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	<title>Ruine Zinnberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:10:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruine_Zinnberg&amp;diff=1563804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-14T20:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = RuineZinnberg.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste des Bergfriedes (Innenseite)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Czynnemburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1170&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Bergfriedrest und Grundmauern&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale, Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Granulit, Kalkmörtel&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Penig]]-Zinnberg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/54/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/41/13/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Zinnberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Czynnemburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Spornburg]] auf einem flachen, bewaldeten [[Bergsporn]] über dem östlichen Hochufer der [[Zwickauer Mulde]] etwas südlich von der Stadt [[Penig]] im [[Landkreis Mittelsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Burgfelsen/Bergrücken liegt am Westrand des Peniger Ortsteiles Zinnberg (etwa 2&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der Stadt Penig). Die spornartig nach Norden ausgerichtete Bergkuppe mit der Burgruine ist Teil des östlichen Hochufers der Zwickauer Mulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde vermutlich um 1170 zur Sicherung eroberter [[Slawen|slawischer]] Gebiete erbaut und wird später als Herrschaftssitz der [[Burggrafen von Altenburg]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1267 kam es zur ersten Erwähnung eines „Heinricus de Cinnenberg“ als [[Ministeriale]]r der Burggrafen von Altenburg und 1290 wurde ein Kastell „castellanus in Zinnenberc“ der [[Markgrafschaft Meißen|Markgrafen von Meißen]] genannt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1283 titelte eine Urkunde &amp;quot;Heinricus dei gracia burgravius de Cynnenberch&amp;quot; (Heinrich, von Gottes Gnaden Burggraf von Zinnberg).&lt;br /&gt;
Nach einem letzten Auftreten der Zinnenberger Linie der Altenburger fiel die Burg 1299 an die [[Schloss Rochsburg|Rochsburger]] Linie der Altenburger Burggrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1329 die Altenburger Burggrafen im Mannesstamm ausgestorben waren, fiel die Burg im Erbgang an die Burggrafen von [[Leisnig (Adelsgeschlecht)|Leisnig]]. Im 15. Jahrhundert begann der Verfall der Burg.&lt;br /&gt;
Ob es sich um eine Raubritterburg handelte, ist unklar. Auch die Gründe für den Untergang der Burg Zinnberg sind unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Der Liebchenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Sonderheft&amp;#039;&amp;#039; (Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, DDR, Grabungsfunde auf Burgen Zinnberg und Drachenfels S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Burganlage auf einer Fläche von 32&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;Meter mit südlich vorgelagertem [[Burggraben]] sind noch ein 4,8&amp;amp;nbsp;Meter hoher Stumpf des [[Bergfried]]s mit einer Mauerstärke bis 4,5&amp;amp;nbsp;Metern sowie die Reste der Grundmauern erhalten. Die [[Kernburg]] hatte die Maße von 17&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;Meter, die [[Ringmauer]] eine Länge von etwa 90&amp;amp;nbsp;Meter. Der Bergfried und die Ringmauer wurden aus [[Granulit]]stein verfüllt mit [[Kalkmörtel]] in [[Schalenbau]]weise errichtet. Die Außenseite des Bergfriedstumpfes weist eine eigentümliche mehrfache Stufung (stufenweise Verjüngung nach oben) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2010 befanden sich Teile des Burgareals noch in einem Privatgrundstück. Das Gelände ist immer noch in Privatbesitz (Stand April 2024), somit ist die Burg unzugänglich. Es befindet sich ein Schild am Aufgang zur Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabungsfunde ==&lt;br /&gt;
Gefunden wurden hier Keramikscherben, eine romanische [[Fibel (Schließe)|Ringfibel]] aus Bronze, [[Sporn (Reiten)|Sporenbruchstücke]], Hufeisen, [[Pfeilspitze|Bolzenspitzen]] und Schlüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Der Liebchenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Sonderheft&amp;#039;&amp;#039; (Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, DDR, Grabungsfunde auf Burgen Zinnberg und Drachenfels S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Penig von A – Z, Ein Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039; (2002) zitiert die historische Fundsituation folgendermaßen: „Bei Ausgrabungen an der Ruine Zinnburg 1932 durch E. Berger kamen Gefäßscherben, Hufeisen, ein Teil eines alten Gebisses (für Pferde) sowie eine Pfeilspitze viereckig und vorn zugespitzt, zu Tage“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Oehmig, Margret Neumann, Anett Tomoscheit: &amp;quot;Penig von A - Z, Ein Stadtlexikon&amp;quot;, 2002, ISBN 3-9808333-2-1, Stichwort &amp;quot;Ausgrabungsfunde&amp;quot;, S. 12 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Volkmar Geupel sind die hier gemachten Funde dem 13.–14. Jh. zuzuordnen. Das Burgareal wurde am 23. Mai 1969 als Bodendenkmal eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
Zum Untergang der Burgen Zinnberg und [[Burgruine Drachenfels (Chursdorf)|Drachenfels]] existiert die Sage „Der Liebchenstein“. In dieser kommt ein Ritter „Haimburg von Waldenburg“ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[André Thieme (Historiker)|André Thieme]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burggrafschaft Altenburg. Studien zu Amt und Herrschaft im Übergang vom hohen zum späten Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur sächsischen Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2). Leipziger Universitäts-Verlag, Leipzig 2001, ISBN 3-934565-98-0 (Zugleich: Dresden, Universität, Dissertation, 2000).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ruine&amp;quot;/&amp;quot;Raubschloß&amp;quot; in Thierbach-Zinnberg, in [[Volkmar Geupel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschützten Bodendenkmale im Bezirk Karl-Marx-Stadt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden.&amp;#039;&amp;#039; H. 3, {{ISSN|0232-5446}}). Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden 1983. S. 70&lt;br /&gt;
* [[Steffen Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Liebchenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Sonderheft: Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 4–5 und S. 39.&lt;br /&gt;
* Rekonstruierte Karte der Herrschaft(en) Penig (mit Rochsburg und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Zinnberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) im Jahre 1436 bei der heiratsbedingten Übertragung der Herrschaft von den Altenburger Burggrafen auf die Burggrafen von Leisnig(diese Doppel-Herrschaft entspricht der älteren Herrschaft Drachenfels und kam nach den Burggrafen von Leisnig letztlich an die Herren von Schönburg), In: Horst Schwabe: „Mein Burgstädt“,  Riedel-Verlag Röhrsdorf, 1993, ohne ISBN, S. 9.&lt;br /&gt;
* [[Leo Bönhoff]]: „Die Herrschaft Pöhlberg bis zu ihrem definitiven Anfall an das Haus Wettin. Ein Beitrag zur Regionalgeschichte des Erzgebirges.“, In: „Mitteilungen des Vereins für Geschichte von Annaberg und Umgegend“, Band 2, Heft 10, S. 297–320, ohne Jahresangabe? (verfügbar im Stadtarchiv Annaberg-Buchholz; auf Seite 310–311 die Genealogie derer von Altenburg im 13./14. Jh. inklusive der dann erlöschenden Linie Altenburg-Zinnberg; nach Leo Bönhoff waren die Altenburg-Zinnberger höchstwahrscheinlich im Besitz der [[Herrschaft Pöhlberg]] am [[Pöhlberg]] bei Annaberg im Erzgebirge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/zinnberg/object.php Burg Zinnberg mit Fotos bei burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Sachsen|Zinnberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Penig|Zinnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwickauer Mulde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Sachsen|Zinnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Penig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Zinnberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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