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	<title>Rudolf Zwirner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:44:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Zwirner&amp;diff=2008923&amp;oldid=prev</id>
		<title>194.230.148.212: Die erste Art Basel fand 1970 statt.</title>
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		<updated>2024-11-25T19:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die erste Art Basel fand 1970 statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Zwirner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1933]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher [[Kunsthandel|Kunsthändler]], Galerist und Ausstellungskurator. Die von ihm geleitete &amp;#039;&amp;#039;Galerie Zwirner&amp;#039;&amp;#039; gehörte in den 1970er bis 1990er Jahren zu den maßgebenden Galerien für zeitgenössische Kunst in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Zwirner wuchs in [[Braunschweig]] als Sohn des Phonetikers [[Eberhard Zwirner]] auf. Sein Bruder ist der Mediziner [[Ruprecht Zwirner]]. Nach dem Abitur 1954 begann er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] ein Studium der Rechtswissenschaft und [[Kunstgeschichte]], das er 1956 abbrach, um in [[Hein Stünke]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Galerie Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in Köln zu [[Volontariat|volontieren]]. Anlass war der vorangegangene Besuch der [[documenta 1]], die ihn sehr beeindruckte und zur modernen Kunst „bekehrte“. Stünke war ihm durch seinen Vater aus der Zeit des [[Nationalsozialismus]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemarie Reichwein, Hans Bohnenkamp, Ursula Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Reichwein&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, G. Müller, 1974, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1957 arbeitete er in der modernen Abteilung des [[Galerie Gerd Rosen|Auktionshauses von Gerd Rosen]] in Berlin. 1958 ging er nach Paris und wurde Mitarbeiter der Galerie von [[Heinz Berggruen]]. 1959 wurde er von [[Arnold Bode]] zum Generalsekretär der [[documenta 2]] in Kassel berufen, eine Position, „…die ihm die internationale Kunstwelt erschloss.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Beaucamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ästhetik des Entzugs,&amp;#039;&amp;#039; in: sediment 12: &amp;#039;&amp;#039;Um ’67 – Rudolf Zwirner und die frühen Jahre des Kunstmarkt Köln,&amp;#039;&amp;#039; Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2006, ISBN 978-3-938821-98-5. S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
1959 eröffnete Zwirner seine ersten Galerieräume in der [[Essen]]er Kahrstraße unweit des [[Museum Folkwang]], zusammen mit seiner ersten Frau, Ursula Reppin, einer studierten Künstlerin und Graphikexpertin. Er zeigte unter anderen Ausstellungen mit Arbeiten der Künstler [[Karel Appel]], [[Konrad Klapheck]], [[Jesús Rafael Soto]] und [[Takis (Künstler)|Takis]] (1961) sowie [[Cy Twombly]]. Nach diesen ersten Anfängen als Galerist in Essen zog Zwirner 1962 nach Köln und eröffnete im [[St. Kolumba (Köln)|Kolumbakirchhof]] neue Galerieräume, in denen [[Joseph Beuys]] 1963 seine erste Aktion mit Fett machte. 1964 verlegte Zwirner die Galerie in die Albertusstraße 16 in Köln. 1965 zeigte er die erste Einzelausstellung von [[René Magritte]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 gründete er mit Hein Stünke den &amp;#039;&amp;#039;Verein progressiver deutscher Kunsthändler,&amp;#039;&amp;#039; um mit der Stadt Köln auf institutioneller Ebene über eine Messe für moderne Kunst in Köln verhandeln zu können. Im gleichen Jahr wurde er Mitbegründer des [[Kölner Kunstmarkt]]s, der im September 1967 im großen Saal des [[Gürzenich]] eröffnet wurde. Es war die erste Veranstaltung ihrer Art, 1970 folgte die erste [[Art Basel]], 1973 fand erstmals die Fiac in Paris statt. 1970 machte Zwirner Furore, als er für 75.000 US-Dollar ein Werk von [[Roy Lichtenstein]] ersteigerte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-zadik-notizen-zu-rudolf-zwirner-12306694.html Günter Herzog]: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zu Rudolf Zwirner&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] zum 26. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Kunstmarkt Köln&amp;#039;&amp;#039; wurde durch Zusammenschlüsse seit 1984 zur heutigen [[Art Cologne]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/2.1995/serie-der-kunstmarkt-koeln-67-aus-dem-zentralarchiv-22-1279946.html Günter Herzog]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstmarkt Köln ’67 – Aus dem Zentralarchiv 22,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] zum 23. Oktober 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 ließ sich Zwirner von dem Kölner Architekten [[Erich Schneider-Wessling]] in der Albertusstraße 18 ein Wohn- und Galeriehaus erbauen, das in seiner loftartigen Ausgestaltung den neuen Bedürfnissen der Galerie angepasst war. 1973 wurde Zwirner Gründungsmitglied der aus dem &amp;#039;&amp;#039;Verein progressiver deutscher Kunsthändler&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Europäischen Kunsthändlervereinigung&amp;#039;&amp;#039; und übernahm bis 1975 die Leitung des Sekretariats. Seine ersten wichtigen Sammler waren [[Wolfgang-Hahn-Preis Köln|Wolfgang Hahn]] sowie [[Peter Ludwig|Peter]] und [[Irene Ludwig]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.artcontent.de/zadik/bestand.aspx?b_id=48 Geschichte der Galerie Zwirner]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels|ZADIK]], abgerufen am 3. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 zog sich Zwirner aus dem aktiven Galeriegeschäft zurück. 1991 war er Mitgründer und Leiter des [[Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels|Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels]] in Bonn. 1994 wurde er Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;sediment.&amp;#039;&amp;#039; 1998 kuratierte er mit [[Eckhart Gillen]] im [[Martin-Gropius-Bau]] in Berlin die Großausstellung &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandbilder&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunstaspekte.de/deutschlandbilder-1997-09/ Deutschlandbilder] bei kunstaspekte.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 ist Zwirner [[Honorarprofessor]] für Kunstvermittlung an der [[Hochschule für Bildende Künste Braunschweig]]. 2006 erhielt er den Art-Cologne-Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.art-in.de/art-cologne.php?id=1203 |wayback=20150626105143 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Zwirner erhält den diesjährigen Art Cologne-Preis&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-11 03:19:59 InternetArchiveBot }}: Pressemeldung der Art Cologne vom 3. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn [[David Zwirner]] betreibt seit 1993 eine der einflussreichsten Galerien in [[New York City|New York]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moritz von Uslar]]: [http://www.zeit.de/2013/19/galerist-david-zwirner/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Hipness ist auf Dauer uninteressant&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Die Zeit]], 2. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Hüetlin]]: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89932602.html &amp;#039;&amp;#039;Limit ungewiss&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Der Spiegel]] vom 3. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Zwirner (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgenössische Kunst aus Kölner Privatbesitz&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Museum Ludwig, 1988.&lt;br /&gt;
* Nicola Kuhn, Rudolf Zwirner: &amp;#039;&amp;#039;Ich wollte immer Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Wienand Verlag GmbH, Köln 2019. ISBN 978-3-86832-529-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um ’67 – Rudolf Zwirner und die frühen Jahre des Kunstmarkt Köln&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2006, ISBN 978-3-938821-98-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cicero.de/salon/der-sturz-des-artisten/37665 Rudolf Zwirner]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz des Artisten&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Cicero (Magazin)|Cicero]], September 2000&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/magazine/rudolf-zwirner-im-interview/ Frank Frangenberg: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Zwirner im Interview&amp;#039;&amp;#039;]. Auf [[Artnet.de]] vom 15. Juni 2006&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/magazine/die-entwicklung-des-kunsthandels-nach-1945-teil-2/ &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Zwirner: Die Galerie als White Cube &amp;#039;&amp;#039;]. Auf [[Artnet.de]] vom 12. Juni 2006&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/92140034 &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Kontext # 20: Der Kölner Kunstmarkt nach 1945 // Rudolf Zwirner im Gespräch mit Jörg Heiser&amp;#039;&amp;#039;]. Podiumsgespräch im Rahmen von „Kunst im Kontext“ der Gesellschaft für Moderne Kunst am [[Museum Ludwig]] in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123107105|LCCN=no/2012/7851|VIAF=27970360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwirner, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungskurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galerist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zwirner, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthändler, Kunstsammler und Kurator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>194.230.148.212</name></author>
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