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	<title>Ruine Werrach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:23:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruine_Werrach&amp;diff=1236323&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland1950: HC: Entferne Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Waldshut; Ergänze Kategorie:Kulturdenkmal in Wehr (Baden)</title>
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		<updated>2025-11-01T06:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kulturdenkmal_im_Landkreis_Waldshut&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Waldshut&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Waldshut&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Wehr_(Baden)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Wehr (Baden) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Wehr (Baden)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{ Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ruine Werrach&lt;br /&gt;
|Alternativname = Wehr, Schlössle &lt;br /&gt;
|Bild = Turm der Burgruine Werrach.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1000 bis 1100&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Wehr (Adelsgeschlecht)|Herren von Wehr]] – [[Fürstbistum Basel|Bischof von Basel]]&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Wehr (Baden)|Wehr]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/37/40.3/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/54/39.52/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Werrach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wehr&amp;#039;&amp;#039; und von den Ortsansässigen meist &amp;#039;&amp;#039;Schlössle&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf einem Hügel, etwa 50 Meter über der Talsohle der [[Wehra]] am Ausgang des Wehratals oberhalb der Stadt [[Wehr (Baden)|Wehr]] im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Kernburg|Hauptburg]] hat eine rechteckige Form die etwa fünfzig mal fünfundzwanzig Meter misst. Die Ecken im Süden der Anlage waren mit [[Rundturm|Rundtürmen]] versehen, von denen sich Reste des von dem an der Süd-West-Ecke befindlichen Rundturms, erhalten haben. Der [[Palas]] befand sich im Anschluss an den Rundturm im Süd-Osten. Die Mauern der Hauptburg sind stellenweise bis sechs Meter hoch und haben eine Mauerstärke von bis zu 2,5&amp;amp;nbsp;Metern. Ein zweiter Mauergürtel, mit Ausnahme am südlichen Teil, umgab die Hauptburg deren ursprünglicher Zugang von Süd-Osten her mit einem äußeren Tor abgesichert war. Der Zugang zur Hauptburg, welche zusätzlich mit einem inneren Tor versehen war, befand sich im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgelagertes Verteidigungswerk ===&lt;br /&gt;
Der Hügel, auf dem die Burg errichtet war und der nach drei Seiten steil abfällt, bot einen natürlichen Schutz vor Angreifern. Zusätzlich wurde die Burg mit einem [[Halsgraben]] im Norden und Süden verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind von der ehemaligen Burganlage noch stattliche Reste der Außenmauern des Burghofes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Herren von Wehr / Werrach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Codex Manesse 052r Walther von Klingen.jpg|miniatur|Walther von Klingen in der [[Codex Manesse|Manessischen Liederhandschrift]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erbauer der Burg, die vermutlich schon im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet wurde, vermutete [[Rudolf Metz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Metz: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Landeskunde des Hotzenwald&amp;#039;&amp;#039;, S. 715&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Wehr (Adelsgeschlecht)|Herren von Wehr]]. Zwischen 1092 und 1132 bezeugte ein [[Adalgoz von Wehr]] zusammen mit Mitgliedern des Hochadels diverse Güterübertragungen.&lt;br /&gt;
Vor 1100 hatte der Bischof von Basel, [[Burkhard von Fenis]]&amp;lt;ref&amp;gt;ein Anhänger von Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Vogtei über das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]] dem Adalgoz übertragen. Seine Amtsführung gab den Anlass, dass die Basler Vogteirechte über das Kloster 1125 aufgehoben wurden.&lt;br /&gt;
St. Blasien erwählte sich stattdessen den Zähringer Herzog [[Konrad I. (Zähringen)|Konrad]] zum [[Schirmvogtei|Kastvogt]].&amp;lt;ref&amp;gt;s. Kreuter: Geschichte der vorderösterreichischen Staaten, St. Blasien 1790, Bd. 1, S. 525; die [[Zähringer]] waren während des ganzen [[Investiturstreit]]s papsttreu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herren von Klingen ===&lt;br /&gt;
Danach befand sich die Anlage im Besitz des Ulrich II. von [[Klingen (Adelsgeschlecht)|Klingen]] (belegt 1227–1248), dem sie vermutlich mit den Erbgütern seiner Frau Ita [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|von Tegerfelden]] zugefallen war&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Beck, &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen Klingnau und Wehr als Sitze des edelfreien Geschlechts derer von Klingen - Überlegungen zu ihrer Rolle für die Herrschaftsausübung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege, hg. vom [[Europäisches Burgeninstitut|Europäischen Burgeninstitut]] der [[Deutsche Burgenvereinigung|Deutschen Burgenvereinigung]], 4/2015, S. 249–258&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurde 1250 der Sohn, der bekannte [[Minnesänger]] [[Walther von Klingen]]. In der Fehde zwischen [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] und dem Basler Bischof, in dessen Hand sich die Burg befand, wurde die Anlage im Jahre 1256 belagert und anschließend zerstört. Der Basler Bischof [[Heinrich von Neuenburg]] (1263–1274) ließ die Burg wieder aufbauen, doch kurz nach der Fertigstellung wurde sie 1272 erneut von Rudolf von Habsburg eingenommen, jedoch diesmal nicht wieder zerstört. Somit kamen Burg, Herrschaft und Dorf Wehr an das Haus Habsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Haus Habsburg ===&lt;br /&gt;
Von der Eroberung 1272 bis zum Übergang an das [[Großherzogtum Baden]] 1805 verblieb die Landeshoheit über Wehr bei den [[Habsburger]]n, die allerdings Wehr als Lehen weitergaben.&lt;br /&gt;
Im 13. und 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mehrfach verpfändet tritt zu Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das aufstrebende Patriziergeschlecht Vasolt als Vögte der Herrschaft Wehr auf. Im Jahre 1346 erhielt Ritter Johannes von [[Staufen (Adelsgeschlecht)|Staufen]] die Burg Wehr als Lehen auf Lebzeit. Die Markgrafen von [[Rötteln (Adelsgeschlecht)|Rötteln]] erlangten im Jahre 1363 das Pfandrecht über die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Herren von Schönau ====&lt;br /&gt;
1365 erwarb Rudolf [[Schönau (Adelsgeschlecht)|von Schönau]], genannt Hürus, der 1386 bei der Schlacht [[Liste der gefallenen Adeligen auf Habsburger Seite in der Schlacht bei Sempach/S|bei Sempach fiel]], für 1800 flandrische Gulden Burg und Herrschaft Wehr, die danach bis 1805 in deren Händen verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1668 in den Freiherrenstand erhobenen [[Schönau (Adelsgeschlecht)|Herren von Schönau]] bauten sich später ein Schloss, das [[Altes Schloss Wehr|Alte Schloss Wehr]], unterhalb der Burg. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verfiel die Burg und wurde als Steinbruch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen von A bis Z – Burgenlexikon der Regio&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von den Burgenfreunden beider Basel aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens. Druckerei Klingental, Basel 1981, S. 36–37.&lt;br /&gt;
* [[Christian Adolf Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;I. Frühe Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Jg. NF 4(35) (1973), Sonderheft Burgen und Schlösser, S. 5–24; hier S. 19/20 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1973-05/0021 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Rudolf Metz: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Landeskunde des Hotzenwalds – Mit Exkursionen, besonders in dessen alten Bergbaugebieten&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1980, ISBN 3-7946-0174-2.&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, {{DNB|456882928}}.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden. Band 5: Die Kunstdenkmäler des Kreises Lörrach&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen und Leipzig 1901, S. 197–198. [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0229 online]&lt;br /&gt;
* Erik Beck: &amp;#039;&amp;#039;Walther von Klingen, Wehr und die Verlegung des Klosters Klingental.&amp;#039;&amp;#039; In: Walther von Klingen und Kloster Klingental zu Wehr, hg. von der Stadt Wehr, Ostfildern 2010, S. 47–76.&lt;br /&gt;
* Erik Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen Klingnau und Wehr als Sitze des edelfreien Geschlechts derer von Klingen — Überlegungen zu ihrer Rolle für die Herrschaftsausübung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser&amp;#039;&amp;#039;. 56. Jahrgang (2015), Heft 4, S. 249–258&lt;br /&gt;
* Heinz Voellner: Die Burgen und Schlösser zwischen Wutachschlucht und Hochrhein, Waldshut 1975, S. 105–108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ruine Werrach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD_big.html#2824 Ruine Werrach bei burgeninventar.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/wehr_burg-werrach.php Burg Werrach bei alemannische-seiten.de]&lt;br /&gt;
* {{ebidat|1661|Burg Werrach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise/Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wehr (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Waldshut|Werrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg|Werrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Werrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wehr (Baden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland1950</name></author>
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