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	<title>Rupert Holzapfel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:48:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rupert_Holzapfel&amp;diff=1853288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dreizung: /* Leben */ Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2024-05-01T06:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wegener Expedition-1930 46.jpg|thumb|Rupert Holzapfel (Mitte) mit [[Fritz Loewe]] (links) und [[Bernhard Brockamp]] auf der Wegener-Expedition]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rupert Holzapfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1905]] in [[Krems an der Donau]], [[Niederösterreich]]; † [[6. Juni]] [[1960]] in [[Unterach am Attersee]], [[Oberösterreich]]) war ein deutsch-österreichischer [[Meteorologie|Meteorologe]] und Arktisforscher. Er nahm an mehreren [[Expedition]]en teil, die ihn bis nach [[Grönland]] und [[Afghanistan]] führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rupert Holzapfels Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Familiengeschichte „Holzapfel“ eingearbeitet bei [[Geneanet]], öffentlich nach Anmeldung  zugänglich unter „oholzapfel“ und den entspr. Personen.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammte aus der [[Wachau]], und dieser Zweig geht zurück auf Elias Holzapfel, der von 1661 bis 1726 als Bauer in Lobendorf bei [[Großheinrichschlag]] in der Gemeinde [[Weinzierl am Walde]] lebte und in St. Johann begraben wurde. Er war der älteste Sohn (von vier Geschwistern) eines Mittelschullehrers, besuchte die Schule in Krems ([[Abitur|Matura]] 1924) und studierte an der [[Universität Wien]] Physik und Meteorologie. Dort schloss er 1928 mit dem Dr. phil. ab. Er war wissenschaftlicher Assistent an der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] in Wien und führte Sonnenbeobachtungen auf den Bergstationen [[Hochobir]], [[Stolzalpe]] und [[Sonnenobservatorium Kanzelhöhe|Kanzelhöhe]] durch. Mit [[Alfred Wegener]] war er auf der Expedition nach Grönland 1930–1931 und leitete dort die Weststation „Scheideck“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grönland-Expedition Alfred Wegener I.–III. Teil&amp;#039;&amp;#039;. Beihefte des Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) F 227 A-C. Dümmler, Bonn 1948–1949 [Filmausschnitte der Vorexpedition von 1929 und der Expedition selbst, 1930–1931, zumeist von [[Johannes Georgi (Meteorologe)|Johannes Georgi]] aufgenommen, 1939 zusammengestellt und kommentiert].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war dabei, als Wegener, der auf dem Rückweg von der Reise nach [[Eismitte]] ums Leben gekommen war, im Frühjahr 1931 gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiterer Assistenzzeit am Physikalischen Institut in Wien habilitierte sich Holzapfel 1935 am Meteorologischen Institut in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und ging 1936 an das deutsche [[Reichsamt für Wetterdienst]]. 1936–1937 war er auf einer [[Expedition]] nach Afghanistan, um am Anjumanpass im [[Hindukusch]] auf 4000&amp;amp;nbsp;m Höhe meteorologische Beobachtungen zur Erschließung des Flugverkehrs der [[Lufthansa]] in den Fernen Osten durchzuführen. Holzapfel war anschließend wieder im Reichswetterdienst und am [[Meteorologisches Observatorium Lindenberg|Observatorium in Lindenberg]] mit der Auswertung von meteorologischen Höhenmessungen durch Ballonaufstiege betraut. In Lindenberg war Alfred Wegener 1905 selbst Assistent geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzapfel heiratete 1934 in [[Haderslev]] in [[Dänemark]] Else Lundbye (1909–2006)&amp;lt;!--(* 13. November 1909 in Kopenhagen; † 21. Dezember 2006 in Freiburg i. Br.)--&amp;gt;, die Tochter des dänischen Stiftamtmanns (in etwa [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]]) [[Christian Ludvig Lundbye]] (1873–1947). Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor: der Physiker [[Christian Holzapfel]] (* 1937) und der Liedforscher und Volkskundler [[Otto Holzapfel]] (* 1941).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 bis Anfang 1945 war Holzapfel bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in Norwegen u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[Wetterschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sachsen (Schiff, 1929)|Sachsen]]&amp;#039;&amp;#039; vor der ostgrönländischen Küste und als [[Wettererkundungsstaffel|Wetterflieger]] im Norden bis über [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]], [[Jan Mayen]] und [[Nowaja Semlja]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wetterflieger in der Arktis. Kriegserlebnisse des Flugzeugführers Rudolf Schütze&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet und herausgegeben von Dr. Werner Schwerdtfeger. Deutscher Verlag „El Buen Libro“, Buenos Aires 1950 [Holzapfel mehrfach genannt].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leitete er in Südnorwegen die arktische Ausbildung für meteorologische Einsätze auf den [[Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis]] durch die Luftwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupert Holzapfel beteiligte sich daran, den Wetterdienst in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Zone]] in [[Bad Kissingen]] neu aufzubauen. 1957 zog er mit diesem nach [[Offenbach am Main]] in das neugeschaffene [[Deutscher Wetterdienst|Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse von Strahlungs- und Polarisationsmessungen auf dem Hochobir im Sommer 1927&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 138, 1929, Heft 1–2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meteorologische Arbeiten an der Weststation&amp;#039;&amp;#039;. In: Else Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Wegeners letzte Grönlandfahrt: Die Erlebnisse der deutschen Grönlandexpedition 1930/1931&amp;#039;&amp;#039; [...]. F. A. Brockhaus, Leipzig 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tätigkeit des deutschen Wetterdienstes der Luftwaffe in der Arktis während des Krieges&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte des Deutschen Wetterdienstes in der US-Zone&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 12, Bad Kissingen 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse aerologischer Beobachtungen in Deutschland I-III&amp;#039;&amp;#039;, Bad Kissingen 1956 = Berichte des Deutschen Wetterdienstes Bd. 27.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse aerologischer Beobachtungen in Deutschland IV-IX&amp;#039;&amp;#039;, Offenbach am Main 1960 = Berichte des Deutschen Wetterdienstes Bd. 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|570|571|Holzapfel Rupert|Carl Keil|102245223}}&lt;br /&gt;
* Franz Selinger: &amp;#039;&amp;#039;Von »Nanok« bis »Eismitte«. Meteorologische Unternehmungen in der Arktis 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bremerhaven 2001 (= Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums Bd. 53). &lt;br /&gt;
* Wilhelm Dege: &amp;#039;&amp;#039;Gefangen im arktischen Eis. Wettertrupp »Haudegen« – die letzte deutsche Arktisstation des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102245223|VIAF=313405013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holzapfel, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polarforscher (Arktis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzapfel, Rupert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Meteorologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Unterach am Attersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dreizung</name></author>
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