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	<title>Rudolph Hammer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nimro am 30. März 2024 um 14:55 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Generalleutnant Rudolph Hammer, zum Politiker siehe [[Rudolf Hammer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Hammer.png|mini|Rudolph Hammer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolph Hammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1862]] in [[Dresden]]; † [[18. Januar]] [[1926]] ebenda) war ein [[Königreich Sachsen|sächsischer]] [[Generalleutnant]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hammer trat nach seiner Erziehung im [[Kadettenkorps]] am 1. April 1880 als [[Fähnrich]] in das [[Infanterie-Regiment „Großherzog Friedrich II. von Baden“ (4. Königlich Sächsisches) Nr. 103|4. Infanterie-Regiment Nr. 103]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]] ein. Dort wurde er am 12. Oktober 1881 zunächst zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] und am 1. April 1887 zum [[Premierleutnant]] befördert. Als solcher wurde Hammer von 1889 bis 22. September 1892 als Erzieher zum Kadettenkorps Dresden kommandiert. Unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] erfolgte am 24. März 1893 seine Ernennung zum [[Kompaniechef]] in seinem Stammregiment. In gleicher Funktion wurde Hammer dann am 21. Mai 1895 nach [[Straßburg]] in das [[Infanterie-Regiment „König Wilhelm II. von Württemberg“ (6. Königlich Sächsisches) Nr. 105|6. Infanterie-Regiment Nr. 105]] versetzt, dem er bis zum 25. März 1899 angehörte. Anschließend wurde er in die [[Intendantur]] beim [[Generalkommando]] des [[XIX. (II. Königlich Sächsisches) Armee-Korps]] versetzt und vier Jahre später dem [[Infanterie-Regiment „König Georg“ (7. Königlich Sächsisches) Nr. 106|7. Infanterie-Regiment Nr. 106]] aggregiert. Als [[Major]] übernahm Hammer dann am 23. Oktober 1903 ein Bataillon im [[10. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment Nr. 134|10. Infanterie-Regiments Nr. 134]] in [[Plauen]]. Vom 23. Juni 1905 bis 10. Dezember 1908 fungierte er im Anschluss als Kommandeur des II. Bataillons im [[14. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment Nr. 179|14. Infanterie-Regiments Nr. 179]] in [[Leisnig]] und wurde zwischenzeitlich am 16. Juli 1908 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Es folgte bis zum 23. September 1910 seine Verwendung beim Stab des 6. Infanterie-Regiments Nr. 105. Hammer kehrte dann in seine Heimatstadt zurück, wurde Abteilungschef im dortigen Kriegsministerium und erhielt hier am 23. September 1911 seine Beförderung zum [[Oberst]]. Er wechselte dann am 13. Dezember 1912 wieder in den Truppendienst über und wurde zum Kommandeur des in [[Chemnitz]] stationierten [[Infanterie-Regiment „Kronprinz“ (5. Königlich Sächsisches) Nr. 104|5. Infanterie-Regiments „Kronprinz“ Nr. 104]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte sein Regiment [[Mobilmachung|mobil]] und marschierte im Verbund mit der [[40. Division (4. Königlich Sächsische)|40. Infanterie-Division]] in das neutrale [[Belgien]] ein. Dort hatte es bei während der Schlacht bei [[Dinant]] vom 22. bis 24. August die Aufgabe, die strategisch wichtige [[Maas]]brücke bei [[Hastière]] zu nehmen. Dies gelang allerdings erst nach einem 20-stündigen Kampf. Während des weiteren Vormarsches Richtung [[Frankreich]] wurde Hammer bei [[Surice]] schwer verwundet, als ihm ein Gewehrschuss den [[Unterkiefer]] zerschmetterte. Ausgezeichnet mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] kehrte er nach einem [[Lazarett]]aufenthalt in der Heimat als [[Generalmajor]] (seit 21. November 1914) erst Mitte Dezember 1914 zu seinem Regiment an die Front zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Edmund Hottenroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen in Großer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Akademische Buchhandlung R. Max Lippold, Leipzig 1919, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt; König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] ernannte ihn am [[Heiliger Abend|Heiligen Abend]] 1914 zum Kommandeur der [[8. Infanterie-Brigade Nr. 89]], die Hammer an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] bis zum 19. April 1916 kommandierte. Kurzzeitig war er in Anschluss bis 4. Mai 1916 Kommandeur der [[32. Division (3. Königlich Sächsische)|32. Infanterie-Division]] und erhielt dann das Kommando über die [[24. Division (2. Königlich Sächsische)|24. Infanterie-Division]]. Diese führte er in den kommenden Monaten bis August und dann wieder von Oktober bis November während der [[Schlacht an der Somme]] sowie im [[Stellungskrieg]] in [[Flandern]]. Im Oktober 1916 erhielt er die Erlaubnis zur Annahme des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] II. Klasse mit Schwertern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 78/79 vom 24. Oktober 1916, S. 1774.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juni 1917 war die Division im [[Wytschaete-Bogen]] und der anschließenden [[Dritte Flandernschlacht|Dritten Flandernschlacht]] im Einsatz. Der von Hammer befehligte Abschnitt konnte dabei mehrfach feindlichen Angriffen standhalten und abwehren. Für diese Leistung wurde Hammer von seinem vorgesetzten General [[Karl Dieffenbach]] zum Orden [[Pour le Mérite]] eingereicht. Nachdem auch der [[Kommandierender General|Kommandierende General]] [[Friedrich Sixt von Armin]] die Verleihung unterstützt hatte, wurde Hammer daraufhin durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 24. November 1917 die höchste [[Königreich Preußen|preußische]] Tapferkeitsauszeichnung verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1918 unterstand die Division der neugebildeten [[17. Armee (Deutsches Kaiserreich)|17. Armee]] und bereitete sich in der Folgezeit auf die [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Große Schlacht in Frankreich]] vor. Am 21. März 1918 eröffneten die deutschen Streitkräfte die Offensive und konnten die feindliche Front westlich von [[Cambrai]] durchbrechen. Hammers Division kam erst als 3. Welle zum Einsatz und es gelang ihr, das Herzstück der englischen Stellung, den Park von [[Arrondissement Arras|Vélu]] zu erstürmen. In Anerkennung seiner damit verbundenen Leistungen verlieh ihm der sächsische König am 28. März 1918 das Kommandeurskreuz I. Klasse des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde Hammer am 17. Juni 1918 zum Generalleutnant befördert. Nach dem Ende der Offensive befand die Division sich wieder im Stellungskrieg. Sie kämpfte in der Folgezeit an der [[Avre (Somme)|Avre]], bei der [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9. Armee]] zwischen Cambrai und [[St. Quentin]], in der [[Siegfriedstellung|Siegfried-]] und zuletzt vor und in der [[Hermannstellung]]. Durch die schweren Abwehrkämpfe wurde die Division auf eine Stärke von lediglich 500 Mann dezimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] marschierten die Reste mit Hammer an der Spitze in die Heimat zurück. Dort wurde er auf sein Gesuch hin am 26. Januar 1919 zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand betätigte sich Hammer bis zu seinem Tode als Vorsitzender der sächsischen Offizierverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 26–27.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 438–440.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125254295X|VIAF=6879164604114637910001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammer, Rudolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur I. Klasse des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur II. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ehrenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammer, Rudolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Generalleutnant im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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