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	<title>Ruine Praßberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:57:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruine_Pra%C3%9Fberg&amp;diff=1958857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno413: Digitalisat zu Literaturangabe</title>
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		<updated>2025-11-13T06:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digitalisat zu Literaturangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ruine Praßberg&lt;br /&gt;
|Bild = Burgruine Praßberg GO-2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Bergfried&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1123&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Bergfried, Mauern&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Klerikale, Adlige, Ministeriale, Graf&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Wangen im Allgäu]]-Beutelsau &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.710934&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.830051&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 606.3&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Praßberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] über dem [[Argen#Obere Argen|Argental]] auf {{Höhe|606.3|DE-NN|link=true}} bei dem [[Weiler]] Beutelsau des Stadtteils Deuchelried der Stadt [[Wangen im Allgäu]] im [[Landkreis Ravensburg]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgruine ist jederzeit frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Geographische Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde 1123 als Burg &amp;#039;&amp;#039;Brahsberc&amp;#039;&amp;#039; vom [[Fürstabtei St. Gallen|sankt-gallischen]] Abt [[Manegold von Böttstein-Mammern]] erbaut, und 1167 werden die Herren von Praßberg, [[Ministeriale]] der Abtei St. Gallen, als Besitzer erwähnt. 1313 diente &amp;#039;&amp;#039;Hartmann von Praßberg&amp;#039;&amp;#039; Kaiser [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]], danach stand er in Diensten der italienischen Stadt [[Pisa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1397 saßen die Praßberger auf der Burg, dann fiel sie an die Herren [[Schellenberg (Adelsgeschlecht)|von Schellenberg]].&lt;br /&gt;
1411 verkaufte Heinrich von Schellenberg die Burg und den Besitz an den [[Vogt]] Heinrich von [[Vogt von Sumerau (Adelsgeschlecht)#Seitenlinien Sumerau zu Leupolz|Summerau zu Leupolz]]. Erbmarschall Hugo [[Vogt von Sumerau (Adelsgeschlecht)#Seitenlinien Sumerau zu Prasberg|Vogt von Alten-Summerau zu Prasberg]] war mit Walpurgis von [[Cronheim]] verheiratet. Aus dieser Ehe ging Albert von Prasberg, genannt Vogt zu Summerau und Tax Wangen hervor&amp;lt;ref&amp;gt;Die Hoheit des Teutschen Reichs-Adels, Band III., S. 126, Bamberg, 1751&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vater des Konstanzer Bischofs [[Franz Johann Vogt von Altensumerau und Prasberg]]. Wegen Verschuldung wurde sie 1731 sequestriert und mitsamt der Herrschaft Prassberg an die [[Freiherr]]n [[Westernach (Adelsgeschlecht)|von Westernach]] zu [[Schloss Kronburg|Kronburg]] für 99000 Gulden zwangsverkauft, die sie aber bereits 1749 an den Grafen Joseph Franz von [[Waldburg-Wolfegg]] weiterveräußerten.&lt;br /&gt;
Während des 18. Jahrhunderts wurde der Palas umgebaut, seit dem Jahr 1800 verfiel die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1806 kam die Burg dann an das [[Königreich Bayern]], das sie aber im gleichen Jahr an [[Württemberg]] abtrat. Die Burg war bis 1835 bewohnt und war dann seit 1846 nur noch eine Ruine, die teilweise abgetragen wurde.&lt;br /&gt;
Seit 1937 finden Erhaltungsmaßnahmen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Das Burgfräulein auf Praßberg&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die Legende sagt, dass sich in einer Maueröffnung des Bergfrieds der Burgruine Praßberg früher ein weißgekleidetes Fräulein schon am helllichten Tag, „meist gegen Abend oder zwischen drei und fünf Uhr Nachmittags“, zeigte. Auch Offiziere, die in der nahegelegenen Wirtschaft im Tal waren, sollen es mit ihrem Fernrohr gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burgfräulein, das einem Ratzenrieder Ritter versprochen war, verliebte sich, angelockt durch sein Gitarrenspiel, in einen bildhübschen Mahlknecht der unter der Burg liegenden Mühle. Der Müller befestigte eines Nachts eine Strickleiter an dem Turm, über die sie floh, um mit ihrer großen Liebe das Glück in der Welt zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Ritter das Fräulein zur Frau nehmen wollte, kam es mit ihrem Vater, dem Ritter von Praßberg, zum Streit, bei dem der Vater des Burgfräuleins erstochen wurde. Da das Fräulein den Tod des Vaters verschuldet hatte, musste es in dem Turm, aus dem es entflohen war, spuken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl August Reiser (Geologe)|Karl Reiser]] |Titel=Sagen, Gebräuche &amp;amp; Sprichwörter des Allgäus. Aus dem Munde des Volkes gesammelt |Band=1 |Verlag=Kösel-Verlag |Ort=Kempten |Datum=1895 |Seiten=101–103 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11568730?page=110%2C111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg verfügte über einen [[Bergfried]] mit [[Hocheingang]] und einer ursprünglichen Höhe von 6 Metern auf einer Grundfläche von 9,8 mal 9,7 Metern und einer Mauerstärke von 3,3 Metern im Untergeschoss. Bis zur halben Höhe besteht er heute aus großen quaderartig zugehauenen Steinen. Außerdem war eine [[Burgkapelle]], die Georgskapelle, ein [[Palas]] und ein [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Georgskapelle wurde 1414 erwähnt, überstand den Abbruch von 1846, war bis in die 1950er Jahre in gutem Zustand, wurde 1977 noch mit einem Notdach versehen, der Verfall, verstärkt durch mutwillige Zerstörungen, wurde jedoch nicht aufgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Jensch: &amp;#039;&amp;#039;Stadtchronik Wangen im Allgäu&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu, 2015, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Rudolf (Hrsg.), Berthold Büchele, Ursula Rückgauer: &amp;#039;&amp;#039;Stätten der Herrschaft und Macht – Burgen und Schlösser im Landkreis Ravensburg&amp;#039;&amp;#039;. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-0508-6, S. 400–409.&lt;br /&gt;
* Dieter Buck: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Ruinen im Allgäu – 33 Ausflüge auf den Spuren der Ritter&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1602-9, S. 40–42.&lt;br /&gt;
* Toni Nessler: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Allgäu, Band 2: Burgruinen im Westallgäu und im angrenzenden Vorarlberg, im württembergischen Allgäu, im nördlichen Allgäu um Memmingen, im nordöstlichen Allgäu um Kaufbeuren und Obergünzburg sowie im östlichen Allgäu und im angrenzenden Tirol&amp;#039;&amp;#039;. 1. Ausgabe. Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten 1985, ISBN 3-88006-115-7, S. 102–119.&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, {{DNB|456882928}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Karl August Reiser (Geologe)|Karl Reiser]] |Titel=Sagen, Gebräuche &amp;amp; Sprichwörter des Allgäus. Aus dem Munde des Volkes gesammelt |Band=1 |Verlag=Kösel-Verlag |Ort=Kempten |Datum=1895 |Seiten=101–103 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11568730?page=110%2C111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burgruine Praßberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ravensburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ravensburg|Prassberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg|Prassberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wangen im Allgäu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno413</name></author>
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