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	<title>Rumpler-Tropfenwagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rumpler-Tropfenwagen&amp;diff=2839084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rumpler-Tropfenwagen&amp;diff=2839084&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T20:02:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[Edmund Rumpler|Rumpler]]&lt;br /&gt;
| Modell     = Tropfenwagen&lt;br /&gt;
| Bild       = Rumpler Tropfenwagen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Rumpler Tropfenwagen im [[Deutsches Technikmuseum|Deutschen Technikmuseum]] in Berlin&lt;br /&gt;
| von        = 1921&lt;br /&gt;
| bis        = 1924&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Obere Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;2,3–2,6 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(26–37 kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 4550&amp;lt;ref name=&amp;quot;tech Daten&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.classic-car-revue.com/deutsch/fahrzeuge/rumpler/rumpler-tropfenwagen-daten.htm |wayback=20110224182635 |text=Rumpler-Tropfenwagen auf Classic Car Revue }}, abgerufen am 8. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Breite     = 1600&amp;lt;ref name=&amp;quot;tech Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1950&amp;lt;ref name=&amp;quot;tech Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2900&amp;lt;ref name=&amp;quot;tech Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 1400&amp;lt;ref name=&amp;quot;tech Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = &lt;br /&gt;
| Nachfolger = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumpler Tropfenwagen 02.jpg|mini|Tropfenwagen im [[Verkehrszentrum (Deutsches Museum)|Verkehrszentrum München]] (Heckansicht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tropfenwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Edmund Rumpler]] unter [[Aerodynamik|aerodynamischen]] Gesichtspunkten entwickeltes [[Automobil]]. Es wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Sep&amp;amp;shy;tember 1921&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=nypMdRpygaMC&amp;amp;pg=PA194&amp;amp;dq=Automobilausstellung+September+1921+Berlin&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;client=firefox-a#v=onepage&amp;amp;q=Automobilausstellung%20September%201921%20Berlin&amp;amp;f=false Die Ausstellung dauerte bis zum 2. Oktober.]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Internationale Automobil-Ausstellung|Deutschen Automobilausstellung]] in [[Berlin]] vorgestellt, einen Tag vor der Eröffnung der [[AVUS]]. Im selben Jahr wurde der Wagen zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE391420&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=391420| Code=C| Titel=Automobil, dessen Horizontalschnitte durch Wagenkasten und Fahrgestell tropfenförmige Gestalt besitzen| A-Datum=1921-11-18| V-Datum=1924-03-07| Erfinder=Edmund Rumpler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tropfenwagen wurde nur bis Ende 1925 hergestellt und somit lange vor der Fertigstellung der [[Autobahn (Deutschland)#Geschichte|ersten Überland-Autobahnen]] aufgegeben. Erst dort wäre der geringe Luftwiderstand effektiv zum Tragen gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeug ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RumplerTropfenwagenModellAva1921.jpg |mini |Modell des Rumpler Tropfenwagens für Windkanaluntersuchungn in der [[Aerodynamische Versuchsanstalt|Aerodynamischen Versuchsanstalt]] (AVA) in Göttingen, 1921]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verbot der [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Friedensvertrag]] Deutschland den Bau von Motorflugzeugen; deshalb ließ der Flugzeugbauer Rumpler seine Erfahrungen in ein Automobilprojekt einfließen, das unter anderem von dem Berliner Verleger [[Hans Lachmann-Mosse]] finanziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Lachmann Mosse: &amp;#039;&amp;#039;Confronting History – A Memoir&amp;#039;&amp;#039;. Madison: University of Wisconsin Press, 2000, S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wagen unterschied sich grundlegend von den anderen Fahrzeugen seiner Zeit. Augenfällig war die vermeintlich einem fallenden [[Tropfen]] nachempfundene windschlüpfige Karosserieform, bei der erstmals gewölbte [[Autoglas|Glasscheiben]] verwendet wurden. Dieser Karosserie, deren Form auch im Windkanal der [[Aerodynamische Versuchsanstalt|Aerodynamischen Versuchsanstalt]] untersucht worden war, verdankt der Wagen den auch heute noch guten [[Strömungswiderstandskoeffizient|Luftwiderstandsbeiwert]] von 0,28.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://twitter.com/dlr_de/status/1130437658390482944 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Twitter)], abgerufen am 9. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fahrer saß vorn in der Mitte, dahinter war Platz für vier Passagiere. Ein Kofferraum (über dem Motor) wurde erst bei den später gebauten Wagen eingefügt. Der Tropfenwagen war einer der wenigen [[Personenkraftwagen|Pkw]] mit [[Mittelmotor]]. Zunächst war es ein Sechszylinder-[[W-Motor]], den Rumpler bei Siemens in Berlin bauen ließ, später ein Vierzylinder-[[Reihenmotor]], der über eine [[Lamellenkupplung]], ein Dreiganggetriebe und ein [[Differentialgetriebe|Differential]] die Hinterräder antrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorn hatte der Wagen eine Starrachse. Die zu dieser Zeit übliche hintere [[Starrachse]] ersetzte Rumpler durch die von ihm patentierte [[Pendelachse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE153982&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=153982| Code=C| Titel=Achsanordnung für Motorwagen u. dgl. mit zweiteiliger Antriebsachse| A-Datum=1903-05-05| V-Datum=1904-08-12| Anmelder=Adler Fahrradwerke vorm. Heinrich Kleyer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Form der [[Einzelradaufhängung]] wurde später von vielen anderen Herstellern übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeugkonzept mit Mittelmotor und hinterer Pendelachse erschien auch für Rennwagen erfolgversprechend. [[Benz &amp;amp; Cie.]] erwarb die Lizenz an dem Konzept und setzte es im [[Benz-Tropfenwagen]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wassergekühlte W6-Motor hatte sechs paarweise zusammengegossene Zylinder (die erste Baureihe mit Bohrung: 74&amp;amp;nbsp;mm, Hub: 100&amp;amp;nbsp;mm), die in drei Reihen mit 60° Öffnungswinkel angeordnet waren. Der Motor hatte einen Hubraum von 2310&amp;amp;nbsp;cm³ und leistete 35&amp;amp;nbsp;PS (26&amp;amp;nbsp;kW). Damit erreichte der Tropfenwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 95&amp;amp;nbsp;km/h. Später wurde der Hubraum bei gleichbleibender Leistung auf 2580&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößert, und die Höchstgeschwindigkeit stieg auf 105&amp;amp;nbsp;km/h. Schließlich wurden Reihenvierzylindermotoren vom [[Benz 10/25 PS|Benz 10/35 PS]] mit einem Hubraum von 2610&amp;amp;nbsp;cm³ eingebaut, die 50&amp;amp;nbsp;PS (37&amp;amp;nbsp;kW) entwickelten und das Fahrzeug bis auf 115&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen technischer Probleme – der Sechszylindermotor war unzuverlässig und die Lenkung mangelhaft konstruiert – und des fehlenden Kofferraumes war das Fahrzeug kein kommerzieller Erfolg, weswegen bis 1925 nur etwa 100 Exemplare in den [[Rumpler-Werke]]n in [[Berlin-Johannisthal]] gebaut wurden. Die meisten davon liefen in Berlin als [[Taxi]]s. [[Fritz Lang]] verwendete eine große Anzahl von Tropfenwagen in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Metropolis (Film)|Metropolis]]&amp;#039;&amp;#039; als Requisiten. Bei den Dreharbeiten wurden die Autos für eine dramatische Szene übereinandergestapelt und als [[Scheiterhaufen]] verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden letzten erhaltenen Fahrzeuge stehen im [[Deutsches Technikmuseum|Deutschen Technikmuseum]] in [[Berlin]] und im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in [[München]]. Das Exemplar in München ist ein persönliches Geschenk von Edmund Rumpler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges waren die Rumpler-Werke ein Flugzeugbauer, durch die Auflagen des Versailler Vertrags musste die Firma um das Jahr 1919 herum auf die Reparatur von Eisenbahnwagen und der Fabrikation von landwirtschaftlichen Maschinen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edmund Rumpler, der sich in der Hessingschen Kuranstalt Göggingen einmietete, entwickelte fernab der Berliner Unruhen, sofort zahlreiche Ideen für ein neuartiges Fahrzeug, die im Sommer 1919 ihren Weg in die Patentrolle gefunden haben. Das wichtigste hiervon war das „Drei- oder vierrädrige Automobil“ vom 17. Juli 1919 (Patent 346341), das laufend erweitert bereits den tropfenförmigen Umriss beschreibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE346341&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Aumer |Hrsg=Rumpler |Titel=Rumpler in Augsburg |Sammelwerk=Edmund Rumpler, dem fünfzigjährigen Meister |Verlag=Rumpler |Ort=Johannisthal |Datum=1922 |Seiten=15-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Gästezimmer wurden zu Konstruktionsbüros ausgebaut, und Techniker aus der Johannisthaler Fabrik nach Göggingen bzw. Augsburg geholt. In den etwa 3,5 Kilometer entfernten Bayerischen Rumplerwerken an der Haunstetterstraße, etablierte sich eine Versuchswerkstatt. Durch Rumplers Sitz im Aufsichtsrat der Augsburger Maschinen- und Broncewaren-Fabrik L.A. Riediger, konnten auf dem kleinen Dienstweg wichtige Bauteile wie die der bereits 1915 patentierten „schwingenden Hinterachse“ gefertigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fr. Hansel |Hrsg=Rumpler |Titel=Fünf Jahre im Rumpler-Konzern |Sammelwerk=Edmund Rumpler, dem fünfzigjährigen Meister |Verlag=Rumpler |Ort=Johannisthal |Datum=1922 |Seiten=25-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottlieb Schienerer |Hrsg=Rumpler |Titel=Erinnerungen eines Rumpler-Konstrukteurs |Sammelwerk=Edmund Rumpler, dem fünfzigjährigen Meister |Verlag=Rumpler |Ort=Johannisthal |Datum=1922 |Seiten=33-34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufsicht des Betriebs-Oberingenieur Heinrich Steiner, Obermeister Georg Schurer und Oberingenieur Gottlieb Schienerer wurden einzelne Konstruktionselemente Rumplers zunächst in einem älteren Fahrzeug getestet. Der erste Tropfenwagen wurde Mitte 1920 fertiggestellt und Rumplers Ehefrau zu dessen Geburtstag am 18. Juni vorgeführt. Anschließend erfolgte zunächst im Raum Augsburg die Straßenerprobung, die bei den Passanten staunende Gesichter hervorrief. Schurer berichtet in der 1922 gedruckten Rumpler Jubiläumsbroschüre von den Strapazen der im Winter 1920/21 durchgeführten Dauererprobung, die tagtäglich über die schlechtesten Straßen Süd-Bayerns, des fränkischen Jura, Spessart, Taunus und Westerwald bei ungünstigsten Witterungsverhältnissen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Schurer |Hrsg=Rumpler |Titel=Ein Dutzend Jahre bei Rumpler |Sammelwerk=Edmund Rumpler, dem fünfzigjährigen Meister |Verlag=Rumpler |Ort=Johannisthal |Datum=1922 |Seiten=38-40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Göggingen aus managte Rumpler zudem noch die Liquidierung der Johannisthaler Rumpler-Werke AG, die sich jedoch noch längere Zeit hinzog. Hermann Aumer, der Direktor der rechtlich selbstständigen Bayerischen Rumpler-Werke AG, wurde zum Liquidator bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.bib.uni-mannheim.de/urn/urn:nbn:de:bsz:180-dighop-820 |titel=Hoppenstedt / Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften Band 1922/23, Seite 1042 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumpler und sein Konstruktionsteam kehrten im Frühjahr 1921 mit dem offenen Versuchsfahrzeug nach Johannisthal zurück, um eine überarbeitete Serienfertigung voranzutreiben. Um die ungenutzten Fabrikationswerkstätten in Johannisthal für eine mögliche Produktion des Tropfenautos nutzen zu können, hatte Rumpler am 14. Mai 1921 für die Fertigung eine weitere neue Gesellschaft als „Auto- und Apparate-Versuchsbau GmbH“ im Köpenicker Handelsregister eintragen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/VTYK34WOCJUQ6LQHQKIADTKUS3JOC364?issuepage=27 |titel=Deutscher Reichsanzeiger vom 2.6.1921 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefolgt von einer Auffanggesellschaft, die am 28. Juli 1921 unter dem Namen „Aequator Handels AG“ mit Sitz in Johannisthal registriert wurde. Deren Zweck war in erster Linie der An- und Verkauf von Handels- und Industriewerten aus der Liquidationsmasse der Rumpler-Werke sowie Verwaltung und Veräußerung von Immobilien. Entsprechend fiel die Verwertung aller bisherigen Rumpler-Patente inklusive des Tropfen-Autos der neuen Aktiengesellschaft zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.bib.uni-mannheim.de/urn/urn:nbn:de:bsz:180-dighop-820 |titel=Hoppenstedt / Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften Band 1922/23, S. 2473 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Deutschen Automobilausstellung 1921, die trotz fehlender internationaler Beteiligung über 500 Aussteller in die Hallen am Berliner Kaiserdamm lockte, präsentierte Rumpler neben seinem ersten Versuchsfahrzeug auch eine geschlossene Variante, deren Aufbau zuvor als Modell im kleinen Windkanal der Aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen untersucht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/MNTIUCQ23JXN7WXDE5JNBHYQ4CUZS2HL?issuepage=12 |titel=Münchner Neueste Nachrichten vom 24.9.1921, S. 18 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach Aufnahme der Serienproduktion in der ehemaligen Rumpler-Werft in Johannisthal, brach in der Nacht zum 28. Oktober 1922 ein Großfeuer in der 50 × 200 Meter messenden eisernen Fertigungshalle aus. Explodierende Benzintanks, ließen bis in die Morgenstunden die Hallenkonstruktion einstürzen. Unter den Trümmern wurden neben einem neuen Versuchsfahrzeug mit Benzmotor, auch 16 bereits zur Ablieferung bereitstehende Tropfenwagen begraben. Nach zeitgenössischen Meldungen betrug alleine der Fahrzeugwert mehr als 150 Millionen Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/UWKGUFCASHUHRTRTINCWWXETTR56RAK6?issuepage=4 |titel=Berliner Tageblatt vom 28.10.1922, S. 4 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin verlagerte Rumpler die Fertigung in seine Betriebe nach Reinickendorf und Schönholz, gefolgt von einer Umbenennung der Auto- und Apparate-Versuchsbau GmbH in „Rumpler-Motoren Gesellschaft mbH“ die einen Verkaufsraum in der Berliner Friedrichstraße 100 unterhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/HG7DGJR3LFTDUCWGT5STFYBHYJW3AF7I?issuepage=8 |titel=Wittener Volks-Zeitung vom 19.2.1925 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Armin Kranzhoff |Titel=Edmund Rumpler – Wegbereiter der industriellen Flugzeugfertigung |Sammelwerk=Die Deutsche Luftfahrt |Band=32 |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe |Ort=Bonn |Datum=2004 |ISBN=3-7637-6127-6 |Seiten=346-350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 hat sich Rumpler, nach Berichten im Rahmen der Berliner Automobilausstellung, von seinen ursprünglichen Ideen verabschiedet, da er sich nun verstärkt dem Frontantrieb widmete. Da sich die aerodynamischen Vorteile des Tropfen-Autos im regulären Stadtverkehr nicht auswirkten, die ungewöhnliche Form nicht dem Publikumsgeschmack entsprach, fuhren die letzten Fahrzeuge nur noch vereinzelt als „Droschken“ durch Berlin. Die Fachpresse sah Rumplers neue Versuche eher kritisch und nicht wie Jahre zuvor als Fortschritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/4KMGG7KP2RA4REMCUCIJPO6MHI6PMJKX?issuepage=13 |titel=Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.1926 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patente ==&lt;br /&gt;
Neben dem Gesamtwagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE346341&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=346341| Code=C| Titel=Drei- oder vierrädriges Automobil| A-Datum=1919-07-17| V-Datum=1921-12-30| Erfinder=Edmund Rumpler| Kommentar=Zusatz: 350899 (16.04.1920), Zusatz: 355786 (16.04.1920), Zusatz: 378800 (18.05.1920), Zusatz: 384542 (02.11.1920)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE391420&amp;quot; /&amp;gt; und der Pendelachse&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE153982&amp;quot; /&amp;gt; meldete Edmund Rumpler meldete selbst spätere Detaillösungen wie Schmutzfänger,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=366590| Code=C| Titel=Schmutzfänger für Kraftfahrzeuge| A-Datum=1920-02-28| V-Datum=1923-01-08| Anmelder=Edmund Rumpler}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=399517| Code=C| Titel=Kraftfahrzeug mit von vorn nach hinten durchlaufenden Kotflügeln| A-Datum=1921-09-16| V-Datum=1924-08-05| Erfinder=Edmund Rumpler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stoßstangen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=380670| Code=C| Titel=Schutzstange gegen Zusammenstoss für Kraftfahrzeuge| A-Datum=1922-09-17| V-Datum=1923-09-11| Erfinder=Edmund Rumpler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Faltverdecke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=390923| Code=C| Titel=Klappverdeck, insbesondere für Kraftfahrzeuge| A-Datum=1921-08-11| V-Datum=1924-03-03| Erfinder=Edmund Rumpler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Patent an. Weitere Patente in diesem Zusammenhang sind&lt;br /&gt;
* 12.03.1915 Patentschrift 316777: Antriebsvorrichtung für die Hinterachse von Motorwagen Zusatz: 316778 (01.01.1918), Zusatz: 340514 (20.09.1919)&lt;br /&gt;
* 31.12.1920 Patentschrift 357342: Lenkvorrichtung&lt;br /&gt;
* 04.01.1921 Patentschrift 402926: Rennwagen&lt;br /&gt;
* 18.11.1921 Patentschrift 370553: Kopfhaube (für Fahrer und Gäste)&lt;br /&gt;
* 16.04.1922 Patentschrift 379647: Gepäckbehälter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rumpler Lkw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Jaray: &amp;#039;&amp;#039;Der Stromlinienwagen&amp;#039;&amp;#039;,  in Der Motorwagen, XXV. Jahrgang, Verlag von M. Krayn, Berlin, 1922, Seiten 333–336 ([https://archive.org/details/dermotorwagen2519auto/page/333/mode/1up online bei archive.org])&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kubisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Rumpler-Tropfenwagen. Die Heimkehr eines Berliner Automobils.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Museum für Verkehr und Technik, 1989. 17 Seiten Umfang.&lt;br /&gt;
* Ulrich Kubisch: &amp;#039;&amp;#039;Automobile aus Berlin. Vom Tropfenwagen zum Amphicar.&amp;#039;&amp;#039; (= Berliner Beiträge zur Technikgeschichte und Industriekultur, Nummer&amp;amp;nbsp;5). Berlin: Nicolai, 1985. ISBN 3-87584-155-7.&lt;br /&gt;
* [[Olaf von Fersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Personenwagen.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Düsseldorf 1987,  {{Falsche ISBN|3-18-400620-4}}, S. 31–33.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Straßl&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Tropfenwagen von Edmund Rumpler&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Meisterwerke aus dem Deutschen Museum&lt;br /&gt;
   |Band=III&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsches Museum&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-924183-79-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=12–15&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-iii/tropfenwagen/ |text=deutsches-museum.de |wayback=20210423124204}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2024-04-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rumpler Tropfenwagen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/54522.html &amp;#039;&amp;#039;Geo-Epoche&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27 – 08/07: &amp;#039;&amp;#039;Weltneuheit: Das Rumpler Tropfen-Auto&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.oldievan.de/html/rumpler.html Ausführliche Beschreibung mit vielen Detailfotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeug der oberen Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limousine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Deutsches Museum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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