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		<updated>2026-01-09T23:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DerHexer/fixlinks.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DerHexer/fixlinks.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Linkfix&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Heinrich_Neu&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Heinrich Neu (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Heinrich Neu&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Heinrich_Neu_(Kunsthistoriker)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Heinrich Neu (Kunsthistoriker) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Heinrich Neu&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Runder Turm Andernach.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Runde Turm&amp;#039;&amp;#039; in Andernach von Südsüdosten (2005)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Runde Turm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Andernach]] am [[Rhein]] ist ein großer [[Wehrturm]] aus dem [[15. Jahrhundert]] und der [[Wartturm]] der Stadtbefestigung an der Nordwestecke der mittelalterlichen Stadtmauer. Er ist Andernachs Wahrzeichen und gehört zu den mächtigsten Wehrtürmen seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Architekt und Handwerker des Turms ===&lt;br /&gt;
Als Wart- und Wehrturm der Stadtbefestigung wurde der Runde Turm in den Jahren vor 1440 (runder Teil, erste Erwähnung in den Baurechnungen) und 1448 bis 1453 (achteckiger Aufsatz) als der &amp;#039;&amp;#039;Rondentorne&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des Rates der Stadt Andernach errichtet – wahrscheinlich an der Stelle des römischen nordwestlichen Kastelleckturms oder eines kleineren Vorgängerbaus. Bauleiter der zweiten Bauphase war der städtische Werkmeister &amp;#039;&amp;#039;Philipp Preudemann&amp;#039;&amp;#039; (Philips Preudeman). Ob Preudemann auch als Architekt wirkte, ist nicht überliefert. Im Laufe seiner Geschichte hieß der Turm im [[17. Jahrhundert]] &amp;#039;&amp;#039;ronder thurn&amp;#039;&amp;#039;, im 18./19. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Runder Thurm&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Runder Turm&amp;#039;&amp;#039;. Zimmermeister Johann war für sämtliche Holzarbeiten zuständig, einschließlich des Auf- und Abbaus des [[Tretmühle|Tretkrans]], Meister Engel (Enggel) war der Schmied vor Ort. Alle Seile und Taue kamen aus der Werkstatt von &amp;#039;&amp;#039;Klaus von Mendig&amp;#039;&amp;#039; (Claise van Mendich) und &amp;#039;&amp;#039;Christian von Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; (Kirstgain van Duysseldorp). Weiter genannte Meister waren &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schönbel&amp;#039;&amp;#039; (Henrich Schoinboil), &amp;#039;&amp;#039;Arnold von Lieser&amp;#039;&amp;#039; (Arnolden van Leser) und &amp;#039;&amp;#039;Johann Meyener&amp;#039;&amp;#039;. Auch ein Name der sonst namenlosen Gesellen, Arbeiter, Knechte und Hilfskräfte ist überliefert: „In derselven wochen hait geoppert &amp;#039;&amp;#039;Peter Attenderngin&amp;#039;&amp;#039; 3 dage, y den dag 6 schillinge, macht 1 mark 6 schillinge.“ („In derselben Woche (die Woche 3.-8. September 1453) hat Peter Attendernchen 3 Tage gehandlangert, jeden Tag für 6 Schillinge, macht 1 Mark 6 Schillinge“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung  und Bau im frühen 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach neueren Erkenntnissen ist der zylindrische Unterbau möglicherweise deutlich vor 1440, d.&amp;amp;nbsp;h. bereits 1412 bis 1415 begonnen worden (so Manfred Huiskes). Hinweise dazu fanden sich in den überlieferten detaillierten Baumeisterrechnungen dieser Zeit über eine rege Bautätigkeit an einem neuen Turm nicht genannter Position. 30&amp;amp;nbsp;Jahre könnte danach der namensgebende runde Unterbau ohne Aufsatz gestanden haben. Eine Dachreparatur am Turm 1442 nach Sturmschaden weist auf einen sehr fortgeschrittenen oder fertigen Turm und damit auf einen früheren Baubeginn vor 1440 hin, dazu die Unterschiede in der Gestaltung der [[Fries]]e und [[Schießscharte]]n des Unterbaus gegenüber dem Aufsatz sowie das dortige Fehlen von [[Steinmetzzeichen]]. Der Unterbau hatte ausschließlich rechteckige Schießlöcher, während im Aufsatz auch sogenannte Schlüssellochscharten eingesetzt wurden. Nach einigen Arbeiten 1446 erfolgte 1448 der Weiterbau am Turm mit dem Achtkantaufsatz. Dazu wurde ein Baudoppeltretkran auf den fertigen Turmunterbau verbracht und bis 1452 eingesetzt. Im letzten Baujahr 1453 beförderte ein [[Göpel]]werk am Fußende des Turms die letzten Materialien nach oben. Mit der Verlegung der [[Tuff]]platten des Daches waren die Hauptarbeiten abgeschlossen (um den 15.&amp;amp;nbsp;November 1453).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweck des Turms ===&lt;br /&gt;
Der mächtige Wehrturm war wahrscheinlich als städtisches und bürgerliches Gegenstück zur im Südosten gelegenen [[Stadtburg Andernach|erzbischöflichen kurkölnischen Burg]] gedacht, ein deutliches Symbol wiedererstarkten Bürgerbewusstseins, auch im Hinblick auf die Aufstände der Bürger gegen den Kurfürsten von 1357 bis 1367. Unterstrichen wurde dies durch die Position in der westlichen Stadtmauer 50&amp;amp;nbsp;Meter nördlich der ehemaligen Kölnpforte, durch die der jeweilige Kurfürst protokollgemäß die Stadt nur betreten durfte. Trotz angespannter Finanzlage wurden die Mittel von der Bürgerschaft aufgebracht, d.&amp;amp;nbsp;h. nicht nur von der Führungsschicht, sondern von einer Vielzahl der Bürger, bewusst ohne einen Beitrag des amtierenden [[Erzbischof von Köln|Kölner Erzbischofs]] [[Dietrich II. von Moers]]. Wegen des politischen und finanziellen Druckes, unter dem der Erzbischof stand (u.&amp;amp;nbsp;a. Verpfändung der Stadt, [[Soester Fehde]] 1444–1449), war der Zeitpunkt in diesem Machtvakuum günstig gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stetige Wachbereitschaft war durch seine Höhe von 56 Metern, die einen weiten Blick ins Rheintal zuließ, sowie durch einen Türmer (Turmpfeifer) vor allem im 15., 16. und 17. Jahrhundert gegeben, der neben Wach- und Feuerwachdienst auch ankommende [[Schiff]]e für den Rhein-[[Wegzoll|Zoll]] „anblies“ (meldete). Einem erhaltenen Ratsprotokoll vom 24.&amp;amp;nbsp;August 1515 ist zu entnehmen, wie der neue Turmwächter namens Blasius ins Amt eingeführt wurde. Neben Wohnrecht mit Mutter, zwei Wagen Brennholz und Kleidung eines Stadtdieners erhielt er neun [[Gulden|Goldflorin]] Gehalt im Jahr. Den Turmschlüssel musste er stets bei sich tragen. Etliche [[Arkebuse|Hakenbüchsen]], [[Feldschlange]]n waren in den oberen Etagen bzw. auf dem Wehrgang aufgestellt, weiteres Verteidigungsmaterial (Öl, Pech, Steine, Pulver) in den Räumen gelagert. In dieser Zeit war die Kammer im Sockel (Verlies, „deustere kamer“) Gefängnis. Berühmtester Insasse war der Adelige Gerlach Hausmann von [[Namedy]] 1509, der mächtigste Mann der Stadt im ausgehenden 15. Jahrhundert, [[Schöffe (historisch)|Schöffe]] von 1477 bis 1509 und etliche Male [[Bürgermeister]], der damals immer nur auf ein Jahr gewählt wurde.&lt;br /&gt;
Die Aufgabe des Runden Turms als Wehrturm wurde im [[Truchsessischer Krieg|truchsessischen oder Kölner Krieg]] 1583–1589 gegen den zum Protestantismus konvertierten Kurfürsten [[Gebhard I. von Waldburg|Gebhard von Waldburg-Trauchburg]], [[Truchseß (Adelstitel)|Truchsess]] von [[Haus Waldburg|Waldburg]] deutlich, dessen Truppen vergeblich durch die Kölnpforte in die auf katholischer Seite kämpfende Stadt eindringen wollten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Runder Turm (tour ronde), Andernach.jpg|mini|Runder Turm, Westseite, mit Ausbruch als Überbleibsel des Zerstörungsversuchs aus dem Jahre 1689. Foto aus 2020.]]&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1689 widerstand der Turm einem Sprengversuch der abrückenden französischen Truppen [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] und zeigte damit seine Stabilität. Was blieb, ist ein Ausbruch an der westlichen Feldseite des Turms von zirka 1,20&amp;amp;nbsp;m Tiefe und der Größe eines Kleinwagens. In der nachfolgenden Zeit verfiel der Turm in Teilen langsam, Mauerstücke brachen aus der Brüstung des Wehrgangs. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts sollte im Zuge größerer Mauerniederlegungen, dem die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Pforte&amp;#039;&amp;#039; wie die &amp;#039;&amp;#039;Kirch-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schafspforte&amp;#039;&amp;#039; zum Opfer fielen, auch der Turm abgerissen werden, was jedoch verhindert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung im 19. Jahrhundert und Einrichtung einer Jugendherberge ===&lt;br /&gt;
1880 wurden große Renovierungsmaßnahmen durchgeführt und die alten Stadtwappen aus Tuff gegen neue ausgetauscht, wobei sie allerdings senkrecht statt schräg und unbemalt eingesetzt wurden. Am 17.&amp;amp;nbsp;August 1922 wurde die bisher im [[Bergfried]] der Stadtburg von 1911 bis 1922 untergebrachte [[Jugendherberge]] im Runden Turm eingerichtet. Der Lehrer Georg Heinrich Aschenberg (1857–1940) war erster Herbergsvater. Die folgenden Herbergseltern Elisabeth und Albert Schüller nutzten das unterste Gewölbe als Wohnraum.&amp;lt;!-- Daher kamen im runden Turm auch zwei Kinder, Oswald und Hans Peter Schüller zur Welt.--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabel Atzel, Hans Belting, Manfred Huiskes, Udo Liessem, Klaus Schäfer |Titel=550 Jahre Runder Turm : Begleitheft zur Sonderausstellung im Stadtmuseum Andernach vom 18. Mai bis 7. Dezember 2003 |Hrsg=Klaus Schäfer |Band=Andernacher Beiträge |Nummer=18 |Verlag=Stadtmuseum |Ort=Andernach |Datum=2003 |ISBN=3-9807996-1-1 |Seiten=22 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst verfügte die Herberge über 50, dann über 80 Betten in vier Sälen (1927: 10.036 Übernachtungen, 5.&amp;amp;nbsp;Platz der rheinischen Herbergen; 1930 11.985). Sie blieb bis 1935 bestehen und wechselte dann auf den Krahnenberg. Die [[Hitlerjugend|HJ]] bezog den Turm. 1949 erfolgte die Wiedereröffnung der Jugendherberge im Turm mit hohen Übernachtungszahlen (1950: 11.700) bis 1961, als sie wegen nicht mehr zeitgemäßer Unterbringungsbedingungen und nicht vorhandener Erweiterungsmöglichkeiten für immer geschlossen wurde. Sie gehörte zu den beliebtesten Herbergen in der Region und war über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 11. März 1945 während der letzten Kriegstage des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde der Steinhelm durch Beschuss beschädigt, weiterer Schaden konnte abgewandt werden. Erst 1952 wurden die Schäden behoben. Als Helmabschluss wurde anstelle der Fahnenstange eine zwanzig Zentner schwere Kreuzblume aus [[Mendig]]er Basalt aufgesetzt, wie sie möglicherweise auch 1453 als Dachaufsatz Verwendung fand, auch die Kreuzblumen auf den acht Giebeln und vier [[Dachgaube]]n wurden erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde der große Turm als [[Erinnerungsort]] der Stadt und ihrer Geschichte zu seinem 550. Geburtstag sehr aufwendige renoviert (u. a. Brüstung und Bodenbelegung des Wehrgangs, Wehrhäuschen, Außenmauerwerk) und erscheint seitdem im neuen Glanz. Anlässlich des Jubiläums fand eine Sonderausstellung „550 Jahre Runder Turm“ im Stadtmuseum vom 18.&amp;amp;nbsp;Mai bis 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 statt, ein Heft in Hochglanzdruck dazu wurde veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2010 wurde der Saal&amp;amp;nbsp;1 (Jungensaal, unterstes Geschoss im Achtkantaufsatz) der ehemaligen Jugendherberge als jugendherbergsmusealer Raum hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andernach - Konrad-Adenauer-Allee - Rheinanlagen + Kölner Straße4Villa Michels + Runder Turm (Namedy) 01 ies.jpg|mini|rechts|Blick auf Rheinufer und Runden Turm]]&lt;br /&gt;
Der mächtige Wehr- und Wartturm von 56&amp;amp;nbsp;m Höhe besteht [[architekt]]onisch aus zwei Abschnitten. Der 33&amp;amp;nbsp;m hohe und 14,8&amp;amp;nbsp;m im Durchmesser runde Unterbau (um 1446 vollendet) ist außen ungegliedert und über einem vorkragenden Dreipassbogenfries mit einem steinernen [[Wehrgang]] nebst stadtwärts eingebautem Wachhäuschen (Wichhäuschen, waichthuse 1453) mit Ofen, Kamin und [[Columbarium]], [[Aborterker]]n, [[Maschikuli|Pechnasen]] abgeschlossen. Im Inneren ist er in drei Stockwerke aufgeteilt: Kellergewölbe (&amp;#039;&amp;#039;deustere kamer&amp;#039;&amp;#039; (dustere Kammer) – [[Kerker|Verlies]] und Lagerraum) mit Kuppelgewölbe und [[Angstloch]] als einzigem Zugang, Basisgeschoss (mit Eingang vom Wehrgang, wie seinerzeit üblich über eine einziehbare Holzleiter) und Obergeschoss – beide mit sechsteiligen Kappen- oder [[Kreuzgratgewölbe]]decken. Weiterhin besteht der Turm aus dem 26&amp;amp;nbsp;m hohen und 9,8&amp;amp;nbsp;m (über Eck) weiten [[Achtort]]-Aufsatz (Variante des runden [[Butterfassturm]]s), der 1445 in Planung kam und 1448 bis 1453 vollendet wurde. Er besitzt drei Geschosse (unterstes auch mit sechsteiligem [[Gewölbe|Gratgewölbe]], zweites mit Balkendecke, drittes mit abgeflachter Kuppeldecke) und ein Giebelgeschoss (Speicher). Außen trennt ein Stockgurt die sonst ungegliederte Fassade zwischen den beiden Hauptgeschossen. Den Abschluss bilden acht Tuffsteingiebel, vier Dacherker, jeweils mit Kreuzblumen, Kegelsteinhelm mit großer zentraler Kreuzblume (seit 1952) und den vier, unterhalb des [[Vierpass|Dreipass]]-[[Fries|Bogenfrieses]] eingelassenen, in die vier Himmelsrichtungen weisenden großen Stadtwappen aus Tuff. Sie waren ursprünglich farbig ausgemalt und [[Heraldik|heraldisch]] „gelehnt“ (schräg) eingesetzt. Aufgrund der erhaltenen Rechnungen, die acht Tuffsteinplatten aus [[Wehr (Eifel)|Wehr]] ausweisen, werden ursprüngliche acht Wappen diskutiert, oder größere, aus zwei Platten bestehend. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der Turm meist ohne Dachabschluss (Kreuzblume oder Turmkugel/Wetterfahne) dargestellt, in den Darstellungen des frühen 20. Jahrhunderts sowie in den 1920er und 1930er Jahren schloss ein Fahnenmast das Bauwerk ab. Ursprünglich war es möglicherweise eine [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] oder Bleispitze mit oder ohne [[Turmkugel]] bzw. eine [[Kreuzblume]], denn eine zentrale Kreuzblume ist in den Baurechnungen nicht gesondert ausgewiesen, aber wahrscheinlich. Das exakte Aussehen des Turmes (Dachspitze, Wehrgangsbedachung, Farbe der Außenfassung) nach Bauabschluss ist nicht bekannt. Zwei der Gewölbe (Basisgeschoss und erstes des Oktogons) sind durch eingelegte Böden teilbar. Die Stein[[wendeltreppe]] ist stadtseitig in die Mauerstärke von Unterbau und Oberbau (hier Einkragung in die Innenräume wegen geringerer Mauerstärke) integriert. Bis zum Rundwehrgang sind es heute vom Boden an 137 Stufen, innerhalb des Turmes 100. Die älteste bekannte Darstellung des Turmes von 1503 eines namentlich unbekannten Meisters auf dem rechten Innenflügel eines heute im Kölner [[Wallraf-Richartz-Museum]] befindlichen [[Triptychon]]s, die [[heilige Sippe]] zeigend, angefertigt für Nicasius Hackenay II., Kölner Kaufmann und Finanzier [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], ursprünglich in [[Klause St. Achatius|St. Achatius]] aufgestellt, zeigt den Turm mit einfacher Bleispitze und gedecktem Wehrgang in Form eines umlaufenden [[Pultdach]]es. Von dieser Abdeckung und ihrer Auflage (Balken, Wandbefestigungen) sind heute keine Spuren mehr vorhanden. Möglicherweise wurde dieses Dach im Laufe des 16. Jahrhunderts entfernt, da auf allen Darstellungen des Jahrhunderts und später nicht abgebildet ist, und die verbleibenden Spuren während der großen Renovierung 1880 beseitigt. Solche, oft leicht entfernbare Abdeckungen, finden sich auf anderen Butterfasstürmen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim Bergfried (Hexenturm) der [[Burg Idstein]]) im Taunus. Als Baumaterial kam Bruchstein für das Mauerwerk (devonische [[Grauwacke]]) aus der nahen damaligen Geiersbergley (Krahnenbergsteinbruch), Nieder[[mendig]]er und [[Wehr (Eifel)|Wehrer]] Tuff (Wappensteine, Verkleidungen, Turmhelmdach und Dach des Wachhäuschens, Kamine u.&amp;amp;nbsp;a.), und Niedermendiger Basaltlava ([[Sturz (Architektur)|Türstürze]], Fenster[[gewände]], Treppen, Rinnen, [[Wasserspeier]], Konsolen, Kreuzblumen, Friese) zur Anwendung. Weiterhin ist in Höhe des Turmeingangs eine zwei Meter starke Verkleidungsschicht eines selten verwendeten Tuffsteins aus der Laacher Seeumgebung verbaut worden, was die Vermutung nahelegt, dass eine Vollverkleidung aus Tuff kurzzeitig avisiert wurde, was dem Turm ein noch prächtigeres Aussehen gegeben hätte (vergleichbar mit der Andernacher Liebfrauenkirche oder der [[Abtei Maria Laach|Maria Laacher]] Abteikirche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Höhe von 56 Metern bis zur Kreuzblume und bis zu knapp fünf Meter dicken Mauern ist er der höchste Wehrturm am Rhein und der größte mittelalterliche Wehrturm überhaupt (höchster Bergfried Deutschlands). Nach [[Werner Bornheim gen. Schilling]] ist er „der bedeutendste selbständige deutsche Stadtturm des 15. Jahrhunderts, der weder als Torturm noch als Rathausturm mit zu dienen hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bornheim gen. Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Stadtmauer am Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die kleine Stadt: Gestaltung der rheinischen Klein- und Mittelstädte&amp;#039;&amp;#039;. [[Rheinischer Verein]] für Denkmalpflege und Heimatschutz, [[Neuss]] 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Turmwände waren früher mit einer weißlich bis ockerfarbenen Außenfassung versehen, mit Farbabstufung zum Oberbau als Architekturgliederung. Reste des Putzes hielten sich bis ins 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders sein kronenartiger, achtfacher Dreiecksgiebelsteinhelm findet in [[Profanbau]]ten zumindest heute keine Parallele. Die Idee zur Dachform stammt aus der Gestaltung der [[Helm (Architektur)|Helme]] achtkantiger [[Vierung]]stürme bzw. Glockentürme großer Kirchen besonders in [[Rheinhessen]] ([[Dittelsheim]], [[Guntersblum]], [[Worms]]), die der Turmarchitektur aus dem Italien des 13. Jahrhunderts, hier quadratisch ([[San Miniato]] al Tedesco, &amp;#039;&amp;#039;Friedrichsturm (Turm Friedrichs II.&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Torre Federico II&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Florenz]], Arnulfturm – Torre Arnolfo des [[Palazzo Vecchio]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ähnlichen Turm, auch mit Achteckaufsatz, aber Schindeldach, hatte [[Burg Reifenberg (Oberreifenberg)|Burg Reifenberg]] im Hoch[[taunus]] als [[Bergfried]] vor ihrer Zerstörung. Nur der zirka 33&amp;amp;nbsp;m hohe Unterbau existiert noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Türme des Namens finden sich in [[Kopenhagen]] ([[Rundetårn]] (Runde Taarn), 34,8&amp;amp;nbsp;m / 43&amp;amp;nbsp;m (mit Teleskop) hoch, 1642 fertiggestellt) mit 209&amp;amp;nbsp;m langem spiralförmigem Innenaufweg, der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Turm]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Runder Turm&amp;#039;&amp;#039;, 44&amp;amp;nbsp;m) in [[Halle (Saale)]], [[Obernburg am Main]], [[Zell (Mosel)|Zell an der Mosel]], [[Sigmaringen]], die Bergfriede von [[Burg Kirkel]] und [[Burg Bohlingen]], der Turm der kath. Pfarrkirche St. Markus in [[Reinheim (Gersheim)|Reinheim im Bliesgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Runde Turm in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andernach Ansicht von Nordwesten mit Hafen und Rundem Turm Johann Andreas Ziegler.jpg|mini|Blick auf Andernach aus Nordwesten mit Kran, Hafen und &amp;#039;&amp;#039;Rundem Turm&amp;#039;&amp;#039;, 1792]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombleson Andernach 03.jpg|mini|Blick auf Andernach aus Westen mit &amp;#039;&amp;#039;Rundem Turm&amp;#039;&amp;#039; und [[Maria Himmelfahrt (Andernach)|Mariendom]], um 1840]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im [[19. Jahrhundert]] war der Runde Turm ein beliebtes [[Motiv (Bildende Kunst)|Motiv]] der [[Romantik]]er. Stiche, Aquarelle, Tuschezeichnungen wurden von ihm angefertigt. [[William Turner]], [[Carl August Lebschée]] (detailgetreues Aquarell von 1835), [[William Tombleson]] (1840), Victor Hugo (1840) und andere haben den Turm dargestellt, realistisch wie idealisiert, als Hauptmotiv oder Teil einer Stadtansicht, wie die Ansicht des Andernacher Hafens mit [[Alter Krahnen (Andernach)|Altem Krahnen]] und &amp;#039;&amp;#039;Rundem Turm&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Andreas Ziegler]]. Dabei wurde er &amp;#039;&amp;#039;Runder Thurm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alter Thurm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Romantischer Thurm&amp;#039;&amp;#039; oder gar &amp;#039;&amp;#039;Römischer Thurm&amp;#039;&amp;#039; genannt. William Turner schuf nach seinen 1817 vor Ort angefertigten Skizzen in London 51 Aquarellstudien, die seine besondere Befähigung zur Einschätzung der Lichtverhältnisse zeigt. Eine frühe Darstellung stammt von [[Matthäus Merian]]s Stadtansicht (1646), die älteste bekannte vom sog. „Meister der Heiligen Sippe“ auf dem Kölner [[Triptychon]] von 1503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch literarisch wurde dem Turm ein Denkmal gesetzt. Als [[Victor Hugo]] vom 10.–14. September 1840 in Andernach weilte, fertigte er von seinem Hotelzimmer aus in der Schaarstraße vom Turm eine erhaltene rotbraune Tuschzeichnung mit Krahnenberg und Feste [[Burg Hammerstein (am Rhein)|Hammerstein]] im Hintergrund an. Den Turm, der den Romantiker faszinierte, beschrieb er detailliert, konnte ihn wegen eingebrochener Stufen und Gewölben nicht betreten, wie im Brief an Tochter Léopoldine (Didine) erwähnt. Bereits 1830 erschien in Frankfurt am Main die Novelle &amp;#039;&amp;#039;Ein Tag auf dem Stadtturm zu Andernach&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Moosblüthen, zum Christgeschenk&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich Wilhelm Carové]], der 1816 in Andernach wohnte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Andernach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Adams: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Geschichte der Stadt Andernach&amp;#039;&amp;#039;. Andernach 1955&lt;br /&gt;
* [[Werner Bornheim gen. Schilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Stadtmauer am Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die kleine Stadt: Gestaltung der rheinischen Klein- und Mittelstädte&amp;#039;&amp;#039;. [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]], Neuß 1960&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]] (Rheinland-Pfalz und Saarland)&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 1972&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Heyen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;2000 Jahre Andernach. Geschichte einer rheinischen Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Stadtverwaltung Andernach 1988 (hrsgg. zur 2000-Jahr-Feier, keine ISBN), 1994 (2. erw. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Victor Hugo: &amp;#039;&amp;#039;Le Rhin. Lettres à un ami.&amp;#039;&amp;#039; XIII. Paris 1842&lt;br /&gt;
* Manfred Huiskes: &amp;#039;&amp;#039;Andernach im Mittelalter: Von den Anfängen bis zum Ende des 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. L. Rohrscheid, Bonn 1980; ISBN 3-7928-0441-7&lt;br /&gt;
* Hans Hunder: &amp;#039;&amp;#039;Andernach. Darstellungen zur Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Stadtverwaltung Andernach 1986&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Inventar des Archivs der Stadt Andernach&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 7 – Rechnungen, Koblenz 1986, S.&amp;amp;nbsp;387–408&lt;br /&gt;
* Barbara Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Der Runde Turm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Tore und Türme&amp;#039;&amp;#039;. Stadtmuseum Andernach 1984, Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;21–23&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Neu (Kunsthistoriker)|Heinrich Neu]], [[Josef Busley]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Mayen. Die Kunstdenkmäler der Ämter Andernach-Stadt und -Land, Burgbrohl, Kelberg, Kempenich und Virneburg.&amp;#039;&amp;#039; (=Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, 17.&amp;amp;nbsp;Band II.&amp;amp;nbsp;Abteilung, Halbband&amp;amp;nbsp;1) L. Schwann, Düsseldorf 1941 (Nachdruck Pädagogischer Verlag Schwann-Bagel, Düsseldorf 1983, ISBN 3-590-32143-1), S.&amp;amp;nbsp;171&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Klaus Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;550 Jahre Runder Turm. Begleitheft zur Sonderausstellung im Stadtmuseum Andernach vom 18. Mai bis 7. Dezember 2003&amp;#039;&amp;#039; (= Andernacher Beiträge 18), Andernach 2003; ISBN 3-9807996-1-1&lt;br /&gt;
* Ottheinz Schindler, Manfred Huiskes: &amp;#039;&amp;#039;Andernach (Innenstadt)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;. Heft 8,&amp;amp;nbsp;2.&amp;amp;nbsp;Aufl., Köln 1979, S.&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;f.; ISBN 3-88094-277-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Runder Turm (Andernach)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.runder-turm-andernach.de/ Aktivitäten rund um den Runden Turm durch den Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.marinekameradschaft-admiral-hipper.de/ Kurzbeschreibung des Turms auf der Seite der Marinekameradschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.andernachernachbarschaft.de/historische_darstellungen_zur_stadt.html historische Darstellungen mit &amp;#039;&amp;#039;Rundem Turm&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.andernachernachbarschaft.de/andernachs_rheinfrontx_rheintorx_alter_krahnenx_runder_turmx_mariendom.html historische Bilder mit &amp;#039;&amp;#039;Rundem Turm&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.andernachernachbarschaft.de/hpfixgal_andernachs_rheinfrontx_rheintorx_alter_krahnenx_runder_turmx_mariendom_heino__blick_auf_de_alten_krahnen_um_1880_15_04_2010_18_46_56.jpg &amp;#039;&amp;#039;Runder Turm&amp;#039;&amp;#039; 1880 vor der Renovierung]&lt;br /&gt;
* [http://www.andernachernachbarschaft.de/hpfixgal_andernachs_rheinfrontx_rheintorx_alter_krahnenx_runder_turmx_mariendom_andernach__runder_turm_mit_stadtmauer_19_03_2009_17_12_48.jpg &amp;#039;&amp;#039;Alter Thurm zu Andernach am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, Ludwig Lange 1850]&lt;br /&gt;
*[http://www.andernachernachbarschaft.de/hpfixgal_historische_darstellungen_zur_stadt_rhein_alt_40_23_05_2006_17_35_24.jpg Der &amp;#039;&amp;#039;Runde Turm&amp;#039;&amp;#039; irrtümlich als &amp;#039;&amp;#039;Thurm bei Oberwesel&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen (um 1840)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.andernach.net/Tourismus_und_Stadtmarketing/StadtundRegion/2/1/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Runder Turm&amp;#039;&amp;#039; auf Andernach.net |wayback=20110512021144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=(50° 26′ 26.64″ N, 7° 23′ 46.44″ O)|NS=50/26/26.64/N|EW=7/23/46.44/E|type=landmark|name=Runder Turm Andernach|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758313-7|VIAF=246978908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Andernach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Andernach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrturm in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Jugendherberge (Deutschland)|Andernach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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