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	<title>Ruine Zindelstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruine_Zindelstein&amp;diff=1230298&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17076-12: Beschreibungen der Anlage sowie zur Zugänglichkeit hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-19T18:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beschreibungen der Anlage sowie zur Zugänglichkeit hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ruine Zindelstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Ruine Zindelstein.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine Zindelstein&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1225&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste, Bergfriedstumpf&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen, Ministerialen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Donaueschingen]]-Wolterdingen &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.986000&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.383300&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 750&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Zindelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf {{Höhe|750|DE-NN|link=true}} zwischen [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]] und Wolterdingen, einem Ortsteil der Stadt [[Donaueschingen]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie liegt auf einem Felssporn am linken Ufer der [[Breg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde vermutlich schon im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von den [[Zähringer|Grafen von Zähringen]] erbaut und 1225 urkundlich erwähnt. Sie diente dem Schutz der Verbindungsstraße zwischen dem [[Breisgau]] und [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] und bildete zusammen mit den Burgen [[Burg Kirnberg (Bräunlingen)|Kirnberg]] und [[Ruine Warenburg|Warenburg]] eine Festungslinie.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von [[Berthold V. (Zähringen)|Herzog Berthold V.]], dem letzten Zähringer, im Jahre 1218 kam der Besitz als Erbe an die [[Urach (mittelalterliches Adelsgeschlecht)|Grafen von Urach]], die sich nun [[Freiburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Freiburg]] nannten. Ab Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war die Burg im Besitz des [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Hauses Fürstenberg]] und gehörte im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Graf [[Hug von Fürstenberg-Haslach|Hugo von Fürstenberg]]. Nachdem die Fürstenberger weiter westlich bei Hammereisenbach die [[Burg Neu-Fürstenberg]] erbaut hatten, verlor die Burg Zindelstein an Bedeutung und wurde immer öfter als [[Burgstall]] erwähnt. 1497&amp;lt;!--nach anderer Quelle 1495--&amp;gt; ging die Burg an Jörg Stähelin von Stockburg, im Jahr 1505 wurde sie jedoch von Graf [[Wolfgang (Fürstenberg)|Wolfgang von Fürstenberg]] zurückgekauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 1525 wurde die Burg im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] durch den &amp;#039;&amp;#039;Klettgauer Haufen&amp;#039;&amp;#039; unter [[Hans Müller (Bauernführer)|Hans Müller]] zerstört und später als Steinbruch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Burg lebten zeitweise [[Ministeriale]]n der Zähringer. Später lebte auch Gräfin Adelheid, die Witwe von [[Egino V. (Urach)|Graf Egino V.]], die nachher als Nonne in das [[Kloster Günterstal]] südlich von [[Freiburg im Breisgau]] ging, dort. Weiter lebte auch Graf Gottfried von Freiburg-Fürstenberg, ein Sohn Eginos V., der später Domherr von Konstanz war, auf Zindelstein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Heutige Nutzung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- optional --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage war durch einen [[Halsgraben]] von der Hochfläche getrennt. Der älteste Teil der Burg ist der wohl [[staufer]]zeitliche [[Bergfried]]. Südlich der [[Kernburg]] war eine jüngere [[Vorburg]] vorgelagert, die 1970 teilweise durch einen Hangrutsch zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schmidt-Thomé: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Zindelstein im Bregtal&amp;#039;&amp;#039;, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Mauerwerk, dessen Zugang beeinträchtigt ist, ist jedoch reichlich erhalten. Der Bergfriedstumpf sowie großflächige Reste der Vorburg, die allesamt jedoch aufgrund von Vernachlässigung vom vollständigen Zerfall bedroht sind, können trotz der Absperrungen von Abenteuerlustigen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugänglichkeit ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Verletzungsgefahr durch abstürzende Steine ist die Ruine lediglich unbequem zugänglich. Der ehemalige Zugang wurde mit einem inzwischen maroden Zaun abgesperrt, der jedoch kein unüberwindbares Hindernis darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Um die Burg Zindelstein ranken sich auch mehrere Sagen. Der bekanntesten zufolge zog zur [[Kreuzzug]]szeit ein Ritter von Zindelstein ins Morgenland und kehrte mit reicher Beute nach Hause zurück. Darunter befand sich ein prachtvoller Karfunkel, den der Ritter gelegentlich auf die Burgzinnen legte. Sein Funkeln („Zündeln“) erhellte dabei das ganze Bregtal und gab der Burg ihren Namen.&lt;br /&gt;
Eine andere Sage erzählt, dass einst spielende Kinder an der „Bummrigen Mark“, einem Grenzstein bei Tannheim, einen Geheimgang entdeckten, der von der Burg Zindelstein zum Kloster Tannheim führte. An derselben Stelle sollen nachts die Geister der Herren von Zindelstein Wanderer erschrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Freiburg i. Br. 1890, S. 50 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm2/0057 Digitalisat der UB Heidelberg]).&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegfried Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Kürnburg, Zindelstein und Warenburg – Stützpunkte der Zähringerherrschaft über Baar und Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;, 1937 ([https://www.breisgau-burgen.de/pdf/bader_burgen_Kirnburg_Zindelstein_Warenburg.pdf Digitalisat bei breisgau-burgen.de]).&lt;br /&gt;
* Heiko Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Zähringerburgen auf der Baar und im Schwarzwald. Zwischen Mythos und Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; [[Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“|Schau-ins-Land]], 133. Jahrgang, 2014, S. 7–20 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2014/0009 Digitalisat der UB Freiburg]).&lt;br /&gt;
* Arthur Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Verlag des Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 122–124.&lt;br /&gt;
* Peter Schmidt-Thomé: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Zindelstein im Bregtal&amp;#039;&amp;#039;, 2014 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/14554/8429 Digitalisat der UB Heidelberg]).&lt;br /&gt;
* Roland Weis: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Hochschwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2019, ISBN 978-3-7995-1368-5, S. 184–188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/donaueschingen_zindelstein-burg.php Burg Zindelstein Wolterdingen] bei alemannische-seiten.de&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=https://schwarzwaldfuehrer.de/schwarzwald/donaueschingen/donaueschingen-burgruine-zindelstein|wayback=20190419162104|text=Burgruine Zindelstein im Bregtal}} bei schwarzwaldfuehrer.de&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/schwarzwald-baar-kreis/burg-zindelstein-ein-stueck-geschichte-der-region-zerfaellt--161903314.html Burg Zindelstein – ein Stück Geschichte der Region zerfällt], [[Badische Zeitung]], 13. April 2002.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://thz-historia.de/burgen/index.php|wayback=20131210043601|text=Burgen im Bregtal und der näheren Umgebung}} bei thz-historia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Schwarzwald-Baar-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Schwarzwald-Baar-Kreis|Zindelstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Donaueschingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Donaueschingen]]&lt;/div&gt;</summary>
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