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	<title>Rudolf von Moreau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_von_Moreau&amp;diff=2475918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: +Kategorie:Bayer</title>
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		<updated>2025-01-11T22:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bayer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bayer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bayer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Freiherr von Moreau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1910]] in [[München]]; † [[31. März]] [[1939]] auf der [[Erprobungsstelle Rechlin]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Als Angehöriger der [[Legion Condor]] kämpfte er im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] und war u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Luftangriff auf Guernica]] beteiligt. Internationale Bekanntheit erfuhr Moreau im Jahr 1938 durch seine [[Nonstopflug|Nonstopflüge]] [[Berlin]]–[[New York City|New York]] und Berlin–[[Tokio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Moreau wurde als Sohn des Königlich bayerischen [[Kammerjunker]]s [[Friedrich von Moreau|Friedrich Freiherr von Moreau]] und seiner Erika, geb. Gräfin Geldern-Egmont geboren. Friedrich Freiherr von Moreau war  Besitzer von [[Schloss Kleeberg]] bei [[Ruhstorf an der Rott]] geworden, das die Familie 1881 von [[Alois Weiß von Starkenfels|Alois Freiherrn Weiß von Starkenfels]] gekauft hatte. Er wuchs mit seinen Geschwistern [[Hermann von Moreau]] (1912–1966, Musikdirektor) und [[Karl Freiherr von Moreau]] (1916–1997, Politiker) auf. Seine Schuljahre verbrachte Moreau von 1916 bis 1930 in [[Eichstätt]], [[Bad Reichenhall]], [[Kleeberg (Ruhstorf an der Rott)|Kleeberg]] und [[Passau]]. Sein [[Absolutorium]] bestand er 1930 am [[Gymnasium Leopoldinum (Passau)|Humanistischen Gymnasium Passau]]. Noch im gleichen Jahr nahm er an der [[Universität München]] ein [[Studium]] in [[Geschichte]], [[Philosophie]] und [[Kunst]] auf. Um seine Geschichtskenntnisse zu erweitern, ging er hierfür mehrere Monate nach [[Irland]], wo er auch seine englische Sprache festigte. Anschließend verbrachte er ein [[Semester]] in [[Prag]]. An der Universität München besuchte er wieder Veranstaltungen in den [[Geisteswissenschaft]]en. Dort schloss sich Moreau der katholischen Studentenverbindung [[K.St.V. Rheno-Bavaria München|Rheno-Bavaria]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] an. In diesem Zusammenhang zog er sich zweimal in geistige Einsamkeit zurück. Sein Lebenseinsatz solle – so Moreau – durch religiöse Kraft bestärkt werden. Hier reifte auch sein Gedanke, eine militärische Laufbahn einzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. April 1931 trat Moreau der [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Deutschen Verkehrsfliegerschule]] am [[Flugplatz Schleißheim]] bei München bei und bestand dort noch im selben Jahr die Prüfung zum [[Verkehrsflugzeug|Verkehrsflieger]]. Seit 1.&amp;amp;nbsp;April 1932 gehörte er der [[Reichswehr]] an, wo er dem [[20. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|20.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Regiment]] in [[Passau]] zugeteilt wurde. Von Juli 1933 bis September 1934 besuchte er die Infanterieschule in [[Dresden]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1934 zum [[Leutnant]] befördert, flog Moreau vom 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1934 bis 4.&amp;amp;nbsp;März 1935 als [[Pilot|Flugzeugführer]] auf verschiedenen innerdeutschen Luftverkehrsstrecken. Zugleich fungierte er während dieser Zeit als Ausbilder für den fliegerischen Nachwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftwaffe ===&lt;br /&gt;
Am 5. März 1935 kam Moreau als Fliegerleutnant und Technischer Offizier zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], wo er am 19.&amp;amp;nbsp;April 1935 zum Leiter der fliegerischen Staffelausbildung in [[Giebelstadt]] bestellt wurde. Diese Funktion behielt er bis Juli 1936. Als einer der ersten Luftwaffenangehörigen verließ Moreau am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1936 Deutschland, um als Staffelkapitän nach [[Marokko]] entsandt zu werden. Hier flogen er und seine Staffel mit etwa sieben Transportmaschinen vom Typ [[Junkers Ju 52/3m|Ju 52]] in sechs Wochen ca. 12.000 Soldaten des marokkanischen Korps unter General [[Francisco Franco]] nach [[Spanien]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1936 war Moreau bereits zum [[Oberleutnant]] befördert worden. Im Rahmen der [[Legion Condor]] flog Moreau bis Juli 1937 zahlreiche Bombenangriffe auf spanische Städte, darunter auch den [[Luftangriff auf Guernica]], an dem seine [[Kampfgruppe 88#Versuchsbomberstaffel 88|Versuchsbomberstaffel 88]] beteiligt war. Am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1937 kehrte Moreau nach Deutschland zurück, wo er ab September 1937 [[Ordonnanzoffizier]] beim Staatssekretär der Luftfahrt [[Generaloberst]] [[Erhard Milch]] wurde. In dieser Funktion wurde Moreau aus propagandistischen Gründen auf drei international Aufsehen erregende Rundflüge entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. Oktober bis 4. Dezember 1937 absolvierte von Moreau als &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Flugzeugführer&amp;#039;&amp;#039; den „Rund-Afrika-Flug“ mit einer [[Junkers Ju 52/3m|Ju 52]] (Kennzeichen &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;D-AMUO&amp;lt;/span&amp;gt;), 28.000 km in 22 Etappen. Kommandant war Lufthansa-Flugkapitän Harry Rother, dazu kamen Obermaschinist Rivinius und Bordfunker Klaproth (ggf. Klapprott), beide ebenfalls von der Deutschen Lufthansa sowie vier Passagiere, darunter der Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der „Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG“ sowie Wehrwirtschaftsführer [[Heinrich Koppenberg]], dessen Pressechef Friedrich Andreas Fischer Edler von Poturzyn und der Chef der belgischen Luftwaffe General F. Iserentant. Während des Fluges wurde Moreau am 1.&amp;amp;nbsp;November 1937 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Anschließend kehrte er in den Geschäftsbereich um Milch zurück. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1938 wurde er zur [[Erprobungsstelle Rechlin]] abkommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier flog Moreau an der Seite von Flugkapitän Dipl.-Ing. Alfred Henke (1902–1940) am 10. und 11.&amp;amp;nbsp;August 1938 den Nonstopflug einer [[Focke-Wulf]] [[Focke-Wulf Fw 200|Fw 200]] „Condor“ von [[Berlin]] nach [[New York City]] und zurück in Weltrekordzeit. Die Anerkennung des Rekords erfolgte am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1938 durch den [[Deutscher Aero Club|Aero Club]]. Vom 28. bis 30.&amp;amp;nbsp;November 1938 flog Moreau, erneut an der Seite von Henke, mit demselben Flugzeug den Nonstopflug (das war ein Flugwegrekord mit Zwischenlandungen) von Berlin nach [[Tokio]], der allerdings auf dem Rückflug in [[Manila]] bereits sein Ende fand. International war dieser Flug unter dem Namen „Ostasienflug“ bekannt. Am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 1939 erkannte der Aero Club diesen Flug als Weltrekord an. Ferner war Moreau während dieser Zeit Flugzeugführer der Maschine des französischen Fliegergenerals [[Joseph Vuillemin]] während dessen Rundreise in Deutschland. Nach den beiden Weltrekordflügen kehrte Moreau zur Erprobungsstelle Rechlin zurück, wo er im &amp;#039;&amp;#039;Versuchskommando 88&amp;#039;&amp;#039;, einer Ableitung des Flugzeugtyps [[Junkers Ju 88|Ju 88]], weitere Testflüge absolvierte. Bei einem dieser Testflüge stürzte Moreau am 31.&amp;amp;nbsp;März 1939 nahe Rechlin mit einer &amp;#039;&amp;#039;Ju 88&amp;#039;&amp;#039; aus unerklärlichen Gründen ab. Beide Fallschirme haben sich nicht öffnen lassen. Offizielle Verlautbarungen zum Unfallhergang sind nicht bekannt geworden. Diesbezügliche Aussagen, Moreau habe unter gesundheitlichen Problemen gelitten oder seine kritische politische Haltung sei ihm zunehmend ein Problem geworden, sind nicht bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhofskapelle Hader (Ruhstorf an der Rott) Moreau 02.jpg|mini|Epitaph für Rudolf Freiherrn von Moreau in der Friedhofskapelle [[Hader (Ruhstorf an der Rott)|Hader]]]]&lt;br /&gt;
Moreaus Tod wurde international wahrgenommen – insbesondere aber unter den faschistischen Staaten. Die Anzeige über Moreaus Tod erschien im [[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]] im Namen [[Hermann Göring]]s. Auch die Zeitung [[Der Angriff]] berichtete. Die spanische Zeitung [[ABC (Spanien)|ABC]] brachte am 8.&amp;amp;nbsp;April 1939 einen Nachruf. Der japanische Botschafter in Berlin [[Ōshima Hiroshi (General)|Ōshima Hiroshi]] versandte ein Beileidstelegramm an die Familie Moreau, ebenso wie Hitler, Göring, [[Franz Ritter von Epp|Franz von Epp]] und [[Ernst Udet]] vor ihm. Die Trauerparade in Rechlin hielt Generaloberst Milch. Den Nachruf am Grabe von Moreau hielt [[General der Flieger]] [[Walter Musshoff]]. Rudolf Freiherr von Moreau ist begraben in der Moreau’schen Grablege in der Friedhofskapelle [[Hader (Ruhstorf an der Rott)|Hader]] bei Ruhstorf an der Rott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Militär-Fliegerehrenzeichen]] von [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrendolch der Kaiserlich-Japanischen Marine]]&lt;br /&gt;
* [[Militärmedaille (Spanien)|Spanische Militärmedaille]]&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]] in Gold mit Brillanten (posthum)&lt;br /&gt;
* zwei unbekannte japanische Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gedenkschrift von Josef Hafner nach Vorschlägen der Familie Freiherr von Moreau zum Tod von Rudolf Freiherr von Moreau, Verlag von J. Pfeiffer, München 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11714312X|VIAF=72163866}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moreau, Rudolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moreau (Adelsgeschlecht)|Rudolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moreau, Rudolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moreau, Rudolf Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Hauptmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erprobungsstelle Rechlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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