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	<title>Ruhleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-28T13:35:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin - Olympiagelände und Murellenberge.png|mini|hochkant=1.5|Die Siedlung Ruhleben ([[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburger]] Teil) im Bereich der [[Murellenberg]]e und des [[Olympiagelände Berlin|Olympiageländes]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein Gebiet in [[Berlin]], das teilweise zum [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf]] und teilweise zum [[Bezirk Spandau]] gehört. Gleichzeitig ist Ruhleben auch der Name einer [[Ortslage]] im Ortsteil [[Berlin-Westend|Westend]] von Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Ortslage umfasst nur den südöstlichen Teil des Gebiets mit der Siedlung Ruhleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ruhleben befindet sich historisch zwischen den Städten [[Berlin-Spandau|Spandau]] und [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Hier befinden sich noch Ausläufer der in der letzten [[Weichsel-Kaltzeit|Eiszeit]] entstandenen [[Endmoräne]] des [[Berliner Urstromtal]]s. Heutzutage zeugen davon noch die [[Murellenberge]] mit der [[Murellenschlucht]] und dem [[Murellenteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburger]] Teil von Ruhleben (der seit September 2004 zum Ortsteil [[Berlin-Westend|Westend]] gehört) befindet sich das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fließwiese Ruhleben]]&amp;#039;&amp;#039;. Nördlich wird Ruhleben durch die [[Spree]] begrenzt, südlich durch das zum [[Olympiagelände Berlin|Olympiagelände]] gehörende [[Deutsches Sportforum|Sportforum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ruhleben wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Neues Vorwerk bei Spandau&amp;#039;&amp;#039; 1638 dem [[Förster|Heidereiter]] von [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] übergeben und nach dessen Tod 1639 an die Försterfamilie von Grabow, später an die Adelsfamilie [[von Saldern]] übertragen. Als &amp;#039;&amp;#039;Saldernsches [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]]&amp;#039;&amp;#039; wurde es 1695 gemeinsam mit [[Lietzow (Charlottenburg)|Lietzow]] (der Vorläufersiedlung von [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) der Kurfürstin [[Sophie Charlotte von Hannover|Sophie Charlotte]] im Austausch für ihre Güter in [[Caputh]] und [[Langerwisch]] von ihrem Mann [[Friedrich I. (Preußen)|Kurfürst Friedrich&amp;amp;nbsp;III. von Brandenburg]] vermacht. Nachdem bei Lietzow ihr [[Sommerschloss]] Lützenburg (heute: [[Schloss Charlottenburg]]) 1699 fertiggestellt war, übertrug sie das Vorwerk 1700 an ihren Oberhofmeister Friedrich Bogislav von Dobrczenski bei seinem Ausscheiden aus ihren Diensten. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Ruhleben&amp;#039;&amp;#039; wird erstmals 1704 erwähnt. Nach dem Tode Sophie Charlottes 1705 erwarb Friedrich, inzwischen König in [[Königreich Preußen|Preußen]] geworden, das Vorwerk 1707 zurück und unterstellte es dem Amt Spandau. Bereits ein Jahr später begannen die Bauarbeiten zu einem an der Spree gelegenen [[Lustschloss]], das 1710 fertiggestellt wurde; es wurde 1800 wieder abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Ruhleben&amp;#039;&amp;#039;, heißt die einzelne landwirthschaftliche Besitzung an der Chaussee von Berlin nach Spandau, links zwischen dem zweiten Chausseehaus, dem Holze und den ersten Häusern dieser Stadt gelegen. Merkwürdig ist das Vorderhaus bei der Belagerung von Spandau, im Jahre 1813 dadurch geworden, daß die Kugeln, welche die Franzosen aus der Festung für die ungefähr 200&amp;amp;nbsp;Meter von Ruhleben aufgeworfen gewesene Preußische Batterie bestimmt hatten, größthenteils auf dieses Haus fielen und das Dach zunächst von Grund aus zertrümmerten.|J. G. Helling: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlich-statistisch-topographisches Taschenbuch von Berlin …&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=mtkAAAAAcAAJ |Seite=341 |Hervorhebung= |Linktext=Online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutsbezirk Ruhleben 1911.jpg|mini|Der Gutsbezirk Ruhleben in den Grenzen von 1909]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Ruhleben zwischen 1810 und 1841 dem preußischen Minister [[Karl Friedrich von Beyme]] gehört hatte, wurden dort nach dem Rückerwerb durch den Staat Anfang der 1840er Jahre erste militärische Einrichtungen der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] an den Murellenbergen errichtet. Die Infanterie-Schießschule mit Kaserne an der Charlottenburger Chaussee (ab 1939: &amp;#039;&amp;#039;Alexander-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;) nahm 1855 den Betrieb auf. Außerdem befand sich die Kriegstelegraphenschule der Armee auf dem Areal. Der [[Auswandererbahnhof Ruhleben]] wurde 1891 auf dem westlich anschließenden Bahngelände in [[Stresow (Berlin)|Stresow]] eröffnet und diente bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Durchgangs- und Kontrollstation vor allem für Osteuropäer zur Ausreise in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bildete Ruhleben einen [[Gutsbezirk]] im [[Kreis Teltow]]. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919 wurde der Gutsbezirk Ruhleben aufgelöst und in den angrenzenden [[Heerstraße (Berlin)#Gutsbezirk Heerstraße (1914–1920)|Gutsbezirk Heerstraße]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FmENAAAAIAAJ&amp;amp;vq=Heerstra%C3%9Fe&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA3-PA435#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Potsdam 1919, S. 435]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 nach [[Groß-Berlin]] eingemeindet und zwischen den Bezirken Spandau und Charlottenburg aufgeteilt, wobei der größte Teil des alten Gutsbezirks Ruhleben zum Bezirk Spandau kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] fanden die Schießwettbewerbe des [[Moderner Fünfkampf|Modernen Fünfkampfs]] auf den Schießplätzen in Ruhleben statt und bei der Bewerbung Berlins für die [[Olympische Sommerspiele 2000|Olympischen Spiele 2000]] war das [[Olympisches Dorf|Olympische Dorf]] auf dem ehemaligen Schießplatzgelände in Ruhleben geplant. 1952 wurde im Charlottenburger Teil Ruhlebens ein großer Friedhof angelegt, der 1962/1963 ein [[Krematorium]] nach Entwürfen der Architekten [[Jan Rave|Jan]] und [[Rolf Rave]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen des Gutsbezirks Ruhleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=LiKSOOM2kjUC&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;dq=Boxhagen&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA106#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Ortschafts-Statistik des Regierungsbezirks Potsdam, Richard Boeckh, Berlin 1861, S. 106]&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&amp;lt;ref&amp;gt;[http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV014917046/ft/bsb11157795?page=56 Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung (1873), S. 46]&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=io6_5_t5pncC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA56#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1888, S. 56]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 243&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opus4.kobv.de/opus4-btu/frontdoor/index/index/year/2016/docId/3781 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1898, S. 58]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 454&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dcms.lds.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=IE8323367 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1908, S. 190]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 482&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900//gem1900.htm?brandenburg/teltow.htm |titel=Landkreis Teltow |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230605051507if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/teltow.htm |archiv-datum=2023-06-05 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=bGJOAQAAMAAJ&amp;amp;lpg=PA3386&amp;amp;dq=%22Gutsbezirk%20Ruhleben%22%20%22313%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA3386#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Volkszählung 1919]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 313&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trabrennbahn Ruhleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09961, Eines der ersten Automobile aus dem Jahre 1900.jpg|mini|Historischer [[Nationale Automobil-Gesellschaft|NAG]]-Wagen auf der Trabrennbahn Ruhleben, 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1998-019-03, Berlin, Trabrennbahn Ruhleben.jpg|mini|Der umgestaltete Eingang zur Trabrennbahn, 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trabrennbahn]] der &amp;#039;&amp;#039;Trabrenn-Gesellschaft Westend&amp;#039;&amp;#039; musste der Bebauung von Neu-Westend weichen und wurde 1908 von [[Berlin-Westend|Westend]] auf die Spandauer Seite von Ruhleben nördlich der [[Trasse (Verkehrsweg)|Bahntrasse]] verlegt. Im Ersten Weltkrieg diente die Trabrennbahn als [[Internierungslager Ruhleben|Internierungslager]] hauptsächlich für [[Vereinigtes Königreich|britische]] Zivilisten, die in Deutschland vom Kriegsausbruch überrascht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jstor.org/stable/10.3138/j.ctv12pnrnk &amp;#039;&amp;#039;Ruhleben – A Prison Camp Society&amp;#039;&amp;#039;] JSTOR&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden auf der Trabrennbahn Panzer erprobt. Ab 1950 fanden wieder Rennen statt. Nach dem Konkurs der Rennbahn 1955 entstand auf dem Gelände ein Industriegebiet mit einem [[Klärwerk]] und einer [[Müllverbrennungsanlage]], die zu den größten in Europa zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Ruhleben ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände eines ehemaligen Schießplatzes entstand in den 1920er Jahren die &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Ruhleben&amp;#039;&amp;#039; mit hauptsächlich ein- und zweigeschossigen Gebäuden. Im Jahr 1922 erwarb die Charlottenburger Baugenossenschaft 350.000&amp;amp;nbsp;Quadratmeter Baugrund in Ruhleben vom [[Fiskus]] für eine Million [[Reichsmark]]. Aus finanziellen Gründen, vermutlich durch die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] bedingt, konnte die Genossenschaft die Grundstücke nicht selbst bebauen, sondern musste kurz darauf die parzellierten Grundstücke an die Siedler weiterverkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Charlottenburger Baugenossenschaft 1907–1957.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1957, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wälle des Schießplatzes mussten von den Siedlern selbst eingeebnet werden. Einer der ersten Bewohner berichtete über die Bauphase: „Ich habe allein etwa 370&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Erde bewegt. Wir hausten anfangs in Erdlöchern, später bauten wir uns Lauben, und im Jahre 1929 konnte ich mein Haus beziehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Starke: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Farmern in Ruhleben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich aus den frühen 1950er Jahren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biogasanlage Berlin ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Biogasanlage Berlin}}&lt;br /&gt;
Die [[Berliner Stadtreinigung]] betreibt seit 2013 direkt neben dem [[Klärwerk Ruhleben]] eine [[Biogasanlage Berlin|Biogasanlage]]. In der Anlage werden jährlich rund 60.000&amp;amp;nbsp;Tonnen Bioabfall aus Berliner Privathaushalten [[Gärung|vergoren]]. So entstehen rund 7,14&amp;amp;nbsp;Millionen Kubikmeter Roh-Biogas, das zu synthetischem [[Erdgas]] [[Biogasaufbereitung|aufbereitet]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung des [[Deutsches Stadion (Berlin)|Deutschen Stadions]] im Jahr 1913 wurde die [[U-Bahn Berlin|U-Bahn]] vom damaligen [[U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz|Bahnhof Reichskanzlerplatz]] zum [[U-Bahnhof Olympia-Stadion|Bahnhof Stadion]] verlängert und zunächst nur bei Veranstaltungen betrieben. Dazu errichtete die [[Hochbahngesellschaft]] 1912 am Wiesendamm das [[Kraftwerk Unterspree]] zur Versorgung der U-Bahn mit [[Gleichstrom]]. 1929 erhielt die Siedlung eine Nahverkehrsanbindung durch die U-Bahn – bis heute endet die Strecke der [[U-Bahn-Linie U2 (Berlin)|Linie U2]] am [[U-Bahnhof Ruhleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Berlin-Ruhleben liegt an der [[Bahnstrecke Berlin-Lehrte|Lehrter]] bzw. [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Hamburger Bahn]]. Er wird als [[Güterbahnhof]] und für betriebliche Zwecke genutzt. Hier mündet der [[Hamburger Stadtbahnanschluss]], der für Reisezüge von der [[Berliner Stadtbahn]] nach Spandau genutzt wird. Über einen Teil dieses Bahnhofs, den [[Auswandererbahnhof Ruhleben]], machten sich zwischen 1891 und 1914 Tausende von Auswanderern auf den Weg in die Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Einwohner ==&lt;br /&gt;
* [[Wendell Alexis]] ([[Vereinigte Staaten|US]]-Profi-Basketballspieler)&lt;br /&gt;
* [[Ott Christoph Hilgenberg]] (Geophysiker)&lt;br /&gt;
* [[Viktor de Kowa]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* [[Frank Lüdecke]] (Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Kolumnist)&lt;br /&gt;
* [[Klausjürgen Wussow]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Westend.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-458-6.&lt;br /&gt;
* John Davidson Ketchum: &amp;#039;&amp;#039;Ruhleben. A Prison Camp Society.&amp;#039;&amp;#039; Toronto 1965.&lt;br /&gt;
* Matthew Stibbe: &amp;#039;&amp;#039;British Civilian Internees in Germany: The Ruhleben Camp, 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; Manchester University Press, 2008, ISBN 978-0-7190-7084-6.&lt;br /&gt;
* Martin Hille: &amp;#039;&amp;#039;Das Engländerlager Ruhleben 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl-Heinz Bannasch, Joachim Pohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spandauer Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Berlin 2012, ISBN 978-3-938648-00-1, S. 229–246.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Berlin-Ruhleben}}&lt;br /&gt;
* [http://www.murellenschlucht.de/ Landschaft und Geschichte der Murellenschlucht] (benötigt [[Adobe Flash|Flash]]-Plugin)&lt;br /&gt;
* [https://landesarchiv.hessen.de/videos/1916-internierte-musik Archivalien zum Engländerlager Ruhleben im Hessischen Hauptstaatsarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.5262 |EW=13.2327 |type=city |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutsbezirk (Preußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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