11-002218-6. S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; im April 1937 ein [[Redeverbot]] verhängt. Als er dieses nicht befolgte, wurde er am 5. Juni verhaftet. Im Juli wurde er von einem [[Sondergericht]] wegen [[Kanzelparagraph|Kanzelmissbrauchs]] verurteilt. Wegen der Entrüstung des Kardinals und weiter Teile der Münchner Bevölkerung wurde er jedoch freigelassen. Vor dem Sondergericht erklärte er: „Trotz des gegen mich verhängten Redeverbotes werde ich weiterhin predigen, selbst dann, wenn die staatlichen Behörden meine Kanzelreden als strafbare Handlungen und als Kanzelmissbrauch bewerten sollten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.widerstand.musin.de/w4-8.html | titel=Resistenz der katholischen Kirche | abruf=2012-08-04 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20111007130452/http://www.widerstand.musin.de/w4-8.html | archiv-datum=2011-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er weiterhin regimefeindlich predigte, wurde er am 5. Januar 1938 erneut verhaftet und in das [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Gefängnis]] in [[Landsberg am Lech]] gebracht. Durch eine Amnestie kam er am 3. Mai 1938 frei und sprach im August 1938 beim Begräbnis des „Bauerndoktors“ [[Georg Heim]] den Grabsegen im Auftrag des Kardinals [[Michael von Faulhaber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto&amp;quot;&amp;gt;Gerd Otto: &amp;#039;&amp;#039;Der Bauerndoktor Georg Heim. Es ist eine Lust zu leben – Die 20er Jahre in Regensburg&amp;#039;&amp;#039;, Dr. Peter Morsbach Verlag, Regensburg, 2009, ISBN 978-3-937527-23-9, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt sich nunmehr an das Predigtverbot, weigerte sich jedoch, Auskunft über seine Seelsorgegespräche zu geben. Deshalb wurde er am 3.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1939 zum dritten Mal verhaftet und in das [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] gebracht. Nachdem sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hatte, wurde er im August 1940 im [[Kloster Ettal]] [[Internierung|interniert]]. Bis zum Ende des Krieges durfte er das Kloster nicht mehr verlassen und keine Besuche empfangen, außer von Beamten und Mitbrüdern. Dennoch gelangten immer wieder handgeschriebene Briefe nach draußen, die mit simplen Mitteln vervielfältigt wurden und im Kreis seiner engsten Vertrauten zirkulierten (u. a. durch seinen [[Sodale]]n Matthias Pfäffl). Es war in dieser Zeit höchst brisant, irgendwelche Aufzeichnungen oder Nachrichten von Pater Rupert Mayer zu besitzen oder in Umlauf zu bringen, da dies einem Hochverratsdelikt gleichgestellt und mindestens mit KZ-Aufenthalt bestraft wurde. Da Pater Mayer keinerlei seelsorgerische Tätigkeit mehr ausüben und nur in der Hauskapelle zelebrieren durfte, schreibt er in einem dieser Briefe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;[…] Seitdem bin ich lebend ein Toter, ja dieser Tod ist für mich, der ich noch so voll Leben bin, viel schlimmer als der wirkliche Tod, auf den ich schon so oft gefasst war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=Rupert Mayer&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pater Mayer Sterbezettel.jpg|mini|hochkant|Totenzettel Pater Mayer]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte er im Mai 1945 nach München zurück, konnte sich jedoch der gewonnenen Freiheit nicht lange erfreuen. Am Fest [[Allerheiligen]] erlitt er während der Predigt bei der Morgenmesse in der Kreuzkapelle der Münchner [[St. Michael (München)|St.-Michaels-Kirche]] einen Schlaganfall. In liturgischen Kleidern wurde er vom Altar getragen. Er erhielt noch die [[Krankensalbung]] und starb {{Bruch|2|1|2}} Stunden später, ohne das Bewusstsein nochmals erlangt zu haben. Diese Art seines Todes ließ eine tief beeindruckte versammelte Kirchengemeinde zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bischöfliches Ordinariat München |Titel=Artikel für den Bischöflichen Prozess des Dieners P. Rupert Mayer S.J. |Hrsg=Bischöfliches Ordinariat München |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=M. Greske Buchdruckerei-Buchbinderei-Verlag |Ort=München |Datum=1962-01-01|ISBN= |Seiten=2–15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bestattung erfolgte zunächst auf dem Ordensfriedhof des Berchmannskollegs in [[Pullach im Isartal|Pullach]]. Nachdem sein Grab von unzähligen Menschen besucht wurde, erfolgte am 23. Mai 1948 die Umbettung seiner sterblichen Überreste in die [[Bürgersaal (München)#Unterkirche|Unterkirche des Münchner Bürgersaals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupert Mayers Fürsorge galt allen Schichten der Bevölkerung, weshalb er schon zu Lebzeiten als „Apostel Münchens“ bezeichnet und heiligmäßig verehrt wurde. Sein Grab wird bis heute von unzähligen Gläubigen aufgesucht. 1950 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet. Am 3. Mai 1987 erfolgte im [[Olympiastadion München]] die Seligsprechung durch Papst [[Johannes Paul II.]], der anschließend die [[Grablege]] besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupert Mayer war Mitglied der KDStV Teutonia Fribourg, der [[KDStV Aenania München]] und der [[AV Guestfalia Tübingen]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|Cartellverband katholischer deutscher Studentenverbindungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Institutionen benannten sich nach Rupert Mayer. 1954 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Cartell Rupert Mayer&amp;#039;&amp;#039; (CRM) gegründet, eine Gemeinschaft aus Katholiken in Wirtschaft, Politik, Kultur und Verwaltung, die den Neubeginn nach der Nazidiktatur mit christlichen Werten durchdringen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cartell-rupert-mayer.de/wir-ueber-uns/ Cartell Rupert Mayer: „Wir über uns“], abgerufen am 4. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Pater-Rupert-Mayer-Tagesheimschulen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.prmg.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; sind auf dem Gelände des ehemaligen Berchmannkollegs in Pullach beheimatet. Auch das [[Noviziat]]shaus der deutschsprachigen Jesuitenprovinzen trägt seinen Namen sowie die [[Spaichingen#Bildung|Rupert-Mayer-Schule]] in Spaichingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an das Kinder- und Jugenddorf Marienpflege ([[Ellwangen (Jagst)|Ellwangen]]) angegliederte Schule trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rupert-Mayer-Schule&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentrale des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising ist im &amp;#039;&amp;#039;Pater-Rupert-Mayer-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.caritas.de/adressen/caritasverband-der-erzdioezese-muenchen-und-freisi/pater-rupert-mayer-haus-zentrale/80335-muenchen/71874&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Münchener Hirtenstraße untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Katholikenrat]] der Region München, das höchste [[Laie (Religion)|Laiengremium]] der Stadt, verleiht seit 1987 jährlich die Pater-Rupert-Mayer-Medaille als Dankeszeichen an Menschen, die beispielhafte [[Ehrenamtliche Arbeit]] in Kirche und Gesellschaft geleistet haben und leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 wurde Rupert Mayer im Rahmen der Renovierung der [[Weilheim in Oberbayern|Weilheimer]] [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Weilheim)|Stadtpfarrkirche]] eine Glocke unter dem Motto „Ich kann nicht schweigen!“ gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Heberlein |url=https://www.weilheimerglocken.de/stadtpfarrkirche-mariae-himmelfahrt/ |titel=Geschichte der Glocken in den Kirchen von Weilheim i. OB |werk=www.weilheimerglocken.de |hrsg= |datum=2016-11-26 |zugriff=2019-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 verglich [[Christian Feldmann (Schriftsteller)|Christian Feldmann]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Sonntagsblatt (Bayern)|Sonntagsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; Mayer mit dem Jesuiten [[Alfred Delp]], der nicht nur protestiert habe, „wenn der eigene Besitzstand bedroht war, die Rechte der Kirche, die katholische Lehre“, sondern auch verfolgte Juden unterstützt und versteckt und im [[Kreisauer Kreis]] mit Gewerkschaftern, Sozialdemokraten und Juristen die Konturen einer nach dem Kriegsende zu errichtenden gerechteren Gesellschaft mit kontrollierter staatlicher Macht entworfen habe. Auch der evangelische Theologe [[Dietrich Bonhoeffer]] habe sich Widerstandskreisen angeschlossen und Juden über die Grenze geschleust. Mayer habe im Gegensatz dazu „nie die Bedingungen, die den Nazis ihren steilen Aufstieg ermöglicht hatten [, hinterfragt]: die Sehnsucht nach dem starken Staat, die auch im katholischen Lager verbreitete Republikfeindlichkeit, die Kollaboration mancher religiöser Führer mit den Nazis“; er sei „immer der patriotische Frontseelsorger“ geblieben. Die Nazis allerdings, so Feldmann, hätten „wenig Unterschiede unter ihren Gegnern“ gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feldmann: [https://www.sonntagsblatt.de/artikel/epd/eisenharter-aber-problematischer-widerstaendler-vor-75-jahren-starb-rupert-mayer &amp;#039;&amp;#039;Ein eisenharter, aber problematischer Widerständler: Vor 75 Jahren starb der Münchner Pater Rupert Mayer&amp;#039;&amp;#039;] www.sonntagsblatt.de, 9. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pater-Rupert-Mayer-Gebet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin Leutkirch - Bild Rupert Mayer (cropped).JPG|mini|hochkant|Rupert Mayer. Gemälde in der Kirche St. Martin in [[Leutkirch im Allgäu]]]]&lt;br /&gt;
Das folgende Gebet ist im Erzbistum München-Freising und im &amp;#039;&amp;#039;Cartell Rupert Mayer&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Pater-Rupert-Mayer-Gebet&amp;#039;&amp;#039; bekannt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr, wie Du willst, soll mir gescheh’n,&lt;br /&gt;
Und wie Du willst, so will ich geh’n.&lt;br /&gt;
Hilf Deinen Willen nur versteh’n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,&lt;br /&gt;
Und wann Du willst, bin ich bereit.&lt;br /&gt;
Heut und in alle Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, was Du willst, das nehm’ ich hin,&lt;br /&gt;
Und was Du willst, ist mir Gewinn.&lt;br /&gt;
Genug, dass ich Dein Eigen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, weil Du’s willst, d’rum ist es gut,&lt;br /&gt;
Und weil Du’s willst, d’rum hab’ ich Mut.&lt;br /&gt;
Mein Herz in Deinen Händen ruht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Flammenzeichen]] (1985), Filmdrama von [[Franz Seitz junior]] mit [[Dietrich Mattausch]] als Rupert Mayer&lt;br /&gt;
* [[Father Rupert Mayer]] (2014), Filmdrama englisch von [[Damian Chapa]] mit [[Oliver Gruber]] als Rupert Mayer und [[Marinus Hohmann]] als der junge Rupert Mayer. Die Premiere des Films fand im März 2014 in München statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.muenchen.de/leben/typisch-muenchen/muenchner-originale/pater-rupert-mayer.html |titel=Weltpremiere von Pater Rupert Mayer in München |werk=www.muenchen.de |hrsg=Portal München Betriebs-GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2014-03-07 |zugriff=2019-01-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rupert-Mayer-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung|Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e. V.]]&lt;br /&gt;
* [[Kanzelparagraph]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Günther Behrle|Titel=Die Wunder des Pater Rupert Mayer. Wahre Gebetserhörungen. | Verlag = Nymphenburger | Ort = München | Jahr = 2004 | ISBN = 978-3-485-01027-6 }}&lt;br /&gt;
* [[Roman Bleistein]]: &amp;#039;&amp;#039;Rupert Mayer. Der verstummte Prophet.&amp;#039;&amp;#039; Knecht, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-7820-0664-X.&lt;br /&gt;
* [[Otto Gritschneder]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich predige weiter. Pater Rupert Mayer und das Dritte Reich. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Rosenheimer, Rosenheim 1987, ISBN 3-475-52544-5.&lt;br /&gt;
* [[Christian Feldmann (Schriftsteller)|Christian Feldmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit muss gesagt werden. Rupert Mayer Leben im Widerstand&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1987 |ISBN 3-451-20959-4.&lt;br /&gt;
* [[Rita Haub]]: &amp;#039;&amp;#039;Pater Rupert Mayer. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;|Verlag Neue Stadt, München 2007, ISBN 978-3-87996-694-3&lt;br /&gt;
* Rita Haub|: Rupert Mayer. Der Wahrheit verpflichtet, Limburg, Verlag Kevelaer, 2004, ISBN 978-3-7867-8512-5&lt;br /&gt;
* [[Anton Rauscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Rupert Mayer SJ (1876–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], Anton Rauscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 10. [[Aschendorff]] Verlag, Münster 2001, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 75–90. [https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17585 (&amp;#039;&amp;#039;Digitalisat&amp;#039;&amp;#039;])&lt;br /&gt;
* Andreas Schaller: &amp;#039;&amp;#039;Zum Abschied eine kleine Rose. Zeitzeugen erinnern sich an Pater Rupert Mayer.&amp;#039;&amp;#039; [[Sankt Michaelsbund]], München 1996, ISBN 3-920821-03-3 (mit zahlreichen SW-Fotos)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sandfuchs]]: &amp;#039;&amp;#039;Pater Rupert Mayer. Verteidiger der Wahrheit. Apostel der Nächstenliebe, Wegbereiter moderner Seelsorge.&amp;#039;&amp;#039; Echter Verlag, Würzburg 1981, ISBN 3-429-00712-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|553|554|Mayer, Rupert|Wilhelm Sandfuchs|118579622}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel = Pater Rupert Mayer SJ., modernistischer Anspruch und traditionalistische Form der Verehrung eines „modernen Heiligen“. Ein Beitrag zur Religiösen Volkskunde der Gegenwart|Autor = Angelika von Véver | Jahr = 1984 | Verlag = [[Dissertation]] | Ort = [[Universität München]]&lt;br /&gt;
| DNB = 850572436 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|video=0|audio=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jesuiten.org/heilige-und-selige-jesuiten/rupert-mayer-apostel-muenchens Jesuiten.org]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118579622}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|rupert-mayer}}&lt;br /&gt;
* [[Maren Gottschalk]]: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rupert-102.html &amp;#039;&amp;#039;1. November 1945 – Todestag des Jesuitenpaters Rupert Mayer&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 1. November 2020. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118579622|LCCN=n/81/74569|NDL=00621098|VIAF=47554453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayer, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rupert Mayer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Katholizismus (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:München in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prediger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldkaplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger|Rupert, Mayer]] &amp;lt;!-- Hl. u. Sel. nach Vornamen sort. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayer, Rupert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jesuit, Präses der Marianischen Männerkongregation&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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