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	<title>Ruhr-Stickstoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:02:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruhr-Stickstoff&amp;diff=1637154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-06T20:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=51.471216|EW=7.2179697 |type=building |region=DE-NW|name=Ruhr-Stickstoff AG}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
 | Name             = Ruhr-Stickstoff AG&lt;br /&gt;
 | Logo             = Ruhr Stickstoff logo.svg&lt;br /&gt;
 | Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
 | Gründungsdatum   = 1952&lt;br /&gt;
 | Sitz             = [[Bochum]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
 | Leitung          = &lt;br /&gt;
 | Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
 | Umsatz           = 810 Mio. DM (1973/74)&lt;br /&gt;
 | Auflösungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
 | Branche          = Chemie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhr stickstoff verwaltung.jpg|miniatur|Verwaltungsgebäude der Ruhr-Stickstoff AG (heute Finanzamt Bochum-Süd) in Bochum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Stickstoff AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Bochum]] entstand 1952 aus der 1895 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Ammoniak-Verkaufs-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; (DAVV) und war einer der größten Düngemittel-Produzenten Europas. Die Ruhr-Stickstoff AG wurde 1985 von [[Norsk Hydro]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1895 wurde die DAVV von mehreren Unternehmen, die  [[Kokerei]]nebenprodukte verarbeiteten (unter anderem [[Dr.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Otto &amp;amp; Comp.]], die [[Hibernia AG|Bergwerksgesellschaft Hibernia]]) gegründet, um den Handel und die Preise von Ammoniak-Erzeugnissen zu kontrollieren. Zur Untermauerung der Wirksamkeit des „künstlichen“ Düngers wurde auf Versuchsfeldern mit der Erforschung von Pflanzenwachstum begonnen. Es gelang schließlich, den bisher in der Landwirtschaft eingesetzten [[Dünger]] in Form von importierten Chile-Saltpeter und [[Guano]] durch die eigenen Produkte zu verdrängen. Nach und nach traten fast 50 Unternehmen der Vertriebsorganisation DAVV bei, so dass die sie schließlich 1947 in &amp;#039;&amp;#039;Kohlenwertstoff-AG&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. 1952 wurde diese aufgrund des [[Gesetz der Alliierten Hohen Kommission|AHK-Gesetzes]] Nr.&amp;amp;nbsp;27 der [[Alliierte Hohe Kommission|Alliierten Hohen Kommission]] zur Entflechtung der Montan- und Stahlindustrie vom 16. Mai 1950 in die drei Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Stickstoff AG&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Aral|BV-Aral AG]]&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;Verkaufsvereinigung für Teererzeugnisse AG&amp;#039;&amp;#039; (Essen) aufgespalten. Außer dem Handel übernahm die Ruhr-Stickstoff später auch die Düngemittel-Produktionsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1957 wurde zur Intensivierung der Forschung der Hanninghof am Stadtrand von Dülmen als Versuchs- und Forschungsstation mit der Möglichkeit für Freilandversuche gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1957/28/walsum-kohle-an-der-spitze &amp;#039;&amp;#039;Walsum-Kohle an der Spitze&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 28/1957&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 stammt rund die Hälfte des in Deutschland produzierten Stickstoffdüngers von der Ruhr-Stickstoff – insgesamt werden rund 4&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen Düngemittel und Chemieprodukte jährlich hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1974 übernahm die bundeseigene &amp;#039;&amp;#039;[[Veba]]&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; die Aktienmehrheit&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Düngemittelmarkt in einer Krise&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 1974, Seite 30&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1978 schließlich Alleinaktionär. Die Veba-Chemietochter [[Chemiepark Marl|Chemische Werke Hüls]] verkaufte die Ruhr-Stickstoff im Jahre 1985 an die norwegische Norsk Hydro, der Pflanzenschutzsektor wurde an die US-amerikanische [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] veräußert. Norsk Hydro firmierte die Ruhr-Stickstoff AG in &amp;#039;&amp;#039;Norsk Hydro Ruhr Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;Norsk Hydro Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039; um, womit der Unternehmensname (Firma) aufhörte zu existieren. 2003 spaltete der Hydro-Konzern das Düngergeschäft (&amp;#039;&amp;#039;Hydro Agri&amp;#039;&amp;#039;) in die separate Aktiengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Yara International|YARA]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Das 1956 gebaute und 1984 vom Land NRW für 10,4 Millionen DM&amp;lt;ref&amp;gt;Pressearchiv des Finanzamtes Münster: {{Toter Link|url=http://www.finanzamt-muenster-innenstadt.de/allgemein_fa/presse/pressearchiv/archiv_2005/07012005.php |text=Meldung vom 7. November 2005 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; gekaufte Verwaltungsgebäude der ehemaligen Ruhr-Stickstoff an der [[Königsallee (Bochum)|Bochumer Königsallee]] beherbergt heute das Finanzamt Bochum-Süd, der Hanning-Hof in Dülmen wird noch heute als Forschungszentrum genutzt und ist Sitz der YARA-Verwaltung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;yara.com: {{Webarchiv |url=http://www.yara.com/about/where_we_operate/germany.aspx |text=Research Centre Hanninghof |wayback=20130502182211 |archiv-bot=}}, abgerufen am 10. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruhr-Schwefelsäure-Betrieb im [[Bochum]]er Stadtteil [[Hofstede (Bochum)|Hofstede]], der 1973 stillgelegt und danach von der GMU (Gelsenberg-Mannesmann Umweltschutz GmbH, später Gesellschaft für Materialrückgewinnung und Umweltschutz) als Müllverwertungsanlage (vor allem Autoreifen) betrieben wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Dodt, Alois Mayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bochum im Luftbild.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 1976, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde endgültig stillgelegt und seit 2008 saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Stickstoff-Werk der [[Hibernia AG]] in [[Herne]] mit einer Kapazität von 570.000&amp;amp;nbsp;t/a (Koordinaten {{Coordinate|text=DM|NS=51.527743|EW=7.204081|type=building|region=DE-NW|name=Ruhr-Stickstoff Werk Herne}}), später Werk&amp;amp;nbsp;II der Hüls&amp;amp;nbsp;AG, wurde 1990 stillgelegt und komplett abgerissen. Das Gelände ist heute der Gewerbepark Hibernia.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_GewerbeparkHibernia Gewerbepark Hibernia] herne.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1886 bestehende und seit 1937 von der [[Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft|WiFo]] / [[I.G.&amp;amp;nbsp;Farben]] zur Herstellung hochkonzentrierter Salpetersäure für Sprengstoffe genutzte Werk in [[Langelsheim]] bei [[Goslar]] (Koordinaten {{Coordinate|text=DM|NS=51.932379|EW=10.337459|type=building|region=DE-NI|name=Ruhr-Stickstoff Werk Langelsheim}}), das später 300.000&amp;amp;nbsp;t/a Düngemittel auf Salpeter-Basis herstellte, wurde im September 1986 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lbeg.niedersachsen.de/servlets/download?C=41435062&amp;amp;L=20 Liste der Rüstungsaltlasten in Niedersachsen], Stand: 30. April 1997 (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]]: [https://goslar.bund.net/themen/karst_wasserschutzgebiet/ Karst-Wasserschutzgebiet Goslar-Langelsheim-Baddeckenstedt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stillegung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 1986, Seite 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige WiFo / I.G. Farben-Werk in [[Embsen]] (Koordinaten {{Coordinate|text=DM|NS=53.188808|EW=10.370053|type=building|region=DE-NI|name=Ruhr-Stickstoff Werk Embsen}}), das 1937 zur Produktion von hochkonzentrierter Salpetersäure für Sprengstoffe gebaut wurde und seit 1947 für die Düngemittelproduktion (unter anderem als &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Chemische Werke AG&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Salzgitter Chemie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nord-Chemie&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Kapazität von 370.000&amp;amp;nbsp;t/a genutzt wurde, ist 1989 stillgelegt worden – wobei die Produktion von Salpetersäure erst 1992 eingestellt wurde. Das „alte Werk“ soll jetzt teilweise als Museum genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichten vom alten Werk&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erst 1972 errichtete Werk in [[Brunsbüttel]] (Koordinaten {{Coordinate|text=DM|NS=53.910842|EW=9.208860|type=building|region=DE-SH|name=Ruhr-Stickstoff / Yara Werk Brunsbüttel}}), das über einen verkehrsgünstigen Tiefseehafen am [[Nord-Ostsee-Kanal]] und einen Bahnanschluss verfügt, existiert unter der Yara noch heute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.portal-tideelbe.de/Projekte/FRA1999/Antragsunterlagen/UVU/Materialbestaende/Bereichsauswahl_Band_X/Texte_Band_X/kap_3_2.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Industrialisierung der Unterelbe&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20091213191456 |archiv-bot=}} portal-tideelbe.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerald D. Feldman, Manfred Rasch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;August Thyssen und Hugo Stinnes. Ein Briefwechsel, 1898–1922.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49637-7. [http://books.google.de/books?id=Co0GnorOSqYC Google Books]&lt;br /&gt;
* Handelsregister Bochum HRB 144 (Ruhr-Stickstoff AG), HRB 279 (Kohlenwertstoff-AG)&lt;br /&gt;
* [https://www.yara.com/about/history/1978-1990/index.aspx History-Webseite] von Yara.com&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1987/40/demontage-einer-branche &amp;#039;&amp;#039;Demontage einer Branche&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 40/1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du Pont übernimmt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 1985, Seite 13&lt;br /&gt;
* Stilllegungsdaten und Jahreskapazitäten auf [http://www.duengung.net/downloads/Wichtige_Zahlen_2007_2008.pdf duengung.net] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Chemieunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bochum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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