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	<title>Ruine Merkenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-21T01:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Bad Vöslau - Burgruine Merkenstein.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Südostansicht der Burgruine Merkenstein mit dem [[Schloss Merkenstein]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1166&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Bad Vöslau&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.98229&lt;br /&gt;
|Längengrad = 16.13366&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Merkenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Niederösterreich|niederösterreichischen]] [[Höhenburg]] bei [[Bad Vöslau]] in der Katastralgemeinde Gainfarn. Die Burg ist heute nur noch als Ruine erhalten. Nach unsicheren Quellen wurde sie bereits vor 1141 erwähnt. Die erste sichere Erwähnung stammt aus dem [[Codex Falkensteinensis]] um 1170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1322 saßen die Merkensteiner auf der Burg, bis sie sie weitergeben mussten. Die nächsten wichtigen Burgbesitzer waren die [[Walsee (Adelsgeschlecht)|Wallseer]], die die Burg Merkenstein (auch Merchenstein oder Marchinstein) insgesamt gute 100 Jahre hielten, bis sie die Burg 1440 aus finanziellen und familiären Gründen an Stephan von [[Ruine Hohenberg|Hohenberg]] weiterreichen mussten. Die Hohenberger herrschten über Merkenstein bis 1484. Dabei war die Burg einmal Schauplatz einer kaiserlichen Belagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1482 stellte nämlich der damalige Burgherr, Hans III. von Hohenberg seine Burgen Merkenstein, Hohenberg und Kreisbach dem Ungarnkönig [[Matthias Corvinus]] zur Verfügung in dessen Krieg gegen Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin schickte der Kaiser eine Armee gegen Merkenstein, doch scheiterte die Belagerung nach insgesamt vier Wochen.&lt;br /&gt;
1484 hatte sich Hans III. mit Friedrich versöhnt und ihm daraufhin Burg Merkenstein verkauft. Die Burg wurde nun landesfürstlich und von kaiserlichen Gesandten erhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:MerkensteinRuine.jpg|mini|links|[[Georg Matthäus Vischer|Vischer]]-Stich von Merkenstein, 1670]]&lt;br /&gt;
1486 kehrte jedoch König [[Matthias Corvinus]] zurück und eroberte Merkenstein. Nach seinem Tod fiel die Burg wieder [[Heiliges Römisches Reich|an das Reich]] zurück. 1603 bis 1672 war sie im Besitz der Familie Heißperger, danach der [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichsteiner]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Niederösterreich südlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1683 gelang es [[Großer Türkenkrieg|osmanischen Truppen]] nach längerer Belagerung die Burg einzunehmen und in Brand zu stecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschorner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Hochschorner / Martin Roubal |url=https://www.cave.at/hks/HKS06_Weihnacht.pdf |titel=Exkursionsführer für die Weihnachtsfeier bei der Merkensteinhöhle |titelerg=Höhlenkundliche Schriften des Landesvereins für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich. Heft 6 |datum=1997 |format=PDF |abruf=2021-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 173 Menschen kamen in der Burg ums Leben. Seither verfällt die Burg. Die Außenmauern aus Bruchstein sind immer noch relativ gut erhalten. Wegen der fehlenden Ringmauern sind sie besonders stark ausgeführt (bis zu 6 m). Die Gutsverwaltung der Dietrichsteiner wurde nach der Zerstörung ins alte [[Schloss Gainfarn]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herrschaft Merkenstein zählte im 16. Jahrhundert außer [[Gainfarn]] und [[Großau (Gemeinde Bad Vöslau)|Großau]] die Herrschaft [[Pottenstein (Niederösterreich)|Pottenstein]] und die Ämter [[Furth an der Triesting|Furth]], [[Muggendorf (Niederösterreich)|Muggendorf]] und [[St. Veit an der Triesting|St. Veit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gut Merkenstein gehörten neben dem viel jüngeren [[Schloss Merkenstein]] etwa 40 % des Gemeindegebietes der damaligen Gemeinde Großau. Bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Burg neben dem Gut im Besitz der deutschen Linie der Familie [[Krupp (Familie)|Krupp]]. Deshalb fiel sie als &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Eigentum&amp;#039;&amp;#039; nach dem Krieg (1945–1955) in die [[USIA]]-Verwaltung der Sowjets. Nach dem [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrag]] kam die Burg in das Eigentum der Republik und damit in das der [[Österreichische Bundesforste|Bundesforste]]. Seit 1978 ist die Burg in Privatbesitz und wird seither behutsam restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Komponist [[Ludwig van Beethoven]] hat der Ruine Merkenstein zwei Lieder gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2008 war die Ruine Schauplatz der Dreharbeiten für die Fernsehkrimiserie [[Vier Frauen und ein Todesfall]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennapress.at/index.php?suche=EVENTSUCHE&amp;amp;eventnummer=1519&amp;amp;von=1 Vienna Press Bildagentur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkensteinhöhle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merkensteinhöhle - cave plan &amp;amp; info.jpg|mini|links|Naturdenkmal Merkensteinhöhle]]&lt;br /&gt;
Östlich unter der Ruine Merkstein befindet sich die (nur bei Führungen zugängliche) Merkensteinhöhle. Die 72 m lange Höhle, auch Merkensteinerhöhle oder Merkensteiner Höhle (Kat.-Nr. 1911/32) in einer [[Badenium|badenischen]] [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]-[[Brekzie]] (etwa gleich alt wie der [[Leithakalk]]) hat einen Höhenunterschied von 15 m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschorner&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde 1921 von [[Franz Mühlhofer]] sowohl in Hinblick auf prähistorische Funde als auch phosphathältige Erden analysiert (Österreichische Höhlendüngeraktion).&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|geo|04|00|1926|149|Phosphathöhlen in Niederösterreich|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ca. 6,5 t Höhlenerde wurde von der [[Hermann Krupp|Kruppschen]] Gutsdirektion abgebaut und veräußert bzw. wurden als Höhlendünger zur Verbesserung der Wiesen und des Tiergarten verwendet. Der Höhlenboden war von großem wissenschaftlichem Wert. Man sprach von der „Menschheitswiege bei Wien“ und der „Höhle der zwanzig Millionen Knochen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kvz|01|01|1935|9|Geheimnisse der Erde. Die Menschheitswiege bei Wien |AUTOR=Otto Zausmer|ALTSEITE=9 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Bestands der Burg vom frühen Mittelalter bis zur Zerstörung 1683 diente die Höhle zur Entsorgung sämtlicher Abfälle der Burgbewohner. Von der Burgküche gab es einen Schacht direkt in die Höhle. Die oberste Ablagerungsschicht zeigte, dass die Höhle ein Zufluchtsort in den [[Erster Österreichischer Türkenkrieg|Türkenkriegen von 1529]] und [[Großer Türkenkrieg|1683]] war. In der Höhle gibt es eine Schutzmauer von 1529. Tiefere Schichten stammen aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]], der [[Hallstattzeit]] und der [[Kupfersteinzeit]] insbesondere der [[Badener Kultur]]. Noch tiefer finden sich die Überreste von Tieren aus der [[Letzte Kaltzeit|Letzten Kaltzeit]] wie [[Ren]]tier, [[Polarfuchs|Eisfuchs]], [[Elch]], [[Leopard|Eisleopard]] oder [[Sibirischer Tiger]]. Detailliert untersucht wurden die Überreste von [[Höhlenbär|Höhlenbären]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ekkehard Hütter |Titel=Der Höhlenbär von Merkenstein |TitelErg=Mit einer Vorbemerkung und Ergänzungen von [[Kurt Ehrenberg]]. Eingegangen 18. November 1954 |Sammelwerk=Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien |Band=Band 60, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Geologie und Paläontologie&amp;#039;&amp;#039; |Ort=Wien |Datum=1955 |Online={{ZOBODAT|nurURL=1|pfad=pdf/ANNA_60_0122-0168.pdf}} |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Boden abgelagert ist das über Jahrzehntausende angefallene [[Gewölle]] von [[Schneeeule]]n.&lt;br /&gt;
Unzählige Arten eiszeitlicher Kleintierformen sind im [[Skelett]] teilweise vorzüglich erhalten. Ursprünglich für [[Weizen]]reste gehaltene Steinchen wurden als [[Gastrolith|Magensteine]] von [[Schneehühner|Schneehühnern]] identifiziert. Das gesamte Fundmaterial befindet sich nunmehr im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]].&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurde in der Höhle eine kleine Ausstellung für Wochenendbesucher eingerichtet. 1942 erhielt die Höhle den Status Naturdenkmal. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde die Höhle wieder als Zufluchtsstätte genutzt. Einrichtungen und Schaustücke wurden zerstört bzw. verschleppt. Trotzdem wurde der Schaubetrieb noch einige Jahre fortgeführt. Mühlhofer identifizierte in seinem Leitblock, der am Ende der Grabungen abgetragen wurde, insgesamt 17 Schichten. Heute können aufgrund mangelhafter Aufzeichnungen nur mehr wenige Funde einer bestimmten Schicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ruine Merkenstein01.jpg|Blick auf die Ruine von der Straße [[Großau (Gemeinde Bad Vöslau)|Großau]]-[[Schwarzensee (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)|Schwarzensee]]&lt;br /&gt;
 Ruine Merkenstein02.jpg|Ruine vom Zufahrtsweg&lt;br /&gt;
 Burg Merkenstein 06.jpg|Ein Bogen in der Ruine (2012)&lt;br /&gt;
 Merkensteinhöhle - entry.jpg|Merkensteinhöhle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=3 |seite=254|text=Merkenstein}}&lt;br /&gt;
* Johann Redl: &amp;#039;&amp;#039;Merkenstein. Die Geschichte der Burgruine, des Schlosses &amp;amp; der Herrschaft Merkenstein. Eine Zusammenstellung.&amp;#039;&amp;#039; Stadtgemeinde Bad Vöslau, 2008.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Karl Hochschorner / Martin Roubal |url=https://www.cave.at/hks/HKS06_Weihnacht.pdf |titel=Exkursionsführer für die Weihnachtsfeier bei der Merkensteinhöhle |titelerg=Höhlenkudliche Schriften des Landesvereins für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich. Heft 6 |datum=1997 |format=PDF |abruf=2021-11-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Merkenstein}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=206|name=Merkenstein - Burgruine}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wehrbauten.at/noe/niederoesterreich.html?/noe/merkenstein/merkenstein.html &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Merkenstein&amp;#039;&amp;#039;] bei wehrbauten.at.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadtmuseumbadvoeslau.at/projects/ruine-merkenstein/ |titel=Ruine Merkenstein |hrsg=Stadtmuseum Bad Vöslau |datum=2021-11-27 |abruf=2021-11-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Industrieviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Niederösterreich|Merkenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falkenstein (bayerisches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Vöslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Österreich|Merkenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Merkenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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