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	<title>Rumbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-03-24T23:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rumbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/5/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/47/14/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rumbach in PS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Dahner Felsenland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 233&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76891&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06394&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07340039&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;66994 Dahn&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rumbach-pfalz.de/ www.rumbach-pfalz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ralf Weber&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumbach-Ortsstr 26+24-02-gje.jpg|mini|Ortsbild von Rumbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rumbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört mit den ca. 430 Bewohnern des Ortes der [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Dahn]] hat. Die Gemeinde ist seit 1984 staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0734001039&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2021-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Rumbach liegt innerhalb des [[Dahner Felsenland]]es im [[Wasgau]], wie der südliche Teil des [[Pfälzerwald]]es auch genannt wird. Die Gegend, die teilweise schroffe Berghänge und in der Topographie verteilte, zum Teil sehr markante Buntsandsteinfelsen aufweist, wird von zahlreichen Tälern mit Wiesen – sogenannte Wasen – sprich Grünland durchzogen, bekannt sind dabei der &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenberg&amp;#039;&amp;#039;, Richtung Bruchweiler-Bärenbach, der &amp;#039;&amp;#039;Söller&amp;#039;&amp;#039;, Richtung Bundenthal sowie die &amp;#039;&amp;#039;Rumbacher Höhe&amp;#039;&amp;#039;, Richtung Fischbach. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Bruchweiler-Bärenbach]], [[Bundenthal]], [[Nothweiler]], [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] und [[Fischbach bei Dahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Rumbach gehören zusätzlich die Wohngebiete in der Ebertstraße Ortsausgangs Richtung Bundenthal, die [[Falkenmühle (Rumbach)|Falkenmühle]], und das Neubaugebiet [[Langenthal (Rumbach)|Langenthal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP|Stand=2022|Seiten=163 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Falkenmühle liegt ca. 1,5 km vom eigentlichen Hauptort am Ortseingang zu [[Bundenthal]], aber noch innerhalb der Rumbacher Gemarkung, rechts der Wieslauter und somit zu Rumbach gehörend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen  ===&lt;br /&gt;
Im Südosten der Gemarkung, beginnend an der Grenze zu [[Bundenthal]], erhebt sich der {{Höhe|294.8|DE-NHN}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Söller&amp;#039;&amp;#039;, weiter im Uhrzeigersinn Richtung [[Nothweiler]] erhebt sich der {{Höhe|309.3|DE-NHN}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Große und kleine Heinzenkopf&amp;#039;&amp;#039;, die in der ortsansässigen Bevölkerung aber eher keine besondere Erwähnung finden, da der Höhenrücken insgesamt als verlängerter Höhenrücken des Söller angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wirklich markante Erhebung ist der auf {{Höhe|484.7|DE-NHN}} ansteigende hohe [[Beißenberg]], der sich südlich anschließt und eine natürliche Barriere zu dem auf Nothweilerer Gemarkung liegenden {{Höhe|530.9|DE-NHN}} [[Kuhnenkopf]] bildet. Im Anschluss daran, an der Grenze zu Schönau erstrecken sich die {{Höhe|524|DE-NHN}} hohen [[Schlüsselfelsen]], übergehend in südwestliche Richtung, schließt sich der langgestreckte &amp;#039;&amp;#039;Große Adelsberg&amp;#039;&amp;#039; an, der sich bis zum Königsstich hinzieht und dort steil Richtung Königsbruch abfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schatten des &amp;#039;&amp;#039;Großen Adelsberges&amp;#039;&amp;#039;, liegt in nord-nordwestlicher Richtung der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Adelsberg&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|318.4|DE-NHN}} mit der markanten &amp;#039;&amp;#039;Adelsnade&amp;#039;&amp;#039;l. Weiter westlich erstreckt sich der langgezogene &amp;#039;&amp;#039;Rumberg&amp;#039;&amp;#039; der an seiner größten Erhebung {{Höhe|453.9|DE-NHN}} misst. Der flachere Teil mit dem zum [[Naturschutzgebiet Königsbruch|Königsbruch]] zugewandten &amp;#039;&amp;#039;Rumbergskopf&amp;#039;&amp;#039;, misst {{Höhe|416.8|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich davon erstreckt sich entlang der Grenze zu [[Fischbach bei Dahn]], der &amp;#039;&amp;#039;große Roßberg&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|432.5|DE-NHN}} der im Norden in den &amp;#039;&amp;#039;Dörrntalberg&amp;#039;&amp;#039; übergeht und der an seiner höchsten Stelle {{Höhe|441.7|DE-NHN}} misst. Von dort fällt der Berg nordöstlich steil ab, Richtung Bruchweiler und mündet oberhalb der Talsohle am &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenberg&amp;#039;&amp;#039; der sich in östliche Richtung oberhalb des Wieslautertals von [[Bruchweiler-Bärenbach]] auf {{Höhe|273.3|DE-NHN}} erhebt. Hier schließt sich der äußere Kreis entlang der Gemarkungsgrenze um Rumbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im inneren Teil des Gebietes und den Ort direkt umgebend erstreckt sich der westlich befindende vordere {{Höhe|446.0|DE-NHN}} und hintere Teil {{Höhe|442.9|DE-NHN}} des &amp;#039;&amp;#039;Sesselberges&amp;#039;&amp;#039;, der sich wie ein schützendes Hufeisen von dort aus in nordöstliche Richtung, &amp;#039;&amp;#039;Birkelfelsen&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|351.8|DE-NHN}}, und in südöstliche Richtung, &amp;#039;&amp;#039;An der Stirn&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|400.6|DE-NHN}}, um den Ort legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die weitläufige Gemarkung der Ortsgemeinde reicht östlich bis zur [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Wieslauter]]. Mitten durch das Siedlungsgebiet des Ortes fließt der gleichnamige Bachlauf [[Rumbach (Lauter)|Rumbach]], gespeist aus Quellen im Langenthal und aus dem Naturschutzgebiet Brauntal, die sich zentral in der Ortsmitte vereinen. Der [[Dumbach]], der im Quellgebiet der Gangelswiesen entspringt, bildet im Nordosten gleichzeitig die Gemarkungsgrenze zu [[Bruchweiler-Bärenbach]]. Beide Bäche sind rechte Nebenflüsse der [[Wieslauter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen Richtung [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] und [[Fischbach bei Dahn|Fischbach]], reicht die Gemarkung bis zum Königsbruch entlang der [[Sauer (Rhein)|Sauer]]. Dort münden von links der einfließende Zulauf eines [[Rumbach (Sauer)|weiteren Gewässers mit dem Namen „Rumbach“]], der aus den Gewannen &amp;#039;&amp;#039;Im Tal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In den Schützenwögel&amp;#039;&amp;#039; verteilten Quellen gespeist wird, sowie der unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Roßberges&amp;#039;&amp;#039; im Roßtal entspringende [[Sumpflochgraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte von Rumbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ersten Hälfte des 15. bis Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte Rumbach zum [[Pfalz-Zweibrücken|Pfalz-Zweibrücker]] Amt [[Wegelnburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen im Jahr 1794 und der Neuordnung der Verwaltung nach französischem Vorbild gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum [[Kanton Pirmasens]] im [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständige Sammlung der Verordnungen und Beschlüsse des Bürger Regierungs-Kommissärs und der Central-Verwaltungen der vier neuen Departemente auf dem linken Rheinufer&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Ausgabe 2, Wirth, 1798, S.&amp;amp;nbsp;62,&amp;amp;nbsp;71 ([https://books.google.de/books?id=v8JDAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Kanton+Pirmasens&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA71 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1815 wurde der Ort im Zuge des [[Wiener Kongress]]es [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte Rumbach aufgrund eines Gebietstausches in das [[Königreich Bayern]]. 1817 wurde die Gemeinde in den [[Kanton Dahn]] umgegliedert. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des [[Landkommissariat Pirmasens]], das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. Während dieser Zeit war die Gemeinde dem Bürgermeistereiamt [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anzeige der Beamten und Angestellten im Staats- und Communaldienste des Königlich Bayerischen Rheinkreises&amp;#039;&amp;#039;, Kranzbühler, 1827, S.&amp;amp;nbsp;66 ([https://books.google.de/books?id=-rxAAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Rumbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA66 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumbach Fachwerk.png|mini|Als [[gestelztes Einhaus]] errichtetes Fachwerkhaus im Dorfkern von Rumbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Rumbach in den [[Landkreis Südwestpfalz|Landkreis Pirmasens (ab 1997 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südwestpfalz&amp;#039;&amp;#039;)]] eingegliedert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich der Ort im Bereich der [[Rote Zone (Westwall)|Roten Zone]]. Nach dem Krieg wurde die Gemeinde innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde der Ort Bestandteil der neu geschaffenen [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 erreichte Rumbach den dritten Platz im Wettbewerb [[Hauptstadt des Fairen Handels]]. Ein Jahr später wurde die Gemeinde Bundessieger im Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; und erhielt dabei die Silbermedaille und 2019 die Goldmedaille. Im Jahr 2009 wurde Rumbach im Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf hat Zukunft&amp;#039;&amp;#039; Kreis-, Gebiets- und Landessieger in der Sonderklasse. Im Mai 2010 wurde Rumbach Gewinner des Landesfinales. Darüber hinaus wurde der Ort mit dem Sonderpreis für die &amp;#039;&amp;#039;Innenentwicklung&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. Bereits in den Jahren 2000 und 2005 war Rumbach Kreissieger und erhielt im Jahr 2000 und 2010 den Sonderpreis für &amp;#039;&amp;#039;vorbildliche ökologische Leistungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 452&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 558&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 402&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 903&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 499&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 547&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 485&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 544&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 485&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 447&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07340039}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Rumbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen in der Bevölkerung, die an den strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts nicht teilhaben konnten, versuchten ihr Glück in Übersee oder flüchteten vor den Repressalien der Gewinner dieser Machtkämpfe. Dies führte auch in den strukturschwachen Regionen Deutschlands, wie der Pfalz oder dem Wasgau, zu weiteren Auswanderungswellen, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts anhielten und von denen auch Rumbach und die betroffene Bevölkerung nicht verschont wurden. Eine Reminiszenz liefert eine weitere Hinweistafel an einem Rumbacher Brunnen, die am Schützenhügel aufgestellt ist und genau diesen Hintergrund anhand der geschichtlichen Entwicklung beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
2012 waren 53,0&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner evangelisch und 28,7&amp;amp;nbsp;Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734001039 KommWis, Stand: 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Evangelische Anteil der Bewohner des Ortes gehören zur [[Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)|Protestantischen Landeskirche Pfalz]]. Die Katholiken gehören zum [[Bistum Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumbach-Kirchdoell 1-Rathaus-02-gje.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
Bei Bundestagswahlen gehört Rumbach zum [[Bundestagswahlkreis Pirmasens|Wahlkreis Pirmasens]]. Bei Landtagswahlen war die Gemeinde von [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1991|1991]] bis [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2016|2016]] Bestandteil des [[Wahlkreis Pirmasens-Land|Wahlkreises Pirmasens-Land]]. Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs der Region wurde er aufgelöst, sodass Rumbach ab [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2021|2021]] zum [[Wahlkreis Pirmasens]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Rumbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Wahl/Zahl%20der%20zu%20waehlenden%20Ratsmitglieder%20bei%20den%20Kommunalwahlen%20202.pdf |titel=Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bei den Kommunalwahlen am 09.06.2024 |titelerg=Rumbach |format=PDF; 83,5 kB |hrsg=Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400103900 |titel=Rumbach, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Rumbach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ralf Weber (FWG) wurde 2014 Ortsbürgermeister von Rumbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WahlOB2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Keller |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-cdu-festigt-position-als-stärkste-kraft-_arid,121355.html |titel=CDU festigt Position als stärkste Kraft |titelerg=Kommunalwahlen in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2014-05-28 |abruf=2020-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 86,29 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2020-04-09 |kommentar=siehe Dahner Felsenland, Verbandsgemeinde, zwölfte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 70,7 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400103900 |titel=Rumbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Rumbach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorgängerin war Heidelinde Koslowski (FWG).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WahlOB2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Durch Wellenlinie von Blau und Silber geteilt, oben unter einer goldenen Krone eine aufgerichtete silberne Pflugschar, unten auf grünem mit drei grünen Tannen bestandenem Grund ein roter Baumstumpf und ein roter umgestürzter Baumstamm.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Es wurde 1980 von der [[Bezirksregierung Neustadt]] genehmigt.&lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumbach-Ortsstr 26-01-gje.jpg|mini|Denkmalzone Ortskern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Rumbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] rund um die im romanischen Stil erbaute [[Christuskirche (Rumbach)|Christuskirche]], vormals als Gangolfkirche ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche Einzelobjekte von Fachwerkhäusern, aus dem 18.–19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entlang des alten Ortskerns, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ortsbildprägende, im Mittelpunkt des Ortskerns befindliche 1000-jährige [[Christuskirche (Rumbach)|Christuskirche]] steht leicht erhöht über dem Ort auf dem Kirchbühl. Bei dieser handelt es sich um eine [[Romanik|romanische]] [[Wehrkirche]], sie ist unter anderem im Chor mit aus dem Mittelalter stammenden alten [[Fresken]] bemalt. Diese wurden bei einer Renovierung in den frühen 50er Jahren wiederentdeckt. Im Zuge dieser Entdeckung wurde die Kirche in Christuskirche umbenannt, da man eine, als Weltenherrscher mit einer Königskrone geschmückte Christusfreske im Chor freigelegt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere denkmalgeschützte Objekte sind ein Brunnen des [[Schönauer Hüttenwerk]]es, der dort angefertigt wurde und einen Platz an der Hauptstraße Richtung Fischbach schmückt, sowie ein [[Kriegerdenkmal (Rumbach)|Kriegerdenkmal]] auf dem Gottesacker hinter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde liegt im [[Naturpark Pfälzerwald]], der wiederum zum von der [[UNESCO]] geschützten [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]] gehört. Auf dem Gemeindegebiet existieren insgesamt [[Liste der Naturdenkmale in Rumbach|vier Naturdenkmale]]; dabei handelt es sich ausnahmslos um Felsen wie dem &amp;#039;&amp;#039;Birkel&amp;#039;&amp;#039;, in Richtung Fischbach der &amp;#039;&amp;#039;Kastelsfelsen&amp;#039;&amp;#039; (bei Kletterern auch als Rumbacher Platte bekannt) sowie der &amp;#039;&amp;#039;Adelsnadel&amp;#039;&amp;#039;. Ein weiterer Fels, der in der Rumbacher Gemarkung zu finden ist, ist der &amp;#039;&amp;#039;Christkindelsfelsen&amp;#039;&amp;#039; in Siedlungsnähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden befindet sich zudem das [[Brauntal (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Brauntal]] und im Südwesten gemarkungsübergreifend das [[Naturschutzgebiet Königsbruch]]. Darüber hinaus ist die Gemeinde Bestandteil des [[Klettergebiet Pfälzer Wald|Klettergebietes Pfälzer Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Rumbach ist ein sogenanntes [[Waldbauer]]ndorf und ist eine der waldreichsten Gemeinden von Rheinland-Pfalz, deren Wälder sich im Besitz der Gleichen befinden. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten dominierte schon jahrhundertelang die Forst- und Holzwirtschaft vor Ort. So „trippelten“ die Rumbacher alljährlich auf den Markt nach [[Weißenburg (Elsass)|Weißenburg]], im nahen Elsass, um dort das geschlagene Holz für den Winterbrand zu verkaufen. Aber auch heute spielt der Wald, in Zeiten des Klimawandels wieder eine verstärkte Rolle, was die wirtschaftliche und auch nachhaltige Entwicklung des Ortes und darüber hinaus des Klimawandels angeht. Die örtlichen Waldgebiete unterstehen der Verwaltung durch das &amp;#039;&amp;#039;Forstamt Wasgau&amp;#039;&amp;#039;, das seinen Sitz in Dahn hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumbach-Hauptstr 28-gje.jpg|mini|Landesstraße&amp;amp;nbsp;478 innerhalb von Rumbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1911 verläuft die [[Wieslauterbahn]] von [[Bahnhof Hinterweidenthal Ost|Hinterweidenthal Ost]] nach Bundenthal. Der Endbahnhof, der sich am Ortseingang der Nachbargemeinde Bundenthal befindet, erhielt die Bezeichnung „[[Bahnhof Bundenthal-Rumbach|Bundenthal-Rumbach]]“. Der Personenverkehr wurde 1966 eingestellt. Seit 1997 wird die Strecke mittwochs und samstags und sonntags zwischen 1. Mai und 31. Oktober betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Befehl der französischen Besatzung wurde ab 1921 eine Bahnlinie von Bundenbach in Form einer [[Heeresfeldbahn]] zum Militärlager &amp;#039;&amp;#039;Camp [[Ludwigswinkel]]&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Diese [[Wasgauwaldbahn]] wurde 1924 auch für den Personenverkehr freigegeben. 1930 wurde die Bahnlinie abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 478|Landesstraße&amp;amp;nbsp;478]], die von der Landesgrenze zum Saarland bei [[Hornbach]] bis zur [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|deutsch-französischen Grenze]] bei [[Sankt Germanshof]] führt. Von dieser zweigt südlich des Siedlungsgebiets die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 46|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;46]] ab, die über [[Nothweiler]] bis nach [[Niederschlettenbach]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise auf dem Gemeindegebiet befindet sich das [[Segelfluggelände Bundenthal-Rumbach]] auf dem zwischen Rumbach und Bundenthal gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Söller&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Biosphärentour]] führt ein Radweg durch die Ortsgemeinde; dabei handelt es sich um einen Rundweg, der in Dahn beginnt und endet. Durch die Gemeinde verlaufen der mit einem roten Balken markierte [[Fernwanderweg Donnersberg–Donon]], die [[Pfälzer Jakobswege#Südroute|Südroute der Pfälzer Jakobswege]] und mit dem &amp;#039;&amp;#039;Felsenland Sagenweg&amp;#039;&amp;#039; ein sogenannter Premiumwanderweg. Außerdem war die Gemeinde Station des [[Westpfalz-Wanderweg]]es. Die Tour&amp;amp;nbsp;14 des [[Mountainbikepark Pfälzerwald|Mountainbikeparks Pfälzerwald]] verläuft ein kurzes Stück über die Rumbacher Waldgemarkung im Bereich des Beißenbergs und die Tour&amp;amp;nbsp;15 durch größere Teile des Gemeindegebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Fritz Perret]] (1904–1996), Altbürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* Heidelinde Koslowski, seit 2013 Inhaberin der [[Freiherr-vom-Stein-Plakette (Rheinland-Pfalz)|Freiherr-vom-Stein-Plakette]], Ortsbürgermeisterin bis 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rumbach-pfalz.de/ Ortsgemeinde Rumbach]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34001039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4508828-7|VIAF=238765044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
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