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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Runengedicht</id>
	<title>Runengedicht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:43:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Runengedicht&amp;diff=1753897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-27T05:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abc nord.jpg|400px|mini|Das „Abecedarium Nordmannicum“ in der Abzeichnung [[Wilhelm Grimm]]s (1821)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Runengedicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man fünf [[mittelalter]]liche [[Merkspruch|Merkverse]], die die Namen der [[Runen]]zeichen in Gedichtform überliefern. Sie sind zusammen mit den übrigen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Runica manuscripta&amp;#039;&amp;#039;, den gesammelten Handschriften mit Runentexten, die einzigen Quellen für die Runennamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runengedichte ==&lt;br /&gt;
=== Abecedarium Nordmannicum  ca. 9. Jh. ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Abecedarium Nordmannicum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Abecedarium Nordmannicum&amp;#039;&amp;#039; ist ein vermutlich aus dänischer Überlieferung stammendes Runengedicht, welches in einer Handschrift der [[Stiftsbibliothek St. Gallen]] des [[Kloster St. Gallen|Klosters St. Gallen]] erhalten ist. Das Gedicht listet die Runen des [[Futhark|jüngeren Futharks]] auf, die grob in &amp;#039;&amp;#039;[[Futhark#Einteilung in ættir|ættir]]&amp;#039;&amp;#039; gegliedert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altenglisches Runengedicht ca. 10. Jh. ===&lt;br /&gt;
Das altenglische Runengedicht besteht aus 29 stabreimenden Strophen, die 29 Runennamen nennen und umschreiben. Es war in einer Handschrift (Cotton Otho B X fol) erhalten, die 1731 bei einem Brand in London beschädigt wurde. Heute müssen frühe Abschriften als Quelle herangezogen werden. Es ist das einzige Gedicht, das auch die Namen der Runen des &amp;#039;&amp;#039;[[Futhark|älteren Futharks]]&amp;#039;&amp;#039; überliefert, weil diese im &amp;#039;&amp;#039;angelsächsischen Futhark&amp;#039;&amp;#039; enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altnorwegisches Runengedicht ca. 14. Jh. ===&lt;br /&gt;
Für das altnorwegische Runengedicht ist die Forschung ebenfalls auf Abschriften und Drucke angewiesen, da es 1728 im Stadtbrand von Kopenhagen verbrannte. Es besteht aus 16 [[Stabreim|alliterierenden]] [[Runhent]]strophen, in denen sowohl der Stab- als auch der [[Endreim]] Anwendung findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altisländisches Runengedicht ca. 15. Jh. ===&lt;br /&gt;
Die Überlieferung des altisländischen Runengedichts verteilt sich auf vier Manuskripte der [[Arnamagnäanische Sammlung|Arnamagnäanischen Sammlung]], das älteste davon wird auf das [[15. Jahrhundert]] datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Acker: &amp;#039;&amp;#039;Revising Oral Theory: Formulaic Composition in Old English and Old Icelandic Verse.&amp;#039;&amp;#039; [[Routledge (Verlag)|Routledge]], 1998, ISBN 0-8153-3102-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht besteht aus 16 Strophen, die metrisch dem &amp;#039;&amp;#039;[[Ljóðaháttr]]&amp;#039;&amp;#039; ähneln (auf eine Langzeile folgt immer eine Kurzzeile, die in sich selbst stabt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anverse des altisländischen Runengedichts ähneln auffällig oft denen des altnorwegischen. Es ist darüber hinaus das einzige Gedicht, das den Namen [[Ase]] für die [[Ansuz|a-Rune]] überliefert. Die anderen Gedichte hatten dies wohl aus Scheu vor den [[Germanische Gottheit|heidnischen Göttern]] vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altschwedisches Runengedicht ca. 17. Jh. ===&lt;br /&gt;
Das altschwedische Runengedicht ist in einem Brief überliefert, der am 12. Februar 1600 von dem schwedischen Studenten Nicolaus Andreae Granius an [[Bonaventura Vulcanius]] geschickt wurde. Er befindet sich in der [[Universitätsbibliothek Leiden]] unter der Signatur Vulc. 106. Im Großen und Ganzen ähnelt das Gedicht den anderen skandinavischen Gedichten, aber überliefert nur 14 Runennamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Aus den einzelnen Gedichten wurden die Runennamen für das ursprüngliche &amp;#039;&amp;#039;[[Futhark|ältere Futhark]]&amp;#039;&amp;#039; mit 24 Runen erschlossen. Die Namen wurden zudem aus den einzelnen [[Germanische Sprachen|germanischen Sprachen]] [[Philologie|philologisch]] in ihre [[urgermanisch]]en Formen zurückgeführt, mit denen man heute die Runen benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rune poems|lang=en}}&lt;br /&gt;
* [[Runen]]&lt;br /&gt;
* [[Germanische Dichtung]]&lt;br /&gt;
* [[Stabreim]]&lt;br /&gt;
* [[Runendichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alessia Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Runengedichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Beck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band 25, 2. Auflage. de Gruyter, Berlin / New York 2003, S. 519–524.&lt;br /&gt;
* Alessia Bauer, Rudolf Simek: &amp;#039;&amp;#039;Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung.&amp;#039;&amp;#039; Fassbaender, Wien 2003, ISBN 3-900538-77-8.&lt;br /&gt;
* Klaus Düwel: &amp;#039;&amp;#039;Runenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, ISBN 3-476-13072-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Runen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Runenschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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