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	<title>Rudolf von Otto - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ritter von Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1735]] in [[Weißenfels]]; † [[7. August]] [[1811]] in [[Königgrätz]]) war ein sächsischer Offizier in österreichischen Diensten, zuletzt als [[Feldmarschallleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte dem sächsischen Adelsgeschlecht von Otto und war Sohn des Amtkommissars und Landrichters Karl Christian von Otto und dessen Frau Auguste. Nach dem Besuch des Gymnasiums und der Reitschule in Weißenfels trat er als [[Fahnenjunker]] des [[Chevauleger|Chevauxléger]]s-Regiments „Prinz Karl“ in die sächsisch-polnische Armee ein, da das Vermögen der Familie für eine höhere Bildung nicht reichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm an einer Reihe von Schlachten und Gefechten während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] teil. Sein Bruder [[Wilhelm Ludwig von Otto]] war Oberst in österreichischen Diensten und baute ein Jäger- und Freiwilligenkorps auf. Er forderte Rudolf von Otto mit Erfolg auf, ebenfalls in österreichische Dienste zu treten. In der Folge kommandierte er 100 berittene Jäger und zeichnete sich in überfallartigen Aktionen aus oder übernahm bei Kavallerieangriffen die Vorhut. Im Jahr 1761 wurde er zum Oberleutnant ernannt. Kurze Zeit später stellte er selbst eine Chevauxlégers-Eskadron auf und nahm 1762 80 preußische [[Kürassier]]e gefangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Frieden von Hubertusburg]] wollte er in kursächsische Dienste zurückkehren, aber da er keine Stelle als Hauptmann zugesichert bekam, blieb er in österreichischen Diensten und diente im Dragoner-Regiment Nr. 19 „Ludwig Landgraf von Hessen-Darmstadt“, ohne zunächst Aussicht auf eine Beförderung zu haben. Er nutzte die Zeit zu kriegswissenschaftlichen Studien und verfasste Reformvorschläge, aber auch Schriften zu seinen Erlebnissen während des Siebenjährigen Krieges. Er diente danach General [[Josef Carl d’Ayasassa|Josef Carl Graf d’Ayasassa]] bei dessen Versuch zur Reform der Kavallerie und wurde 1769 zum Hauptmann ernannt. Er selbst entwickelte schriftliche Grundsätze für den Vorpostendienst. Seit 1777 war er Major im Husaren-Regiment Nr. 34 „von Graeven.“ Er stieg 1783 zum Oberstleutnant und Regimentskommandeur und 1784 zum Oberst auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)|Krieg mit den Osmanen]] von 1787 bis 1792 zeichnete sich das Regiment unter anderem dadurch aus, dass es die höchsten Gebirge im [[Banat]] überstieg und die Osmanen unerwartet angriff. Von Otto hatte während des Feldzuges von 1788 alle Vorpostenkommandos der österreichischen Armee unter seinem Kommando und deckte den Rücken der Hauptarmee. Im selben Jahr wurde er zum Generalmajor ernannt. Im folgenden Feldzug schlug er eine Brücke zur Belagerung [[Belgrad]]s über die [[Donau]] und übernahm erneut die Vorpostenkommandos. Er eroberte das Fort Semendria und zwang Abdi Pascha zum Rückzug. Nach dem Waffenstillstand organisierte er als Brigadegeneral die Grenzverteidigung in [[Galizien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Erster Koalitionskrieg|ersten Koalitionskrieges]] diente von Otto seit 1793 zunächst in den Niederlanden. Er kommandierte die halbe Avantgarde unter dem Kommando von [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]]. Er nahm in der Folge an zahlreichen Belagerungen, Schlachten und Gefechten teil. Insbesondere war er beteiligt an der [[Schlacht bei Famars]] und der Eroberung des Camp-Caesar, für das er den Angriffsplan entwarf. In der Folge sicherte er die Gegend von [[Valenciennes]] acht Monate lang gegen überlegene französische Truppen. Er trug auch zum Sieg bei [[Gefecht bei Avesnes-le-Sec|Avesnes-le-Sec]] (12. September 1793) bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr des Jahres 1794 wurde er zum [[Feldmarschallleutnant]] ernannt. Er erhielt das Kommando über das österreichische Korps, das der britisch-hannoverschen Armee des [[Friedrich August, Herzog von York und Albany|Herzogs von York]] unterstellt war. Dieser überließ von Otto einen Großteil der Planungen seiner Armee. In der Folge zeichnete er sich bei der Belagerung von [[Landrecies]] und bei [[Villers-en-Cauchies]] aus. Er war hauptverantwortlich für den Sieg in der [[Schlacht von Le-Cateau (1794)|Schlacht von Le-Cateau]] am 26. April 1794, die der französischen Ardennenarmee empfindliche Verluste brachte. Er spielte auf alliierter Seite eine wichtige Rolle bei der verlorenen [[Schlacht von Tourcoing]]. Seine Truppen gehörten zu denen, die am stärksten den französischen Angriffen ausgesetzt waren, gleichzeitig deckte er den Rückzug der Truppen des Herzogs von York. [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] verlieh ihm für seine Leistungen daraufhin das Kommandeurskreuz des [[Maria-Theresien-Orden]]s. In der Folge kommandierte er die Avantgarde der kaiserlichen Hauptarmee unter [[Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge seines Gesundheitszustandes und seines Alters verließ er 1795 den aktiven Dienst. Er wurde aber schon 1796 zur Verteidigung von [[Böhmen]] reaktiviert und sollte 1797 ein Korps in Italien kommandieren. Dieses Kommando nahm er aus Gesundheitsgründen nicht an. Im Jahr 1798 gehörte er einer Militärhofkommission an und war seit 1801 Mitglied des [[Hofkriegsrat]]es. Im Jahr 1803 wurde er zum General der Kavallerie ernannt. Insgesamt hat er an 14 Feldzügen, 7 Belagerungen, 12 Schlachten und zahlreichen kleineren Gefechten teilgenommen. Er kaufte 1810 bei [[Hradec Králové|Königgrätz]] ein Rittergut, wo er auch verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jaromir Hirtenfeld]], &amp;#039;&amp;#039;Der Militär-Maria-Theresien-Orden und seine Mitglieder,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 397 f.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Otto, Rudolph von|21|136|138|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|761|764|Otto, Rudolph, Ritter v.|[[Adolf Schinzl]]|ADB:Otto, Rudolph von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.napoleon-online.de/AU_Generale/html/otto.html Biographie auf napoleon-online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138046921|VIAF=86197093}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otto, Rudolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (österreichische Habsburger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Siebenjährigen Krieg (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1735]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otto, Rudolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1735&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1811&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königgrätz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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