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	<title>Rudolfov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolfov&amp;diff=1363809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondtaler: +Bevölkerungsentwicklung / +Geographie</title>
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		<updated>2025-07-23T18:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bevölkerungsentwicklung / +Geographie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Rudolfov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Rudolfov CoA.png|111px|Wappen von Rudolfov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Rudolfov CB CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 319&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/544981/Rudolfov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 480&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 544981&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 373 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[České Budějovice]] – [[Lišov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Vít Kavalír&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Hornická 11/1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 373 71 Rudolfov&lt;br /&gt;
| Website            = www.mestorudolfov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/59/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/32/30/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolfov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rudolfstadt&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Tschechien]]. Sie liegt fünf Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von [[České Budějovice]] und gehört zum [[Okres České Budějovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolfov – kostel sv. Víta (15).jpg|mini|links|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
Rudolfov befindet sich am Rande der [[Lišovský práh|Lischauer Schwelle]] zwischen den Tälern des Dubičný potok und des Čertík im [[Jihočeská kotlina|Südböhmischen Becken]]. Nordöstlich erhebt sich der Hügel Baba (578&amp;amp;nbsp;m). Durch den Stadtteil Hlinsko verläuft die [[Dálnice 3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Adamov u Českých Budějovic|Adamov]] im Norden, [[Jivno]] und Vyhlídky im Osten, [[Hlincová Hora]] im Südosten, [[Dubičné]] im Süden, Hlinsko und Nové Vráto im Südwesten, [[Vráto]] im Westen sowie Světlík, Nemanice und [[Úsilné]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Wes am Berg&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1375. Die erste Nachricht über Silberbergbau in der Gegend stammt aus dem Jahr 1385. Die Silbergewinnung erreichte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ihre Blütezeit. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hornické muzeum Rudolfov - expozice 2022 (10).jpg|thumb|links|Ausstellung im Bergbaumuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolfov, Hornické muzeum (01).jpg|thumb|Ehemaliges Rathaus, seit 2014 Bergbaumuseum]]&lt;br /&gt;
In dieser sechzigjährigen Hauptbetriebsphase gehörten die &amp;#039;&amp;#039;Große Bergstadt&amp;#039;&amp;#039; und die [[Adamov u Českých Budějovic|&amp;#039;&amp;#039;Kleine Bergstadt&amp;#039;&amp;#039;]] neben [[Jáchymov|Sankt Joachimsthal]] und [[Kutná Hora|Kuttenberg]] zu den bedeutendsten Silberbergbaugebieten Böhmens. Ab 1569 wurde ein Großteil des gewonnenen Silbers in der neu eingerichteten Münzstätte im verwaisten [[Dominikanerkloster Budweis]] vermünzt. 1585 erhob Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] die &amp;#039;&amp;#039;Große Bergstadt&amp;#039;&amp;#039; zur Königlichen freien [[Bergstadt]] &amp;#039;&amp;#039;Kayser Rudolffstadt&amp;#039;&amp;#039;. Die Bergstadt wurde Sitz eines königlichen Bergamtes und war mit 250 Häusern eine der größten Städte in Südböhmen.&lt;br /&gt;
Ihr Niedergang begann im 17. Jahrhundert. 1611 fiel das [[Passauer Kriegsvolk|Passauische Kriegsvolk]], ein Söldnerheer des Fürstbischofs [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopold von Passau]], das plündernd und mordend durch Südböhmen zog, in die Stadt ein und verwüstete die Bergwerksanlagen. Wenig später, bereits 1618 zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, fanden Kämpfe bei Budweis statt. Während Budweis an der Seite Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinands&amp;amp;nbsp;II.]] stand, unterstützte Rudolfstadt die aufständischen Stände. 1619 eroberte der kaiserliche General [[Charles Bonaventure de Longueval, Comte de Bucquoy]] die Stadt und ließ sie für den Verrat in Schutt und Asche legen. Ferdinand&amp;amp;nbsp;II. entzog Rudolfstadt 1620 sämtliche Privilegien und überließ sie seinem General [[Baltasar von Marradas]] als untertänige Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert begann ein teilweiser Wiederaufbau der zerstörten Stadt, die nie wieder ihren ursprünglichen Ruhm und ihre ursprüngliche Pracht erlangte. 1784 wurde das Bergamt nach [[Dobrá Voda u Českých Budějovic|Gutwasser]] verlegt. Im 19. Jahrhundert setzte ein erneuter Aufschwung der Stadt ein. &lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Rudolfstadt/Rudolfov ab 1850 mit dem Ortsteil Wesamberg/Vesce eine Stadtgemeinde im Bezirk Budweis. 1899 konsolidierten die Gewerken der Umgebung zur &amp;#039;&amp;#039;Rudolfstädter Erzbergbaugewerkschaft&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Budweis, die 1944 aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und 1961 war die Stadt dem Okres České Budějovice-okolí zugeordnet und kam nach dessen Auflösung zum Okres České Budějovice zurück. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschmolz Vesce mit Rudolfov und verlor seinen Status als Ortsteil. Im Jahre 1976 wurden Adamov und Hlinsko eingemeindet, 1990 erhielt Adamov seine Selbständigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Rudolfov besteht aus den Ortsteilen Hlinsko &amp;#039;&amp;#039;(Hlinz)&amp;#039;&amp;#039; und Rudolfov &amp;#039;&amp;#039;(Rudolfstadt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/544981/Obec-Rudolfov&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/544981/Obec-Rudolfov&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Gemarkungen sind durch die Gemeinde [[Dubičné]] und [[Vráto]] voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Rudolfov gehören die Ansiedlungen Na Vyhlídce und Veska &amp;#039;&amp;#039;(Wes am Berg,&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Wesamberg)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1869 !! 1880 !! 1890 !! 1900 !! 1910 !! 1921 !! 1930 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1980 !! 1991 !! 2001 !! 2011 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1320 || 1403 || 1591 || 1623 || 1940 || 2096 || 1979 || 1926 || 1741 || 1877 || 2142 || 2303 || 2390 || 2418 || 2489&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://csu.gov.cz/produkty/historicky-lexikon-obci-1869-az-2015 |titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869 - 2011 |hrsg=[[Český statistický úřad]] |datum=2015-12-21 |sprache=cs |abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zensus 2021, [[Český statistický úřad]], abgerufen am 23. Juli 2025 (tschechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolfov - kostel sv. Víta 2.jpg|thumb|Hallenkirche St. Veit, Rudolfov]]&lt;br /&gt;
* [[Hallenkirche]] St. Veit, der Renaissancebau wurde zwischen 1554 und 1583 als evangelische Domkirche errichtet&lt;br /&gt;
* Rathaus, zum Ende des 16. Jahrhunderts als königlichen Bergamtshaus errichtet&lt;br /&gt;
* barockes Schloss Rudolfov, das im 16. Jahrhundert errichtete Bauwerk wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für [[Baltasar von Marradas]] umgestaltet. Zwischen 1768 und 1991 diente es als Munitionsdepot und Militärmagazin&lt;br /&gt;
* Schlösschen Lustenek &amp;#039;&amp;#039;(Lusteneck)&amp;#039;&amp;#039;, das um 1583 für den kaiserlichen Salzbeamten Georg Pirchinger von Lusteneck erbaute Schlösschen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte es dem Bergbauunternehmer Johann Hölzel von Sternstein, der Glaubensflüchtlingen aus der Steiermark und Kärnten Unterschlupf gewährte. 1622 erwarb die [[Bistum Budweis|Diözese Budweis]] das Schloss. Unter dem Dekan Johann Veit Schwantle erfolgte zwischen 1707 und 1722 eine barocke Neugestaltung.&lt;br /&gt;
* Bergbaumuseum&lt;br /&gt;
* [[Bergbaulehrpfad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Töchter und Söhne der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Zdeněk Mathauser]] (1920–2007), tschechischer Germanist und Philosoph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7616193-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergstadt in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1375]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondtaler</name></author>
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