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	<title>Rudolf Zilkens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Zilkens&amp;diff=1931136&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 27. Februar 2026 um 10:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zilkens Rudolf Signatur.jpg|mini|Zilkens Unterschrift im Jahr 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Zilkens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1899]] in [[Köln-Ehrenfeld]]; † [[25. Februar]] [[1946]] im [[Speziallager Ketschendorf|NKWD-Speziallager Nr. 5 Ketschendorf]] bei [[Fürstenwalde/Spree]])&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag von Rudolf Zilkens in der Datenbank des [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge|Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] ([https://www.volksbund.de/erinnern-gedenken/graebersuche-online/detail/bae7a9ee79be8077ab314ea8307c8e90 online]. Abgerufen am 29. Dezember 2023).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Politiker und [[Schriftsteller]]. Er war Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Liste der Mitglieder des Landtages (Freistaat Preußen) (4. Wahlperiode)|1932–33]]) und [[Mitglied des Reichstages]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralph Trost |Titel=Eine gänzlich zerstörte Stadt: Nationalsozialismus, Krieg und Kriegsende in Xanten |Verlag=Waxmann Verlag |Ort=Münster |Datum=2004 |Seiten=79 |Online=[https://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/diss/2003/zhb-flensburg/dissert/trost/diss-trost.pdf gwdg.de] |Format=PDF |KBytes=}} Als MdR auch zeitgenössisch bezeichnet aber nicht nachweisbar lt. {{Literatur |Autor=Peter Brommer |Titel=Das Bistum Trier im Nationalsozialismus aus der Sicht von Partei und Staat: Quellenpublikation |Reihe=Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte |BandReihe=126 |Verlag=Selbstverlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte |Datum=2009 |ISBN=978-3-929135-61-9 |ISSN=0480-7480 |Kapitel=Fußnote 1 |Seiten=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zilkens war vor allem als ein „[[Reichsredner]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Zilkens war das zwölfte Kind des bekannten [[Rheinland|rheinischen]] Politikers Franz Joseph Zilkens (1847–1915). Dieser war Stadtverordneter in Köln für die [[Deutsche Zentrumspartei]] und galt wegen seiner gesellschaftlichen Stellung als [[Ziegelei]]inhaber und Großgrundbesitzer als „der ungekrönte König von Ehrenfeld“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Kölnischer Geschichtsverein |Titel=Jahrbuch |Band=70 |Verlag=SH-Verlag |Datum=1999 |Seiten=170}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders um die Erschließung Ehrenfelds zu einem Wohngebiet für gehobene Ansprüche hatte sich Franz Zilkens verdient gemacht ([[Kölner Gürtel#Ehrenfeldgürtel|Ehrenfeldgürtel]], [[Eichendorffstraße#Geschichte|Eichendorffstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Zilkens meldete sich 1917 freiwillig an die [[Kriegsfront|Front]] des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und wurde sofort einem Regimentstrupp zugeteilt. Bei Kämpfen bei [[Reims]] wurde er schwer verwundet, so dass er bis 1919 in einem [[Lazarett]] bleiben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 studierte Zilkens Medizin, Kunst und Staatswissenschaft, bevor er nacheinander als Erdarbeiter, kaufmännischer Lehrling, Direktor und [[Journalist]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 119-0779, Sturmabteilung aus Essen.jpg|mini|Essener [[Sturmabteilung|SA]] auf der Fahrt zum [[Reichsparteitag]] in Weimar, Juli 1926. Darunter [[Josef Terboven]] (vorn, Mitte, in Zivil) und möglicherweise auch Zilkens (unidentifiziert)]]&lt;br /&gt;
Politisch begann Zilkens sich nach dem Ersten Weltkrieg in Kreisen der extremen politischen Rechten zu betätigen: Nachdem er zeitweilig dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm-Kampfbund]] angehört hatte, schloss er sich der NSDAP an, für die er eine umfangreiche Tätigkeit als politischer Werberedner entfaltete. Er siedelte nach Essen um und sprach als „Reichsredner“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Deutsche Reich von 1918 bis heute |Verlag=Verlag für Presse, Wirtschaft und Politik, G.M.B.H. |Datum=1932 |Seiten=562}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der NSDAP in fünf Jahren 1500 Mal in Versammlungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilkens&amp;quot; /&amp;gt; und widmete sich Eigenaussagen zufolge dem [[Propaganda|propagandistischen]] „Kampf um die Arbeiterseele“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Zilkens: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Arbeiterseele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wille und Weg.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6/Juni 1933, S.&amp;amp;nbsp;152 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner [[Westfalen|westfälischen]] Heimat brachte ihm dies in nationalsozialistischen Kreisen den Titel „Trommler des [[Ruhrgebiet]]s“ ein, mit dem er auch seine Werke versah. Im März 1929 erstattete der [[Duisburg]]er [[Polizeipräsident]] Heinrich Meyer (SPD) Strafanzeige nach dem [[Republikschutzgesetz]] gegen Zilkens, weil dieser angeblich den preußischen [[Innenminister]] [[Albert Grzesinski]] beschimpft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfram Pyta |Titel=Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien |Band=87 |Verlag=Droste |Datum=1989 |ISBN=3-7700-5153-X |Kapitel=Fußnote 96 |Seiten=303}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zilkens wurde neben NSDAP-Gauleiter [[Josef Terboven]] zu einem der wichtigsten nationalsozialistischen Redner und Politiker des Rheinlandes&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Gleising: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Renner: Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;65. RuhrEcho, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war ein „Paradebeispiel“ für die nationalsozialistische Werbung in der Arbeiterschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartwig Gebhardt]]: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1985_2_4_gebhardt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Werbung in der Arbeiterschaft: Die Illustrierte „ABZ-Arbeit in Bild und Zeit“&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 33. Jahrg., 2. H. (April 1985), S.&amp;amp;nbsp;310–338.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie diese Werbung vor sich ging, schildert der Bericht eines KPD-Genossen für seine Gauleitung Ruhr vom November 1932:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In ein Essener Lokal hatte der dortige Ortsgruppenvorsitzende der NSDAP, Zilkens […] Kommunisten eingeladen. Um deren Vertrauen zu gewinnen, beschäftigte er sich zunächst mit der kommunistischen Idee. Zwar bestünden prinzipielle Gegensätze zwischen den beiden Anschauungen, aber insgesamt habe man auch zahlreiche Übereinstimmungen. Der Kampfgedanke sei beiden Bewegungen gemeinsam. Allerdings müsse es als Utopie gelten, die Ziele der Arbeiterklasse auf internationalem Wege durchsetzen zu wollen. Nur die Nationalsozialisten kämen als Retter der Arbeiterklasse in Frage, da ihre Weltanschauung nicht materialistisch sei.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Koth: [https://kdsarchiv.wordpress.com/2000/12/21/michael-koth-rede-in-leuna/ &amp;#039;&amp;#039;Rede in Leuna&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;kds-im-netz.net&amp;#039;&amp;#039; (Kampfbund Deutscher Sozialisten)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Striefler |Titel=Kampf um die Macht: Kommunisten und Nationalsozialisten am Ende der Weimarer Republik |Verlag=Propyläen |Datum=1993 |ISBN=3-549-05208-1 |Seiten=78 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 12. Dezember 1930 verhandelte ein [[Schöffengericht#Besetzung|erweitertes Schöffengericht]] in [[Oberhausen]] gegen Zilkens, weil dieser Monate zuvor in einer Versammlung verkündet hatte, dass bei der Machtübernahme der NSDAP Köpfe rollen würden u.&amp;amp;nbsp;a. der des Staatssekretärs [[Otto Meissner]]. Die Polizei hatte daraufhin die Versammlung aufgelöst. Da Zilkens nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, wurde die Verhandlung vertagt und ein Haftbefehl gegen Zilkens ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sozialdemokratischer Pressedienst |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1930-12-12 |Online=https://library.fes.de/spdpdalt/19301212.pdf |Abruf=2013-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Goebbels]], damals [[Reichspropagandaleitung der NSDAP|Reichspropagandaleiter der NSDAP]], notierte zu einer Rede Zilkens im Juli 1931 in sein Tagebuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[[Dresden]]. Auf die Radrennbahn. 40 000 Menschen. Imposante und hinreißende Kundgebung. Erst spricht Zilkens-Essen. Sehr schwach und dumm. Zu überladen mit ‚Witz‘. Peinlich, peinlich! Dann spreche ich eine Stunde. […] Abends spät erzählt Zilkens mir noch, daß [[Hermann Göring|Göring]] und [[August Wilhelm von Preußen (1887–1949)|Auwi]] an der Ruhr gegen mich hetzen. Sollen sie.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Goebbels, Elke Fröhlich |Titel=Die Tagebücher von Joseph Goebbels |Verlag=Saur |Datum=2000 |ISBN=3-598-23730-8 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fälschlich als [[Werner Willikens]] identifiziert bei {{Literatur |Autor=Joseph Goebbels |Hrsg=[[Ralf Georg Reuth]] |Titel=Tagebücher 1924–1945: 1943–1945 |Reihe=Joseph Goebbels Tagebücher 1924–1945 in fünf Bänden |BandReihe=5 |Verlag=Piper |Datum=1992 |ISBN=3-492-11515-2 |ISSN=0179-5147 |Seiten=2283}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1931 schrie Zilkens einem linksgesinnten Zwischenrufer auf einer NS-Versammlung zu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir werden Euch im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] die Eier schleifen, dass ihr die Engel im Himmel pfeifen hört.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Walther |url=https://www.waz.de/lokales/essen/article402053390/nationalsozialismus-in-essen-terror-hatte-laengst-begonnen.html |titel=Nationalsozialismus in Essen – Terror hatte längst begonnen |werk=[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-01-30 |sprache=de |abruf=2015-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1931 wurden Zilkens als Ortsgruppenleiter von Essen unter anderem „dauernde Zechgelage“, „moralische Vergehen“, „[[Unterschlagung (Deutschland)|Unterschleifung]] von Versammlungsgelder“ und „Zechschulden“ nachgesagt. Weshalb sich im gleichen Jahr 46 NSDAP-Mitglieder in Essen von ihm und der Partei lossagten und eine Ortsgruppe der „Revolutionären NSDAP“ (auch „Schwarze Front“) unter [[Otto Strasser]] gründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=12. März 1931 |Sammelwerk=Sozialdemokratischer Pressedienst |Ort=Berlin |Datum= |Online=[https://library.fes.de/spdpdalt/19310312.pdf fes.de] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zilkens war an zahlreichen Saalschlachten beteiligt. So wurde er Anfang 1932 als Diskussionsredner bei einer [[KPD]]-Versammlung in [[Duisburg]] niedergeschlagen und mehrfach gestochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilkens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als politischer Schriftleiter der nationalsozialistischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die neue Front&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Kühr: Parteien und Wahlen im Stadt- und Landkreis Essen in der Zeit der Weimarer Republik, S.&amp;amp;nbsp;148. Droste, 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam Zilkens im Mai 1932 in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]], dem er bis 1933 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Heinz Schröder]]/Wilhelm Weege/Martina Zech: Kollektive Biographie der Landtagsabgeordneten der Weimarer Republik 1918–1933. Auszug aus der BIOWEIL-Datenbank. Erfassung und biographische Rekonstruktion der ca. 6000 Landesparlamentarier der Weimarer Republik. URL:  (Abruf am 25. Juli 2011) {{Webarchiv |url=http://hsr-trans.zhsf.uni-koeln.de/volumes/bioweil/preussen.htm |text=Preußen Summe der Abgeordneten: 1382 |wayback=20120301060515}} In: &amp;#039;&amp;#039;hsr-trans.zhsf.uni-koeln.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Oktober 1932 wurde gegen Zilkens Strafanzeige gestellt, da er am 22. Oktober 1932 in Osnabrück den [[Reichskanzler]] [[Franz von Papen]] beleidigt haben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Wilhelm Rogge |Titel=Archivalische Quellen zur politischen Krisensituation während der Weimarer Zeit in den ehemaligen Territorien des Landes Niedersachsen: ein analytisches Inventar |Reihe=Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung |BandReihe=48 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=1991 |ISBN=3-525-35530-0 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter war Zilkens Archivar der nationalsozialistischen Landtagsfraktion im Preußischen Landtag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilkens&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Zilkens |Titel=Deutsche Lieder von Freiheit, Liebe und Tod |Verlag=[[J. P. Bachem Verlag]] |Ort=Köln |Datum=1934 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als NSDAP-Funktionär und „[[Alter Kämpfer]]“ der Partei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Josef Heyen |Titel=Nationalsozialismus im Alltag |Reihe=Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz |BandReihe=9 |Verlag=Boldt |Datum=1967 |Seiten=372}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Zilkens Ortsgruppenleiter, [[Kreisleiter]], Gaupropagandaleiter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zilkens&amp;quot; /&amp;gt; und [[Stadtrat]] in [[Essen]]. Weiterhin war er [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] und stand dafür auf Platz 1 der Kandidatenliste der NSDAP für den Wahlkreis Düsseldorf-West.&amp;lt;ref&amp;gt;Kandidatenliste der NSDAP für den 23. Landeswahlkreis Düsseldorf-West (Wahlkreisverband IX Rheinland-Nord). In: BA NS 26/579.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ war Zilkens Abteilungsleiter im Reichspropagandaamt in [[Berlin]] und fiel auf weil ihm nachgesagt wurde, dass er sich im betrunkenen Zustand vor den Gästen eines Hotels schlecht benommen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ian Kershaw |Hrsg=Institut für Zeitgeschichte |Titel=Der Hitler-Mythos: Volksmeinung u. Propaganda im Dritten Reich |Reihe=[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] |BandReihe=41 |Verlag=Deutsche Verlags-Anstalt |Datum=1980 |ISBN=3-421-01985-1 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Zeit von 1933 bis Tod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Zilkens starb 1946 in einem sowjetischen [[Internierungslager]]. Seine Ehefrau Eva Josephine Zilkens (* 1899, geborene Annen) starb 1986 in [[Nowra]] ([[Australien]]). Beide hatten neben dem gleichnamigen Sohn, noch ein weiteres Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftstellerische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Zilkens veröffentlichte eine Reihe von Schriften im Geist der [[Blut-und-Boden-Literatur|Blut-und-Boden-Dichtung]]: Sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Das klingende Herz&amp;#039;&amp;#039; (1933) wurde als der „erste große nationalsozialistische Bekenntnisroman“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Zilkens: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lieder von Freiheit, Liebe und Tod&amp;#039;&amp;#039;, Nachsatz. [[J. P. Bachem Verlag]], Köln 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorwort seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lieder von Freiheit, Liebe und Tod&amp;#039;&amp;#039; (1934) widmete er [[Georg Sluyterman von Langeweyde]], der das Buch mit dreizehn Holzschnitten und dem Titelbild illustrierte. In diesem Vorwort schreibt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] daß gerade unsere große Zeit wie keine andere ein Recht darauf hat, daß die Jugend in ihr singe, weil doch gerade jetzt die Jugend wieder eine Zukunft fand. Aber ich möchte, daß diese Jugend, für die auch wir gekämpft und geblutet haben, Lieder singt, die aus unserer Zeit und dem Geiste unseres Kampfes entstanden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Zilkens: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lieder von Freiheit, Liebe und Tod&amp;#039;&amp;#039;. J. P. Bachem Verlag, Köln 1934, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fand Zilkens nur noch wenig Resonanz. In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden die meisten seiner Schriften auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-y.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1946: Buchstaben Y und Z] In: &amp;#039;&amp;#039;polunbi.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-x.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1947: Buchstaben X, Y und Z] In: &amp;#039;&amp;#039;polunbi.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-x.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1948: Buchstaben X, Y und Z] In: &amp;#039;&amp;#039;polunbi.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prometheus&amp;#039;&amp;#039;. R. Z. Verlag am Rhein, Köln 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Arbeiterseele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wille und Weg.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6/Juni 1933, S. 152 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wider den nationalen Kitsch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiheitskampf&amp;#039;&amp;#039;. Dresden, 19. Mai 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das klingende Herz&amp;#039;&amp;#039;. Korn, Breslau 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lieder von Freiheit, Liebe und Tod&amp;#039;&amp;#039;. [[J. P. Bachem Verlag]], Köln 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trommeln an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Weber, Essen 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urlaub in Masuren: Ein Buch der Kameradschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Deutsche Kultur-Wacht, Berlin-Schöneberg 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer Soldat: Gedichte aus Krieg und Kampfzeit&amp;#039;&amp;#039;. Küster &amp;amp; Co., Essen 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Blutorden]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus D. Patzwall]] |Titel=Der Blutorden der NSDAP |Verlag=Militaria-Archiv Patzwall |Ort=Hamburg |Datum=1985 |Seiten=83 |Kommentar=Als Aufenthaltsort ist dabei vermerkt „[[Groß Gaglow|Groß-Gaglow]] üb. [[Cottbus]]“ |Online={{Google Buch |BuchID=JR-5AAAAIAAJ |Seite=83}} |Abruf=2013-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Baldur von Schirach]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Pioniere des Dritten Reiches&lt;br /&gt;
   |Verlag=Zentralstelle für den deutschen Freiheitskampf&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=1933&lt;br /&gt;
   |Seiten=243 ff.&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit einer Fotografie Zilkens}}&lt;br /&gt;
* Herbert Kühr: &amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wahlen im Stadt- und Landkreis Essen in der Zeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Droste, 1973, ISBN 3-7700-5072-X.&lt;br /&gt;
* [[Literaturpreis Ruhr]]gebiet: &amp;#039;&amp;#039;Literatur-Atlas NRW 1992&amp;#039;&amp;#039;. Volksbl.-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-923243-96-0.&lt;br /&gt;
* Enno Stahl, Cornelia Ilbrig: &amp;#039;&amp;#039;Literarisches Leben am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar und Register&amp;#039;&amp;#039;. Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-936698-08-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;President Franklin D. Roosevelts Office Files 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Part 5: &amp;#039;&amp;#039;The John Franklin Carter Files on German Nazi Party Members&amp;#039;&amp;#039;, Reel 23, List of Key Nazis, Eintrag 1044. In: &amp;#039;&amp;#039;Microfilm Edition of Research Collections in American Politics&amp;#039;&amp;#039;. Microfilms from Major Archival and Manuscript Collections, General Editor: [[William E. Leuchtenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|2124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1251193617|VIAF=57632013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zilkens, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zilkens, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, politischer Werberedner und NSDAP-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln-Ehrenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Ketschendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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