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	<title>Rudolf von Stubenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_von_Stubenberg&amp;diff=1121910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-04T07:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Enkel des Rudolf von Stubenberg, dem böhmischen Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft siehe [[Rudolf Wilhelm von Stubenberg]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Arolsen Klebeband 01 635 3.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Stubenberg&amp;#039;&amp;#039;, Stich aus dem 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Stubenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|Rudolf ze Stubenberka}}; *&amp;amp;nbsp;1559; † [[1. Februar]] [[1620]] in [[Jičín]], [[Königgrätzer Kreis]]) war ein [[Böhmen|böhmischer]] Adeliger, der aktiv an der Ständepolitik teilnahm. Er entstammte dem [[Steiermark|steirischen]] Adelsgeschlecht [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|Stubenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolfs Geburtsjahr ist unbekannt. Er war der erste aus der [[Kapfenberg]]er Linie der protestantischen steirischen Herren von Stubenberg, der seinen dauernden Wohnsitz im böhmischen [[Nové Město nad Metují|Neustadt an der Mettau]] nahm, das seit 1548 im Besitz der Familie war. Bei der Erbeinigung im Jahre 1588 zwischen den zu der Zeit noch lebenden drei Brüdern Rudolf, Friedrich und Georg Hartmann war das böhmische Erbe an Rudolf gefallen. Um 1590 war auch die [[Herrschaft Hummel]] in seinem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf heiratete in erster Ehe Elisabeth von [[Khevenhüller]] (* 1569), mit der er eine Tochter hatte, die im Kindesalter starb. In zweiter Ehe heiratete er Katharina (&amp;#039;&amp;#039;Kateřina&amp;#039;&amp;#039;), Tochter des Václav Smiřický (1563–1593) aus der [[Náchod|Nachoder]] Linie des Adelsgeschlechts [[Smiřický von Smiřice]] und der Dorothea, geb. von [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]]. Beide Ehefrauen Rudolfs starben nach kurzer Ehe. 1610 vermählte sich Rudolf in dritter Ehe in [[Linz]] mit Justina von [[Zelkinger|Zelking]]. 1619 wurde der einzige Sohn [[Johann Wilhelm von Stubenberg]] geboren, der ein bekannter [[Barockliteratur|Barockdichter]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf beteiligte sich aktiv an der böhmischen Ständepolitik und soll sowohl am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand von 1618]] als auch am [[Zweiter Prager Fenstersturz|Prager Fenstersturz]] beteiligt gewesen sein. 1620 gehörte er einer kaiserlichen Delegation an, die die Erbstreitigkeiten der Smiřický-Schwestern [[Elisabeth Katharina Smiřická von Smiřice|Elisabeth]] (&amp;#039;&amp;#039;Alžběta&amp;#039;&amp;#039;) und Margareta (&amp;#039;&amp;#039;Markéta&amp;#039;&amp;#039;), verheiratete [[Slavata von Chlum und Koschumberg|Slawata]] im [[Jičín|Jičíner Schloss]] schlichten sollte. Während der Verhandlungen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1620 sprengte Elisabeth das Schloss in die Luft. Unter den rund 50 Getöteten war auch Rudolf von Stubenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rudolf nicht mehr am Leben war, wurde sein gesamtes Vermögen nach der [[Schlacht am Weißen Berge]] 1620 im Zuge der Protestantenverfolgungen in Böhmen durch den böhmischen [[Landesherr]]n Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] konfisziert. Die Herrschaft Neustadt ging an [[Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein|Albrecht von Wallenstein]] über, der sie jedoch schon nach kurzer Zeit weiter veräußerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolfs nach der Enteignung mittellose Witwe Justina musste mit dem im April 1619 geborenen Sohn [[Johann Wilhelm von Stubenberg|Johann Wilhelm]] [[Schloss Nové Město nad Metují|Schloss Neustadt]] verlassen. Sie fanden Aufnahme auf der [[Schallaburg]] bei ihrem wohlhabenden [[Niederösterreich|niederösterreichischen]] Verwandten [[Georg von Stubenberg]], dem Cousin des ums Leben gekommenen Ehemanns bzw. Vaters Rudolf. Georg von Stubenberg sah sich 1630 zur Emigration nach [[Regensburg]] gezwungen, wo er noch im gleichen Jahr starb. Die Witwe Justinia und ihr Sohn Johann Wilhelm emigrierten nach Sachsen, wo Justinia 1632 verstarb. Der Sohn Johann Wilhelm, der beim Tod seiner Mutter 13 Jahre alt war, erhielt erst 1641 nach langwierigen Auseinandersetzungen die Herrschaft Schallaburg als kaiserliches Lehen übertragen. Dort wuchs dessen Sohn [[Rudolf Wilhelm von Stubenberg]], Enkel des Rudolf von Stubenberg, nach 1643 auf, bis auch er 1664 nach Regensburg emigrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Regensburg errichtete der 1664 emigrierte Rudolf auf dem heutigen sog. [[Gesandtenfriedhof]] bei der [[Dreieinigkeitskirche (Regensburg)|Dreieinigkeitskirche]] eine Familiengrabstätte mit [[Epitaph]], in der neben seiner Mutter und seiner ersten Ehefrau, auch die umgebettete Leiche seines Vaters Johann Wilhelm und dann auch er selbst begraben wurden. Außerdem wurde auch die erhaltene [[Grabplatte]] des wohlhabenden Gönners der Familie, Georg von Stubenberg, hier platziert. Dessen ursprüngliche Grabstätte auf dem Petersfriedhof südlich vor den Toren von Regensburg war während der [[Kämpfe um Regensburg (1632–1634)]] zerstört worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß |Hrsg= Stadtarchiv Regensburg |Titel=Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg. Texte, Übersetzungen, Biographien, Historische Anmerkungen |Sammelwerk= Regensburger Studien |Band= 22 |Verlag=Stadtarchiv Regensburg |Ort=Regensburg |Datum= 2015 |ISBN=978-3-943222-13-5 |Seiten=98–99}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Stubenberg, Rudolph (I.)|40|135|136|}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Loserth]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg&amp;#039;&amp;#039;, Moser, Graz 1911.&lt;br /&gt;
* [[Martin Bircher]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm von Stubenberg und sein Freundeskreis&amp;#039;&amp;#039;, Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* [[Golo Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 1971, ISBN 3-10-047903-3, S. 212–217.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stubenberg,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Herr von.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;. Bd. IV, Lieferung 8–9: &amp;#039;&amp;#039;Stroperius – Sůva&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]] von M. Kunštát, R. Melville und [[Thomas Winkelbauer|T. Winkelbauer]]. München 2024, ISBN 978-3-944396-69-9, S. 577.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031936130|VIAF=296303779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stubenberg, Rudolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Stubenberg|Rudolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jičín)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1620]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stubenberg, Rudolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rudolf ze Stubenberka&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Teilnehmer am böhmischen Ständeaufstand und am Zweiten Prager Fenstersturz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1559&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1620&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jičín]], [[Königgrätzer Kreis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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