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	<title>Rudolph Hertzog - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:27:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolph_Hertzog&amp;diff=1020467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: /* Leben */ BKL aufgelöst, Wikilinks</title>
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		<updated>2024-12-04T22:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL aufgelöst, Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolph Hertzog Agenda 1914 (S. 000, Rudolph Hertzog, geb. 15.6.1815).jpg|mini|hochkant|Rudolph Hertzog (1839)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolph Carl Hertzog sen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1815]] in [[Berlin]]; † [[2. Mai]] [[1894]] in [[Karlsbad]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] im Textil-[[Einzelhandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hertzog begründete das bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überregional bekannte [[Kaufhaus Rudolph Hertzog]] in Berlin (im historischen Ortsteil [[Alt-Kölln|Cölln]]). Das von ihm 1839 gegründete Manufakturwarengeschäft im Haus [[Breite Straße (Berlin-Mitte)|Breite Straße 13]] entwickelte sich durch [[Versandhandel]] zu einer der bekanntesten Adressen für Möbel, Teppiche, Modewaren und Stoffe. Hertzog war einer der ersten, der in Berlin Festpreise einführte und Reklame-Anzeigen drucken ließ, ebenso eine jährlich erscheinende Agenda von etwa 200 Seiten Umfang, die unter anderem [[Paul Lindenberg]] und [[Rudolf Pietsch]] betreuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch zu Lebzeiten Bismarcks bot 1884 Rudolph Hertzog Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] an, mit einer Million [[Mark (1871)|Mark]] in Vorleistung für ein Bismarck-Denkmal in Berlin zu gehen. Dieses Ansinnen wurde aber abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolph Hertzog begann 1839 als eines von ca. 150 schon bestehenden Manufakturwarengeschäften in Berlin. 1848 hatte sein Laden eine Größe von 155&amp;amp;nbsp;m², doch der steigende Absatz erlaubte regelmäßige Umbauten. 1867 wies es 2.290, 1878 3.710 und 1892 dann 5.405&amp;amp;nbsp;m² auf. 1904 errichtete das Unternehmen einen neuen imposanten Bau an der gegenüberliegenden [[Brüderstraße (Berlin-Cölln)|Brüderstraße]], so dass eine Gesamtfläche von 10.800&amp;amp;nbsp;m² und 1912 schließlich 15.875&amp;amp;nbsp;m² genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=uwespiekermann |url=https://uwe-spiekermann.com/2018/06/02/wider-die-warenhausfixiertheit-die-anfaenge-des-kaufhauses-rudolph-hertzog/ |titel=Wider die Warenhausfixiertheit. Die Anfänge des Kaufhauses Rudolph Hertzog |werk=Uwe Spiekermann |datum=2018-06-02 |sprache=de |abruf=2019-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 deckte der Kaufhauskomplex fast das gesamte Karree bis zur Brüderstraße zwischen [[Scharrenstraße]] und Neumannsgasse ab. Hier erinnerte eine von [[Adolf Brütt]] geschaffene Marmorbüste an den Unternehmensgründer. Vor dem Ersten Weltkrieg war Rudolph Hertzog das größte Kaufhaus Berlins, größer auch als die führenden Warenhäuser, namentlich [[Wertheim-Konzern|Wertheim]] und [[Hermann Tietz (Kaufmann)|Hermann Tietz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Filiale des Kaufhauses befand sich in [[Swakopmund]] in [[Deutsch-Südwestafrika]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=2179&amp;amp;language=german &amp;#039;&amp;#039;Warenhaus Hertzog Swakopmund&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Bildarchiv Preussischer Kulturbesitz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; die heute noch steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Brüderstraße Kaufhaus 1.jpg|mini|Einzig erhaltener Teil des ehemaligen Kaufhauses Hertzog an der Brüderstraße in Berlin-Mitte (2009)]]&lt;br /&gt;
Letztes Gebäude des Unternehmens in Berlin an der Ecke Brüderstraße / Scharrenstraße war ein noch bestehendes, in der Fassade nach Beseitigung der Kriegsschäden etwas vereinfachtes viergeschossiges Bauwerk mit verputzter Fassade in neobarocken Formen mit Eingangsfront, 1908/1909 von dem Architekten [[Gustav Hochgürtel]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09020050|ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die anderen Gebäude wurden im Zuge der Neubebauung und -gestaltung der Breite Straße abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Rudolph L. Hertzog und der Enkel Rudolph Hertzog führten das Unternehmen „Rudolph Hertzog“ fort.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rudolph Hertzog Agenda 1914&amp;#039;&amp;#039;. S. 66–68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Besitzer christlich waren, überstanden sie mit ihrem Unternehmen als einzige der Berliner „Konfektionsgründer“ die Zeit des [[Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Konfektion und Mode 1839–1939. Die Zerstörung einer Tradition&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stätten der Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;, Band 14). Edition Hentrich, Berlin 1986, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1949 wurden die Erben, die das jetzt im kommunistisch regierten Ostteil Berlins gelegene Geschäft bis dato geleitet hatten, jedoch [[Enteignung|enteignet]]. 1970 wurde das Gebäude umfassend instand gesetzt. Danach befand sich bis 1990, zum Ende der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], in dem Gebäude ein Hochzeitsausstatter und ein Jugendmode-Kaufhaus. In den Jahren 2015 bis 2018 wurde das Gebäude kernsaniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolph Hertzog ist auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden]]&amp;amp;nbsp;II beigesetzt. Das Grabmal der Familie Hertzog auf dem Friedhof steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;160&amp;quot; widths=&amp;quot;210&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Litho Berlin, Kaufhaus Rudolph Hertzog, Brüderstraße.jpg|Kaufhaus Rudolph Hertzog, Ansichtskarte, um 1900&lt;br /&gt;
   DorotheenfriedhofIberlin Rudolph Hertzog (2).jpg|Grabmal der Familie Hertzog&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marina Wesner, [[Claudia Melisch|Claudia M. Melisch]]: &amp;#039;&amp;#039;St.-Petri-Kirche. Ein Rundgang durch das historische Cölln in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Story, Berlin 2008, ISBN 3-929829-87-8, S. 83 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Hertzog, Rudolph |Bezirk=Mitte |ID=hertzog_rudolph |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Warenhaus Rudolph Hertzog |Bezirk=Mitte |ID=warenhaus_rudolph_hertzog |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=311 &amp;#039;&amp;#039;Rudolph Hertzog&amp;#039;&amp;#039;.] berlin.friedparks.de&lt;br /&gt;
* [http://www.schulz-pearce.de/Schulz.html#HERTZOG &amp;#039;&amp;#039;Familie Hertzog&amp;#039;&amp;#039;.] schulz-pearce.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132977222|VIAF=11022236}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertzog, Rudolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertzog, Rudolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hertzog, Rudolph Carl senior (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer im Textil-Einzelhandel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsbad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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