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	<title>Ruine Leonrod - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:49:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruine_Leonrod&amp;diff=1969849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archaecopteryx: Bildgröße geändert</title>
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		<updated>2026-01-20T17:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildgröße geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Dietenhofen 026.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Vorgelagerter Turm der Burgruine Leonrod&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Lewenrode&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1200 bis 1300&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Umfassungsmauern, Bergfried&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Dietenhofen]]-[[Leonrod (Dietenhofen)|Leonrod]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.404527&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.664691&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 350&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptburg-Blick.jpg|mini|300x300px|Blick in die Hauptburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild leonrod westen.jpg|mini|300x300px|Luftbild der Ruine Leonrod von Westen. Im Vordergrund die Vorburg mit der Burgkapelle St. Georg (14. Jahrhundert) und dem Jägerhaus (17./18. Jahrhundert).  ]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Leonrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Lewenrode&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Wasserburg]] an einem Teich im [[Bibert]]tal am Rand des Gemeindeteils [[Leonrod (Dietenhofen)|Leonrod]] des [[Marktrecht|Marktes]] [[Dietenhofen]] im [[Landkreis Ansbach]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild hauptburg.jpg|mini|300x300px|Luftbild der Hauptburg aus Richtung Norden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Wasserburg wurde im 13. Jahrhundert als Stammsitz und [[Ganerbenburg]] von den ab 1218 nachgewiesenen [[Leonrod (Adelsgeschlecht)|Herren von Leonrod]], die aus den Herren von [[Buttendorf (Roßtal)|Buttendorf]] hervorgingen, zur Sicherung einer wichtigen Straßenverbindung nach [[Nürnberg]] erbaut und 1235 mit einem Rudolf „miles de Lewenrode“ erstmals ausdrücklich erwähnt. Die Leonroder waren ursprünglich [[Ministeriale|Reichsministeriale]], traten dann aber gegen Ende des 13. Jhs. in die Dienste der [[Burggrafen von Nürnberg|Nürnberger Burggrafen]]. Die Burg selbst ging aber von den [[Grafen von Oettingen]] zu [[Lehnswesen|Lehen]]. Sie war eine Ganerbenburg, von der aber zeitweise Teile in fremde Hände gelangten, in der Mitte des 15. Jhs. aber wieder unter den Leonrod vereinigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. und 16. Jahrhundert wurden bauliche Veränderungen an der Burg vorgenommen. Vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] blieb die Burg verschont, doch kurz danach 1651 fiel sie durch Fahrlässigkeit einem Brand zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut. Im 17. bis 18. Jahrhundert wurde ein Jägerhaus erbaut. Die Burg befindet sich heute im Besitz einer [[Erbengemeinschaft]], die auf das 1951 ausgestorbene Adelsgeschlecht zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Angehörigen des Adelsgeschlechts war [[Franz Leopold von Leonrod|Franz Leopold Freiherr von Leonrod]], der von 1867 bis 1905 [[Bistum Eichstätt|Bischof von Eichstätt]] war und zu den bedeutendsten Bischöfen der Diözese zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die ausgedehnte Burganlage liegt auf einem nach Osten gerichteten Geländesporn. Vorburg und Hauptburg sind jeweils von einem gemauerten, wasserführenden [[Halsgraben]] umgeben. Die [[Ringmauer]] der ca. 46 × 20–40 m großen Hauptburg weist auf ihrer Westseite zwei nebeneinander liegende Burgtore mit dazwischen liegendem Turm auf, die in den durch eine Mauer zweigeteilten Burghof führen. Zu der nördlichen Burghälfte gehören ein kleines Wohngebäude im Nordwesteck und ein Palas im Nordosteck, während die südliche Burghälfte einen [[Palas]] im Südosteck und ein jüngeres Gebäude im Südwesteck aufweist. Der quadratische, 20 Meter hohe [[Bergfried]] besitzt einen [[Hocheingang]] in 9 Metern Höhe, eine Grundfläche von 6 mal 6 Metern und einer Mauerstärke von etwa zwei Metern. Ursprünglich war die Burg noch von einer [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]mauer mit Torhaus umgeben, von der nur noch der Turm im Südwesteck vorhanden ist. In der ca. 70 × 30 m großen [[Vorburg]] befanden sich als [[Burgkapelle]] die [[St. Georg (Leonrod)|St. Georgskapelle]] von 1327 sowie ein Jägerhaus des 17./18. Jahrhunderts mit [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]obergeschoss und [[Walmdach]]. Die Burganlage zeigt heute noch den fast erhaltenen Bergfried und stattliche Mauerreste, Gewölbe und den [[Burgbrunnen|Brunnen]] im Burghof sowie einen Vorturm. Die Burgstelle ist heute ein [[Bodendenkmal]]. Das Betreten der Ruine erfolgt auf eigene Gefahr. Beschilderungen der Eigentümer weisen auf „Achtung Lebensgefahr!“ hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Burgen und Schlösser in Farbe. Burgen, Schlösser, Festungsanlagen, Herrenhäuser und Adelspalais in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039;. Wolfgang Krüger Verlag/S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8105-0228-6.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Pfistermeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Wehrhaftes Franken: Burgen, Kirchenburgen, Stadtmauern. Band 1: um Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hans Carl, Nürnberg 2000, ISBN 3-418-00384-2, S. 64–65.&lt;br /&gt;
* Gerhard Rechter: &amp;#039;&amp;#039;Das Land zwischen Aisch und Rezat. Die Kommende Virnsberg Deutschen Ordens und die Rittergüter im oberen Zenngrund&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Zentralinstituts für fränkische Landeskunde 20). Neustadt an der Aisch 1981, S. 240–250, 417–419.&lt;br /&gt;
* Gerhard Rechter: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Leonrod.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Kollar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Markt Dietenhofen.&amp;#039;&amp;#039; Dietenhofen 1985, S. 34–42.&lt;br /&gt;
* {{Strobel Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE =96 |SEITE_BIS = 100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Burg Leonrod}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weinlaender.de/leonrod/ Ganerbenburg Leonrod bei weinlaender.de]&lt;br /&gt;
*  http://www.erüca.de  „Schönes Franken lohnende Ausflugsziele“ Leonrod&lt;br /&gt;
*  {{Ebidat |ID=7796 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ansbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ansbach|Leonrod, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg im Landkreis Ansbach|Leonrod, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dietenhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Dietenhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Dietenhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Mittelfranken|Leonrod]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Leonrod]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leonrod (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archaecopteryx</name></author>
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