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	<title>Ruhrschifffahrt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-03T05:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Verlaufskarte Ruhr2.png|mini|Die Ruhr – einst schiffbar zwischen Fröndenberg und Ruhrort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhrschifffahrt.jpg|mini|Übersicht über die Schleusen und Häfen auf der zum Schiffbau ausgebauten Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhrschiff Zeche Nachtigall.jpg|mini|Nachbau einer Ruhraak auf dem Gelände der [[Zeche Nachtigall (Witten)|Zeche Nachtigall]], Witten]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhrschifffahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spiegelt die Historie der Schifffahrt auf der [[Ruhr]] wider, die dem sich nördlich des Unterlaufs des Flusses erstreckenden [[Ruhrgebiet]] seinen Namen gab. Der Zeitrahmen reicht vom [[Mittelalter]] und später im Besonderen vom Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts über das gesamte 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, in dem die Frachtschifffahrt aufgrund des [[Ruhrbergbau]]s ihren Höhepunkt erreichte, bis zur [[Binnenschifffahrt#Fahrgastschifffahrt|Fahrgastschifffahrt]] der heutigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits seit dem [[Mittelalter]] wurde der Flusslauf der Ruhr genutzt. So verlieh Kaiser [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] der [[Kloster Werden|Abtei Werden]] 1033 das Zollrecht an der zwischen [[Werden]] und der Mündung betriebenen Schifffahrt, die meist dem Fischfang diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfad&amp;quot;&amp;gt;Tafel 18 &amp;quot;Ruhrschifffahrt&amp;quot; des Historischen Pfads Kettwig, aufgestellt durch den Heimat- und Verkehrsverein Kettwig e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Zersplitterung in zahlreiche kleine Staaten kam sie allerdings nie über eine lokale Bedeutung hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alte Ruhrmündung, die nahe der [[Duisburg]]er Altstadt vor dem [[Stapeltor]] auf einen Altarm des [[Rhein]]s traf, wurde im Mittelalter wahrscheinlich als Hafen genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krause&amp;quot;&amp;gt;Günter Krause: &amp;#039;&amp;#039;Duisburg als Handels- und Hafenort im Mittelalter und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 26. März 2007 ({{Webarchiv|url=http://www.dgamn.de/uploads/mbl14/mbl14_krause.pdf |wayback=20150526193145 |text=PDF; 231&amp;amp;nbsp;kB |archiv-bot=2019-05-11 04:17:06 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] um 1660 wurde der Entschluss der klevisch-märkischen Regierung gefasst, die Ruhr schiffbar zu machen, um Kohle des frühen Bergbaus aus dem [[Grafschaft Mark|märkischen]] Ruhrtal nach Holland zu befördern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfad&amp;quot; /&amp;gt; Streitigkeiten zwischen den Territorien verhinderten jedoch mehrfach eine Schiffbarmachung der Ruhr. 1770 gründete der Kettwiger Tuchmacher Hermann Wilhelm Engels (1734–1776) zusammen mit dem Werdener Abt Anselm Sonius (1757–1774) eine erste Schifffahrtsgesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfad&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Geheiß des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] wurde die Ruhr bis [[Langschede]] bei [[Fröndenberg/Ruhr|Fröndenberg]] schiffbar gemacht. Die Schiffer mussten in dieser Zeit auf einer Reise flussaufwärts sechs politische Territorien durchqueren: das [[Herzogtum Kleve]] (Preußen), die [[Herrschaft Broich]] ([[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]]-Dagsburg) bei Mülheim, das [[Herzogtum Berg]] (Kurpfalz-Bayern) bei [[Kettwig]], das [[Stift Werden|Reichsstift Werden]], das [[Stift Essen|Reichsstift Essen]] bei [[Steele (Essen)|Steele]] und die Grafschaft Mark (Preußen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=N. Hüls |Titel=Als noch Getreidelt wurde – Kohlenschifffahrt auf der Ruhr zwischen 1780 und 1890 |Hrsg=Deutscher Mariene Bund |Sammelwerk=Leinen Los |Datum=2008 |Online=https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?6142-01-2008-Neu-Kohlenschifffahrt-auf-der-Ruhr-zwischen-1780-und-1890}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruhr diente vor allem dem Transport von [[Steinkohle]], aber auch [[Speisesalz|Salz]] aus der königlichen [[Saline Königsborn]] bei Unna, [[Getreide]] und anderer Güter aus dem Ruhrtal und benachbarten Tälern. Beim Ausbau der Ruhr waren zahlreiche Schwierigkeiten zu überwinden, wie Klippen, Sand- und Kiesbänke. Neben den zahlreichen flachen und steilen Abschnitten, welche den Bau von Schleusen erforderlich machten, waren für die Anlage des Leinpfades Grundstücke entlang der Ruhr notwendig. Besonders die Abtei Werden und das [[Stift Essen]] wehrten sich gegen die Abgabe von Grundstücken, da durch Schiffbarmachung die märkische Kohle einen günstigen Transportweg erhielt und somit zur Konkurrenz für Essener Kohle wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem bei der Ruhrschifffahrt war das Umladen der Transportgüter an den zahlreichen [[Wehr (Wasserbau)|Wehren]] (auch Schlagden genannt). Holz, Salz und Kalk vertrugen dies. Es sollte jedoch hauptsächlich Steinkohle befördert werden, worunter die Qualität der Kohle durch Bruch sehr litt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dies war auch ein Hemmnis, denn die Abnehmer in der [[Grafschaft Kleve]] und am Rhein wollten Stückkohlen. Der Bau von Schleusen war also notwendig. Die Kohlen wurden an den [[Kohlenniederlage]]n übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1774 bis 1780 wurden nach langen Verhandlungen zwischen Duisburg und Langschede 16 neue [[Schleuse]]n angelegt. Somit war die Ruhr von Fröndenberg bis zur Mündung schiffbar. Der Ausbau bis Fröndenberg war nötig, um das Salz der Saline Königsborn zu verschiffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Hochzeiten wurden bis zu 80 Schiffe täglich geschleust. Zumeist bestanden die Schleusen aus Holz, später wurden sie mit Mauerwerk erneuert. Zuvor hatten die Stauwehre nur der Energiegewinnung zum Mühlenbetrieb gedient. Heute dienen die Wehre in erster Linie der Wasserwirtschaft. Herzstück der Ruhrschifffahrt waren die Duisburger Häfen. Am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1781 wurde die die „Königliche Preußische Wasser- und Ufer-Ordnung für den Ruhr-Strom, in der [[Grafschaft Mark]]“ erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Schiffbarmachung der nördlich gelegenen [[Emscher]] von [[Herne-Crange|Crange]] bis zum [[Rhein]] war von 1767 bis 1774 mit der Preußischen Regierung verhandelt, aber ergebnislos geblieben. Somit boomte die Ruhrschifffahrt und machte die Ruhr seinerzeit zu den meistbefahrenen Flüssen Europas. Die Schleusen oberhalb von [[Witten]] wurden ab dem Jahr 1801 aufgegeben. Durch das geringe Frachtaufkommen im Salztransport zahlte sich ein Unterhalt nicht mehr aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Preußischen Regierung wurde die Ruhr reguliert und zahlreiche Untiefen beseitigt. [[Buhne]]n sorgen dafür, dass auch bei Niedrigwasser eine Fahrrinne besteht. Die Zustände von diesen sowie anderen Bauwerken wurden jährlich von der zuständigen Ruhrschifffahrtsverwaltung kontrolliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt erreichte die Schifffahrt 1860, als mit den Ruhraaken 867.734 Tonnen Steinkohle aus dem [[Ruhrbergbau]] nach Duisburg verschifft wurden. Nach Eröffnung der [[Ruhrtalbahn|Ruhrtal-Bahn]] (1872 bis 1876) verlor die Ruhrschifffahrt an Bedeutung. So fiel die Transportleistung parallel zum Bau der Bahn von [[Styrum (Gemeinde)|Styrum]] nach [[Hagen]] auf knapp über 100.000 Tonnen im Jahr 1876 ab. Als Gegenreaktion wurde im Jahr 1886 in [[Witten]] unter reger Beteiligung des Ingenieurs [[Julius Greve]], Sohn des ehemaligen [[Bochum]]er Bürgermeisters [[Max Greve]], der &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Kanalisierung der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der sich jedoch nicht behaupten konnte. 1889 passierte das letzte Kohlenschiff die Schleuse in Mülheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Schiffe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhrschiff um 1870 Duisburger Hafen.jpg|mini|Ruhrschiff um 1870, Duisburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ruhraaken&amp;#039;&amp;#039; ([[Singular|Sing.:]] &amp;#039;&amp;#039;die Ruhraak&amp;#039;&amp;#039;) waren [[Plattbodenschiff]]e, die früher für den Transport von Kohle auf der [[Ruhr]] verwendet wurden. Ähnliche Typenvarianten der [[Aak]]en waren die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Aak&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Dorstener Aak&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffstyp der Ruhraaken war dem niedrigen Fahrwasser im Sommer und der Größe der Schleusen angepasst. Die Schiffe besaßen eine Länge von 34 bis 38&amp;amp;nbsp;Meter und eine Breite von fünf Metern. Die Bordwand war 1&amp;amp;nbsp;Meter hoch. Da die Ladung meistens aus wetterfester Kohle bestand, mussten die Laderäume nicht gedeckt werden. Durch die Bauweise und Gewichtsersparnis betrug der Tiefgang je nach Quelle um 0,80&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Brinkmann |Titel=Die Geschichte der Ruhrschiffahrt und ihre Rückwirkung auf Bochum |Ort=Bochum |Datum=1954 |Reihe=Bochumer Heimatbuch |BandReihe=Nr. 6 |HrsgReihe=[[Kortum-Gesellschaft Bochum|Vereinigung für Heimatkunde Bochum]] |Seiten=99–111 |Online=[https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/Heimatbuecher/1954-Heimatbuch-Band-6.pdf online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu nur 0,23&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (unklar ist in den Quellen, ob letztes der beladene oder der Eigentiefgang ist). Geladen werden konnten zwischen 90 und 165 Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhraufwärts wurden die Ruhraaken, unterstützt durch Segel, von am Ufer laufenden Pferdegespannen, mit bis zu 400&amp;amp;nbsp;Meter langen Leinen, auf dem sogenannten [[Leinpfad]] (auch Linnepad) [[treideln|getreidelt]]. Ruhrabwärts ging es meist nur mit der Strömung. Unterstützt wurden die Schiffer dabei von einheimischen Steuerleuten. Die Besatzung bestand aus dem &amp;#039;&amp;#039;Aakesbaas&amp;#039;&amp;#039; oder [[Kapitän]], dem Vordermann, zwei Ruderknechten und dem Steuermann als [[Lotse]]n. Jeder Aak besaß eine [[Kajüte]] als Wohnraum für den Aakesbaas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Qualifizierungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche in [[Mülheim an der Ruhr]] wurde ab dem Jahr 2000 eine Ruhraak originalgetreu nachgebaut. Da die Werften im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ohne Zeichnungen arbeiteten, dienten als Quellen unter anderem alte Vertragsunterlagen mit Baubeschreibungen sowie die Ergebnisse einer damaligen Wirtschaftsspionage. Die Ruhraak-Replik steht heute im Industriemuseum auf der [[Zeche Nachtigall (Witten)|Zeche Nachtigall]] in [[Witten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treidelpfade ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Leinpfad Essen.JPG|mini|Leinpfad am Holteyer Hafen, Zustand 2013]]&lt;br /&gt;
Die heute zumeist gut ausgebauten, fast überall asphaltierten ehemaligen [[Treideln|Treidel]]- bzw. [[Leinpfad]]e der Ruhrschifffahrt teilen sich heute Fußgänger und Radfahrer. Sie sind nunmehr Teil des [[Ruhrtalradweg]]s. Authentische Abschnitte mit originalem Pflaster bestehen unter anderem in Stiepel zwischen der Schleuse und der Kosterbrücke, am [[Leinpfad unterhalb des Isenbergs]] und an der Brücke am ehemaligen [[Holteyer Hafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleusen ===&lt;br /&gt;
Die historischen Schleusen besaßen eine genormte [[Schleusenkammer|Kammerlänge]] von etwa 44,5 und eine Breite von etwa 5,4&amp;amp;nbsp;Metern. Daneben befanden sich oftmals Häuser für die [[Schleusenwärter]]. Bei den modernen Schleusen wurde hiervon abgewichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Schleusen zählen (in Klammern die [[Kilometrierung#Fließgewässer|Flusskilometer]] ab der Mündung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Schleuse&lt;br /&gt;
! km&lt;br /&gt;
! Errichtung&lt;br /&gt;
! Bemerkung &amp;lt;!-- bitte nicht übertreiben, dafür gibt es die Einzelartikel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ruhrschleuse Duisburg]]&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
| 1942–1956 neu errichtet&lt;br /&gt;
| [[Datei:NRW, Duisburg, Kasslerfeld - Ruhrschleuse 05.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ruhrschleuse Raffelberg]], Mülheim an der Ruhr&lt;br /&gt;
| 7,8&lt;br /&gt;
| 1914–1928&lt;br /&gt;
| 1999–2006 neu errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wsa-duisburg-meiderich.wsv.de/Wasserstrassen/Westdeutsche-Kanaele/RUHR/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Ruhrschleuse Raffelberg.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ruhrschleuse Mülheim]]&lt;br /&gt;
| 12,6&lt;br /&gt;
| 1779–1780&lt;br /&gt;
| 1843–1845 an der heutigen Stelle neu erbaut.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Ruhrschleuse Mülheim 2014.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schleuse [[Kettwiger See]], Essen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In den 1940ern neu gebaut am rechten Ufer.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Kettwig]], Essen&lt;br /&gt;
| 21,5&lt;br /&gt;
| 1779–1780&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Schleuseneinfahrt am Kettwigersee - panoramio.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Papiermühlenschleuse Werden]], Essen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1777–1778&lt;br /&gt;
| außer Betrieb, da durch Aufstauung des Kettwiger Sees das Wehr entfallen konnte&lt;br /&gt;
| [[Datei:Essen Werden - Schleuse - Papiermühlenschleuse 01 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Neukirchen]], Essen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1777–1778&lt;br /&gt;
| durch Aufstauung des Baldeneysees trockengefallen, außer Betrieb&lt;br /&gt;
| [[Datei:Essen Werden - Schleuse Neukirchen (Brehminsel) 01 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Baldeney]]&lt;br /&gt;
| 29,3&lt;br /&gt;
| 1931–1932&lt;br /&gt;
| in Betrieb, am [[Baldeneysee]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Baldeney lock 3831.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alte Schleuse Baldeney&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| versunken durch Aufstauung des Baldeneysees, &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Rohmannsmühle]]&lt;br /&gt;
| 38,4&lt;br /&gt;
| 1774&lt;br /&gt;
| außer Betrieb, da durch Aufstauung des Baldeneysees das Wehr entfallen ist&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rote Mühle Schleuse.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleusenhaus Spillenburg|Schleuse Spillenburg]]&lt;br /&gt;
| 42,0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenze der Schiffbarkeit für Motorschiffe, ursprüngliche Schleuse durch Neubau am anderen Ruhrufer ersetzt.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Horst]], Essen&lt;br /&gt;
| 47,4&lt;br /&gt;
| 1774–1775&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Von Mühlen, Schleusen und Turbinen: ein spannender Führer zu Denkmälern der Kultur- und Technikgeschichte im mittleren Ruhrtal |Auflage=1. Aufl |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2004 |ISBN=978-3-89861-375-0 |Seiten=10 |Abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Schleuse Essen Horst3.JPG|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Dahlhausen]], Hattingen&lt;br /&gt;
| 49,9&lt;br /&gt;
|1774 Beginn des Baues&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Schleusenbauwerk aus Sandstein mit Stahltoren, Neubau von 1844 in Nachfolge der vorherigen Schleuse, in den 1990er Jahren saniert, seit 1988 technisches Denkmal (A 295)&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bochum Dahlhausen - Schleuse 04 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Hattingen]]&lt;br /&gt;
| 57,5&lt;br /&gt;
|1774 Beginn des Baues&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Schleusenbauwerk aus Sandstein mit Holztoren und erhaltenen Vorrichtungen für den Handbetrieb, Neubau von 1819/20 in Nachfolge der vorherigen, 1778 fertiggestellten Schleuse; seit Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr in Betrieb; technisches Denkmal (A 296)&lt;br /&gt;
| [[Datei:Hattingen - Schleuse Birschel-Mühle 02 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Blankenstein]], Bochum-Stiepel&lt;br /&gt;
| 61,8&lt;br /&gt;
|1776–1780&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Von Mühlen, Schleusen und Turbinen: ein spannender Führer zu Denkmälern der Kultur- und Technikgeschichte im mittleren Ruhrtal |Auflage=1. Aufl |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2004 |ISBN=978-3-89861-375-0 |Seiten=19 |Abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erneuerte Bau von 1882, denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bochum Stiepel - Schleuse Blankenstein 01 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Kemnade]], Bochum-Stiepel&lt;br /&gt;
| 64,3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herbeder Schleuse]], Witten&lt;br /&gt;
| 69,2&lt;br /&gt;
| 1776–1778&lt;br /&gt;
| 1943 zerstört. 1981–1983 wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
| [[Datei:Witten Herbede - Herbeder Schleuse 07 ies.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steinhauser Schleuse]], Witten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1780&lt;br /&gt;
| 1856 abgegangen.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Witten]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Wetter]]&lt;br /&gt;
| 82,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Herdecke]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob5101.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=KLASSIFIKATION-Klas_1efafe2b-e4b8-47e2-801e-d7eee8978830 |titel=Nachrichten über die Ruhr bei Herdecke |titelerg=Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, D&amp;amp;nbsp;107 / Stift Herdecke / Akten |werk=archive.nrw.de |hrsg=Der Präsident des [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen|Landesarchivs Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2024-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;tektId=0&amp;amp;id=0342&amp;amp;klassId=32&amp;amp;verzId=7097&amp;amp;seite=4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stauwehr Stiftsmühle|Schleuse Stiftsmühle]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///ruhrverband-laesst-schleusentore-50-meter-uebers-wasser-schweben/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| 2017 wiederhergestellt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleuse Hengsteysee]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| am [[Hengsteysee]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:IMG 8472-Hengsteysee.JPG|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häfen ===&lt;br /&gt;
Für die Ruhrschifffahrt wurden Häfen angelegt, in denen die Schiffe Schutz vor Hochwasser und Eisgang fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ruhrkohlenrevier.de/hafen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hafen&lt;br /&gt;
! km&lt;br /&gt;
! Errichtung&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Abbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Duisburg-Ruhrorter Häfen#Ruhrorter Hafen|Ruhrorter Hafen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| ab 1716&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Duisburg harbour old.jpg|200x200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mülheimer Hafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neukircher Hafen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werdener Hafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hafen Kupferdreh&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hafen Holthausen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Spillenburger Wehr#Hafen Spiek|Hafen Spiek]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Holteyer Hafen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1837/1838&lt;br /&gt;
| 1880 stillgelegt&lt;br /&gt;
| [[Datei:Holteyer Hafen01.jpg|200x200px|Einfahrt in den ehemaligen [[Holteyer Hafen]], [[Essen-Überruhr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weiler Hafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauendahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blankenstein&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Schifffahrt ==&lt;br /&gt;
=== Güterverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein Bundeswasserstraße Ruhr.jpg|mini|hochkant|Grenze zwischen Bundes- und Landeswasserstraße in Mülheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Harkort (Ship).jpg|mini|Friedrich Harkort, Harkortsee]]&lt;br /&gt;
An der Mündung der Ruhr in [[Ruhrort]] entwickelte sich aus den [[Duisburg-Ruhrorter Häfen]] der größte [[Binnenhafen]] Europas. Im Jahre 1927 wurde der [[Ruhr/Unterlauf|Ruhrschiffahrtskanal]] gebaut, auf dem Schiffe des Formats [[Großes Rheinschiff]] die Ruhr 12,21&amp;amp;nbsp;Kilometer hinauf den [[Rhein-Ruhr-Hafen]] in [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim]] anlaufen können. Der Ausbau als [[Bundeswasserstraße]] endet dort an der [[Mülheim an der Ruhr#Schifffahrt|Schlossbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mülheim bis [[Essen-Rellinghausen]] (Flusskilometer 41,40) ist die Ruhr als [[Landeswasserstraße]] für maschinengetriebene Fahrzeuge mit einem maximalen Tiefgang von 1,7&amp;amp;nbsp;Metern, einer maximalen Länge von 38&amp;amp;nbsp;Metern und einer maximalen Breite von 5,2&amp;amp;nbsp;Metern befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personenschifffahrt ===&lt;br /&gt;
Auf den fünf [[Ruhrstauseen]], sowie in Witten und vom [[Baldeneysee]] bis Mülheim auch auf der Ruhr selbst, verkehren heute Fahrgastschiffe zur Naherholung. Außerdem besteht an der [[Herbeder Schleuse]] mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Hardenstein (Schiff)|Hardenstein]]&amp;#039;&amp;#039; eine [[Personenfähre|Fährverbindung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreiber sind zwischen Mülheim und dem [[Kettwiger See]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Flotte (Mülheim an der Ruhr)|Weiße Flotte Mülheim]]&amp;#039;&amp;#039; mit „Heimathafen“ am [[Wasserbahnhof]], zwischen Kettwig und [[Kupferdreh]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Weisse Flotte Baldeney]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Tochterunternehmen der [[Essen|Stadt Essen]], mit Heimathafen am [[Haus Scheppen]], auf dem Kemnader See (&amp;#039;&amp;#039;Kemnade&amp;#039;&amp;#039;) und dem Harkortsee (&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Harkort&amp;#039;&amp;#039;) die &amp;#039;&amp;#039;Personenschifffahrt Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.personenschifffahrt-meyer.de/ Personenschifffahrt Meyer]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwischen Kemnader See und Witten die [[Stadtwerke Witten]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Schwalbe II (Schiff)|Schwalbe II]]&amp;#039;&amp;#039;) und auf dem Hengsteysee die &amp;#039;&amp;#039;Personenschifffahrt Hengsteysee&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Freiherr vom Stein&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.personenschifffahrt-hengsteysee.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.herdecke.de/touristik-freizeit/an-und-auf-den-seen/personenschifffahrten.html Schifffahrt auf Harkort- und Hengsteysee]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Wunsch der Initiative &amp;#039;&amp;#039;Das Ruhrtal&amp;#039;&amp;#039; nach mehr Anlegestellen treten die Natur- und Umweltschutzverbände mit dem Hinweis auf [[Sanfter Tourismus|stille Erholung]] und dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassersport ===&lt;br /&gt;
Auf dem Fluss prägen Ruderer und Kanuten das Bild, auf den Seen auch Windsurfer und kleine Segelboote und Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kanuwandern|Wanderruderer]] können die Schleusen nicht nutzen. In Witten-Herbede (69,2&amp;amp;nbsp;km), Kemnade (64,3&amp;amp;nbsp;km), Bochum-Dahlhausen (49,9&amp;amp;nbsp;km), Essen-Horst (47,4) km und Essen-Spillenburg (42,0&amp;amp;nbsp;km) sind [[Bootsgasse]]n vorhanden. Die meisten werden elektro-hydraulisch betrieben (außer Kemnade und Dahlhausen, da ohne Verschlussorgane) und sind daher im Winter außer Betrieb. Bei erhöhtem Pegelstand gibt es an einigen Stellen starke Querströmungen hinter den Wehren. Bei hohem Wasserstand sind einige Teile der Ruhr für die Befahrung gesperrt. Bei niedrigen Pegelständen sind Steine im Fluss an mehreren Stellen kritisch. Im Bereich des Baldeneysees ist ein [[Vogelschutzgebiet]] zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Duisburg-Ruhrorter Häfen|Innenhafen Duisburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sehenswürdigkeiten im Ruhrtal]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Stauanlagen der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* [[Treidelstation]]&lt;br /&gt;
* [[Route der Industriekultur – Geschichte und Gegenwart der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Ruhrgebiets]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Wasserkraftwerken im Flusssystem Ruhr]] &lt;br /&gt;
* [[Liste der Ruhrbrücken]]&lt;br /&gt;
* [[Programme zur Wiederansiedlung des Lachses]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Wasserwerken im Flusssystem Ruhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Benjamin Henz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ruhrstrom und seine Schifffahrts-Verhältnisse&amp;#039;&amp;#039;, Essen 1840&lt;br /&gt;
* A. Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruhrschiffahrt bei Hattingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch des Vereins für Heimatpflege im Kreise Hattingen, 1. Jahrgang, 1922, S. 129–132&lt;br /&gt;
* Wilhelm Behrenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Schiffbarmachung der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, 1926&lt;br /&gt;
* Heinrich Blesken: &amp;#039;&amp;#039;Wittener Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, Witten 1948, S.&amp;amp;nbsp;151–159.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Brinkmann |Titel=Die Geschichte der Ruhrschiffahrt und ihre Rückwirkung auf Bochum |Ort=Bochum |Datum=1954 |Reihe=Bochumer Heimatbuch |BandReihe=Nr. 6 |HrsgReihe=[[Kortum-Gesellschaft Bochum|Vereinigung für Heimatkunde Bochum]] |Seiten=99–111 |Online=[https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/Heimatbuecher/1954-Heimatbuch-Band-6.pdf online]}}&lt;br /&gt;
* Gustav Adolf Wüstenfeld, [[Wilhelm Dege]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruhrschiffahrt von 1780-1890&amp;#039;&amp;#039;, 1978, ISBN 392201402X&lt;br /&gt;
* Staatliches Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft Düsseldorf, Außenstelle Duisburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Ruhrschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1980&lt;br /&gt;
* Wolfhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruhrschiffahrt im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark zu Witten e. V. 78 (1980), S. 57–65&lt;br /&gt;
* Olaf Schmidt-Rutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kohlenschiffe auf der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2000&lt;br /&gt;
* Olaf Schmidt-Rutsch: &amp;#039;&amp;#039;Salzschiffahrt auf der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; In Memoriam Dr. Jürgen Heinrich Gethmann, in: Märkisches Jahrbuch für Geschichte, hrsg. v. [[Heinrich Schoppmeyer (Historiker)|Heinrich Schoppmeyer]], 102. Band, 2002, S. 125–143&lt;br /&gt;
* Olaf Schmidt-Rutsch: &amp;#039;&amp;#039;Schiffahrt auf der Ruhr,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Märkisches Jahrbuch für Geschichte]], hrsg. v. Heinrich Schoppmeyer,&lt;br /&gt;
* Olaf Schmidt-Rutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kohlenschifffahrt auf der Ruhr,&amp;#039;&amp;#039; in: Zeche Nachtigall. Museumsführer, hrsg. v. Ingrid Telsemeyer, [[Klartext-Verlag]]. ISBN 3-89861-179-5, S. 100–139&lt;br /&gt;
* Walter Ollenik, Jürgen Uphues: &amp;#039;&amp;#039;Von Mühlen, Schleusen und Turbinen.&amp;#039;&amp;#039; [[Klartext-Verlag]]. 2004, ISBN 3-89861-375-5&lt;br /&gt;
* Ralf Molkenthin, Hardy Priester: &amp;#039;&amp;#039;Schiffe auf der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, in: Blicke auf das Mittelalter, Aspekte von Lebenswelt, Herrschaft, Religion und Rezeption, Festschrift [[Hanna Vollrath]] zum 65ten Geburtstag, hrsg. v. Bodo Gundelach und Ralf Molkenthin, Herne 2004, S. 217–235&lt;br /&gt;
* Ralf Molkenthin: &amp;#039;&amp;#039;...‘erlauben Wir, die Ruhr bis zum Kloster mit dem Schiff zu befahren...‘, Mittelalterliche Binnenschiffe auf der Ruhr und anderswo.&amp;#039;&amp;#039; In: Märkisches Jahrbuch für Geschichte, 105. Band, 2005, S. 7–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Water transport on the Ruhr|Ruhrschifffahrt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.binnenschifferforum.de/forum/showthread.php?6142-Kohlenschifffahrt-auf-der-Ruhr-zwischen-1780-und-1890 Kohlenschifffahrt auf der Ruhr zwischen 1780 und 1890] (Auszug aus der Verbandszeitschrift des DMB &amp;quot;Leinen Los&amp;quot; Ausgabe 1 / 2008), auch als [http://www.wsa-duisburg-meiderich.wsv.de/broschueren_veroeffentlichungen/dateien/huels.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/schiff.html Michael Tiedt: &amp;#039;&amp;#039;Der frühe Bergbau an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* http://www.schifferverein-beuel.de/haas/02_fluesse/deutschland/schiffbar/12_ruhr/Treidelschiffahrt_Ruhr.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.wsa-duisburg-meiderich.wsv.de/archiv/Broschueren/dateien/huels.pdf&lt;br /&gt;
* https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?6142-01-2008-Neu-Kohlenschifffahrt-auf-der-Ruhr-zwischen-1780-und-1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhrschifffahrt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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