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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Runaway-Breakdown</id>
	<title>Runaway-Breakdown - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Runaway-Breakdown&amp;diff=613529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: passenderes Verb</title>
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		<updated>2025-09-22T16:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;passenderes Verb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Runaway-Breakdown&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Deutschen auch &amp;#039;&amp;#039;Runaway-Entladung&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein physikalischer Effekt der [[Elektrostatische Entladung|elektrischen Entladung]], der wahrscheinlich bei der [[Blitz]]entstehung eine Rolle spielt. Dabei sinkt der [[elektrischer Widerstand|Widerstand]], den in Luft beschleunigte [[Elektron]]en durch Stöße erfahren, ab einer bestimmten Geschwindigkeit, anstatt weiter zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme bei der Untersuchung der Blitzentstehung ==&lt;br /&gt;
Seit den ersten Untersuchungen von Blitzen durch [[Benjamin Franklin]] ging man davon aus, dass Blitze wie Funkenentladungen zu behandeln seien. Diese äußern sich z.&amp;amp;nbsp;B. durch kleine [[Stromschlag|Stromschläge]], die man bekommt, wenn man sich elektrostatisch aufgeladen hat und dann eine Türklinke berührt. Damit ein solcher Funkenüberschlag entstehen kann, müssen in der Luft [[elektrische Feldstärke]]n von ungefähr drei Millionen Volt pro Meter auftreten. In [[Gewitter]]wolken wurden diese Feldstärken jedoch nicht einmal ansatzweise gemessen. Offenbar ist also der Mechanismus, der zur Entstehung eines Blitzes führt, keine einfache Entladung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Runaway-Breakdown ==&lt;br /&gt;
Eine Lösung des Problems könnte im Runaway-Breakdown, einer ungewöhnlichen Art des elektrischen Durchschlags, liegen. Diese Theorie wurde erstmals [[1961]] von [[Alexander Wiktorowitsch Gurewitsch|Alexander Gurewitsch]] vom [[Lebedew-Institut]] in [[Moskau]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer konventionellen Entladung bewegen sich Elektronen relativ langsam, da sie permanent mit [[Molekül]]en der Luft zusammenstoßen. Dieser Widerstand ist umso größer, je schneller die Elektronen sind. Oberhalb von Geschwindigkeiten von 6 Millionen Meter pro Sekunde (etwa zwei Prozent der [[Lichtgeschwindigkeit]]) sinkt der Widerstand jedoch trotz zunehmender Geschwindigkeit wieder. Die Ursache liegt darin, dass das Maß für die Wahrscheinlichkeit einer Elektronen-Stoßionisation, der sog. [[Wirkungsquerschnitt]], zunächst mit der Elektronenenergie oberhalb der Ionisationsschwelle zunimmt, bis beim ca. Dreifachen der Schwelle ein Maximum erreicht wird ([[Lotz-Formel]]). Darüber nimmt der Wirkungsquerschnitt wieder ab ([[Bethe-Heitler-Formel]]). Elektronen, die in einem starken [[Elektrisches Feld|elektrischen Feld]] über diesen Punkt hinaus beschleunigt werden, werden deshalb immer schneller und können fast Lichtgeschwindigkeit erreichen. Man bezeichnet sie als &amp;#039;&amp;#039;Runaway-Elektronen&amp;#039;&amp;#039; (im Deutschen auch als &amp;#039;&amp;#039;Ausreißer-Elektronen&amp;#039;&amp;#039;). Dadurch entstehen hohe Energien, die einige Forscher für die Blitzentstehung verantwortlich machen. Geht man von einem Runaway-Breakdown aus, so reichen bereits 150.000 Volt pro Meter an elektrischer Feldstärke aus, um einen Blitz entstehen zu lassen. Dieser Wert wird in Gewitterwolken auch tatsächlich gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis des Runaway-Breakdowns ==&lt;br /&gt;
Wenn die stark beschleunigten Runaway-Elektronen mit Gasmolekülen der Luft zusammenstoßen, wird [[Bremsstrahlung]] in Form von [[Röntgenstrahlung|Röntgen-]] und [[Gammastrahlung]] abgegeben. Der bislang beste erbrachte Nachweis für die Richtigkeit der Theorie vom Runaway-Breakdown besteht darin, dass es im Jahre [[2001]] tatsächlich gelungen ist, diese Strahlungen in Blitzen zu messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph R. Dwyer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Blitz getroffen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spektrum der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 2005, Heft 11, {{ISSN|0170-2971}}, S. 39ff. („spektrum.de“ vom 20. Oktober 2005) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewitter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrodynamik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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