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	<title>Ruinen Thernberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruinen_Thernberg&amp;diff=1670023&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anton-kurt: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-05-22T19:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgruine Thernberg&lt;br /&gt;
|Bild = Thernberg Burg (Gemeinde Scheiblingkirchen).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Thernberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Scheiblingkirchen-Thernberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/39/24.50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 16/10/59.78/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug =&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Thernberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Scheiblingkirchen-Thernberg]] zählt zu den ältesten Burgen Niederösterreichs, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Thernberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört ebenfalls zu der Herrschaft Thernberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] liegt südöstlich des Ortes Thernberg etwas oberhalb der Straße nach [[Lichtenegg (Niederösterreich)|Lichtenegg]]. Das Gelände, das durch die alte Burgmauer und Burg und Schloss umfasst wird, ist stark verwachsen und nicht begehbar, da die Gebäuderuinen einsturzgefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1108 wird in einem Gerichtsakt ein &amp;#039;&amp;#039;Emerich de Terrenberch&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Auch einen &amp;#039;&amp;#039;Rapoto von Thernberg&amp;#039;&amp;#039; findet man im Jahr 1150 in einer Urkunde des [[Stift Reichersberg|Stiftes Reichersberg]]. 1227 scheint die Burg selbst erstmals auf. Frühere Annahmen, dass die kleine ständig besetzte Burg schon aus dem 11. Jahrhundert stammen könnte, wurden von Forschungen widerlegt. Der Bau dürfte aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts stammen. Die Thernberger waren mit den Herren von Pitten verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1310 wurde die Burg, die ursprünglich ein &amp;#039;&amp;#039;freies Eigen&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Ulrich und Nikolaus von Thernberg&amp;#039;&amp;#039; an Herzog [[Friedrich der Schöne|Friedrich]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1408 wurde der Wiener Bürgermeister [[Konrad Vorlauf]] hier gefangen gehalten, bis er nach der Zahlung eines Lösegeldes wieder nach [[Wien]] durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehen erhielt die Burg 1412 Hertnid von Pottendorf. Als die Pottendorfer ausstarben, wurde die Burg neuerlich landesfürstlich und konnte auch wieder verpfändet werden. Um 1510 erhielt die Burg Wolfgang I Thonradl. Auch dem Räuberhauptmann &amp;#039;&amp;#039;Franz Magusch&amp;#039;&amp;#039; soll die Burg zeitweise als Unterschlupf gedient haben. Unter Thonradl wurde sie aber wohnlicher ausgestaltet und renoviert. Im Jahr 1587 wurde sie auch als Rückzugsort für die Bevölkerung der Umgebung zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jemals wirklich ernsthaft angegriffen geworden zu sein, verlor die Burg im 17. Jahrhundert die militärische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Ächtung der [[Thanrädl (Adelsgeschlecht)|Thonradls]] als Protestanten behielten sie die Burg. Die Ehe des Freiherrn Georg Christoph von Thonradl mit Sidonia Elisabeth blieb kinderlos. So verkaufte die Witwe nach seinem Tod die Burg, die hoch verschuldet war, an Johann Paul von Pleyern im Jahr 1679.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurz, nämlich von 1707 bis 1712 war Wilhelm Graf Wurmbrand Eigentümer. Von ihm ging das Eigentum an Franz Wilderich von Mensshengen über. Unter ihm wurde die Burg umgebaut und in der Nähe ein barockes Schloss gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 kaufte Joseph Graf Pergen, dem auch schon die in der Nähe bestehende [[Burg Seebenstein]] gehörte, auch Burg und  Schloss Thernberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Besitzwechseln erwarb im Jahr 1807 [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann]] die Herrschaft Thernberg. Johann zog sich hierher zurück, als dieser bei seinem Bruder [[Franz II. (HRR)|Franz I.]] durch seine liberalen Anschauungen in Ungnade fiel. Unter dem Erzherzog wurde das Schloss renoviert, sodass es seine bedeutende Gemäldesammlung aufnehmen konnte, die später den Grundstock des [[Landesmuseum Joanneum|Joanneums]] in Graz bildete. Daneben wurde auch seine Bibliothek hierher übersiedelt und ein chemisches Labor eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Saal beherbergte Gemälde des Malers [[Karl Ruß (Maler)|Karl Ruß]], die die Geschichte der [[Habsburger]] darstellten. Rund um das Schloss wurde ein Landschaftsgarten mit Wasserfällen und exotischen Pflanzen angelegt. Der [[Bergfried]] der Burg wurde auf eine Aussichtswarte umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bereits 1822 zog sich der Erzherzog wieder in die [[Steiermark]] zurück. Im Jahr 1828 verkaufte er schließlich die Herrschaft an Fürst [[Johann I. Josef|Johann I. von und zu Liechtenstein]]. Im Besitz der Liechtensteiner blieb der Besitz bis in das Jahr 1916, wurde aber nie von ihnen bewohnt. Daher wurde das Schloss neben der Burg, die ohnehin bereits Ruine wurde, mehr und mehr vernachlässigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1938 wurde das Schloss bewohnt. Auch Kinderheim war das Schloss zwischenzeitlich. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verfiel auch das Schloss zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=6 |seite=222|text=Thernberg}}&lt;br /&gt;
* [[Heinz Gerstinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausflugsziele Burgen&amp;#039;&amp;#039;, 1998.&lt;br /&gt;
* Felix Halmer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser Bucklige Welt, Semmering, Rax.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003|Dehio. Niederösterreich südlich der Donau]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 978-3-85028-364-9.&lt;br /&gt;
* Felix Halmer: &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreichs Burgen&amp;#039;&amp;#039;, 1956.&lt;br /&gt;
* [[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Burgen&amp;#039;&amp;#039;, Band VII, 1909.&lt;br /&gt;
* [[Georg Clam Martinic]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Burgenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1992.&lt;br /&gt;
* Ilse Schöndorfer: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Sagen – Burgruinen in Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;, 1999.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Stenzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Burg zu Burg in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, 1973.&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Weltin]], Christina Mochty, Karin Kühtreiber, [[Thomas Kühtreiber]], Ronald Woldron: &amp;#039;&amp;#039;Wehrbauten und Adelssitze Niederösterreichs. Das Viertel unter dem Wienerwald.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thernberg.at www.thernberg.at]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=766|name=Thernberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenseite.com/wp/thernberg/ Baubeschreibung des Palas von Thernberg] auf burgenseite.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Industrieviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Niederösterreich|Thernberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Industrieviertel|Thernberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheiblingkirchen-Thernberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Thernberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Thernberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
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