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	<title>Rudolf von Carnall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:15:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-14T21:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf von Carnall.jpg|mini|hochkant|Rudolf von Carnall (ca. 1850–1874)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Carnall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1804]] in [[Kłodzko|Glatz]], [[Grafschaft Glatz]]; † [[17. November]] [[1874]] in [[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]) war ein deutscher [[Bergingenieur]] und [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Ministerialbeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Von Carnall entstammt einer [[Gouvernement Kurland|kurländischen]] Familie, die 1751 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;de Carnall&amp;#039;&amp;#039; in [[Schweden]] [[naturalisiert]] wurde. Seine Eltern waren der preußische [[Generalmajor]] [[Konrad von Carnall]] (1760–1840) und dessen Ehefrau Mathilde von Carnall geb. Le Cointe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf von Carnall erwarb praktische Kenntnisse des [[Bergbau]]s in den [[Nowa Ruda|Neuroder]] und [[Wałbrzych|Waldenburger]] [[Bergrevier]]en, studierte von 1823 bis 1824 an der [[Bergakademie Berlin]] und wurde beim Bergamt in [[Tarnowitz]] in [[Oberschlesien]] und 1830 zum Ober[[einfahrer]] bei der Friedrichsgrube befördert. Hier leitete er besonders den Betrieb des [[fiskalisch]]en Blei- und Silberbergwerks und der damals in der Entwicklung begriffenen [[Galmei]]bergwerke mit so großem Erfolg, dass er schon 1839 zum [[Bergmeister]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei hielt Carnall Vorträge an der [[Oberschlesische Bergschule|Bergschule]] in Tarnowitz und gab von 1843 bis 1847 allein, später in Verbindung mit [[Otto Ludwig Krug von Nidda]], das &amp;#039;&amp;#039;Bergmännische Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 wurde er als Oberbergamts[[assessor]] an das [[Oberbergamt Bonn]] versetzt, aber schon 1847 nach Berlin berufen und dort zum &amp;#039;&amp;#039;[[Geheimrat|Geheimen]] Oberbergrat&amp;#039;&amp;#039; und [[Vortragender Rat|Vortragenden Rat]] im preußischen Handelsministerium ernannt. Hier wirkte er wesentlich für eine zeitgemäße Umgestaltung des Bergbaus. 1848 war er kurze Zeit Direktor der [[Berliner Gewerbeakademie]]; zugleich begründeten er und [[Carl Karsten (Metallurge)|Carl Karsten]] im Dezember 1848 als stellvertretende Vorsitzende mit [[Leopold von Buch (Geologe)|Leopold von Buch]] (als 1. Vorsitzenden), den Schriftführern [[Heinrich Ernst Beyrich]], [[Julius Ewald]], [[Heinrich Girard]] und [[Gustav Rose]], dem Schatzmeister [[Friedrich Tamnau]], dem Archivar [[Carl Rammelsberg]] und weiteren 40 Teilnehmern der konstituierenden Sitzung die [[Deutsche Geologische Gesellschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RöhlingWellmerKaemmel&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem hielt er von 1849 bis 1855 an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] Vorlesungen über Bergbaukunde und gründete zur Unterstützung der reformatorischen Bestrebungen in der [[Montanindustrie]] die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Berg-, Hütten- und Salinenwesen&amp;#039;&amp;#039;. Er war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NoeggerathKilian&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erfolgreiche Tätigkeit für den schlesischen Bergbau begann 1855, als er als [[Berghauptmann]] an das [[Oberbergamt Breslau]] versetzt wurde. Der oberschlesische Bergbau nahm unter seiner Leitung einen starken Aufschwung. Carnall veranlasste die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen&amp;#039;&amp;#039; und leitete die Redaktion des Jahrbuchs dieses Vereins sowie einer Wochenschrift. Seine [[geognostisch]]e Karte Oberschlesiens (1857) hatte – wenn auch später überholt durch [[Ferdinand von Roemer]]s Meisterwerk – große Bedeutung. Er trat 1861 in den [[Ruhestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Auf seiner Hauptversammlung im September 1865 ernannte der [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) Rudolf von Carnall zu seinem [[Liste der Ehrenmitglieder des Vereins Deutscher Ingenieure|Ehrenmitglied]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Achte_Hauptversammlung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihm wurde das Mineral [[Carnallit]] benannt.&lt;br /&gt;
* Das [[Steinkohle]]nbergwerk [[Zeche Vereinigte Sellerbeck]] in [[Mülheim an der Ruhr]] nannte den 1854 abgeteuften Hauptförder[[Schacht (Bergbau)|schacht]] „Carnall“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rudolf von Carnall heiratete Emilie von Büttner (1808–1863), eine Tochter des [[Erzbistum Breslau|fürstbischöflichen]] [[Amtshauptmann]]s Johann Gottlieb von Büttner und der Christiane von Büttner geb. Schindler. Das Paar hatte zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften und Karten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sprünge im Steinkohlengebirge.&amp;#039;&amp;#039; 1835. ([https://books.google.de/books?id=FgRQAAAAcAAJ Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Taschen-Buch für alle Freunde der Bergwerks-Industrie, im besondern derjenigen Oberschlesiens.&amp;#039;&amp;#039; 1844.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geognostische Karte von den Erz-Lagerstätten des Muschelkalksteins bei Tarnowitz und Beuthen in Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; 1844.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bergwerke in Preußen und deren Besteuerung.&amp;#039;&amp;#039; 1850. ([https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB10228126 Digitalisat] auf &amp;#039;&amp;#039;bavarikon.de&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leopold von Buch. Gedaechtniss-Rede, gehalten am 6. April 1853 in der Versammlung der deutschen Geologischen Gesellschaft von dem stellvertretenden Vorsitzenden, mit einem Bildnis des Verewigten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1853. ([https://books.google.de/books?id=o6QaAAAAYAAJ Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geognostische Karte von Ober-Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die fiskalischen Bergbaufelder in Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|4|5|Carnall, Rudolf von|[[Carl Wilhelm von Gümbel|Wilhelm von Gümbel]]|ADB:Carnall, Rudolf von}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann|Titel=Die alten Zechen an der Ruhr|Reihe=Die blauen Bücher|Auflage=4. Auflage, unveränderter Nachdruck der 3. Auflage 1990|Verlag=Langewiesche|Ort=Königstein im Taunus|Datum=1994|ISBN=3-7845-6992-7|Seiten=273}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|150|151|Carnall, Rudolf von|Wilhelm Pieper|116456639}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|3|816|816|spezialkapitel=Carnall|retrobID=103133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|carnall-rudolf-von|Carnall, Rudolf von}} – mit Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Achte_Hauptversammlung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Titel=Achte Hauptversammlung des Vereines am 4. bis 9. September 1865 zu Breslau|Sammelwerk=Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure|Band=9|Nummer=10/11|Datum=1865|Seiten=644}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann|Titel=Die alten Zechen an der Ruhr|Auflage=6., erweiterte und aktualisierte|Verlag=Langewiesche Nachfolger|Ort=Königstein im Taunus|Datum=2008|ISBN=978-3-7845-6994-9|Seiten=280}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NoeggerathKilian&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=J. Noeggerath, H. F. Kilian|Titel=Amtlicher Bericht über die Drei und Dreissigste Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Bonn im September 1857|Verlag=Carl Georgi|Ort=Bonn|Datum=1859|Seiten=14|Online={{archive.org |amtlicherbericht33gese|Blatt=n29}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RöhlingWellmerKaemmel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Heinz-Gerd Röhling, Friedrich-Wilhelm Wellmer, Thomas Kaemmel|Titel=Die 13 Gründungsväter, eine „pluripotente Gruppe“. Zur Bildung der Deutschen Geologischen Gesellschaft im Revolutionsjahr 1848|Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften|Band=170|Nummer=1|Datum=2019|Seiten=1–25|Sprache=de|Online=[https://www.dggv.de/fileadmin/content/pdf2019/zdgg__Die_13_Grundungsvater_eine_pluripotente_Gruppe_Zur_Bildung_der_Deutschen_Geologischen_Gesellschaft_im_Revolutionsjahr_1848_90719.pdf online als PDF-Dokument] bei dggv.de|Format=PDF|KBytes=6595|Abruf=2021-02-06|DOI=10.1127/zdgg/2019/0188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren der Gewerbeakademie Berlin}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116456639|LCCN=no2003006098|VIAF=13058702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carnall, Rudolf von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berghauptmann (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verein Deutscher Ingenieure)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carnall, Rudolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergbau-Ingenieur und preußischer Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glatz]], Grafschaft Glatz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], Provinz Schlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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