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	<title>Rudolph Walther - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolph_Walther&amp;diff=996760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jack User am 8. Januar 2021 um 13:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Kommunalpolitiker Rudolph Walther. Für andere Personen siehe [[Rudolf Walther]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolph Walther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1891]] in [[Mainz]]; † [[31. Oktober]] [[1973]] ebenda) war ein deutscher Politiker und vom 25. März 1945 bis zum 16. August 1945 Oberbürgermeister von Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walther war der Sohn des Direktors der [[Sparkasse Mainz|Stadtsparkasse Mainz]] Wilhelm Walther. Nach Besuch des Mainzer Gymnasiums studierte er in München, Leipzig, Freiburg im Breisgau, Berlin und Gießen Rechtswissenschaft und [[Nationalökonomie]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er bis zum Leutnant befördert und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] 1. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Studien zum hessischen Polizeistrafgesetz vom 30. Oktober 1855&amp;#039;&amp;#039; promovierte er im Sommer 1919 zum Doktor „beiderlei Rechte“, also des weltlichen und des kirchlichen Rechts. Das Assessorexamen legte er 1920 ab und trat anschließend in die Verwaltung des [[Volksstaat Hessen|Volksstaates Hessen]] ein. Ab 1924 war er im Kreisamt Mainz, ab 1931 in [[Offenbach am Main]] und von 1938 bis 1943 erneut im Kreisamt Mainz tätig. Von Juli 1943 an arbeitete er als Regierungsrat an den [[Kriegsschädenamt|Kriegsschädenämtern]] in [[Darmstadt]] und Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberbürgermeister in Mainz ==&lt;br /&gt;
Noch am Tag der Eroberung von Mainz am 22. März 1945 ernannten die Amerikaner den Weinhändler Hans-Georg Kuhn, zwei Tage später den Schlosser Heinrich Schunk aus der [[Mainzer Aktien Bierbrauerei]], schließlich am 25. den Regierungsrat und promovierten Juristen Rudolph Walther zum Oberbürgermeister. Trotz seiner Position an gehobener Stelle in der Verwaltung war Walther ein überzeugter Liberaler geblieben und nicht der NSDAP beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner fundierten Kenntnisse konnte er die Kontinuität zwischen der alten Verwaltung und der neuen Stadtverwaltung sicherstellen. Noch am Tag nach der Sprengung der drei Rheinbrücken verhinderte er die von Heinrich Ritter angestrebte Evakuierung von ganz Mainz. Er versuchte, vom provisorischen Stadthaus am Pulverturm aus die elementaren Lebensbedingungen für die Mainzer in der [[Luftangriffe auf Mainz|zu 80 % zerstörten Stadt]] zu schaffen (Trinkwasser, Elektrizität, Gas). Er setzte sich für die Umquartierung vieler Mainzer aufs Land und für eine [[Zuzugsperre]] ein, die im August 1945 auch in Kraft trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem am 9. Juli die Franzosen die Rolle der Besatzungsmacht übernahmen, ersetzte General Bouley am 17. August 1945 Rudolph Walther durch [[Emil Kraus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach einigen Monaten Arbeitslosigkeit fand er eine Anstellung im Oberregierungspräsidium in [[Neustadt an der Weinstraße]]. Im März 1947 wurde er in das rheinland-pfälzische Innenministerium berufen. Zuletzt war er von April 1952 bis zu seiner Pensionierung im April 1956 im Finanzministerium tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Sein Steckenpferd war das Sammeln von Münzen. Mehrere Jahre leitete er die Numismatische Gesellschaft zu Mainz/Wiesbaden. Bereits 1939 publizierte er eine Untersuchung über die Entwicklung der Münztechnik. Seine Sammlung Mainzer Münzen wurde 1971 in Frankfurt versteigert. Der Auktionskatalog von Busso Peus gilt noch heute als Nachschlagewerk für dieses Gebiet. Er war Mitglied in mehreren historischen Vereinen, z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Mainzer Altertumsverein]]. Seit 1957 war er Inhaber des Großen Verdienstkreuzes des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Dumont]] (Hrsg.), [[Ferdinand Scherf]], [[Friedrich Schütz (Historiker)|Friedrich Schütz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mainz – Die Geschichte der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2000-0.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Huber: &amp;#039;&amp;#039;Das Mainz-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Mainz 2002, ISBN 3-87439-600-2.&lt;br /&gt;
* Bruno Funk, [[Wilhelm Jung (Kunsthistoriker)|Wilhelm Jung]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mainzer Rathaus&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Stadtverwaltung Mainz, Mainzer Verlagsanstalt und Druckerei Will &amp;amp; Rothe, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140178546|VIAF=103724384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walther, Rudolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walther, Rudolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Mainz (1945–1945)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jack User</name></author>
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