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	<title>Ruhner Berge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:56:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruhner_Berge&amp;diff=132645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geawirrearoeahs: /* Lage und Natur */</title>
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		<updated>2025-01-19T14:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Natur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Höhenzug. Zur gleichnamigen Gemeinde siehe [[Ruhner Berge (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhner Berge (2010).jpg|mini|Ruhner Berge (2010)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhner Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine bis zu {{Höhe|176.8|DE-NHN|link=true}} hohe [[Endmoräne]] bei [[Ziegendorf]]. Sie liegen im südlichen [[Mecklenburg]] und reichen in die [[Prignitz]]. In den Ruhner Bergen liegt die nach den [[Helpter Berge]]n zweithöchste Erhebung in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt sind sie nach dem früheren Dorf [[Ruhn]], das heute eine [[Wüstung]] ist. Anfang der 1980er Jahre war die Grundstruktur des Dorfes (Fundamentreste und Gärten) noch erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Löcknitz (Elbe) Quelle in den Ruhner Bergen.jpg|mini|Diese Quelle speist den Marnitzer Bach, der in die Mooster mündet]]&lt;br /&gt;
Die Ruhner Berge befinden sich großenteils im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]]. Die östlichen Ausläufer reichen in den [[Landkreis Prignitz]] auf brandenburgischem Gebiet. Der Höhenzug liegt rund 15&amp;amp;nbsp;Kilometer südsüdöstlich der Stadt [[Parchim]] bzw. erstreckt sich sichelförmig in etwa zwei Kilometer Entfernung um den Hauptort der Gemeinde [[Marnitz]] herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westhang der Ruhner Berge, der etwa zwölf Kilometer lang und nur wenige Kilometer breit ist, entspringt die [[Löcknitz (Elbe)|Löcknitz]]. Marnitz, als größtes Dorf der kaum besiedelten Hügelkette, liegt am Nordosthang der Ruhner Berge. Im Norden durchschneidet die [[Bundesautobahn 24]] die Hügellandschaft. Im Osten liegt [[Suckow (Ruhner Berge)|Suckow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hügelkette der 1994 zum [[Landschaftsschutzgebiet]] erklärten Ruhner Berge ist ein Stauchmoränengebiet der vorletzten Vereisung, der Saale-Eiszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow 2000 |Titel=Geologische Karte von Mecklenburg-Vorpommern  1:500.000 |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren im Wald [[Aschenbrenner]] aktiv, die [[Pottasche]] für die Glasherstellung erzeugten. Sie erlebten ihre Hochphase in der Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, als Glasbrennereien in Kummin, [[Tessenow]], Griebow, Ruhn, Leppin, Poltnitz und anderen Gemeinden entstanden. Der hohe Bedarf an Holz führte zu einer Verwüstung der umliegenden Wälder und schließlich zur Aufgabe der Glasbrennereien in der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. 1723 schlossen die letzten Glashütten in Ruhn und Griebow.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Gewerbliche Nutzungsformen in den Ruhner Bergen&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt an der Quelle der Löcknitz, März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verschwand weiterhin die Arbeit des Aschenbrenners durch den Einsatz von industriell gewonnenem [[Kaliumkarbonat]]. In der Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] sammelten die Anwohner nicht nur Dürrholz, sondern schlugen zum Teil erhebliche Mengen Holz aus dem Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Gewinnung von Brennholz in den Ruhner Bergen&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt an der Quelle der Löcknitz, März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte zu einer Verdrängung der [[Buchen]] zu Gunsten anspruchsloserer Baumarten wie die Fichte oder Kiefern. Das Revier in Marnitz führte daher bereits in den 1930er Jahren im Zuge einer [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme]] auf 46,6 [[Hektar]] eine Aufforstung mit Buchen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Der Wald&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt an der Quelle der Löcknitz, März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird diese hauptsächlich von [[Mischwald]] bedeckt. Mit Hilfe forstwirtschaftlicher Maßnahmen soll eine weitere Durchforstung erfolgen, die auch das Einbringen von standortgerechten Laubbaumarten umfasst. Ein Lehrpfad veranschaulicht die Besonderheiten der Natur. Das Waldgebiet der Ruhner Berge heißt &amp;#039;&amp;#039;Marnitzer Buchen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruhner Berg ==&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung des Höhenzugs Ruhner Berge, ist mit {{Höhe|176.8|DE-NHN}} der Ruhner Berg, der mit dieser Höhe die zweithöchste Erhebung in Mecklenburg-Vorpommern ist und recht deutlich aus [[Stauchmoräne|seiner]] Umgebung herausragt. Mehrere Wanderwege aus Mentin oder Drefahl führen zu seiner Bergkuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Ruhner Berg findet jedes Jahr zum dritten Advent ein traditionelles Turmblasen vom 2001 errichteten neuen Aussichtsturm statt. 2014 war dies beispielsweise das Landesposaunenwerk aus [[Barkow (Barkhagen)|Barkow]] mit Unterstützung von Jagdhornbläsern aus Blüthen und [[Gülitz-Reetz|Reetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svz.de/lokales/parchimer-zeitung/sagenhaftes-am-ruhner-berg-id8467046.html &amp;#039;&amp;#039;Sagenhafes am Ruhner Berg&amp;#039;&amp;#039;], aus der Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Parchimer Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Dezember 2015, abgerufen am 28. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FF-Stein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhner Berg FF-Stein.jpg|mini|Herzogliches Wappen und Rote Armee – „FF-Stein“]]&lt;br /&gt;
Neben dem offiziellen Vermessungsstein an der höchsten Stelle befindet sich der von Geodäten &amp;#039;&amp;#039;FF-Stein&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Trigonometrischer Punkt|Trigonometrische Punkt]] des Hauptdreiecksnetzes der ersten [[Triangulation (Geodäsie)|Triangulation]] in Mecklenburg durch [[Friedrich Paschen (Geodät)|Friedrich Paschen]]. Die Bezeichnung des Steins ist angelehnt an [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]], der die &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Mecklenburgische Landvermessung&amp;#039;&amp;#039; (1853–1860) in Auftrag gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Stein sind nachträglich [[Kyrillisches Alphabet|kyrillische]] Buchstaben, wie etwa auf der Westseite ein „ГИК“ und die Jahreszahl „1945г“, eingeschlagen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kriegsende in Südmecklenburg (1945)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsturm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm Ruhner Berg.jpg|100px|mini|Aussichtsturm (Ruhner Berg)]]&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1907 schlug der Krieger- und Militärverein Marnitz vor, einen &amp;#039;&amp;#039;Moltke-Turm&amp;#039;&amp;#039; zu errichten. Aber erst 1913 erfolgte die Auslobung eines Wettbewerbs „unter den in Mecklenburg geborenen oder dort ansässigen Künstlern“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 47. Jahrgang 1913, Nr. 49 (vom 18. Juni 1913), S. 448. (Notiz zur Auslobung)&amp;lt;/ref&amp;gt; die der in Malchow geborene Architekt [[Friedrich Wilhelm Virck]] für sich entscheiden konnte. Wegen fehlender Mittel und des Beginns des Ersten Weltkriegs wurde das Projekt 1916 endgültig eingestellt und die gesammelten Spenden einer Wohltätigkeitsstiftung für Kriegshinterbliebene überwiesen. Fast 20 Jahre später konnte ein ähnliches Projekt in Angriff genommen werden. 1933 wurde auf dem Ruhner Berg ein Aussichtsturm errichtet. Er erhielt damals den Namen des Gauleiters für Mecklenburg-Lübeck, [[Friedrich Hildebrandt (Politiker)|Friedrich Hildebrandt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-eldenburg-luebz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=89051 Landschaftsschutzgebiet Ruhner Berge] auf den Seiten des Amtes Eldenburg-Lübz, abgerufen am 10. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Turm stand bis 1946. Bereits 1952 wurde die Errichtung eines hölzernen [[Feuerwachturm]]es geplant, aber erst 1960–1961 nach einer neuen Planung gebaut, er stand bis 1975. In den Jahren 2000 und 2001 wurde ein 32&amp;amp;nbsp;Meter hoher gemauerter Turm errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik der Gemeinde Marnitz&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Aussichtsplattform hat man Ausblick über die Waldlandschaft der Ruhner Berge, zur [[Mecklenburgische Seenplatte|Mecklenburgischen Seenplatte]], in die Tiefebene ([[Prignitz]]) und bis hinüber zur [[Elbe]]. Der Turm wurde durch EU-Fördermittel, Spenden von in der Region ansässigen Unternehmen und Privatpersonen sowie durch die umliegenden Gemeinden, deren Wappen auf Blechschildern innerhalb des Turms dargestellt sind, finanziert. Neben der touristischen Nutzung dient das Bauwerk als Mobilfunkmast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernmeldeturm ===&lt;br /&gt;
Am Südwesthang des Ruhner Bergs befindet sich seit 1992 ein 91&amp;amp;nbsp;m hoher [[Fernmeldeturm]] der [[Deutsche Funkturm]] GmbH in Stahlbetonbauweise ({{Coordinate|text=/|NS=53/17/39/N|EW=11/54/4/E|type=landmark|region=DE-MV|name=Fernmeldeturm Ruhner Berge}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhebungen ==&lt;br /&gt;
Zu den Ruhner Bergen gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ruhner Berg (176,8&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Dachsberg (169,1&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Reiherberg (161,4&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Priemerberg (152,6&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Buchberg (150,1&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Scharfenberg (135,7&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Krügerberg (128,3&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Taubenberg (126,7&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Schwarzer Berg (125,2&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Horststückenberg (124,5&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Ruhner Berg Panorama.jpg|2500|Panoramablick vom Aussichtsturm des Ruhner Bergs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Erhebungen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Elisabeth von Falkenhausen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Prignitz entdecken – Natur und Kultur einer Region&lt;br /&gt;
   |Auflage=5., aktualisierte und erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hendrik Bäßler Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-930388-70-7&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Ein Blick von den Ruhner Bergen zurück in die Prignitz&lt;br /&gt;
   |Seiten=202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BFN-SB|77100|Ruhner Berge|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4627045-0|VIAF=244292162}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/17/49/N |EW=11/54/17/E |type=mountain |elevation=177 |region=DE-MV/DE-BB}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bergkategorie in der Weiterleitung Ruhner Berg enthalten, hier kein Einzelberg beschrieben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandenburgische Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Prignitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Nordbrandenburgischen Platten- und Hügelland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geawirrearoeahs</name></author>
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