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	<title>Rudolf von Spankeren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2025-08-28T16:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum preußischen Verwaltungsjuristen und Landrat siehe [[Rudolf von Spankeren (Landrat)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spankeren-Wappen.jpg|mini|hochkant|Wappen derer &amp;#039;&amp;#039;von Spankeren&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Rudolf van Spankeren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1896 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Spankeren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[26. Juli]] [[1839]] in [[Mainz]]; † [[22. März]] [[1920]] in [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Rudolf, auch Rudolph, entstammte einer ursprünglich [[Niederlande|niederländischen]] Familie aus dem Dorf [[Spankeren (Ort)|Spankeren]]. Er war der älteste [[Verwandtschaftsbeziehung #Kinder|Sohn]] des [[Wilhelm von Spankeren]],&amp;lt;ref&amp;gt; Wilhelm van Spankeren erhielt am 12. Juni 1858 für sich und seine Familie die königliche Erlaubnis, sich anstelle des „van“ „von“ Spankeren zu nennen. Hiermit war jedoch keine Aufnahme in den preußischen Adel verbunden. &amp;lt;/ref&amp;gt; eines [[Premierleutnant]]s [[außer Dienst|a. D.]] und zuletzt [[Geheimrat|Geheimer Rechnungsrat]] und Garnison-Verwaltungsdirektor in Mainz (* 20. November 1797 in [[Eupen]]; † 30. Juni 1862 in [[Mainz]]) und dessen Ehefrau Pauline, geborene von [[Ohlen und Adlerscron]] (* 24. August 1803 in [[Głubczyce|Leobschütz]]; † 21. März 1886 in [[Dresden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärlaufbahn ===&lt;br /&gt;
Spankeren wurde im elterlichen Hause erzogen und besuchte die [[Kadettenanstalt]]en in [[Schloss Bensberg|Bensberg]] und [[Kadettenhaus Neubau (Berlin)|Berlin]]. Am 2. Mai 1857 wurde er als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] dem [[Grenadier-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Westpreußisches) Nr. 7|7. Infanterie-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Posen]] überwiesen. Vom 12. August bis zum 30. November 1859 war er zur Dienstleistung beim [[Landwehr (Militär)|7. Landwehr-Regiment]] kommandiert und absolvierte vom 30. September 1860 bis zum 11. Juli 1863 die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]]. Am 26. April 1864 wurde Spankeren zum Premierleutnant befördert und unter Stellung [[à la suite]] des [[Infanterie-Regiment „Freiherr von Sparr“ (3. Westfälisches) Nr. 16|3. Westfälischen Infanterie-Regiments Nr. 16]] bis zum 20. Mai 1864 dem [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha|Herzgl. Sachsen-Coburg-Gothaischen Kontingent]] kommandiert. Anschließend folgte seine Versetzung in das [[Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41|5. Ostpreußische Infanterie-Regiment Nr. 41]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Von dort war er bis Mai 1866 zur [[Trigonometrie|Trigonometrischen Abteilung]] des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabs]] nach [[Berlin]] kommandiert. Im [[Deutscher Krieg|Krieg gegen Österreich]] nahm Spankeren 1866 an den [[Schlacht]]en bei [[Schlacht bei Trautenau|Trautenau]] und [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Prager Frieden (1866)|Friedensschluss]] wurde am 30. Oktober 1866 in [[Bydgoszcz|Bromberg]] das Infanterie-Regiment Nr. 76 formiert. Die zwei [[Musketier]]-[[Bataillon]]e bezogen in [[Hannover]], das [[Füsilier]]-Bataillon in [[Hameln]] [[Garnison]]. Nachdem die Garnisonen 1867 in die Freien [[Hansestadt|Hansestädte]] [[Hamburg]] und [[Lübeck]] verlegt wurden, änderte sich die Benennung des Regiments am 7. November 1867 zu [[Infanterie-Regiment „Hamburg“ (2. Hanseatisches) Nr. 76|2. Hanseatisches Infanterie-Regiment]]. Vom 1. März 1867 bis zum 21. März 1868 war er im [[Regiment]] bei der [[Triangulation (Messtechnik)|Landestriangulation]] tätig. Am 22. März 1868, dem Geburtstag des [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Königs]], wurde er mit seiner [[Beförderung (Rang)|Beförderung]] zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] à la suite des Regiments in den [[Preußische Landesaufnahme (Behörde)|Nebenetat]] des Großen Generalstabs [[Versetzung (deutsches Arbeitsrecht)|versetzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1869 trat Spankeren zum [[Seebataillon]] über und fungierte dort zunächst als [[Kompaniechef|Chef]] der 1. Kompanie. In dieser Eigenschaft war er während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] mit seiner Einheit zu Sicherungsaufgaben in [[Kiel]] und Umgebung eingesetzt. Außerdem führte er vom 4. Oktober 1870 bis zum 25. März 1871 das Reserve-Seebataillon. Am 1. Oktober 1874 übernahm Spankeren die 5. Kompanie des Seebataillons, die er bis zum 17. Mai 1875 kommandierte. Anschließend folgte seine Versetzung nach [[Colmar]] in das [[Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ (4. Badisches) Nr. 112|4. Badische Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112]]. Mit seiner Beförderung zum überzähligen [[Major]] wurde Spankeren am 12. März 1878 dem Regiment [[Aggregation (Militär)|aggregiert]] und am 16. August 1879 in die „älteste“ Hauptmannstelle einrangiert. Nachdem er am 14. Februar 1880 etatmäßiger [[Stabsoffizier]] geworden war, wurde er am 7. April 1881 [[Kommandeur]] des Füsilier-Bataillons in [[Mülhausen]]. Mit der Beförderung zum [[Oberstleutnant]] wurde Spankeren unter der Belassung in seiner Stellung als Bataillonskommandeur am 15. Oktober 1885 à la suite des Regiments gestellt und zur Dienstleistung als etatmäßiger Stabsoffizier zum [[Braunschweigisches Infanterie-Regiment Nr. 92|Herzoglich Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92]] nach [[Metz]] abkommandiert. Unter Beförderung zum [[Oberst]] wurde Spankeren am 4. August 1888 zum [[Regimentskommandeur|Kommandeur]] des [[Infanterie-Regiment „von Voigts-Rhetz“ (3. Hannoversches) Nr. 79|3. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 79]] in [[Hildesheim]] und Hameln ernannt. Daran schloss sich am 18. April 1891 mit der Beförderung zum [[Generalmajor]] eine Verwendung als Kommandeur der [[65. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|65. Infanterie-Brigade]] in [[Morhange|Mörchingen]] an. Diese Brigade kommandieren zu dürfen, war für Spankeren eine besondere Auszeichnung gewesen. Die Nähe zur Grenze bedeutete, dass er im Ernstfall als einer der Ersten „am Feind“ gewesen wäre. Während eine solche Garnison für ranghohe Offiziere eine Ehre darstellte, fanden jedoch die dortigen rangniederen Offiziere kaum woanders im Reich Verwendung. [[Fritz Oswald Bilse]], der in [[Forbach (Moselle)|Forbach]] stationiert war, beschrieb dies in seinem 1903 erschienenen Roman &amp;#039;&amp;#039;Aus einer kleinen Garnison. Ein militärisches Zeitbild&amp;#039;&amp;#039;. Der Name der Garnison, in der das Buch spielte, wurde zwar nicht genannt, jedoch Neiße, Mörchingen oder [[Thionville|Diedenhofen]] exemplarisch erwähnt. Anlässlich des Ordensfestes 1893 wurde er in dieser Stellung mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5 vom 18. Januar 1893, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. April 1894 folgte seine Ernennung zum [[Kommandant]]en von [[Festung Metz|Metz]] sowie am 18. Januar 1895 die Verleihung des [[Kronenorden (Preußen)|Kronenordens]] II. Klasse mit Stern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7 vom 23. Januar 1895, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz darauf erhielt Spankeren am 27. Januar 1895 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalleutnant. Er wurde am 12. September 1896 zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt und gleichzeitig durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] für seine langjährigen Verdienste in den erblichen preußischen [[Adel]]sstand [[Nobilitierung|erhoben]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 85 vom 23. September 1896, S. 2237–2238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Spankeren hatte sich am 6. Juni 1870 in [[Dzikowice|Ebersdorf]] mit Marie [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|von Schlieben]] (* 22. Mai 1850 auf Gut [[Eichwege|Dubraucke]]; † 2. Januar 1944 in [[Teltow]]) verheiratet. Aus der Ehe ging der Sohn Rudolf Wilhelm Leopold (1875–1930), verheiratet mit Fanny von Berlepsch (1890–1924) hervor. Seine Schwester Elmire Auguste Adelheid (1845–1922) und ihr Ehemann Karl Julius Otto von Dobschütz (1833–1897) sind die Eltern der Görlitzer Kunstmalerin [[Erna von Dobschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]].&amp;#039;&amp;#039; Adelige Häuser B Band VI, S. 352, Band 32 der Gesamtreihe, [[Starke Verlag|C. A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 1964.&lt;br /&gt;
* [[Harry von Rège]]: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Infanterie-Regiments Nr. 76.&amp;#039;&amp;#039; Mauke, Hamburg 1902, {{OCLC|252978009}}, S. 26.&lt;br /&gt;
* Kurt Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Königlich Preußischen Infanterie-regiments von Voigt-Rhetz (3. Hannoversches) Nr. 79.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1902, S. 126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-08-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spankeren, Rudolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Heinrichs des Löwen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schwertordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spankeren, Rudolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spankeren, Friedrich Wilhelm Rudolf van (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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