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	<title>Ruhestetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruhestetten&amp;diff=915480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Wappen */</title>
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		<updated>2025-12-06T09:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wappen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Ruhestetten&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Wald (Hohenzollern)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Wald&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Ruhestetten.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Ruhestetten&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47/54/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 09/10/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 652&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.4329&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 158&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2023-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 88639&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07578&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhestetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Teilort]] der Gemeinde [[Wald (Hohenzollern)|Wald]] im [[Landkreis Sigmaringen]] in [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Ruhestetten liegt rund fünf Kilometer südlich von Wald und etwa sechs Kilometer westlich von [[Pfullendorf]], unmittelbar vor dem Höhenzug der [[Endmoräne]] der [[Würmeiszeit]]. Südöstlich des Dorfes erstreckt sich ein Moorgebiet, in dem bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Torfabbau betrieben wurde. Heute ist es als Naturschutzgebiet [[Ruhestetter Ried]] ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet [[Egelseewiesen]] befindet sich nördlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gebiets ===&lt;br /&gt;
Die Gesamtfläche der Gemarkung Ruhestetten beträgt 643,29&amp;amp;nbsp;Hektar (Stand: 31. Dezember 2014).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommunaldaten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wald.net/unsere-gemeinde/die-ortsteile/ruhestetten-mainmenu-69 Ruhestetten]&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetseite der Gemeinde Wald&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Egelseewiesen 03.JPG|mini|Naturschutzgebiet Egelseewiesen]]&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Ruhestetten befinden sich die beiden [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]]  [[Egelseewiesen]] und [[Ruhestetter Ried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Gegend um Ruhestetten fand, begünstigt durch die geologischen und klimatischen Voraussetzungen, bereits eine frühe Besiedlung im Nachglazial statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin Ernst Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Vor- und Frühgeschichte im Landkreis Sigmaringen&amp;#039;&amp;#039;. hrsg. vom Landkreis Sigmaringen, Stabsbereich Kultur und Archiv, und Kulturforum Landkreis Sigmaringen e.&amp;amp;nbsp;V. 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fanden sich westlich von Ruhestetten in dem zum Quellgebiet der [[Ablach (Donau)|Ablach]] gehörenden Torfried Egelsee (Egelseemoor) Reste von [[Pfahlbauten]] aus dem [[Neolithikum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oscar Paret]]: &amp;#039;&amp;#039;Das steinzeitliche Moordorf Egelsee bei Ruhestetten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zollerische Heimat. 5. Jahrgang, Nr. 11/1936&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;65f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa einen Kilometer nördlich von Ruhestetten findet sich im Wald ein [[Grabhügel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hermman von Hövel: &amp;#039;&amp;#039;Grabhügelfunde bei Rothenlachen, Ruhestetten, Kappel und [[Laiz]]&amp;#039;&amp;#039;. WBS. Heft 24. 1832. S. 234&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nur wenige Jahrhunderte jünger sind [[La-Tène-Zeit|spätlatènezeitliche]] Streufunde (mögliche Siedlung) bei Aach-Linz im Gewann „Thiergarten“ und die südlich davon liegende [[Viereckschanze]] an der Straße von [[Aach-Linz]] nach [[Herdwangen]]. Römische Mauerreste einer [[Villa Rustica]] im Gewann „Maueräcker“ weisen auf eine spätere römische Besiedlung hin. Die Villa Rustica wurde vermutlich bei der Alamanischen Landnahme durch die [[Lentienser]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals genannt wurde Ruhestetten 1277 bei einer Güterschenkung an das [[Kloster Wald]] durch die Herren von Laubeck. Der Ort lag ursprünglich im [[Linzgau]], noch in späterer Zeit beanspruchte die [[Grafschaft Heiligenberg]] das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] und den Forstbann. 1460 herrschte Hans [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|von Werdenberg]] über das Dorf, 1458 besitzt das Kloster Wald im Dorf sieben Höfe und 1474 die [[Niedergerichtsbarkeit]] und die Dorfherrschaft. Bis 1600 setzt es die Lokalleibherrschaft durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1618–1648) wurde auch der klösterliche Weiler Ruhestetten niedergebrannt und lag jahrelang wüst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Maren Kuhn-Rehfus]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://personendatenbank.germania-sacra.de/files/books/NF%2030%20Kuhn-Rehfus%20Wald.pdf Das Zisterzienserinnenkloster Wald]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 30, &amp;#039;&amp;#039;Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Konstanz, Band 3&amp;#039;&amp;#039;). Walter de Gruyter, Berlin &amp;amp; New York 1992. ISBN 3-11-013449-7. S.&amp;amp;nbsp;352.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 fiel das Dorf wie das gesamte Walder Territorium durch die [[Säkularisation]] des Klosters aufgrund des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es an das Fürstentum [[Hohenzollern-Sigmaringen]] und 1850 mit diesem als [[Hohenzollernsche Lande]] an [[Preußen]]. Ab 1806 gehörte Ruhestetten also zum fürstlichen und 1850 bis 1862 zum [[Preußen|preußischen]] [[Oberamt (Hohenzollern)|Oberamt]] [[Oberamt Wald|Wald]], seitdem zum [[Oberamt Sigmaringen|Oberamt]] bzw. seit 1925 [[Landkreis Sigmaringen#Der „alte“ Landkreis Sigmaringen|Kreis Sigmaringen]]. Besitz und Rechte im Ort hatten im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Herren von Hohenfels und [[Landgrafschaft Nellenburg|Grafen von Nellenburg]], im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Herren von Hewen, von Hornstein und von [[Burg Ramsberg (Großschönach)|Ramsberg]]. 1873 bekam Ruhestetten Anschluss an die [[Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute]], die in den 1980er Jahren wieder abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruhestettener Ortschronik berichtet aus dem Jahr 1872: Das Dorf besteht aus 36 größeren Gebäuden mit einem öffentlichen Gebäude, 23 private Häuser, elf Scheunen und einer Gaststätte. Dort lebten 207 Erwachsene und 207 Kinder. Am Ort gab es 30 Pferde, 53 Ochsen, 102 Kühe, 37 Kälber, neun Schweine und 65 Bienenstöcke. Im Dorf arbeiteten 24 Bauern, ein Schmied, drei Schuster, ein Weber, ein Maurer, ein Schneider, ein Zimmermann und ein Wagner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erreichten am 22.&amp;amp;nbsp;April 1945 französische Truppen und ein Panzer das Dorf, nachdem sie zuvor mit dem Volkssturm zusammentrafen. Sie vermuteten im Wald Einheiten der [[Waffen-SS]]. Zwei [[Wehrmacht]]soffiziere, die auf einem Motorrad aus [[Deutwang]] kamen, wurden bei ihrer Flucht erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandra Häusler (sah): &amp;#039;&amp;#039;Minuten, die alles entscheiden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Steinkreuz erinnert mit der Inschrift an dieses Geschehen: &amp;#039;&amp;#039;„Die Offiziere Ferdinand Pledl, geboren am 12. Juli 1913, und Rudolf Friebus, geboren am 18. Mai 1920 – fielen am 22.04.1945 – sie wurden hier zur Ruhe gebettet.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; siehe hierzu: Christian H. Freitag: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Funkmessstelle Lori‘ – Eine Kriegsgeschichte aus dem nordöstlichen Hegau&amp;#039;&amp;#039;, in: HEGAU. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte, 2018, S. 171–180&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Ruhestetten nach Wald eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=550}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stand&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dez. 2010 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 174&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach Werner Müller, Bürgermeister der Gemeinde Wald, vom 11. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dez. 2014 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 177&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommunaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In gespaltenem [[Wappenschild|Schild]] vorne in Schwarz ein doppelreihig rot-silbern [[Geschacht (Heraldik)|geschachter]] [[Balken (Heraldik)|Schrägbalken]], hinten in [[Silber (Heraldik)|Silber]] ein grünes Blatt mit zwei sparrenförmig gestellten Stielen, zwischen denen das Feld rot ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zisterzienser]]balken erinnert an die jahrhundertelange Herrschaft des Klosters Wald. Die hintere Schildhälfte enthält das Wappen der Herren von Laubeck, bei deren Güterverkauf an das Kloster Wald im Jahre 1277 der Ort zum ersten Mal genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Seit 1998 betreiben zwei Künstler das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Neue Kunst am Ried&amp;#039;&amp;#039; mit Ausstellungen in einem umgebauten Bauernhaus, [[Baubotanik]] und Skulpturen, die auf dem acht Hektar großen Gelände in die Landschaft des Ruhestetter Rieds eingebettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ruhestetten lag am westlichen Teil der stillgelegten [[Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute]], die von den [[Badische Staatseisenbahnen|Badischen Staatseisenbahnen]] am 11.&amp;amp;nbsp;August 1873 eröffnet wurde. 1957 wurde hier ein [[Haltepunkt]] eingerichtet. Die [[Deutsche Bundesbahn]] stellte am 26.&amp;amp;nbsp;September 1971 den Personenverkehr auf der Gesamtstrecke ein, so dass die Strecke zu einer reinen Güterverkehrsstrecke wurde, dieser wurde am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1983 auf dem westlichen Abschnitt zwischen Schwackenreute und Pfullendorf eingestellt und dieser Abschnitt abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeinde Wald&lt;br /&gt;
   |Titel=800 Jahre Wald&lt;br /&gt;
   |Ort=Meßkirch&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-023978-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Walther Genzmer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns&lt;br /&gt;
   |Band=Band 2: Kreis Sigmaringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=W. Speemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wald (Hohenzollern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wald (Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1277]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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