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	<title>Ruedertal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:49:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ruedertal&amp;diff=347648&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-35242-5: etymologische Ergänzung des alemannischen &quot;Ruod&quot; für Rodungen zur Urbarmachung von Gebieten.</title>
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		<updated>2026-01-17T11:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;etymologische Ergänzung des alemannischen &amp;quot;Ruod&amp;quot; für Rodungen zur Urbarmachung von Gebieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlossrued vidita de Bänkelpasejo 124.jpg|mini|250px|Blick auf das Ruedertal vom Bänkelpass aus]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruedertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein neun Kilometer langes Tal im Südwesten des Kantons [[Kanton Aargau|Aargau]] in der [[Schweiz]]. Das &amp;#039;&amp;#039;ue&amp;#039;&amp;#039; steht nicht für ein &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;, sondern repräsentiert den alemannischen Diphthong {{IPA|/uə̯/}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Tal liegt zum grössten Teil auf dem Gebiet der Gemeinden [[Schlossrued]] und [[Schmiedrued]], verläuft von Südosten nach Nordwesten und wird von der [[Ruederche]] durchflossen. Dieser Bach mündet bei [[Schöftland]] in die [[Suhre]], einen Nebenfluss der [[Aare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Talgrund ist selten mehr als 50 Meter breit und wird auf beiden Seiten von durchschnittlich 650–800 Meter hohen Hügelzügen begrenzt, wobei die östliche Seite stark zergliedert ist und zahlreiche kurze Seitentäler mit dazwischenliegenden Ausläufern aufweist. Die Westseite ist zwar steiler, besitzt aber zahlreiche kleine Plateaus. Das Tal zählt rund 2100 Einwohner, die sich auf mehrere Dörfer und Weiler verteilen. Die grössten Siedlungen sind (von der Quelle der Ruederche aus gesehen) &amp;#039;&amp;#039;Schiltwald&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Walde&amp;#039;&amp;#039;, Schmiedrued, &amp;#039;&amp;#039;Kirchrued&amp;#039;&amp;#039; und Schlossrued.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner [[Gelände|Topographie]] und der hohen Bedeutung der Landwirtschaft wird das Ruedertal oft auch als „[[Emmental]] des Aargaus“ bezeichnet, mit dem es früher auch in sozialer Hinsicht Ähnlichkeiten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name des Tales geht einerseits auf die [[Rodung]]en (Ruod) durch die [[Alamannen]] während des 5. und 6. Jahrhunderts zurück, andererseits auf die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Rued&amp;#039;&amp;#039;, die während des Mittelalters das [[Schloss Rued]] bewohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts war das Ruedertal ab 1845 von mehreren Missernten betroffen. Die Bevölkerung litt Hunger, wobei um 1854 mehrere Menschen starben. So mussten Kinder tagelang betteln gehen und sich von in Wasser gekochten [[Pilze|Holzschwämmen]] ernähren und Väter waren so geschwächt, dass sie keiner Arbeit nachgehen konnten. Es gab Hauseinbrüche zur Beschaffung von Lebensmitteln. Die strukturellen Gründe, die dazu führten, dass die Missernten zu dieser extremen Verschärfung der Armut führten, waren fehlende Arbeitsstellen,  die schlechte Bezahlung von [[Heimarbeit]] im [[Weben|Textil-]] und [[Strohflechterei|Strohgewerbe]], eine nicht zeitgemässe Landwirtschaft und die mangelhafte Besorgung der Gemeindegeschäfte durch die Behörden, deren Nothilfe völlig unzureichend war. In der Folge kam es zu Auswanderungswellen nach Süddeutschland und Nordamerika. Die beiden betroffenen Gemeinden standen darauf eine Zeit lang unter kantonaler [[Zwangsverwaltung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Judith Schubiger |Titel=Hungerland (Buchbesprechung) |Hrsg=Peter Egli |Sammelwerk=Heimatschutz – Patrimoine |Band= |Nummer=3/114 |Auflage= |Verlag=Schweizerischer Heimatschutz |Ort=Zürich |Datum=2019 |ISSN=0017-9817 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Bekanntheit erlangte das Ruedertal als Schauplatz von [[Hermann Burger]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Schilten&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ursula Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Hungerland – Armut und wirtschaftliche Not im Ruedertal um 1850&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Aargauer Geschichte, Band 19. Hier und Jetzt Verlag, Baden 2019. ISBN 978-3-03919-465-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ruedertal.ch/ www.ruedertal.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.2858|EW=8.0981|type=landscape|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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